OGS-Erweiterung mit Mensa 2026
Neubau mit Mensa nach Teilabbruch, Umbau und Schadstoffsanierung



Aufgrund steigender Schülerzahlen und der angestrebten vollen Dreizügigkeit entspricht die aktuelle Raumsituation der GGS Richterich nicht dem erforderlichen Bedarf. Der Wegfall eines maroden Pavillons sowie die unzureichende Mensasituation verschärfen die räumlichen Defizite.
Ziel der Maßnahme ist es daher, durch eine bauliche Erweiterung ausreichende Unterrichts- und Betreuungsräume sowie eine angemessene Mensa bereitzustellen.
Erweiterung
Anstelle der eingeschossigen Pausenhalle wird ein Speisesaal mit ca. 145m² errichtet, sowie ein großzügiger Flurbereich, der auch zukünftig als Pausenhalle genutzt werden kann.
Das darüberliegende Geschoss beinhaltet einen Unterrichtsraum einen Mehrzweckraum, zwei Gruppenräume, zwei Besprechungsräume, einen Lehrmittelraum, eine Garderobe sowie Damen und ein Herren WC.

Multifunktionalität
Mensa und Pausenhalle können zusammengeschaltet und multifunktional als Aula genutzt werden.

Erschließung und Barrierefreiheit
Der zweigeschossige Anbau bietet eine sinnvolle Verbindung der Obergeschosse der beiden vorhandenen Flügel. Ein neuer Aufzug ermöglicht zudem die bisher nicht vorhandene Barrierefreiheit.

Schulhof
Durch die kompakte, zweigeschossige Lösung ändert sich die Schulhoffläche gegenüber der Bestandssituation kaum.



Raumhöhen
Um die in dem Anbau geplanten Räume im Obergeschoss an die vorhandenen Räume niveaugleich anbinden zu können, erreicht man in beiden Geschossen eine maximale Raumhöhe von drei Metern.
Umsetzung
Eine Auslagerung der Schulbetriebes ist aufgrund der Größenordnung der Eingriffe in den Bestand nicht zu vermeiden.
Im Rahmen der Entwurfsentwicklung wurden zwei Varianten erarbeitet, eine zweigeschossige und eine eingeschossige Lösung mit mehreren Baukörpern auf dem Schulhofgelände.
Beide Varianten wurden der Schule vorgestellt. In ihrer Stellungnahme sprechen sich die Entscheidungsträger für die zweigeschossige Variante aus, da die Vorteile aus pädagogischer Sicht und unter dem Aspekt der Barrierefreiheit sowie des deutlich geringeren Flächenverbrauchs der Schulhoffläche überwiegen.