Neue Kooperationsvereinbarung: Stadt Aachen und FH Aachen vereinbaren engen Schulterschluss für die Zukunft des Standorts
- Die neue Kooperationsvereinbarung stärkt Wissenschaft, Innovation und Transfer in Aachen.
- Ziel ist es, Kompetenzen, Erfahrungen und Netzwerke noch stärker miteinander zu verbinden
- Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt darauf, Innovationen aus der Hochschule stärker in Stadt, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu tragen.
Die Stadt Aachen und die FH Aachen bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Mit einer neuen Kooperationsvereinbarung schaffen beide Partnerinnen erstmals einen gemeinsamen strategischen Rahmen, um Aachen als zukunftsfähigen Wissenschafts-, Innovations- und Lebensraum weiterzuentwickeln.
Die Vereinbarung baut auf der bereits bestehenden engen Zusammenarbeit zwischen Stadt und FH Aachen auf. Ziel ist es, Kompetenzen, Erfahrungen und Netzwerke noch stärker miteinander zu verbinden und Wissenschaft, Forschung und Innovation für Wirtschaft und Stadtgesellschaft sichtbarer, nutzbarer und erlebbarer zu machen.
Fünf Handlungsfelder der Zusammenarbeit
Fünf Handlungsfelder stehen zunächst im Mittelpunkt: Innovationen sichtbar machen, gemeinsam eine resiliente Zukunft gestalten, Fachkräfte entwickeln und an den Standort binden, die Regional- und Standortentwicklung vorantreiben sowie Wissenschaft und Hochschulleben stärker mit der Stadtgesellschaft verbinden.
Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons sagt zur neu aufgestellten Kooperationsvereinbarung: „Aachens wichtigster Rohstoff ist Wissen. Deshalb ist Wissen die Grundlage unserer Wirtschaftsstrategie in Aachen. Denn genau darin liegt die große Stärke unseres Standorts. Wenn wir sie für die Zukunft nutzen wollen, müssen Wissenschaft, Stadt und Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Die Kooperationsvereinbarung mit der FH Aachen neben der bereits mit der RWTH geschlossenen Vereinbarung schafft dafür einen verbindlichen strategischen Rahmen.“
Wissen sichtbar machen und in Wirkung übersetzen
Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt darauf, Innovationen aus der Hochschule stärker in Stadt, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu tragen. In Zukunftsfeldern wie Künstlicher Intelligenz, Lasertechnik oder Raumfahrt verfügt Aachen über große Kompetenzen. Stadt und FH wollen dazu beitragen, dieses Wissen noch stärker in Anwendung, Gründungen, Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze zu übersetzen.
„Gemeinsam können wir es besser als allein. Stadt und Region sind kein abstrakter Raum – sie sind der Ort, an dem unsere Studierenden wohnen, an dem unsere Unternehmen produzieren, an dem Familien ihre Wochenenden verbringen. Wir wollen, dass unser Arbeits- und Lebensumfeld sich weiterentwickelt und (noch) lebenswerter wird. Dazu müssen wir zusammen strategische Ziele abgleichen und Innovationen entwickeln. Die Kooperationsvereinbarung hilft uns dabei, indem sie einen Rahmen mit grundlegenden Strukturen zwischen Stadt und FH definiert“, sagt Prof. Dr.-Ing. Thomas Ritz, Rektor der FH Aachen.
Wissenschaft soll sichtbar werden
Gleichzeitig soll Wissenschaft für die Bürgerinnen und Bürger stärker sichtbar und erlebbar werden. Wissenschaftskommunikation schafft Zugang zu neuen Entwicklungen und kann etwas von der Neugier, Innovationsfreude und dem Vertrauen in die Gestaltbarkeit von Zukunft vermitteln, die Forschung und Studium auszeichnen.
„Für Aachen ist entscheidend, dass aus dem Wissen und den Ideen, die hier entstehen, auch wirtschaftliche Stärke für unseren Standort erwächst. Wir wollen Innovationen schneller in die Anwendung bringen, Gründungen fördern und Unternehmen noch besser mit wissenschaftlicher Kompetenz und Fachkräften zusammenbringen. Gleichzeitig wollen wir sichtbar machen, was in Aachen entsteht – für die Wirtschaft ebenso wie für die Bürgerinnen und Bürger. Genau an diesen Schnittstellen arbeiten wir bereits heute erfolgreich mit der FH Aachen zusammen“, betont der Beigeordnete für Wohnen, Soziales und Wirtschaft der Stadt Aachen, Thomas Hissel.
„Unser Ziel ist es, Aachen als Wissenschafts-, Innovations- und Lebensstandort nachhaltig zu stärken. Dafür bündeln Stadt und Hochschule ihre Kompetenzen und arbeiten dort noch enger zusammen, wo gemeinsame Lösungen den Standort voranbringen. Die Kooperationsvereinbarung stärkt die Zusammenarbeit und eröffnet neue gemeinsame Gestaltungsmöglichkeiten“, ergänzt Volker Stempel, Kanzler der FH Aachen.
Praktisch gelebte Zusammenarbeit
Dass diese Zusammenarbeit bereits praktisch gelebt wird, zeigen gemeinsame Aktivitäten etwa in der AI Alliance Aachen, bei Fachkräfteprogrammen, in der Start-up-Förderung und in der Wissenschaftskommunikation. Formate wie die Wissenschaftsshow beim September Special bringen Forschung und Innovation direkt zu den Menschen.
Die Kooperation ist bewusst als lebendiger Rahmen angelegt. Stadt und FH wollen ihre Maßnahmen gemeinsam weiterentwickeln und regelmäßig überprüfen. Die Vereinbarung ist zunächst auf fünf Jahre angelegt und kann gemeinsam angepasst oder verlängert werden.
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