Peterstraße 32–34

Denkmal #34

Das Haus Peterstraße 32–34 wurde ca. 1936 erbaut. Die Fassadenteile stammen ca. aus dem Jahr 1936. Wichtiges Fassadendetail ist die Werksteinschrift. Der Zeitreisefaktor des Denkmals liegt bei null Jahren.

Das Haus Peterstraße 32–34 wurde ca. 1936 erbaut. Die Fassadenteile stammen ca. aus dem Jahr 1936. Wichtiges Fassadendetail ist die Werksteinschrift. Der Zeitreisefaktor des Denkmals liegt bei null Jahren.

Einleitung

Bereits zur Zeit der Weimarer Republik gab es erste Überlegungen zur Modernisierung bestimmter Stadtgebiete in Aachen. Die damalige Peterstraße mit ihrer veralteten und vernachlässigten Bausubstanz, aber gleichzeitig strategisch guten Lage rückte dabei ganz besonders in den Fokus. Die Umsetzung des städtischen Sanierungskonzeptes dauerte mit Unterbrechungen insgesamt etwa 25 Jahre.

Zeitreise

Das Denkmal hat einen Zeitreisefaktor von null Jahren und ist null Meter gewandert. Seine Gestaltung beinhaltet Merkmale aus einer Epoche.

Zeitreise

Das Denkmal hat einen Zeitreisefaktor von null Jahren und ist null Meter gewandert. Seine Gestaltung beinhaltet Merkmale aus einer Epoche.

  • Bewegte Geschichte

    Die Umsetzung der 1933 konkret und unter Beteiligung von Professor René von Schöfer erarbeiteten Sanierungspläne begann 1935 an der Peterstraße. Die historische, enge Bebauung in diesem Bereich wurde abgerissen, nachdem bereits seit den 1920er Jahren die meisten Grundstücke durch die Stadt aufgekauft wurden. Das wohl ab 1936 errichtete Gebäude Peterstraße 32–34 gehörte wie das Nachbargebäude 36–38 zu den ersten fertiggestellten Bauten im Bereich der neuen, auf 25 Meter Breite angelegten Straßenachse.

  • Spurensuche

    Wie bei den Nachbarbauten ist die Verwendung von Backstein für die Fassade und Werkstein für Fenstergewände charakteristisch, was die traditionelle Architektursprache der historischen Bauten Aachens widerspiegelt. Die Fassade zeigt einige Details, die durchaus das Bedürfnis nach einer reduzierten, aber traditionellen Gestaltung beweisen: Unter den Fenstern des ersten Obergeschosses sind Halter für Fahnen angebracht – ein Hinweis auf die in den 1930er Jahren angedachte Funktion als repräsentative Verkehrsachse. Eine Werkstein-Inschrift zwischen den Fenstern liefert einen Hinweis auf die Vorgängerbebauung und deren Hausnamen. Abwechslungsreich sind auch die Keilsteine über den Fenstern, von denen jeder ein anderes Motiv wohl in Anspielung auf eine Nutzung als Gaststätte zeigt.

    Die Fassade unterliegt einer reduzierten, aber traditionellen Gestaltung. Neben den Keilsteinen über den Fenstern lassen sich auch Fahnenhalter unter und eine Werkstein-Inschrift zwischen den Fenstern finden.

  • Besonderheiten

    Solch „sprechender“ Fassadendekor als Hinweis auf die (ehemalige) Nutzung ist nicht unüblich. Die ebenfalls kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ähnlich ausgeführten Neubauten an der Franzstraße zeigen z. B. kleine Brezeln in den Fassaden als Hinweis auf die erste Nutzung durch eine Bäckerei.

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