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Neue Pflanzen, Bäume und ein umgestalteter Aufenthaltsbereich im Elisengarten

Der Elisengarten wird als Grünfläche inmitten der Aachener Innenstadt rege genutzt. Tausende Bürgerinnen und Bürger halten sich über das Jahr hinweg dort auf; für Touristinnen und Touristen ist es eine beliebte Anlaufstelle. Die hohe Auslastung zeigt sich in der Beanspruchung der Fläche, sodass nun erneut der Bereich überarbeitet wurde: Neue Heckenelemente, ein pflaumenblättriger Weißdorn, wurden oberhalb des Elisengartens an der Ursulinerstraße eingesetzt; im Februar hatte das Team der Baumunterhaltung bereits eine mehrstämmige Hainbuche und einen Blut-Ahorn gepflanzt, nachdem zwei abgestorbene Bäume, eine Hain- sowie eine Blutbuche, gefällt werden mussten. Die Beetfläche entlang der Treppe wurde neu angelegt und bepflanzt. 

In einem weiteren Schritt ist der Bereich rund um den Brunnen verändert worden. Notwendig war dies, weil der ursprüngliche Rasenbereich um die Wasserstelle durch die starke Nutzung und Ausspülungen, etwa durch Oberflächenwasser, immer weiter zurückgegangen war. Zahlreiche Versuche, die Fläche wiederherzustellen, blieben wegen der hohen Beanspruchung erfolglos. „Mit verschiedenen Instandsetzungsmaßnahmen verbessern wir nun die Aufenthaltsqualität“, sagt Michael Blankenheim, Teilbereichsleiter Stadtgrün und Bezirke des Aachener Stadtbetriebs. 

Er ist Teil des Teams des Stadtbetriebs, das, in Absprache mit dem städtischen Fachbereich Klima und Umwelt, die Umgestaltung des Elisengartens in den vergangenen Monaten präzise plante. „Wir setzen zusätzliche Platten um den Brunnen ein. Durch die Ausspülungen entstand ein Höhenunterschied zwischen der Rasenfläche und den Brunnenbereich. Den fangen wir ab und passen die Wiese anschließend an“, erklärt Blankenheim. 

Der Kreis um den Brunnen wurde entsprechend des vorhandenen Radius erweitert. Ergänzt wurden die Betonplatten durch im Halbkreis eingesetzte Sitzstufen. So entsteht, analog zu den vorhandenen Stufen im Elisengarten, ein zusätzlicher Aufenthaltsbereich. „Die über die Jahre entstandenen Wege integrieren wir, sodass der Anschluss an die Fläche barrierearm ist“, erklärt Michael Blankenheim. 

Die eingesetzten stahlarmierten Platten sind anhand der Pläne zentimetergenau hergestellt worden. Jeweils 500 Kilogramm wiegen sie und werden mit einem Vakuumheber eingesetzt. Zuvor hatten die Gartenlandschaftsbauerinnen und -landschaftsbauer bereits acht Tonnen Kalksteinschotter für die Tragschicht aufgeschüttet. Im Verbund mit der Ausgleichsschicht aus Verlegesplitt werden im Nachgang Setzungen vermieden, sodass die Platten dauerhaft in der vorgesehenen Höhe liegenbleiben. 

Die verschiedenen Arbeitsschritte sind nach drei Wochen nahezu abgeschlossen. Die notwendigen Anschlussarbeiten setzt das Team der Garten- und Landschaftsbauauszubildenden des Stadtbetriebs um: Bevor die am Morgen frisch abgeschälten rund 50 Quadratmeter Rollrasen verlegt werden, werden die Rasenkanten gerade abgestochen und die Rasentragschicht, ein Gemisch aus Sand und Humus, ergänzt durch Lava oder Splitt, eingebaut. Schließlich wird noch die wassergebundene Wegedecke angelegt, bevor die neu eingerichteten Flächen gereinigt und freigegeben werden. 

Pünktlich zur Karlspreisverleihung ist einer der beliebtesten Aachener Parks für die nächste Sommersaison bereit.

Die Kolonne der Auszubildenden des Stadtbetriebs setzt die letzten Arbeiten vor der Fertigstellung um. Dabei werden unter anderem rund 50 Quadratmeter Rollrasen verlegt. 
Mit einem Vakuumheber werden die 500 Kilogramm schweren Betonplatten eingesetzt.
Der Kreis um den Brunnen wurde entsprechend des vorhandenen Radius erweitert.
Nach Maß: Michael Blankenheim, Teilbereichsleiter Stadtgrün und Bezirke des Aachener Stadtbetriebs (r.), hat die Umgestaltung mit geplant. 
Kalksteinschotter und Verlegesplitt sorgen für einen guten Untergrund der Betonplatten.


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