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Kur- und Rehastandort Burtscheid

Aktuell: Am 30. Juni 2021 fand ein digitaler Bürger*innen-Dialog statt, in der die Stadtverwaltung die gesamte Stadtgesellschaft über das weitere Verfahren und die Zielsetzungen für den Kurstandort informierte und mit interessierten Bürger*innen darüber in den Dialog trat. Gegenstand des Bürger*innen-Dialogs war darüber hinaus die Präsentation der Ergebnisse der in Auftrag gegebenen Anforderungsanalyse an einen modernen Kur- und Rehastandort. Die Analyse wird in die Arbeit der Planungsteams des kooperativen Werkstattverfahrens einfließen und kann hier eingesehen werden. Coronabedingt fand die Veranstaltung in digitaler Form statt. Der Stream ist weiterhin auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen abrufbar: www.youtube.com/stadtaachen.

Anregungen, Fragen oder Kritik können per Mail an kurstandort@mail.aachen.de gestellt werden.

Die in der Veranstaltung gemachten Eingaben werden zurzeit ausgewertet. Ein Protokoll mit den Fragen und Antworten wird demnächst auf dieser Seite zur Verfügung stehen.

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Anlass und Ziel

Die aktuellen Entwicklungen rund um das Kurwesen und die geplanten Maßnahmen aus dem Innenstadtkonzept 2022 erfordern eine ganzheitliche Betrachtung des Kurstandortes Burtscheid. 

Der Betreiber der Kurkliniken „Schwertbad“ und „Rosenquelle“ in Aachen-Burtscheid und des „Klinik-Campus Bardenberg“ in Würselen beabsichtigt eine Neuordnung seiner Klinikstandorte. Das Kur- und Reha-Angebot soll dabei gesundheitsfachlich neu profiliert werden. Auf den Flächen des Klosters der "Schwestern vom armen Kinde Jesus“ und der derzeitigen städtischen Katholischen Grundschule an der Michaelsbergstraße soll eine neue Kur- und Rehaklinik entstehen. Die dortigen jeweils denkmalgeschützten Gebäude bleiben erhalten und werden in die Neuordnung des Areals integriert. 

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Ziel ist es, das Projekt der neuen Kur- und Rehaklinik als Impulsgeber für die Entwicklung einer Zukunftsperspektive des Kurstandorts Burtscheid zu nutzen. In einem kooperativen Planungsprozess sollen dabei Leitbilder und Leitplanken für die städtebaulich-räumliche Entwicklung des Kurstandorts erarbeitet werden, die weit in den Stadtteil hineinwirken. Der Planungsprozess verfolgt einen integrierten Ansatz, in dem quartiersbezogen städtebauliche, freiraumplanerische, denkmal- und umweltfachliche ebenso wie kulturelle und wirtschaftliche Aspekte zusammengeführt werden und die Entwicklung des Kurstandortes Burtscheid  zugleich in einen gesamtstädtischen Kontext eingebettet wird. 

Die Sicherung des historisch verankerten Kurwesens ist für Burtscheid von besonderer Bedeutung und prägt bis heute das soziale und wirtschaftliche Leben im Stadtteil. Der Wandel im Kur- und Rehawesen und die Expansionsbestrebungen einer der Kurkliniken bieten die Chance unter Einbindung der verschiedenen Akteur*innen, ein modernes Gesicht für den Kurstandort Burtscheid und die Burtscheider Mitte zu entwickeln. 

Im Rahmen der städtebaulichen Qualifizierung beabsichtigt die Stadt Aachen daher die Durchführung eines kooperativen Werkstattverfahrens (s. Verfahren). Gegenstand des Verfahrens ist die städtebauliche Planung für wesentliche Teilbereiche des Kurstandortes.

Planungsbereich

Der Planbereich umfasst ca. 8,7 ha. Auf dem Gelände der historischen Klosteranlage der Schwestern vom armen Kinde Jesus und der heutigen Katholischen Grundschule Michaelsbergstraße sollen Bebauungskonzepte für eine neue Kur- und Rehaklinik entwickelt werden. Für die Potentialflächen „Rosenquelle“, "Schwertbad", "Areal Dammstraße | Jägerstraße", „Marienhospital“ sowie die öffentlichen Räume „Burtscheider Markt“ und „Kurpark“, sind Zukunftskonzepte wie Gestaltungsideen zu erarbeiten. 

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Verfahren

Im Rahmen eines vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens werden drei Teams aus Stadtplaner*innen/ Architekten*innen und Landschaftsarchitekten*innen ausgewählt, die zur Teilnahme eingeladen werden.  

Als Auftakt des Verfahrens ist eine mehrtägige Werkstatt vor Ort geplant. Ziel ist der Dialog der Planungsteams mit Bürgerschaft, Politik und Verwaltung zur Sicherung der Transparenz und Qualität. Die ersten Konzepte aus der Werkstatt sollen der Öffentlichkeit und der Jury in einer Zwischenpräsentation vorgestellt werden. Auf Basis der Rückmeldungen und der Präzisierung der Aufgabe soll dann eine ca. vierwöchige Überarbeitungsphase mit abschließender öffentlicher Präsentation erfolgen. Danach werden die Entwürfe durch eine unabhängige Jury beurteilt. Die Jury setzt sich aus externen Fachleuten, Vertreter*innen der Stadt Aachen aus Politik und Verwaltung und dem Investor zusammen.  

Zeitplanung

Die Durchführung des kooperativen Werkstattverfahrens ist im November 2021 geplant. Das Ergebnis des Verfahrens wird der Politik zum Beschluss vorgelegt.

Am 30. Juni 2021 fand ein digitaler Bürger*innen-Dialog statt, in der die Stadtverwaltung die gesamte Stadtgesellschaft über das weitere Verfahren und die Zielsetzungen für den Kurstandort informierte und mit interessierten Bürger*innen darüber in den Dialog trat. Coronabedingt fand die Veranstaltung in digitaler Form statt. Der Stream ist weiterhin auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen https://youtu.be/rbZavUHHCOQ abrufbar.

 

Anregungen, Fragen oder Kritik können per Mail an kurstandort@mail.aachen.de gestellt werden.

 

Bis zum 15. Juli steht zudem ein Online-Fragebogen unter www.slido.com (Code # Kurstandort eingeben) zur Verfügung, der zahlreiche Aspekte zum Kurstandort behandelt.

Die in der Veranstaltung gemachten Eingaben werden zurzeit ausgewertet. Ein Protokoll mit den Fragen und Antworten wird demnächst auf dieser Seite zur Verfügung stehen.