Dachbegrünung für ein klimaresilientes Aachen

Die Stadt Aachen setzt verstärkt auf Dachbegrünungen – und das aus gutem Grund: Sie sind ein zentraler Baustein für eine lebenswerte, klimaangepasste Stadt.

Schräggründach


Warum Gründächer?
Begrünte Dächer sind weit mehr als ein optisches Highlight. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur sogenannten „grünen Infrastruktur“ der Stadt Aachen. Gemeinsam mit Bäumen, Fassadenbegrünungen und entsiegelten Flächen verbessern sie das Stadtklima sowie die Vor-Ort-Bedingungen in Bezug auf Temperaturentwicklung und Starkregenmanagement spürbar.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Kühlung von Gebäuden und Umgebung
  • Verbesserung der Luftqualität
  • Regenwasserspeicherung (Entlastung der Kanalisation)
  • Schallschutz und Wärmedämmung
  • Förderung der Biodiversität
  • Neue Aufenthalts- und Erlebnisräume (z. B. Dachgärten)


Klare Strategie im Gebäudemanagement
Das städtische Gebäudemanagement verfolgt seit Jahren eine konsequente Begrünungsstrategie. 

Bereits 2017 wurde durch die kommunale Satzung festgelegt: Neue Dächer ab 200 m² müssen begrünt werden. >> Grün- und Gestaltungssatzung Aachens.

Gründächer sind heute nicht mehr nur im Neubau Standard, sondern spielen auch im Bestand und bei Sanierungen eine wichtige Rolle für die Hitze- und Starkregenvorsorge. 

Besonders zukunftsweisend sind Photovoltaik-Gründächer, die Begrünung und Solarenergie intelligent miteinander verbinden. 

Kombination aus einem Gründach und Photovoltaikelementen

 

  • Bestandsdächer

    Bestand nutzen – Potenziale erschließen
    Auch auf bestehenden Gebäuden steckt enormes Potenzial. Viele Dächer können nachträglich begrünt werden – auch ohne große bauliche Eingriffe.

    Voraussetzungen sind unter anderem:

    • ausreichende Dämmung
    • intakte Abdichtung
    • statische Eignung


    Um diese Möglichkeiten gezielt zu nutzen, werden geeignete Dächer systematisch geprüft. Für die Umsetzung stehen jährlich finanzielle Mittel aus >> Klimaschutzprogrammen zur Verfügung.

  • Eckdaten

    Zahlen, die zeigen: Es geht voran
    Das Gebäudemanagement bewirtschaftet bereits:


    Auch zahlreiche Schulgebäude sind bereits Teil dieser Entwicklung. Im >> Gründachkatalog schulischer Gründächer werden Gründächer von 15 Schulen der Stadt Aachen vorgestellt.

  • Pflege

    Qualität sichern – Wirkung erhalten
    Ein Gründach wirkt nur dann klimatisch positiv, wenn die Vegetation gesund ist. Deshalb wird großer Wert auf Pflege und Qualitätsstandards gelegt.

    Neue Maßnahmen umfassen:

    • einheitliche Pflegekonzepte
    • zentrale Organisation der Pflegeleistungen
    • klare Qualitätskriterien

    Ziel ist es, bestehende Dächer nicht nur zu erhalten, sondern ökologisch weiterzuentwickeln.

Blick nach vorn: Innovation und Herausforderungen
Die Entwicklung geht weiter – mit neuen Ansätzen und steigenden Anforderungen:

  • Biodiversitätsdächer fördern gezielt Pflanzen- und Tierarten
  • Retentionsdächer speichern zusätzlich Regenwasser
  • Schräggründächer sind vom Boden aus sichtbar
  • Dachgärten machen Natur erlebbar


Dachgarten


Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen für das Gebäudemanagement:

  • Konkurrenz zwischen Begrünung und Photovoltaik
  • steigende Anforderungen an Statik und Planung
  • wachsender Pflegeaufwand


Fazit: Kleine Flächen, große Wirkung
Gründächer sind ein wirkungsvoller Hebel für Klimaschutz, Lebensqualität und nachhaltige Stadtentwicklung.

Mit einer klaren Strategie, wachsender Erfahrung und innovativen Konzepten zeigt das Gebäudemanagement der Stadt Aachen, wie kommunale Gebäude aktiv zur grünen Transformation beitragen können.


  • Gründachkatalog

    Im Katalog für Gründächer stellt das Gebäudemanagement der Stadt Aachen die Gründächer von 15 Schulen vor. Zu jedem Objekt werden neben Fotos auch die Art der Begrünung, die Substratdicke, die Flächengröße sowie Besonderheiten und Entwicklungspotentiale dargestellt.

    Die Dachbegrünung einer Aachener Schule

    Auf Grundlage dieses Kataloges konnte nicht nur eine umfassende Bestandsaufnahme erstellt werden, sondern auch ein objektbezogenes Pflegekonzept erarbeitet werden.

    Zur Broschüre


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