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„SolAixQ – Solar lernen im Aachener Quartier“

Um als Stadt nachhaltig klimaneutral zu werden, ist ein Ausbau der Photovoltaik-Anlagen auf den Aachener Dächern notwendig. Dies führt selbstverständlich auch zu einem höheren Bedarf an Monteur*innen in diesem Bereich. Diesen beiden Herausforderungen begegnet das Projekt „SolAixQ“ mit der Qualifizierung zum/r „Solarhelfer*in“.

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Doris Schröder (Sozialwerk Aachener Christen e.V.), Klara Geywitz (Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen) sowie Magdalena Keus (Stadt Aachen, Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa) bei der offiziellen Urkundenüberreichung für die Projektförderung in Berlin. (v.l.) Foto: BMWSB / Stefanie Loos

Gemeinsam mit den Projektpartner*innen vom Sozialwerk Aachener Christen e.V. und der low-tec gemeinnützigen Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Düren mbH sowie in enger Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Aachen, dem Jobcenter und der Fachinnung für Elektrotechnik der Kreishandwerkerschaft ist es der Stadt Aachen gelungen, ein wegweisendes und einmaliges Qualifizierungsangebot im Handwerk zu entwickeln. Insgesamt sollen innerhalb des Projektes bis Juni 2026 300 Menschen qualifiziert werden und im Handwerk eine nachhaltige Perspektive finden. „Wir bieten den Teilnehmenden mit dieser Qualifizierung eine Plattform für die Zukunft“, sagt Frank Denker, Projektleiter bei der low-tec gemeinnützigen Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Düren mbH.

Das Qualifizierungsangebot richtet sich speziell an Langzeitarbeitslose und Geflüchtete. Durch eine sechsmonatige Schulung werden die Teilnehmenden fachtheoretisch und -praktisch, aber auch persönlich auf ihre zukünftige Tätigkeit vorbereitet. Praktika ermöglichen Einblicke in das Berufsfeld und die Möglichkeit, sich mit potenziellen Arbeitgeber*innen in der Region zu vernetzen. Damit ergibt sich die besondere Chance, unmittelbar eine Beschäftigung im Wachstumsmarkt der Photovoltaik-Anlagen-Installation zu finden. Die ersten Teilnehmenden sind begeistert: „Eine Qualifizierung, die mir die Möglichkeit gibt, ein einem zukunftsorientierten Job eine Anstellung zu finden“, so Tornike Zirkadze, einer Teilnehmenden.

Ein weiterer elementarer Baustein des Projekts ist die Förderung der Unternehmen vor Ort. Primäres Ziel ist es, die Unternehmen, darunter kleine und mittelständische Unternehmen, Startups und das Handwerk, in den Fördergebieten Aachen-Nord und Aachen-Ost mit Blick auf die zentralen Herausforderungen wie den Fachkräftemangel, den Klimawandel und die Digitalisierung zu fördern, zu beraten und zu vernetzen.

Das Projekt wurde der Politik in verschiedenen städtischen Ausschüssen vorgestellt und wegen seines lösungsorientierten und praktikablen Ansatzes begrüßt. Auch auf der offiziellen Auftaktveranstaltung des Fördermittelgebers in Berlin am vergangenen Freitag (10. Mai) wurde das Projekt als innovativ gelobt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie über den Europäischen Sozialfonds.