Jakobstraße 14–16

Denkmal #15

Das Haus Jakobstraße 14–16 wurde 1975 erbaut. Die Fassadenteile stammen aus dem 18. Jahrhundert. Wichtige Translozierungsdetails sind die Rocaille-Schlusssteine. Der Zeitreisefaktor des Denkmals liegt bei ca. 200–240 Jahren.

Das Haus Jakobstraße 14–16 wurde 1975 erbaut. Die Fassadenteile stammen aus dem 18. Jahrhundert. Wichtige Translozierungsdetails sind die Rocaille-Schlusssteine. Der Zeitreisefaktor des Denkmals liegt bei ca. 200–240 Jahren.

Einleitung

Ein einheitliches Mansarddach verbindet hier zwei ähnliche, aber im Detail doch unterschiedliche Fassaden. Das Haus Jakobstraße 14–16 fügt sich ein in die Reihe der historisierenden Neubauten im ehemaligen Sanierungsgebiet an der Jakobstraße.

Zeitreise

Das Denkmal hat einen Zeitreisefaktor von ca. 200–240 Jahren und ist ca. 350 Meter gewandert. Seine Gestaltung beinhaltet Merkmale aus zwei Epochen.

Zeitreise

Das Denkmal hat einen Zeitreisefaktor von ca. 200–240 Jahren und ist ca. 350 Meter gewandert. Seine Gestaltung beinhaltet Merkmale aus zwei Epochen.

  • Bewegte Geschichte

    Die Vorgängerbebauung wurde in den 1970er Jahren abgerissen. Der anschließende Neubau an gleicher Stelle wurde 1975 fertiggestellt. Um den Eindruck der historischen, kleinteiligen Bebauung auf schmalen Parzellen zu erhalten, wurden dem größeren Neubau zwei separate Fassaden vorgesetzt.

  • Spurensuche

    Bei den beiden Fassaden handelt es sich um historische Originale, welche von den Häusern Großkölnstraße 3 und 5 stammen. Die beiden Altbauten lagen auch damals direkt nebeneinander, die Reihenfolge war die gleiche: links Nr. 3, rechts Nr. 5. Im Erdgeschoss befinden sich drei hohe barocke Blausteingewände mit Stichbogen und ornamentiertem Rocaille-Keilstein. Beim Wiederaufbau wurden die Tür- und Fensteröffnungen durch ein breites Blindelement geteilt. Dabei wurden Blausteine ergänzt und die Öffnungen gegenüber der Altfassade um ca. 60 cm erhöht, was zum heutigen, ungewöhnlich hohen Fensterformat führte. Das historische Gebäude Großkölnstraße 3 besaß ein Satteldach, das beim Neubau in ein Mansarddach geändert und damit dem Nachbargebäude angepasst wurde. Traufgesimse und Mansardgauben der beiden Haushälften wurden unterschiedlich gestaltet, um den Eindruck zweier verschiedener Hausteile zu verstärken.

    Die beiden hier verwendeten Fassaden sind ähnlich, aber doch nicht ganz identisch. Bei näherer Betrachtung der beiden Fassaden können unterschiedliche Materialien und Ausarbeitungen entdeckt werden.

  • Besonderheiten

    Die Gewände der Altfassaden sind erhaben profiliert und mit Segmentbögen und aufwendigen Rocaille-Schlusssteinen versehen, die laut Leo Hugot zu den schönsten in Aachen gehören sollen.

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