Empfang im Krönungssaal: Familien aus Arlington zu Besuch in Aachen
Volles Haus im Krönungssaal des Aachener Rathauses. Wo früher Könige gekrönt wurden und in neuerer Zeit der Internationale Karlspreis verliehen wird, sitzen an diesem Montagvormittag, 30. März, viele junge Menschen aus Aachen und der US-amerikanischen Partnerstadt Arlington.
Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons begrüßte die amerikanischen Schülerinnen und Schüler sowie ihre Gastfamilien herzlich in der Kaiserstadt. „Dies ist der Ort, an dem alle großen und wichtigen Events unserer Stadt abgehalten werden – mit Königen, Präsidenten und hohen Vertreterinnen und Vertretern. Heute seid ihr unsere Königinnen und Könige. Wir heißen euch herzlich willkommen, in der Mitte unserer Stadt und in unseren Herzen. Junge Menschen zusammenzubringen ist das größte Event, das wir austragen können“, sagte der Oberbürgermeister. Er verwies auf die Bedeutung eines solchen aktiven Austauschs zwischen Schülerinnen und Schülern, die die Zukunft beider Länder bilden. „Eine Städtepartnerschaft ist ein Akt der Freundschaft über Grenzen hinweg, über einen Ozean hinweg, über alles, was zwischen uns steht, und dieser Austausch ist ein lebendiges Beispiel dafür.“
Aachen und Arlington verbindet eine über dreißigjährige Freundschaft. Am 17. September 1993 wurde im Aachener Rathaus der Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet Der Austausch zwischen den Partnerstädten ist seit 26 Jahren Bestandteil der gelebten Beziehungen: Eine Gruppe Aachener Schüler*innen besucht Arlington in den Herbstferien und im darauffolgenden Jahr kommt kurz vor den Osterferien die Gruppe von Schüler*innen aus Arlington gemeinsam mit ihren Erziehungsberechtigten nach Aachen. In manchen Familien ist schon die zweite Generation am Austausch beteiligt. So auch in diesem Jahr, in dem 50 US-amerikanische Familien mit 28 Mädchen und 22 Jungen an dem Austausch teilnehmen.
Die US-Generalkonsulin in NRW, Preeti V. Shah, freute sich, so viele Kinder aus Arlington und Aachen zusammen in einem Raum zu sehen und bedankte sich besonders bei den Aachener Gastfamilien, die ihr zu Hause für die amerikanischen Gäste öffnen und an ihrem Leben teilhaben lassen. „Patrnerstädte und Menschen wie Sie, die sich treffen und miteinander sprechen, tragen zu Frieden und Wohlstand bei. Sie sind alle Diplomaten und sorgen dafür, dass ein Verständnis zwischen den Ländern besteht.“
Die Familien aus den USA sind bereits seit dem 25. März in Aachen und dürfen sich auf ein spannendes Programm in der Region freuen: Sie besichtigen mit ihren Gastfamilien unter anderem den Aachener Dom, das Centre Charlemagne und den Tivoli. Außerdem gibt es Stadtführungen durch Maastricht und Monschau sowie einen Besuch im Freilichtmuseum Kommern.
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