Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration hat einen neuen Vorsitzenden gewählt
Seit Beginn der neuen Ratsperiode am 1. November 2025 heißt der ehemalige „Integrationsrat“ (bestehend seit 2004) der Stadt Aachen nun „Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration“. Seine konstituierende Sitzung fand am 21. Januar statt. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration ist ein Gremium, in welchem die Interessen und Themen von Menschen mit internationaler Familiengeschichte vertreten werden. Er versteht sich hierbei als Sprachrohr und Interessenvertretung der in Aachen lebenden Personen mit Migrationshintergrund.
Der Ausschuss wird alle fünf Jahre demokratisch gewählt und ist Bestandteil der Stadtpolitik in Aachen. Gemäß § 27 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen arbeitet der Ausschuss unmittelbar dem Rat zu. Alle in Aachen lebenden Menschen mit Migrationshintergrund wählen 14 Vertreter*innen als ihre Mitglieder in den Ausschuss. Der Stadtrat bestellt sieben Ratsleute, die verschiedenen politischen Parteien angehören.
Herr Baran Yenen der Liste „Hevi – Hoffnung für Alle“ wurde im ersten Wahlgang als Vorsitzender des neuen Ausschusses gewählt. Seine Stellvertretenden sind Frau Julia Rejf der Liste „WIR für Chancengerechtigkeit und Integration“, Frau Zeynep Özbay der Liste „Aachener demokratische Zusammenarbeit“ und Herr Aliston Thevaraj der Liste „Migranten für Integration und Teilnahme“.
Für Baran Yenen steht eine gleichberechtige Teilhabe aller Menschen in der Stadt Aachen im Mittelpunkt der Ausschussarbeit: „Ich danke den Mitgliedern des Ausschusses für das entgegengebrachte Vertrauen. Als Vorsitzender des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration möchte ich mich dafür einsetzen, dass Aachen eine Stadt bleibt, in der Vielfalt als Stärke verstanden wird, und alle Menschen unabhängig von Herkunft, sozialer Lage oder Lebensrealität gleichberechtigt teilhaben können. Schwerpunkte meiner Arbeit werden der konsequente Abbau von Diskriminierung, die Stärkung von Teilhabe- und Beteiligungsstrukturen sowie die enge Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen und Migrant*innenselbstorganisationen sein. Integration bedeutet für mich nicht Anpassung, sondern gleichberechtigte Mitgestaltung unserer Stadtgesellschaft.“
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