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Leo Bögeholz Gründer ist der neue Festivalleiter der Chorbiennale 2027

Leo Bögeholz Gründer ist der neue Festivalleiter der Chorbiennale 2027: An der Ausrichtung der Internationalen Chorbiennale Aachen war er 2023 und 2025 als Projekt- und Eventmanager maßgeblich beteiligt. Als Chorleiter und Musiker verfügt er über langjährige Erfahrung. Der Kooperationsvertrag mit dem Kulturbetrieb Aachen sowie dem Stadttheater Aachen/Musikdirektion wurde jetzt für die Internationale Chorbiennale vom 20. - 29. Mai 2027 unterschrieben. „Wir freuen uns sehr, mit Leo Bögeholz Gründer für die 9. Chorbiennale einen erfahrenen Festivalleiter zu haben, der im Aachener Team bereits seit drei Jahren bestens eingespielt ist“, betont Irit Tirtey, Geschäftsführerin Kulturbetrieb Aachen.

„Im Chor zu singen, bedeutet einerseits die intensive persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Instrument, der Stimme und dem Körper wie auch mit dem Repertoire. Auf der anderen Seite ist Chormusik Ausdruck von Gemeinschaft, vom Kompromiss und vom Verschmelzen zu einem gemeinsamen Instrument. Diese Dualität begeistert mich sehr: das Individuelle und Innige im gemeinsamen Klangkörper“, erzählt der neue Chorbiennale-Chef, was ihn persönlich an der Chormusik begeistert.

Herausfordernd an der Festivalleitung sei es sicherlich, dass bei der organisatorischen Festivalleitung alle möglichen Stränge der Festival-Organisation zusammenlaufen. „Die verschiedenen Gremien und Organisationsbereiche zu koordinieren, Aufgaben zu formulieren und zu delegieren, kann angesichts der Komplexität des Festivals neben der eigentlich inhaltlichen Arbeit eine echte Challenge sein“, betont Bögeholz Gründer.

Leo Bögeholz Gründer studierte Gesangspädagogik sowie Schulmusik (Hauptfach Schlagwerk) an der HfMT Köln und ergänzt seit 2025 sein Profil im Master Gesang an der RSH Düsseldorf. Bereits im Kindesalter erhielt er Instrumentalunterricht am Schlagzeug und Klavier. Praxiserfahrungen in Chören, Orchestern, BigBands und Ensembles gestalteten seine musikalische Ausbildung genauso wie weiterführender Unterricht im klassischen Schlagwerk, im Jazz-Klavier sowie in der Studien-Vorbereitenden Ausbildung. Zahlreiche Chor- und Ensembleprojekte sowie solistische Partien prägen seine Arbeit als Sänger, eine Vielzahl an Opernprojekten ist Ausdruck seiner szenischen Ausrichtung. Auch als Stimmbildner und Chorleiter sowie weiterhin als Schlagzeuger in klassischen, zeitgenössischen und populär-musikalischen Kontexten ist er aktiv. Die künstlerisch-pädagogische und genre-übergreifende Arbeit liegt ihm besonders am Herzen und ist Ausdruck seiner vielseitigen Ausbildung. Im Bereich Kulturvermittlung und -management konnte er seit 2014 unter anderem beim Verband deutscher Musikschulen und der Deutschen Streicherphilharmonie Erfahrungen sammeln, an der Ausrichtung der Internationalen Chorbiennale Aachen war er 2023 und 2025 als Projekt- und Eventmanager maßgeblich beteiligt.

„Die Chorbiennale ist im Gegensatz zu anderen Chorveranstaltungen in Deutschland kein Wettbewerb, was eine ganz besondere Atmosphäre ausmacht. Dazu kommt, dass wir auf der einen Seite Spitzenensembles einladen und zugleich Laienchöre am Festival teilnehmen, und das nicht hierarchisch gedacht, sondern gleichberechtigt neben- bzw. miteinander. Auch dass die Chorbiennale generationenübergreifend ist, finde ich fantastisch“, erklärt Leo Bögeholz Gründer, was die Veranstaltung aus seiner Sicht so außergewöhnlich macht.

An seiner neuen Aufgabe als Festivalleiter reizt ihn viel: „Da ich Musikveranstaltungen von beiden Seiten kenne, als Teilnehmer, professioneller Sänger und Chorleiter und in den letzten zwei Ausgaben der Chorbiennale auch auf der Veranstaltungsebene an der Seite des vorherigen Festivalleiters Maximilian Stössel, sind mir viele Abläufe, Prozesse und Strukturen vertraut. Als Festivalleiter eines Musikfestivals habe ich also nicht nur die Zahlen im Blick, sondern auch die Musikerinnen und Musiker, wobei die Künstlerische Leitung den Chorleitern der fünf Aachener Initiativchören obliegt. Dazu kommen die Kontinuität und die regionale Verankerung.“

Gerade der regionale Bezug ist dem neuen Festivalleiter wichtig. Darüber hinaus die Weiterentwicklung der bestehenden Formate: „Da möchte ich gut überlegen, wie weit dieses Festival weiter wachsen kann oder welche Neuerungen man mit aufnehmen sollte vor dem Hintergrund auch finanzieller Begrenzung. Es wäre schön, die junge singende Generation – Schulchöre, aber auch die Universität - mehr in das Gesamtfestival hereinzuholen, auch in Begegnung mit den Gastchören im Sinne von sich überschneidenden Welten. Außerdem ist mir das gemeinsame Singen während der Festivaltage wichtig. Es soll sich über die abendliche Chorbi-Lounge hinaus weiter institutionalisieren, noch mehr Menschen ansprechen, in der Gemeinschaft mitzusingen.

Die Chorbiennale
Aachens ausgezeichnete Chöre treten zusammen mit internationalen Spitzenensembles auf, professionelle Klangkörper wie der WDR Rundfunkchor Köln geben ihr Stelldichein, avancierte Chorkonzerte bilden den Kern des Festivals. Chorsinfonische Aufführungen mit dem Sinfonieorchester Aachen widmen sich einem bombastischen Werk der Chorliteratur, Lunchkonzerte sorgen für magische Momente zur Mittagszeit, Satellitenkonzerte sowie der „Abend der StädteRegion“ gewähren den Blick in die Region und die „Lange Chornacht“ mit dem mitternächtlichen „Farewell“ vor dem Rathaus vereinigt die große, beeindruckende Schar Chorschaffender Aachens und seiner Umgebung. Alle zwei Jahre bringen erfüllte Sängerinnen und Sänger zwei Wochen lang eine ganze Stadt zum Klingen. Das alles unter einem richtunggebenden Motto.

Informationen unter www.chorbiennale.de.


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