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N-POWER Pilotprojekt in Aachen-Nord und Aachen-Ost

Im Rahmen des INTERREG-Projektes N-POWER führt der Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa der Stadt Aachen ein Pilotprojekt in den Quartieren Aachen-Nord und Aachen-Ost durch.

Das N-POWER Pilotprojekt in Aachen-Nord und Aachen-Ost möchte die heutigen Herausforderungen, mit denen sich die beiden Quartiere und ihre Bewohner*innen konfrontiert sehen, auf innovative Weise in Angriff nehmen.

Das Pilotprojekt will die Kompetenzen und Fertigkeiten der benachteiligten Gruppen innerhalb der Quartiersbevölkerung verbessern, damit sie mehr an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen teilhaben können. Der digitale Fortschritt soll alles einfacher, schneller und komfortabler machen, stellt die Menschen aber gleichzeitig vor neue Herausforderungen. So wird der derzeitige Mangel an Arbeitskräften und Fachkräften durch den mit der Digitalisierung verbundenen Wandel der Arbeitsbedingungen verschärft. Mittlerweile, aber vor allem in Zukunft, spielen interdisziplinäre Kompetenzen, lebenslanges Lernen und digitales Know-how eine wichtige Rolle. Gleichzeitig eröffnet die Digitalisierung völlig neue Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung.

Diese beiden Ansätze sollen im Pilotprojekt in Aachen verknüpft werden. Ziel ist es, die Bewohner*innen der Quartiere durch geeignete Maßnahmen im Bereich der "digitalen" Ausbildung an neue Anforderungen des Arbeits- und Lebensumfeldes heranzuführen und ihnen die Teilnahme an der Gesellschaft zu ermöglichen. Gleichzeitig sollte den Bürger*innen die Möglichkeit gegeben werden, innovative Maßnahmen zur Stadtteilentwicklung zu entwickeln und sich mit den wirtschaftlichen Entwicklungen im Stadtteil auseinanderzusetzen.

Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, die bereits in den Quartieren tätig sind und im ständigen Kontakt und Austausch mit den Bewohner*innen stehen, ist hierbei von zentraler Bedeutung. Daher werden innovative Aktivitäten und nachhaltige Maßnahmen gemeinsam mit den lokalen Institutionen, Vereinen und Bürger*innen entwickelt, durchgeführt und betreut, um neue Aktivitäten in den Vierteln zu organisieren und diese bestmöglich auf den Bedarf der Zielgruppen vor Ort abzustimmen.

Auf diese Weise sollen Beziehungen und Strukturen aufgebaut und vertieft werden, die Menschen in den Stadtteilen neue Fertigkeiten – insbesondere im digitalen Bereich – erlernen und damit einhergehend der lokale Arbeitsmarkt und die lokale Wirtschaft unterstützt werden, was wiederum Armut reduziert und den sozialen Zusammenhalt fördert. Insbesondere soll hierbei der Stadtteilbevölkerung das digitale Know-How an die Hand gegeben und konkrete Berührungspunkte mit digitalen Technologien ermöglicht werden, um im digitalen Zeitalter an den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen teilhaben zu können.

Das INTERREG-Projekt N-POWER begann im Juni 2018 und dauert drei Jahre. Das Gesamtbudget des Projekts beträgt 3.996.147,04 Euro und wird aus dem INTERREG-VA-Programm, fast 50 Prozent aus dem EFRE (Europäischer Fonds für wirtschaftliche und territoriale Entwicklung) und im Übrigen aus den Partnerregionen (dem Land Nordrhein-Westfalen, der Wallonie und den belgischen und niederländischen Provinzen Limburg) und den Projektpartnern selbst finanziert.

Fördermittelgeber

Interreg Euregio Maas-RheinMinisterium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-WestfalenWallonieProvincie LimburgProvincie Limburg

Geändert am: 18.06.2020

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