Merz, Mitsotakis und Lagarde als Festredner beim Karlspreis 2026
Die Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen und die Stadt Aachen freuen sich, zwei herausragende Gestalter europäischer Politik als Festredner für die feierliche Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen am 14. Mai 2026 ankündigen zu dürfen: Bundeskanzler Friedrich Merz und der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis. Beim festlichen Dinner am Vorabend spricht zudem Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank.
In einer für Europa entscheidenden Phase ehrt der Internationale Karlspreis zu Aachen 2026 den ehemaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank und früheren italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi. Das Karlspreisdirektorium würdigt damit nicht nur sein herausragendes Lebenswerk zur Stabilisierung der europäischen Währungsunion, sondern setzt zugleich ein klares politisches Signal: Europas Zukunft und Souveränität hängen auch von seiner wirtschaftlichen Stärke ab.
Vor diesem Hintergrund setzen die Festrednerinnen und Festredner der diesjährigen Verleihung ein starkes europapolitisches Signal.
Armin Laschet MdB, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums, erläutert: „Mit Christine Lagarde, Kyriakos Mitsotakis und Bundeskanzler Friedrich Merz haben wir drei Persönlichkeiten gewonnen, die – jede und jeder auf eigene Weise – engagiert für Europa eintreten. Lagarde führt das Werk Mario Draghis an der Spitze der EZB fort, Ministerpräsident Mitsotakis steht für die Erneuerung eines Landes, dem viele schon keine Zukunft im Euro mehr gegeben hatten, und der Bundeskanzler verkörpert die Verantwortung Deutschlands als ein Kernland der EU.“
Festredner der Preisverleihung: Bundeskanzler Friedrich Merz und Kyriakos Mitsotakis
Die erste Festansprache zur Karlspreisverleihung am 14. Mai im Krönungssaal des Aachener Rathauses hält Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Auszeichnung von Mario Draghi erfolgt in einer Zeit, in der Europa vor weitreichenden wirtschaftlichen, sicherheitspolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen steht. Der Besuch des Bundeskanzlers unterstreicht einmal mehr die Bedeutung des Internationalen Karlspreises zu Aachen als europäische Auszeichnung mit internationaler Strahlkraft.
Armin Laschet: „Dass der Bundeskanzler zur Verleihung des Karlspreises nach Aachen kommt, ist ein starkes Zeichen. Es betont die Rolle unserer Stadt als europäische Plattform für die großen Fragen unserer Zeit. Die Teilnahme von Friedrich Merz macht die gemeinsame Verantwortung Deutschlands für ein stabiles, geeintes und zukunftsfähiges Europa deutlich.“
Die zweite Festansprache hält Kyriakos Mitsotakis, Ministerpräsident der Hellenischen Republik. Seine Teilnahme steht in einem besonders engen Zusammenhang mit der Biografie und der Leistung des diesjährigen Preisträgers: In der Euro-Staatsschuldenkrise war Griechenland das Epizentrum der Spannungen, die das Vertrauen in die gemeinsame Währung und in die Europäische Union insgesamt erschütterten. Mario Draghi hat mit seiner Politik an der Spitze der Europäischen Zentralbank wesentlich dazu beigetragen, dass der Euro verteidigt und Griechenland im Euroraum gehalten werden konnte.
Unter der Regierung Mitsotakis hat Griechenland in den vergangenen Jahren eindrucksvoll gezeigt, wie Reformen, wirtschaftliche Erholung und eine proeuropäische Agenda Hand in Hand gehen können. Das Land ist heute ein Paradebeispiel dafür, wie die von Draghi mitgestaltete Stabilisierungspolitik langfristig wirkt und neue Perspektiven für Wachstum, Investitionen und gesellschaftliche Zuversicht eröffnet.
Dr. Michael Ziemons, Oberbürgermeister der Stadt Aachen: „Kyriakos Mitsotakis in Aachen zu begrüßen, hat eine hohe symbolische Bedeutung. Griechenland war einst das Sorgenkind der Eurozone – heute ist es ein beeindruckendes Beispiel für Erneuerung und Stabilität. Dass der griechische Ministerpräsident eine der Festreden zu Ehren Mario Draghis hält, macht deutlich, welche konkrete Wirkung europäische Solidarität, mutige Reformen und kluge Geldpolitik entfalten können.“
Festliche Ansprache am Vorabend: Christine Lagarde
Bereits am Vorabend der Preisverleihung wird Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank, beim festlichen Dinner zu Ehren Mario Draghis sprechen. Als Nachfolgerin an der Spitze der EZB setzt sie dessen europäisches Projekt fort. Ihre Perspektive verbindet ökonomische Expertise mit politischem Augenmaß und unterstreicht, wie sehr die Stabilität des Euro mit der Handlungsfähigkeit Europas in der Welt verknüpft ist.
„Christine Lagarde steht wie Mario Draghi für ein Europa, das in der Krise nicht auseinanderbricht, sondern weiter zusammenwächst. Sie verbindet ökonomische Kompetenz mit politischer Führungsstärke und hat die Europäische Zentralbank in einer Zeit multipler Krisen entschlossen weiterentwickelt. Ihre Rede in Aachen wird deutlich machen, dass die Stabilität des Euro und der Zusammenhalt Europas untrennbar miteinander verbunden sind.“, so Laschet und Ziemons.
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