Die Nominierung und Auszeichnung würdigen insbesondere die Reaktivierung von Leerstand, die Schaffung neuer Bildungs- und Aufenthaltsqualität im Stadtkern sowie die kooperative Projektentwicklung mit der Stadt Aachen als Bauherrin.
In ihrer Laudatio hob Cornelia Zuschke, Jurymitglied und Beigeordnete der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Bedeutung kooperativer und kreativer Stadtentwicklung hervor. Das Haus der Neugier sei ein zukunftsweisendes Beispiel für die Revitalisierung von Innenstädten und die Umnutzung ehemaliger Warenhäuser.
Der polis Award für Stadt und Projektentwicklung wurde im Jahr 2015 vom Wuppertaler Verlag Müller + Busmann ins Leben gerufen und wird seither in Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur alljährlich am Abend des ersten Messetages auf der polis Convention in Düsseldorf verliehen. Von den 160 Einreichungen in diesem Jahr wurden in acht Kategorien jeweils drei Preise vergeben. „Sie alle vereint eine kooperative und kreative Herangehensweise an den Kontext Stadt, wobei der öffentliche (Frei-)Raum, das Recyceln von Flächen und Bildungsinfrastrukturen spürbar an Bedeutung gewinnen”, heißt es in der Pressemitteilung der polis.
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