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Auftakt für die grenzüberschreitende Wasserstoff-Kooperation: Projekt EMR H2-HUBs gestartet

Mit dem Projekt EMR H2-HUBs ist Mitte Januar ein grenzüberschreitendes Konsortium aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden gestartet, das den Aufbau eines funktionierenden Wasserstoff-Ökosystems in der Euregio Maas-Rhein vorantreibt. Ziel ist es, die Grundlage für eine integrierte, wirtschaftlich tragfähige und grenzüberschreitend abgestimmte Wasserstoffwirtschaft in der Region zu schaffen – mit dem klaren Fokus darauf, Unternehmen bei ihrer energetischen Transformation zu stärken.

EMR H2-HUBs verfolgt einen praxisorientierten, technologieoffenen Ansatz, der Unternehmen darin unterstützt, energetische Transformationspotenziale zu identifizieren, zu bewerten und schrittweise umzusetzen. Beginnend mit der Analyse von Bedarfen und Potenzialen begleitet das Projekt Unternehmen entlang des gesamten Prozesses: von der Einordnung geeigneter Technologien über die Einbindung in bestehende und neue Energiesysteme bis hin zur Beratung zu Förderprogrammen für die Umsetzung konkreter Maßnahmen. Wasserstoff wird als möglicher zentraler Baustein für die Dekarbonisierung energieintensiver Wirtschaftsbereiche verstanden. Ziel sind klimaneutrale, resiliente und langfristig wettbewerbsfähige Strukturen in der Euregio Maas-Rhein.

„Nur durch eine enge Zusammenarbeit über Grenzen hinweg können wir die Potenziale des Wasserstoffs voll ausschöpfen und die Energiewende wirtschaftlich erfolgreich gestalten“, betont Dieter M. Begaß, Fachbereichsleiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen, die die Leitung im Projekt übernommen hat. „EMR H2-HUBs bündelt Kompetenzen, Erfahrungen und Perspektiven aus drei Ländern und schafft damit eine belastbare Grundlage für eine abgestimmte Weiterentwicklung der Wasserstoffwirtschaft in der Region“, so Begaß weiter.

Zum Konsortium gehören auf deutscher Seite die Stadt Aachen, die Städteregion Aachen, die Kreisverwaltung Düren, die Industrie- und Handelskammer Aachen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg sowie die Stabsstelle Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen. In Belgien sind das Cluster TWEED, der Green Energy Park sowie GRE-Liège beteiligt. In den Niederlanden bringt WaterstofNet als Wissens- und Kommunikationsplattform seine Expertise in den Aufbau und die Koordination von Wasserstoff-Ökosystemen in den Benelux-Ländern ein.

Im Rahmen des Projekts entstehen regionale Wasserstoff-Hubs, in denen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand zusammengeführt werden. Sie dienen als Plattformen für Vernetzung, Wissenstransfer und gemeinsames Lernen. Unternehmen erhalten hier die Möglichkeit, sich über Best-Practice-Beispiele auszutauschen, Synergien zu identifizieren und von den Erfahrungen der anderen zu profitieren. Auf diese Weise wird ein gemeinsamer Handlungsrahmen für die Weiterentwicklung der Wasserstoffwirtschaft in der Euregio Maas-Rhein geschaffen.

EMR H2-HUBs stärkt Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, beschleunigt die Dekarbonisierung der Wirtschaft und leistet einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung eines klimaneutralen, zukunftsfähigen Industriestandorts in der Euregio Maas-Rhein.

Das Projekt ist Teil des Interreg-Programms Maas-Rhein und wird kofinanziert von der Europäischen Union, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Wallonie sowie dem niederländischen Ministerium für Wirtschaft (EZK).

Kontakt:
Mazloum Sheikh-Ayoub
Koordinator für Wasserstoff-Infrastruktur
mazloum.ayoub@mail.aachen.de
0241/432-7756


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