KunstHierHer: Kunstausstellung in der Nadelfabrik
Am Wochenende vom 2. bis 4. Oktober findet in der Nadelfabrik die Ausstellungsreihe KunstHierHer (KHH) statt. Die Stadt Aachen lädt gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstler dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und sich auf die vielfältigen Geschichten einzulassen, die Kunst erzählen kann.
In diesem Jahr stehen die Arbeiten von Heidi Sträterhoff, Andreas Herrmann, KPLX und Susanne Patzke im Zentrum. Die Ausstellung ist am Freitag, 02.Oktober, von 17 bis 21 Uhr, am Samstag, 3. Oktober, von 11 bis 18 Uhr und Sonntag, 4. Oktober, von 11 bis 18 Uhr in den Seminarräumen (Eingang 3, 1. OG) der Nadelfabrik geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Die Bildhauerin Heidi Sträterhoff widmet sich seit vielen Jahren der Arbeit mit Stein und Holz. In diesen natürlichen Materialien entdeckt sie verborgene Formen und Geschichten, die sie sichtbar machen möchte. Ihre Skulpturen lassen die Eigenheiten des Materials sprechen und zeigen zugleich die kreative Auseinandersetzung mit dessen Struktur, Charakter und Ausdruckskraft.
Andreas Herrmann studierte Architektur und Kunst in Aachen und arbeitet seit 1980 als freiberuflicher Fotograf. Seine Fotografien zeichnen sich durch einen präzisen Blick für Strukturen, Räume und Situationen aus. Dabei verbindet er die Sensibilität des Künstlers mit der Aufmerksamkeit des Beobachters und eröffnet neue Perspektiven auf die Wirklichkeit.
Kritzelkomplex, kurz KPLX, ist das Illustrationsprojekt von René Engels. Seine Arbeiten entstehen ganz klassisch mit Bleistift und Tusche und reichen von atmosphärischen, konzeptionellen Illustrationen über Urban Sketches bis hin zu Webcomic-Projekten wie Space Cop Diary. Seine Zeichnungen veröffentlichte er zunächst auf seiner eigenen Webseite und in sozialen Netzwerken. Heute erreichen seine handgefertigten Werke ein internationales Publikum.
Susanne Patzkes Kunst bewegt sich zwischen Beobachtung und Vorstellungskraft. Die Bilder, ihr bevorzugtes Format ist das Quadrat, zeigen nicht nur Menschen z.B. beim Lesen, sondern machen sichtbar, wie Gedanken wandern, Erinnerungen entstehen und Geschichten die Wirklichkeit verändern können. Die Werke fordern die Betrachtenden dazu auf, ihre eigenen Gedanken wandern zu lassen. Mitunter lädt sie Besucherinnen und Besucher ein, selbst kreativ zu werden.
Bereits seit 2016 präsentieren sich in der Nadelfabrik einmal im Jahr Künstlerinnen und Künstler, die sich auf unterschiedliche Weise mit Wahrnehmung, Erinnerung, Natur und menschlicher Erfahrung auseinandersetzen. Weitere Informationen findet man unter www.kunsthierher.de.
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