Kockerellstraße 9

Denkmal #6

Das Haus Kockerellstraße 9 wurde ca. 1975 erbaut. Die Fassadenteile stammen aus dem 19. Jahrhundert. Ein wichtiges Translozierungsdetail ist das Giebelgesims. Der Zeitreisefaktor des Denkmals liegt bei ca. 130–160 Jahren.

Das Haus Kockerellstraße 9 wurde ca. 1975 erbaut. Die Fassadenteile stammen aus dem 19. Jahrhundert. Ein wichtiges Translozierungsdetail ist das Giebelgesims. Der Zeitreisefaktor des Denkmals liegt bei ca. 130–160 Jahren.

Einleitung

Das historische Gebäude an dieser Stelle, Kockerellstraße 15, war einer der wenigen Kriegsverluste in diesem Viertel. Die Baulücke wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen der 1970er Jahre durch einen Neubau geschlossen, der heute die Ecke zum damals neu geschaffenen Augustinerplatz bildet und zwei unterschiedliche Fassadengestaltungen zeigt.

Zeitreise

Das Denkmal hat einen Zeitreisefaktor von ca. 130–160 Jahren und ist ca. 620 Meter gewandert. Seine Gestaltung beinhaltet Merkmale aus zwei Epochen.

Zeitreise

Das Denkmal hat einen Zeitreisefaktor von ca. 130–160 Jahren und ist ca. 620 Meter gewandert. Seine Gestaltung beinhaltet Merkmale aus zwei Epochen.

  • Bewegte Geschichte

    Das heutige Gebäude mit der Hausnummer 9 wurde 1975 durch die Architekten Hans-Jürgen Metzelthin und Günter Teller errichtet. Während zur Kockerellstraße eine historische Fassade vorgeblendet wurde, zeigt die Seitenfassade zum Augustinerplatz eine moderne Gestaltung. Hier bilden wenige, unregelmäßig verteilte Fenster und eine weitgehend geschlossene Ziegelfassade bewusst einen starken Kontrast zur streng gegliederten, aber mit großen Fenstern aufgelösten Hauptfassade.

  • Spurensuche

    Zur Kockerellstraße wurde die vollständig translozierte Fassade des Hauses Peterstraße 47 mit nur wenigen Veränderungen im Sockel wiedererrichtet. Da es sich eigentlich um eine Reihenhausfassade mit beidseitigem Anschluss weiterer Fassaden handelte, musste nun beim Neuaufbau als Eckgebäude eine ansprechende Lösung gesucht werden. Dazu wurde das profilierte Giebelgesims ein Stück weit um die Ecke gezogen und die Backsteinwand etwas verbreitert, wodurch die Fassade eine leichte Asymmetrie erhielt.

    Die modern gestaltete Seite des Gebäudes hin zum Augustinerplatz bietet einen spannenden Kontrast zur historischen Fassade.

  • Besonderheiten

    Das historische anschließende Nachbargebäude Peterstraße 49 wurde ebenfalls abgerissen, seine markante Fassade wurde im Neubau Hof 20 integriert. 

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