Großbrand im Hohen Venn: OB Ziemons dankt Aachener Einsatzkräften
Aufgrund des weiterhin andauernden Brandes im belgischen Venn sind seit Tagen auch Kräfte der Feuerwehr Aachen auf deutscher und belgischer Seite im Einsatz und unterstützen bei der Brandbekämpfung. Aachens Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons hat sich am Dienstag (18. August) persönlich vor Ort einen Eindruck von den kräftezehrenden Arbeiten gemacht. „Vor allem bin ich hier, um den Aachener Einsatzkräften Danke zu sagen! Viele haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrleute sind hier unermüdlich im Einsatz“, sagte Ziemons.
Was sich seit sechs Tagen im Hohen Venn abspiele, sei bedrückend und kaum vorstellbar, so der Oberbürgermeister weiter. Unterdessen sind die Bedingungen, unter denen die Einsatzkräfte agieren müssen, sehr schwierig. Zum unwegsamen Gelände kommt die starke Rauchbelastung. „Die Augen beginnen schnell zu brennen, und Atemschutz ist notwendig“, stellte Ziemons persönlich fest. Das Feuer, da sind sich alle Fachleute einig, wird die Menschen und die Region noch lange beschäftigen. Denn es brennt teilweise auch unterirdisch.
Grenzüberschreitende Hilfe
„Gleichzeitig beeindruckt mich, mit welcher Ausdauer die Helferinnen und Helfer im Einsatz sind. Viele Freiwillige, Landwirte, Unternehmen und Institutionen unterstützen die Löscharbeiten beispielsweise mit Wassertransporten. Ebenso beeindruckend ist, wie professionell ganz unterschiedliche Kräfte Hand in Hand zusammenarbeiten – auch über Ländergrenzen hinweg. Wir können stolz sein auf unsere Region und darauf, wie sie in einer solchen Situation zusammensteht“, fasst Aachens Oberbürgermeister zusammen.
Zwei Dinge haben sich für Michael Ziemons durch den Großbrand im Venn noch einmal eindrücklich bestätigt: „Es ist wichtig, dass wir in unserer Region zusammenstehen und füreinander da sind. Und: Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels sind unerlässlich. Diese Katastrophe mahnt uns deshalb einmal mehr, in unseren Anstrengungen nicht nachzulassen.“ Die Stadt Aachen hat mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept und dem Klimastadtvertrag wichtige Grundlagen hierfür geschaffen – und wird diese Maßnahmen weiter voranbringen.
Auch im Hürtgenwald im Einsatz
Rund 30 Einsatzkräfte der Aachener Feuerwehr waren allein zu Wochenbeginn im besonders betroffenen Monschauer Ortsteil Kalterherberg sowie einige Kilometer jenseits der Grenze zeitgleich tätig. Am gestrigen Dienstag (18. August) war weiterhin ein ganzer Löschzug der Feuerwehr Aachen-Mitte vor Ort.
Unter Leitung der Feuerwehr Monschau waren in den vergangenen Tagen bereits mehrere Einheiten, darunter Tanklöschfahrzeuge (TLF) und Katastrophenschutzfahrzeuge (LF-KatS) sowie weitere Sondereinsatzmittel, im Einsatz. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Laurensberg, Mitte, Richterich, Brand und Walheim sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr waren vor Ort.
Seit vergangener Woche Donnerstag sind Einsatzkräfte aus der gesamten Feuerwehr Aachen im Dauereinsatz – sowohl in Monschau und Belgien im Rahmen der überörtlichen Unterstützung beim Brand im Venn als auch zur Unterstützung des Kreises Düren im Hürtgenwald. Auch Teams des Forstamts und des Stadtbetriebs leisteten bei den Großeinsätzen überörtliche Hilfe.
Aktuelle Informationen zum Großeinsatz im Venn gibt die Stadt Monschau regelmäßig auf ihrer Homepage bekannt: www.monschau.de.
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