Heutige Denkmalwertung
Die Aachener Innenstadt weist die größte bekannte Anzahl an translozierten Fassaden der Nachkriegszeit in Deutschland auf. Die Translozierungen waren zwischen 1950 und 1980 ein übliches Mittel zur Stadtgestaltung während des Wiederaufbaus und der Stadtsanierungen. Sie werden heute als Aachener Modell bezeichnet. Danach kam es nicht mehr zu einer Übernahme von Altbausubstanz an Neubauten, weshalb hierbei von einer abgeschlossenen Periode gesprochen werden kann. Es zeigt die Identifikation mit der regional verankerten Bautradition und den Willen, auch in Zeiten starken Wachstums und raumgreifender Veränderung der Innenstädte an diesem Erbe festzuhalten.









