Für mehr Wohnraum: Förderprogramm „mitgeDACHt“ startet wieder
Gute Nachrichten für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer in Aachen: Das kommunale Förderprogramm „mitgeDACHt“ wird erneut aufgelegt. Nachdem die Fördermittel im vergangenen Jahr aufgrund der großen Nachfrage vollständig ausgeschöpft waren, stehen nun wieder Mittel zur Verfügung. Ab sofort können Förderanträge gestellt werden.
Mit „mitgeDACHt“ unterstützt die Stadt Aachen Eigentümerinnen und Eigentümer dabei, bislang ungenutzte Wohnraumpotenziale in bestehenden Gebäuden zu erkennen und zu erschließen. Die Förderung erfolgt in zwei Stufen. In der ersten Förderstufe wird eine Beratung zur „Machbarkeitsstudie“ der Baumaßnahme durch anerkannte Fachlaute bis maximal 2000 Euro gefördert. In einer zweiten Stufe wird mit der Realisierung des Projektes (als Nachweis dient die Erteilung einer Baugenehmigung) nochmal eine Förderung von pauschal 2000 Euro ausgezahlt.
Begrenztes Gesamtförderbudget
Das Interesse am Programm war in den vergangenen Jahren sehr groß. Die Fördermittel für 2024/25 waren deshalb bereits vor Jahresende vollständig aufgebraucht. Daher sollten Interessierte frühzeitig prüfen, ob sie für ihr Gebäude und ihre Bedarfe einen Antrag stellen wollen. Eine Förderung kann nur im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel und bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen bewilligt werden. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.
Jetzt Antrag stellen!
Anträge können beim Fachbereich Wohnen und Soziales, Abteilung Planung, per Mail an wohnbaukoordination@mail.aachen.de gestellt werden. Weitere Infos zum Förderprogramm, zu den Voraussetzungen und zur Antragstellung online: www.aachen.de/mitgedacht
Hintergrund
Die bebaubaren Flächen im Aachener Stadtgebiet sind endlich. Um dennoch weiteren Wohnraum schaffen zu können, hat die Stadt Aachen gemeinsam mit der Politik und der Wohnungswirtschaft verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht. Dazu gehört das Förderprogramm „mitgeDACHt“, mit dem ein finanzieller Zuschuss von Beratungsleistungen zum Ausbau von derzeit nicht oder nicht effizient genutztem Wohnungspotenzial gefördert wird.
Nicht ausgebaute Dachgeschosse oder eine Neuaufteilung von Wohnraum können zusätzliche Wohneinheiten im Bestand schaffen. Damit leisten sie einen Beitrag, neuen Wohnraum ohne weitere Versiegelung von Flächen zu erschließen.
Da die Ausgangsbedingungen von Gebäuden sehr unterschiedlich sein können, variieren Anforderungen und Möglichkeiten je nach Gebäude stark. Eine Einzelbetrachtung durch anerkannte Fachleute ist daher unerlässlich. Die Förderung dieser Beratungsleistung soll zur Entlastung von Eigentümerinnen und Eigentümern beitragen, die Um-/ Ausbau-Ideen zur Schaffung weiterer Wohneinheiten haben und damit die Realisierung solcher Bauvorhaben unterstützen.
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