Kulissenschieben in der Altstadt
Translozierungen in der Aachener Altstadt waren ein Mittel des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei wurden sowohl ganze Fassaden als auch einzelne Fassadenelemente an einem anderen Ort wiederverwendet. Der Fokus dabei lag auf dem städtebaulichen Erscheinungsbild, welches weiter historisch anmuten sollte. Fassaden und Bauteile aus den Trümmern oder aber von Gebäuden, die der Hochschulerweiterung und aufgrund von städtebaulichen Planungen weichen sollten, wurden erst im städtischen Bauhof eingelagert und später verwendet. Seltener wurden gesamte Architekturen transloziert wie die beiden Couven-Pavillons oder das Kongressdenkmal im Stadtgarten zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Der Bauhof diente als Lager für die verschiedenen Fassadenelemente, die zur Translozierung genutzt wurden.






