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Werbeanlagen

Anlagen der Außenwerbung (Werbeanlagen) sind nach §13 Bauordnung NRW (BauO NRW) alle ortsfesten Einrichtungen, die der Ankündigung oder Anpreisung oder als Hinweis auf Gewerbe oder Beruf dienen und vom öffentlichen Verkehrsraum aus sichtbar sind. Hierzu zählen insbesondere Schilder, Beschriftungen, Bemalungen, Lichtwerbungen, Schaukästen sowie für Zettel- und Bogenanschläge oder Lichtwerbung bestimmte Säulen, Tafeln und Flächen. Außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile sind Werbeanlagen in der Regel unzulässig.

Werbeanlagen sind grundsätzlich genehmigungsbedürftig nach §63 BauO NRW in Verbindung mit §1 Abs.1 BauO NRW. Ausnahmen werden in § 65 Abs. 1 Nr. 33 ff. BauO NRW festgelegt.

Das Formular für den Bauantrag sowie ein kurzes Merkblatt finden Sie rechts unter Dokumente.

Werbeanlagensatzungen

In Teilbereichen der Stadt Aachen gelten örtliche Satzungen, die Werbeanlagen auf Grundlage von §86 Abs.1 Nr.1 BauO NRW über die grundsätzlichen Anforderungen der Landesbauordnung NRW hinaus regeln:

Innenstadt, Kornelimünster, Frankenberger Viertel, Burtscheid, Hauptausfallstraßen nahe des Alleenrings (vom 21.09.2005) (Werbeanlagen und Warenautomaten)
Hauptausfallstraßen und Gewerbegebiete (vom 17.09.2007)
Außenbezirke (vom 27.09.2008)
Satzung über Werbeanlagen und Warenautomaten Europaplatz West (25.09.2015)

Zur Einführung der Satzung von 2005 wurde ein ausführlicher Leitfaden entwickelt.

Die genauen Geltungsbereiche sind in den Satzungen festgelegt. Sie sind ebenfalls über das Geoinformationssystem (GIS) (über Themen / Satzungen) abrufbar.