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Tag des offenen Denkmals 2025: Verborgene Schätze und bekannte Wahrzeichen öffnen ihre Türen

  • Viele Aachener Denkmäler öffnen am Sonntag, 14. September, ihre Türen für neugierige Augen.
  • Der bundesweite Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“.
  • Das Aachener Programm umfasst 47 Denkmäler und ermöglicht spannende Einblicke – unter anderem in die ehemalige Kirche St. Paul, das Zollmuseum oder die Uniklinik Aachen.

Dom und Rathaus: Das sind wohl die bekanntesten Denkmäler der Stadt Aachen. Aber was ist mit den kleineren, verborgenen Schätzen unter Denkmalschutz wie etwa dem Archiv der Burtscheider Heimatfreunde oder dem Kerstenschen Pavillon? Um auch die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen oder weniger bekannten Denkmäler im großen Rampenlicht zu präsentieren, beteiligt sich Aachen in diesem Jahr zum 33. Mal am „Tag des offenen Denkmals“. Am Sonntag, 14. September, öffnet eine Vielzahl Aachener Denkmäler. Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ hat die Denkmalpflege der Stadt Aachen gemeinsam mit vielen Hauseigentümer*innen ein abwechslungsreiches Programm in Aachen und Umgebung erstellt.

Was sind Denkmäler wert? 

„Beim diesjährigen Motto geht es nicht um den monetären Wert, sondern um Werte wie Authentizität, Identität und unsere Geschichte“, erklärt Stadtkonservatorin Monika Krücken, Leiterin der Abteilung Denkmalpflege der Stadt Aachen, bei einem Pressetermin in der ehemaligen Kirche St. Paul. „Das Gebäude St. Paul zeigt, wie der unersetzliche Wert eines Denkmals erhalten bleiben kann.“ Das Motto zielt auf den Erhalt der Denkmäler ab, auf die Arbeit von vielen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Händen, die die Denkmäler pflegen und für jetzige und kommende Generationen erhalten.

Die Kirche St. Paul

Das Kirchengebäude St. Paul war bis 2009 Pfarrkirche, seit 2018 beherbergt es einen autarken Betonkubus im Mittelschiff, der als Bischöfliches Diözesanarchiv dient. Das Gebäude zeigt, wie Denkmäler mit den sich wandelnden Werten einer Gesellschaft umgestaltet werden können. Dr. Beate Sophie Fleck, Archivdirektorin des Bischöflichen Diözesanarchivs, berichtet hierzu: „Es ging bei diesem Gebäude darum, der Kirche eine neue Funktion zu geben und zugleich wichtige Objekte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“ Deshalb wird in den Seitenschiffen das „Historische Gedächtnis“ des Bistums in einer noch wachsenden Präsentation zur Geschichte des kirchlichen Lebens im heutigen Bistumsgebiet gezeigt.

Wer sich von den Schätzen im Archiv überzeugen lassen möchte, kann das bei einer Führung am 14. September um 15.45 Uhr tun. Im Mittelpunkt des Tags des offenen Denkmals stehen jedoch die Gebäude selbst. Interessierte können an mehreren Führungen durch das Kirchengebäude (14.30, 15.30, 16.30 und 17.15 Uhr) oder an der Präsentation zur Bistumsgeschichte (14.45 und 16.45 Uhr) teilnehmen. Aber auch ohne Führungen lassen sich viele Denkmäler erleben.

Ein abwechslungsreiches Programm

Insgesamt können am Tag des offenen Denkmals 47 Denkmäler besucht werden. Die meisten von ihnen bieten spannende Führungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Ein persönliches Highlight von Stadtkonservatorin Monika Krücken sind zum Beispiel die Führungen durch Aachens futuristischstes Denkmal, die Uniklinik Aachen. Die damals bis heute wegweisende Architektur ist für viele Menschen schwer verständlich. Die Führungen (um 11, 13 und 15 Uhr, nur mit Anmeldung unter denkmal@synthese-web.de) nähern sich der Bauidee des Gebäudes und heben die konstruktiven sowie gestalterischen Besonderheiten hervor.

Ein weiteres „wert-volles“ Denkmal können die Besuchenden im Zollmuseum im alten Zollamt Horbach erleben. Dort findet um 11 Uhr eine Führung zur grenzüberschreitenden Geschichte und Heimatkunde durch das Haus statt. Um 16 Uhr folgt ein unterhaltsamer Themenvortrag mit Kurzführung, der Grenzbetrachtungen zu Glück, Sprache, Kultur, Moral, absonderlichen Landesgrenzen und vielem mehr bietet.

Programmheft online und analog

Die Broschüre zum „Tag des offenen Denkmals“ in Aachen liegt in zahlreichen Verwaltungsstellen und an weiteren öffentlichen Orten aus. Zudem ist das Programm mit allen Infos zu Öffnungszeiten, Anmeldungen, aktuellen Programmergänzungen etc. im Internet unter www.aachen.de/tagdesdenkmals2025 zu finden.

Stadtkonservatorin Monika Krücken, Leiterin der Abteilung Denkmalpflege der Stadt Aachen, und Archivdirektorin Dr. Beate Sophie Fleck vom Bischöflichen Diözesanarchiv freuen sich auf das vielfältige Programm am Tag des offenen Denkmals in Aachen.
Die ehemalige Kirche St. Paul beherbergt heute das bischöfliche Diözesanarchiv – nur ein Beispiel für Denkmäler, deren Funktion umgewandelt wurde.
Im bischöflichen Diözesanarchiv sind viele historische Schätze zu bestaunen.


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