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Inhalt



Vaalser Straße (Bereich Vaalserquartier)

Anlass und ZielPlanung | Verfahren 

Projektphase: Vorplanung

Aktuell: Am 11. Januar 2022 fand im Rahmen des Bürger*innendialogs eine digitale Live-Veranstaltung statt. Derzeit findet die Auswertung der eingegangenen Fragen und Anregungen statt. Der politische Beschluss für eine Variante ist für März vorgesehen.

Digitaler Bürger*innendialog

Die aufgezeichnete Live-Veranstaltung vom 11.01.2022 können Sie sich hier ansehen.

Bis zum 25. Januar bestand die Möglichkeit, zu reagieren und Ideen einzubringen. Die Eingaben werden nun ausgewertet und im Rahmen eines Gesamtberichts zum Bürger*innendialog beantwortet, der auf dieser Webseite zu finden sein wird.

Anlass und Ziel

Im Herbst 2021 wurde die Asphaltdecke der Vaalser Straße zwischen der Bundesgrenze und der Alten Vaalser Straße saniert. Im Zuge dieser Maßnahme wurden die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt. Da die Straßenraumraufteilung im bebauten Bereich nicht den derzeit gültigen Regelwerken ansprach, wurde entschieden, die vormalige Markierung nicht wiederherzustellen, sondern eine regelkonforme Markierung aufzubringen. Die Verwaltung wurde vom Rat der Stadt Aachen beauftragt, vor der endgültigen Beschlussfassung interessierte Bürger*innen anzuhören.

Planung

Für die politische Beratung im September 2021 wurden von der Verwaltung drei Varianten erarbeitet, die hier schematisch dargestellt und beschrieben sind. Die entsprechenden Lagepläne sind hier (Variante 1), hier (Variante 2 und hier (Variante 3) zu finden. Im Zuge der politischen Diskussion wurden die Varianten 2b und 3b entwickelt, welche hier schematisch und hier (Variante 2b) bzw. hier (Variante 3b) maßstabsgetreu im Lageplan dargestellt sind. 

Allgemein
In allen Planungsvarianten sind für den Abschnitt zwischen Staatsgrenze und Bushaltestelle „Vaals Grenze“ 2,00 m breite Schutzstreifen vorgesehen. Wegen der Platzverhältnisse ist eine bauliche Trennung von Rad- und Kfz-Verkehr an dieser Stelle nicht möglich.

Variante 1
Im mittleren Abschnitt werden in beiden Fahrtrichtungen 2,00m breite Radfahrstreifen angelegt (Regelmaß: 1,85m), die vollflächig rot eingefärbt werden. Die Fahrbahn für den Kfz-Verkehr ist 6,50m breit. Für die Anlage der Radfahrstreifen ist der Entfall der etwa 34 Fahrbahnrandparkplätze auf der nördlichen Straßenseite erforderlich. Im östlichen Abschnitt kann der stadtauswärtsführende Radfahrstreifen für ein etwa 85m langes Stück auf eine Breite von 2,50m aufgeweitet und mit baulichen Trennelementen zum fließenden Verkehr versehen werden. Dieses Teilstück würde dann die Gestaltungsvorgaben des Radentscheids für Hauptverkehrsstraßen erfüllen. Auf der Südseite wird durch eine Markierung ein 0,75m breiter Sicherheitstrennstreifen zwischen dem ruhenden Verkehr und dem Radfahrstreifen geschaffen.

Variante 2
Auf der nördlichen Seite wird der 2,00m breite Schutzstreifen in östliche Richtung weitergeführt. Das Parken kann hierbei bestehen bleiben. Zwischen ruhendem Verkehr und dem Schutzstreifen wird ein Sicherheitstrennstreifen von 0,75m angelegt. Diese Abmessungen liegen deutlich über dem Regelmaß von 1,50m bzw. 0,25m - 0,50m. Auf der Südseite bleibt die Situation im Vergleich zum Bestand nahezu unverändert: Der Seitenraum wird ohne bauliche Anpassung als nicht benutzungspflichtiger kombinierter Geh- und Radweg ausgewiesen. 

Variante 2b
Auf der nördlichen Seite wird der 2,00m breite Schutzstreifen in östliche Richtung weitergeführt. Das Parken kann hierbei bestehen bleiben. Zwischen ruhendem Verkehr und dem Schutzstreifen wird ein Sicherheitstrennstreifen von 0,75m angelegt. Diese Abmessungen liegen deutlich über dem Regelmaß von 1,50m bzw. 0,25m - 0,50m. Auf der Südseite wird der Parkstreifen in einen Schutzstreifen umgewandelt. Hierfür muss die Fahrbahn verbreitert werden. Es entfallen etwa zwölf Parkstände. Variante 2b verfolgt das Ziel, dem Radverkehr über eine möglichst lange Strecke hinweg eine einheitliche Führungsform anzubieten. 

Variante 3
Auf der nördlichen Fahrbahnseite wird auf einer Länge von ca. 225 m ein mit baulichen Trennelementen geschützter Radfahrstreifen (Protected Bike Lane) angelegt, der die Anforderungen des Radentscheids erfüllt. Hierfür müssen die 34 Parkstände am Fahrbahnrand entfallen. Der Radfahrstreifen hat eine Breite von 2,50m und wird vollflächig rot eingefärbt. Auf der Südseite wird der Seitenraum - wie in Variante 2 - ohne bauliche Anpassungen als nicht benutzungspflichtiger kombinierter Geh- und Radweg ausgewiesen.

Variante 3b
Auf der nördlichen Fahrbahnseite sieht Variante 3b im östlichen Bereich den Erhalt von etwa 13 Parkmöglichkeiten am Straßenrand vor. In diesem Abschnitt wird der Radverkehr wie in Variante 2b auf einem Schutzstreifen geführt. Dieser geht anschließend in einen Radfahrstreifen mit baulichen Trennelementen (Protected Bike Lane) über, der die Anforderungen des Radentscheids erfüllt. Dieser geschützte Radfahrstreifen ist etwa 130 m lang, hat eine Breite von 2,50 m und wird vollflächig rot eingefärbt. Auf der Südseite sieht Variante 3b vor, dass der Parkstreifen in einen Radweg umgewandelt wird, wofür (wie auch bei Variante 2b) etwa zwölf Parkstände entfallen.

Verfahren

Das im Zuge des Bürger*innendialogs gewonnen Meinungsbild und die erhaltenen Anregungen gehen in die politische Beratung ein, die im März 2022 erfolgen soll. Im Anschluss wird die dauerhafte Markierung aufgebracht.