Nach Haftentlassung: Maria Kalesnikava erhält Karlspreis 2022 persönlich in Aachen

Kategorie: Europa
Nach Haftentlassung: Maria Kalesnikava erhält Karlspreis 2022 persönlich in Aachen
In einem besonderen Festakt wird der belarussischen Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava der ihr in Abwesenheit 2022 verliehene Karlspreis nunmehr persönlich überreicht. Der Internationale Karlspreis zu Aachen und die Stadt Aachen laden daher am 14. März 2026 um 11.00 Uhr zu einem Festakt zu ihren Ehren in den Krönungssaal des Aachener Rathauses ein. Die belarussische Oppositionelle war im Dezember 2025 aus der politischen Haft in Belarus freigekommen.
Mit dem Festakt würdigen der Internationale Karlspreis zu Aachen und die Stadt Aachen den außergewöhnlichen Mut von Maria Kalesnikava, die sich für demokratische Rechte, freie Wahlen und die Achtung der Menschenwürde in Belarus eingesetzt hat. Aufgrund ihrer politischen Inhaftierung konnte sie den ihr im Jahr 2022 verliehenen Karlspreis nicht selbst entgegennehmen; stellvertretend nahm damals ihre Schwester Tatsiana Khomich die Auszeichnung entgegen. Nach über fünf Jahren Haft wurde Maria Kalesnikava am 13. Dezember 2025 aus der Haft entlassen.
Das Programm umfasst neben musikalischen Beiträgen eine Gesprächsrunde zum Thema „Parlamentarier schützen Parlamentarier“ des Deutschen Bundestags. An der Diskussion nehmen neben ihr Staatsministerin a. D. Claudia Roth MdB und Staatssekretär a. D. Thomas Rachel MdB teil; moderiert wird die Runde vom langjährigen ZDF-heute-journal-Moderator Claus Kleber.
Wichtige Hinweise und Interviewangebot:
Die Veranstaltung findet überwiegend auf Deutsch statt und wird simultangedolmetscht. Der Einlass beginnt um 10.00 Uhr. Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist möglich via https://karlspreis.events/home.