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Verwunschener Garten in der Theaterstraße

Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung: Virtuelle Erkundung eines verwunschenen Gartens

Garten
Foto: Christel Denda

Ab Mitte der 1820er Jahre wurde – dem Bau des Stadttheaters folgend – rückwärtig zum Theater in süd-östlicher Richtung sich ausdehnend, ein neues Stadtviertel erschaffen. Dazu wurden die Stadtumwallung und –mauer niedergelegt, die Paunell verschwand unter die Erde. Mit der Entstehung des so genannten rheinischen Bahnhofs wurde die spätere Theaterstraße zu einer bedeutenden Verkehrsachse.

Erste Liegenschaften der sich neu bildenden Theaterstraße, davon eine mit Stadtpalais-artiger Bebauung und Garten waren die heutigen Nummern 13 und 15.

In älteren Plänen und Zeichnungen lässt sich verfolgen, dass die Liegenschaften bis heute einen quasi identischen Zuschnitt haben wie 1826 bei der ersten Bebauung des Grundstücks.

Ein großer Garten, dessen Schönheit hinter einer mediterran anmutenden Mauer zweiseitig verborgen ist, legt heute Zeugnis ab vom Wandel der Bedeutung und Wertschätzung eines Stücks Natur im innerstädtisch dicht bebauten urbanen Nutzungsgeflecht. Zum 13. September 2020 lädt Kaleidoskop-Filmforum in Aachen ein zu einer virtuellen Erkundung eines verwunschenen Stadt-Gartens.

Dr. Peter Gleißner vom Fachbereich Umwelt Grünplanung und -bau der Stadt Aachen macht mit einigen seiner bemerkenswerten Bewohner bekannt.

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Veranstalter:

Kaleidoskop-Filmforum in Aachen e.V.