WERK.STADT ROTHE ERDE: Stadt Aachen lädt zum Dialog über die Zukunft des Industriestandorts ein
Rothe Erde zählt zu den prägenden Industriestandorten Aachens. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich das Gebiet immer wieder neu erfunden – vom Hüttenwerk über die Gummiindustrie bis hin zur Automobil- und Elektronikbranche. Heute gilt es, den traditionsreichen Standort für die Anforderungen einer modernen Industrie weiterzuentwickeln. Mit der WERK.STADT ROTHE ERDE zeigt die Stadt Aachen, welches Potenzial Rothe Erde für Innovation, Wertschöpfung und Arbeitsplätze von morgen bietet.
„WERK.STADT steht für einen Industriestandort mitten in der Stadt – einen Ort, an dem auch künftig entwickelt, produziert und gearbeitet wird. Unser Leitmotiv bringt diesen Anspruch auf den Punkt: die Erde für neues Machen! Wir knüpfen an die industrielle Geschichte von Rothe Erde an und schaffen die Voraussetzungen für Neues“, sagt Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons.
Mit mehr als 60 Hektar gewerblich geprägten Potenzialflächen zählt Rothe Erde zu den bedeutendsten Entwicklungsräumen für wirtschaftliche Nutzung in Aachen. Im Mittelpunkt stehen innovative Standortkonzepte, urbane Produktion und die Frage, wie bestehende Industrieflächen effizient genutzt und neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet werden können.
„Aachens Ideen brauchen Raum, damit aus der exzellenten Innovationslandschaft auch Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort werden. Ob Gründung, Ansiedlung oder Expansion – ohne geeignete Flächen geht es nicht. Rothe Erde ist dabei ein zentraler Standort, an dem Entwicklung, Pilotfertigung und Produktion zusammenkommen, und die industrielle Zukunft Aachens Gestalt annimmt“, sagt Thomas Hissel, Beigeordneter für Wohnen, Soziales und Wirtschaft der Stadt Aachen.
Am Dienstag, 1. September, lädt die Stadt Aachen ab 17 Uhr in die Stranghalle Rothe Erde, Philipsstraße 2, ein. Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung sowie interessierte Bürger*innen sind eingeladen, über die Zukunft des Standorts und seine Bedeutung für Aachen und das Rheinische Revier zu diskutieren.
Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons und einem Grußwort von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur erwarten die Gäste Impulse und Diskussionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie die Premiere des Films „Die Erde für neues Machen“. Beim anschließenden Get-together besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung.
Interessierte können sich bis zum 18. August 2026 über die Veranstaltungswebsite anmelden.
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