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Bundesweiter Warntag: Am 11. September ertönen um 11 Uhr die Sirenen

Die Stadt Aachen testet am Donnerstag, 11. September, im Rahmen des bundesweiten Warntags ihre Sirenen. Um 11 Uhr werden im gesamten Stadtgebiet die vorhandenen Sirenen, zunächst mit einem einminütigen Dauerton – dem Entwarn-Ton – ausgelöst. Fünf Minuten später, um 11.06 Uhr, erfolgt die Auslösung der Warnung mit einem einminütigen auf- und abschwellenden Geräusch. Nach weiteren fünf Minuten erfolgt um 11.12 Uhr erneut eine Entwarnung zur Beendigung des Sirenentests.

Ebenso wird eine Warnung über etablierte Warn-Apps wie NINA abgesetzt. Auch das System Cell Broadcast, das beim bundesweiten Warntag im Jahr 2022 erstmals getestet wurde, kommt wieder zum Einsatz. Die Entwarnung über Warn-Apps erfolgt um 11.45 Uhr. Nur bei Cell Broadcast ist keine Entwarnungsnachricht vorgesehen.

Cell Broadcast ist eine Warnnachricht, die direkt aufs Handy geschickt wird. Mit keinem anderen Warnmittel können mehr Menschen erreicht werden. Nichtsdestotrotz empfiehlt sich die Installation der Warn-App NINA. Hierüber können neben der reinen Warnung weitere Informationen und wichtige Hinweise zum Warnereignis erlangt werden. Weitere Infos zur Warnung der Bevölkerung und Hinweise, wie das eigene Handy Warnnachrichten über die bundesweite Warn-App NINA oder Cell Broadcast empfangen kann, finden Sie auf der Homepage des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: www.bbk.bund.de.

Der bundesweite Warntag dient dazu, die Warninfrastruktur zu testen und zugleich das Bewusstsein für die Warnwege, die Sirenensignale und notwendige Verhaltensweisen in der Bevölkerung zu erhöhen. Grundsätzlich setzen die Behörden auf einen umfangreichen Warnmittel-Mix, um im Fall von Gefahrenlagen, Katastrophen oder Kriegsfolgen nahezu alle Teile der Bevölkerung zu erreichen. Zu diesem Mix zählen neben den genannten Handy-Warnkanälen wie der Warn-App NINA, Cell Broadcast und den Sirenen auch Warnungen in Radio und Fernsehen, Informationstafeln in Städten sowie Warnungen auf den Bahnsteigen und in Zügen. Ebenso sind die Gefahrenabwehrbehörden darauf vorbereitet, im Bedarfsfalle mittels Lautsprecherfahrzeugen betroffene Straßenzüge abzufahren und Warnmeldungen auszusprechen. Neben den behördlichen Warnungen ist jede*r aufgerufen, im Falle einer Warnung Menschen in seiner Umgebung hierüber zu informieren.

Die Stadt Aachen bündelt online Hinweise zur Notfallvorsorge und zum richtigen Handeln in Notsituationen auf www.aachen.de/notfall.

Der bundesweite Warntag wurde im Jahr 2020 eingeführt. Seitdem gibt es einmal jährlich eine große bundesweite Übung. Zusätzlich gibt es Warntage der Länder wie zuletzt am 13. März 2025 in NRW.


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