Genehmigungsverfahren für Wasserstoffleitung Aachen–Eschweiler gestartet: Infoveranstaltung am 14. April
Für den Bau einer Wasserstoffleitung von Aachen-Lichtenbusch nach Eschweiler-Weisweiler hat das förmliche Genehmigungsverfahren begonnen. Vorhabenträgerin ist die Open Grid Europe GmbH. Das Projekt ist Teil des bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes und soll den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur in der Region beschleunigen.
Die Planungsunterlagen liegen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens bis zum 22. April 2026 öffentlich aus und sind online unter www.aachen.de/wasserstoff einsehbar. Zuständig für das Verfahren ist die Bezirksregierung Köln, die auch über die Zulässigkeit des Vorhabens entscheidet. Stellungnahmen und Einwendungen können bis einschließlich 22. Mai 2026 eingereicht werden.
Bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 14. April, um 18 Uhr im Inda-Gymnasium in Aachen-Kornelimünster stellen die Projektverantwortlichen das Vorhaben der Öffentlichkeit vor und beantworten Fragen aus der Bürgerschaft. Sie findet statt, sofern zuvor ein ausreichendes öffentliches Interesse besteht. Interessiere Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihr Interesse an der Veranstaltung sowie Fragen und Stellungnahmen zum Verfahren im Vorfeld dem Koordinator für Wasserstoff-Infrastruktur Herrn Sheikh-Ayoub unter Mazloum.Ayoub@mail.aachen.de zu senden.
Wasserstoff gilt als zentraler Energieträger der Energiewende. Er ermöglicht es, Energie klimafreundlich zu speichern, zu transportieren und insbesondere in energieintensiven Industrien einzusetzen, in denen eine direkte Elektrifizierung nur begrenzt möglich ist.
Für Aachen und die Region bietet der Anschluss an das Wasserstoff-Kernnetz erhebliche wirtschaftliche Chancen. Unternehmen erhalten langfristig Zugang zu einem klimafreundlichen Energieträger, was die Transformation industrieller Prozesse unterstützt und Planungssicherheit schafft. Gleichzeitig stärkt die Infrastruktur die Attraktivität des Standorts für Investitionen und Innovationen.
Darüber hinaus leistet das Projekt einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und unterstützt den Strukturwandel hin zu einer nachhaltigen und resilienten Wirtschaftsstruktur in der Region.
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