Jakobstraße 2

Denkmal #2

Das Haus Jakobstraße 2 wurde 1829–1837 erbaut und 1974–1975 saniert sowie verändert. Ein wichtiges Fassadendetail sind die offenen Arkaden. Der Zeitreisefaktor des Denkmals liegt bei ca. 146 Jahren.

Das Haus Jakobstraße 2 wurde 1829–1837 erbaut und 1974–1975 saniert sowie verändert. Ein wichtiges Fassadendetail sind die offenen Arkaden. Der Zeitreisefaktor des Denkmals liegt bei ca. 146 Jahren.

Einleitung

Das Eckgebäude Jakobstraße 2 ist auch unter dem Namen „Eijene Keiser Karl“ (mundartlich, etwa „Zum Kaiser Karl“) bekannt. Der Name bezieht sich auf eine ehemalige Gaststätte, dessen Wirt in den 1920er/1930er Jahren eine vollständige Ausstaffierung mit Szenen aus dem Leben Karls des Großen plante. Das historische Gebäude wurde in den 1970er Jahren stark verändert.

Zeitreise

Das Denkmal hat einen Zeitreisefaktor von ca. 146 Jahren und ist null Meter gewandert. Seine Gestaltung beinhaltet Merkmale aus zwei Epochen.

Zeitreise

Das Denkmal hat einen Zeitreisefaktor von ca. 146 Jahren und ist null Meter gewandert. Seine Gestaltung beinhaltet Merkmale aus zwei Epochen.

  • Bewegte Geschichte

    Das markante Eckgebäude wurde 1829–1837 vom Aachener Architekten Adam Franz Friedrich Leydel erbaut. Neben dem benachbarten Haus Kockerellstraße 3 ist es das einzige historische Gebäude, dessen Fassade bei den umfassenden Sanierungsarbeiten der 1970er Jahre zwischen Jakob- und Kockerellstraße erhalten blieb. 1974–1975 wurde das Gebäude nach Planung des Stadtkonservators Leo Hugot saniert und verändert.

  • Spurensuche

    Hugot überarbeitete und ergänzte fleißig, insbesondere die bis dahin schlichte Fassade zur Kockerellstraße wurde nun mit Stuck frei ausgeschmückt. Der Balkon zur Jakobstraße wurde komplett erneuert. Auffallend ist vor allem das Erdgeschoss: Die ursprünglichen Rundbogenfenster wurden zu echten Arkaden geöffnet. Anlass dieser Maßnahme war die gewünschte Verbreiterung des Straßenraumes für den modernen Stadtverkehr. Durch die Öffnung des Erdgeschosses für Fußgänger konnte der beengte Straßenraum vollständig für den Autoverkehr genutzt werden. Die benachbarten Neubauten auf der Jakobstraße wurden weiter nach hinten versetzt errichtet, um Verkehr und Fußgängern mehr Raum zu geben.

    Die Öffnung des Erdgeschosses ermöglichte einen neuen Weg für Fußgänger*innen

  • Besonderheiten

    Die Ecksituation ziert wie bei vielen anderen Gebäuden eine Hausfigur. Aufgrund gravierender Stabilitätsprobleme im Innern wurde das Haus komplett entkernt. Zum Gebäude gehört auch ein ursprünglich eingeschossiger Anbau zur Kockerellstraße, der 1975 um ein Stockwerk im gleichen Stil erhöht wurde.

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