Europa am Dienstag: Mario Draghi und die Zukunft der EU
Ist Europa dabei, wirtschaftlich und politisch den Anschluss zu verlieren? Der Draghi‑Bericht zeichnet ein warnendes Bild: Zu wenig Investitionen, zu hohe Energiepreise, zu viel Regulierung und zu wenig Tempo bei Innovation und Industriepolitik. Gleichzeitig steht die Europäische Union (EU) außenpolitisch unter Druck. Doch der Bericht macht auch konkrete Vorschläge, wie die EU ihre Wirtschaft stärken, neue Jobs schaffen und zugleich ihre sicherheits‑ und geopolitische Handlungsfähigkeit sichern kann.
Namensgeber des Berichts ist Mario Draghi, der diesjährige Karlspreisträger. Der Italiener war von 2011 bis 2019 Präsident der Europäischen Zentralbank und leitete sie durch die Eurokrise. Mit seinem berühmten Versprechen, „alles Notwendige“ zum Schutz des Euro zu tun, ging er als „Mr. Euro“ in die Geschichte ein.
Die nächste Veranstaltung der Reihe „Europa am Dienstag“ beleuchtet am Dienstag, 17. März, um 19 Uhr: Was ist dran an Draghis Kritik, welche seiner Ideen sind realistisch? Und was würde das für unseren Alltag als Bürgerinnen und Bürger bedeuten? Wie steht es um Arbeitsplätze, Energiepreise und den Industriestandort Europa? Und welche Rolle kann die EU in einer von Krisen und Machtkonflikten geprägten Welt künftig spielen?
Experte des Abends ist der Politikwissenschaftler und Neuzeithistoriker Siebo Janssen. Die Moderation übernimmt Jochen Leyhe.
Die Diskussion findet im Grashaus, Fischmarkt 3, in Aachen und gleichzeitig als Online-Übertragung statt. Die kostenlose Anmeldung erfolgt auf der Website von „Europa am Dienstag“ unter www.europa-dienstag.de. Die Veranstaltungsreihe wird zusammen vom Informationszentrum EUROPE DIRECT, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen organisiert.
Direkter Link zur Anmeldung: https://ogy.de/Draghi-2026
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