In der Stadt Aachen werden im Sommer 2026 rund 100 Sensorkombinationen angebracht, mit denen stadtklimatische Parameter gemessen werden. Dazu zählen neben Temperatur und relativer Luftfeuchte auch Windstärke und -richtung.
Einige Sensoren fallen beim aufmerksamen Spaziergang durch die Stadt schnell auf, andere sind unauffällig, je nachdem wie sie verbaut sind. Oft befinden sie sich in einigen Metern Höhe an Laternen und Ampeln.

Die Stadt hat sich mit dem Projekt „MACspeeDZ“ ("Planungsbeschleunigung für die Klimaanpassung mit Urbanen Digitalen Zwillingen in den Städten Mannheim und Aachen“) erfolgreich im Rahmen der Ausschreibung „Planungsbeschleunigung für die Klimaanpassung mit Urbanen Digitalen Zwillingen“ des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) beworben. Projektträger ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Beschaffung der Sensorik wird vollständig über das Projekt finanziert.
Sie werden feststellen, dass die Messwerte je nach Standort durchaus variieren können. Genau diese Unterschiede sollen sichtbar und Kaltluftströme sowie Hitzeinseln erkennbar werden. Die Datenbasis unterstützt die Mitarbeitenden der Fachbereiche Klima und Umwelt (FB36) sowie Stadtentwicklung und Stadtplanung (FB61) bei der Entscheidungsfindung bezüglich Klimaanpassungsmaßnahmen. So wird sichergestellt, dass Aachen auch vor dem Hintergrund des Klimawandels für uns alle eine lebenswerte Stadt bleibt.