Kampfmittelfund in der Franzstraße:
Wie läuft die Evakuierung ab?
Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in der Franzstraße haben Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) einen Evakuierungsradius von 400 Metern festgelegt. Innerhalb dieses Bereichs müssen alle Personen ihre Gebäude verlassen.
Einsatzkräfte des städtischen Ordnungsamtes und der Feuerwehr gehen mit Start der Evakuierung ab 9 Uhr von Haus zu Haus, um sicherzustellen, dass alle informiert sind.
Anwohnende müssen ihre Wohnungen verlassen. Für Personen, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen können, ist ab 9 Uhr der Tivoli als Notunterkunft geöffnet. Personen, die bettlägerig sind oder Hilfe benötigen, werden durch Krankentransporte evakuiert. Bevor die Entschärfung beginnen kann, muss das Gebiet vollständig geräumt sein.
Auch der öffentliche Nahverkehr wird im Sperrbereich eingestellt. Umleitungen sind eingerichtet. Züge halten ab 9 Uhr nicht mehr am Hauptbahnhof. Alle Straßen im Sperrgebiet werden gesperrt.
Die Dauer der Entschärfung kann von einer halben bis zu mehreren Stunden variieren, abhängig vom Zustand der Zünder. Nach erfolgreichem Abschluss wird die Sperrung aufgehoben und die Stadt Aachen informieren, dass die betroffenen Personen in ihre Wohnungen zurückkehren können.
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