In der Stadt Aachen wird für alle Verkehrsmittel geplant. Es ist dabei Auftrag und Ziel der Mobilitätsstrategie 2030, den Anteil des Autoverkehrs im Aachener Verkehr zu reduzieren. Hierzu braucht es zum einen bessere Infrastrukturen für Fuß-, Rad- und öffentlichen Verkehr. Zum anderen ist die angestrebte Mobilitätswende darauf angewiesen, dass Menschen, soweit es ihnen möglich ist, ihr Mobilitätsverhalten verändern. Die Stadtverwaltung arbeitet an all diesen Themen. Die Mobilitätswende hin zu einer emissionsfreien Mobilität mit wenig Unfällen und einem fairen Miteinander ist ein langer Weg. Wir haben uns aufgemacht.

Die Mobilitätswende in Aachen braucht einen gemeinsamen Willen und ausreichende Ressourcen für Planung, Bau und Betrieb von Infrastrukturen und Mobilitätsangeboten. Der Umweltverbund (Fußverkehr, Radverkehr und öffentlicher Verkehr) soll ausgebaut werden und der Autoverkehr stadtverträglich organisiert werden. Die Menschen entscheiden, ob und wie sie ihr Mobilitätsverhalten verändern. Die Stadtverwaltung erstellt Konzepte und Maßnahmen für alle diese Themen. Auf dieser Seite können Sie sich über verkehrsmittelbezogene Konzepte, Konzepte für bestimmte Teilräume und für bestimmte Personengruppen informieren. Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit sind dabei zentrale Belange, die eine sichere Mobilität für alle ermöglichen sollen.
Verkehrsentwicklungsplan (VEP)
Seit 2011 betreibt die Stadt Aachen die Aufstellung eines "Verkehrsentwicklungsplans" als dauerhaften Prozess. Unter Beachtung der gegebenen, sich ändernden Rahmenbedingungen werden dabei die grundsätzlichen Leitlinien für die Mobilität beschrieben und mit Kernprojekten sichtbar gemacht. Die Stadt Aachen folgt dabei dem Konzept des "Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP)". Für Städte über 100.000 Einwohner*innen besteht seit der Neufassung der EU-Verordnung zu transeuropäischen Netzen (TEN-V) von 2024 eine Verpflichtung, bis zum 31.12.2027 einen SUMP aufzustellen.
Mit der Vision Mobilität 2050 hat die Stadt Aachen seit 2014 ein beschlossenes Leitbild für eine emissionsfreie und unfallfreie Mobilität.
2020 wurden die Ziele der Verkehrsentwicklungsplanung als Teil der Mobilitätsstrategie 2030 beschlossen. Konzepte für den Radverkehr, den ÖPNV und die Elektromobilität sind beschlossen. Weitere VEP-Konzepte werden sukzessive erarbeitet, die für einzelne Fachgebiete konkretisieren, wie das Leitbild und die Ziele erreicht werden sollen.
Mit dem Lagebericht Mobilität wird die Entwicklung in den definierten 25 Indikatoren beschrieben.
Konzepte für einzelne Verkehrsmittel

Zu Fuß
Premiumfußwege. Barrierefreiheit. Fußverkehrschecks.

Radverkehr
Komfortable Radrouten. Sichere Radwege. Sicheres Fahrradparken.

Autoverkehr
Hauptverkehrsstraßen. Parkmöglichkeiten. Elektromobilität.

Bus und Bahn
Busangebot. Regiotram. Haltestellumbau.

Sharing
Sharing und Multimodalität – Teilen statt besitzen – flexibel unterwegs!
Konzepte für bestimmte Personengruppen

Für Betriebe
Betriebliches Mobilitätsmanagment - clever mobil ist das Netzwerk für Betriebe in der StädteRegion Aachen, die sich systematisch mit der Verbesserung der Mobilität in ihren Betrieben befassen wollen.

Neubürger*innen
Sind Sie neu in Aachen? Sie wollen wissen, welche Mobilitätsmöglichkeiten Sie haben? Aachen hat so viel zu bieten! Hier finden Sie eine Übersicht Ihrer Optionen.

Besucher*innen
Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie auf unterschiedlichsten Wegen - ob mit dem Rad, zu Fuß, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto - die westlichste Stadt Deutschlands erreichen.

Kinder und Jugendliche
Ob auf dem Schulweg oder in der Freizeit – mit altersgerechten Angeboten lernen Kinder und Jugendliche, sich sicher und eigenständig im Verkehr zu bewegen.

Barrierefreie Mobilität
Aachen soll für alle Menschen gut erreichbar und erlebbar sein. Barrierefreiheit ist eine wichtige Voraussetzung für selbstbestimmte Mobilität.
Konzepte für bestimmte Teilräume
Für mehrere Stadtbezirke und die Innenstadt wurden bereits Mobilitätskonzepte beschlossen, die die wichtigsten Maßnahmen für eine bessere Mobilität in den betroffenen Stadtbezirken bzw. Stadtvierteln beinhalten. Diese Konzepte stellen den Rahmen dar, an dem sich konkrete Umgestaltungsvorhaben und Projekte orientieren sollen. Weitere Konzepte befinden sich in Bearbeitung.
Hier finden Sie Kurzfassungen zu zentralen Maßnahmen und Konzeptschritten in einzelnen Stadtbezirken und Stadtvierteln. Die verlinkten Seiten bieten weitere Informationen zum jeweiligen Stand.
Innenstadt
32.000 Menschen leben innerhalb des Aachener Alleenringes. Geschäfte, Betriebe, kulturelle, medizinische und soziale Einrichtungen sowie Verwaltungen befinden sich hier in hoher Dichte. Daher soll die Innenstadt mit allen Verkehrsmitteln gut und sicher erreichbar sein. Ein Radverteilerring auf dem Grabenring, die Verkehrslenkung für den Autoverkehr, der Ausbau der Fußgängerzonen und Premiumfußwege sowie ein Ausbau des ÖPNV stellen die zentralen Maßnahmen des 2023 beschlossenen Gesamtkonzeptes für die Mobilität in der Innenstadt dar. Die besonderen Anforderungen von Menschen mit Behinderungen, Pflegebedürftigen und Lieferverkehren sind zu beachten.
Haaren
Die Mobilität in Haaren soll möglichst sicher, komfortabel und klimafreundlich im Dialog mit der Bürgerschaft sowie Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik und Verbänden organisiert werden. Als Teilmaßnahme von Haaren clever mobil werden im Jahr 2026 werden im Projekt "HaarenMobil" Dialogformate für eine dauerhaften Einsatz getestet und weitere Verbesserungen in der Mobilität umgesetzt. Ein Mobilitätskonzept ist für den Ortskern im Juli 2026 beschlossen worden. Mit dem Schnellbus SB71 konnte der ÖPNV in Haaren erfolgreich verbessert werden. Für die Umsetzung der Radvorrangroute Haaren liegt eine zur Förderung eingereichte Planung vor, die derzeit noch auf Bewilligung wartet.
Eilendorf
Für und mit dem Bezirk Eilendorf wurde ein Mobilitätskonzept entwickelt und 2024 beschlossen. Es soll die verkehrliche Weiterentwicklung des Stadtbezirks unterstützen. Eilendorf hat mit seinem Schienenhaltepunkt einen besonderen Verknüpfungspunkt; hier steht die Sanierung des Tunnels an. Eilendorf ist der erste Stadtteil, zu dem eine Radvorrangroute geplant wurde. Der größte Handlungsbedarf besteht in der Von-Coels-Straße. Eine Priorisierung der Maßnahmen durch die Bezirksvertretung steht aus.
Brand
Die Trierer Straße ist die zentrale Verkehrsachse, die die Aachener Innenstadt mit dem südlichen Umland verbindet und für den Autoverkehr und den ÖPNV eine zentrale Bedeutung hat. Mit der Radvorrangroute Brand wurde in den letzten Jahren eine Route mit wenigen Ampeln und wenig Autoverkehr parallel zur Trierer Straße über viele Fahrradstraßen geschaffen. Ein Mobilitätskonzept für Brand wurde gemeinsam mit den Bürger*innen von einem Büro erarbeitet und von der Bezirksvertretung Brand beschlossen. 39 kurzfristig umsetzbare Maßnahmen wurden 2024 beschlossen.
Richterich
Ein Mobilitätskonzept für Richterich wurde im Februar 2025 beauftragt. Das Planungsbüro hat erste Vorschläge erarbeitet, die sich in der verwaltungsinternen Prüfung befinden. Eine Bürger*innenbeteiligung fand in Form einer kartenbasierten Umfrage und bei einem Stadtfest 2025 statt. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2027 der Bezirksvertretung Richterich vorgestellt.
StädteRegion Aachen
Seit 2022 stimmen sich die Städte und Gemeinden der StädteRegion Aachen zu regional bedeutsamen Mobilitätsprojekten im Netzwerk Mobilitätswende Region Aachen (NEMORA) ab. Es wurden städteregionsweite Netze für ÖPNV und Radverkehr beschlossen. Derzeit wird für die Umsetzung von konkreten Maßnahmen ein Umsetzungsprogramm abgestimmt.
Verkehrssicherheit
Für ein sicheres und verständnisvolles Miteinander im Straßenverkehr: Der "Aktionsplan Verkehrssicherheit" ist das Rahmenkonzept der Stadt Aachen, mit dessen Hilfe strukturiert und intensiv an der Erhöhung der subjektiven und objektiven Verkehrssicherheit auf den Aachener Straßen gearbeitet wird.
Miteinander im Verkehr
In einem insgesamt dreistündigen Gespräch haben sich zehn Menschen aus der Aachener Stadtgesellschaft zum Miteinander im Straßenverkehr ausgetauscht. Sie nutzen jeweils verschiedene Verkehrsmittel auf ihren Wegen durch Aachen. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Bus, dem Auto, dem Lieferwagen oder mit einer Kombination vieler Verkehrsmittel auf einem Weg - ein Miteinander gelingt, wenn gegenseitig Rücksicht genommen wird.