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Roadshow Weiterbildung & Unternehmenskultur

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Sie suchen eine unkomplizierte Methode, um den Überblick über Projekte und Aufgaben im gesamten Unternehmen zu behalten?  Sie würden Prozesse gerne optimieren, wissen aber nicht genau, wo die Schwachstellen liegen? Vielleicht ist Kanban genau das Richtige für Sie!

1. Was ist das überhaupt?
Unter Kanban versteht man eine agile Methode des Projektmanagements, um Arbeitsprozesse in Organisationen zu visualisieren und zu optimieren. Das japanische Wort kanban bedeutet so viel wie Karte. Die Kanban-Methode unterteilt den Projektprozess in mindestens drei Schritte, und zwar „To Do“, „in Arbeit“ und „Erledigt“. Natürlich können je nach Projekt auch weitere Arbeitsschritte hinzugefügt werden. Hier sehen Sie ein typisches Kanban-Board, in diesem Fall mit vier Feldern.

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Jede Aufgabe kann also einem bestimmten Arbeitsschritt - und einem Mitarbeiter oder Team - zugeordnet werden. Die Anzahl der Karten pro Spalte zur gleichen Zeit ist dabei begrenzt, um Überlastung zu vermeiden. Weitergeleitet werden die Karten nach dem „Pull“-Prinzip, sie werden also von der nächsten Ebene „gezogen“, sobald Kapazität verfügbar ist. Schwachstellen im Prozess sind so leicht zu erkennen. Dieses Video zur Software Trello, die auf Kanban basiert, erklärt die Methode noch einmal anschaulich.

2. Wie kommt das im Unternehmen zum Einsatz?
Ursprünglich von Toyota zur Produktionsprozesssteuerung entwickelt, um Lagerbestände zu reduzieren, kommt Kanban heutzutage auch außerhalb der Industrie zum Einsatz. Ein typisches Anwendungsfeld ist dabei neben der Softwareentwicklung vor allem auch das Projektmanagement.

3. Was bringt das?
Zum einen lassen sich mithilfe von Kanban Arbeitsprozesse transparent und übersichtlich darstellen. Schwachstellen oder Überlastung innerhalb des Projektprozesses werden so schnell erkannt und können durch Umschichtung von Ressourcen oder eine andere Aufgabenverteilung effizient beseitigt werden. Zudem ist das Grundprinzip des Kanban-Boards denkbar einfach und kostengünstig und die Kommunikation über Karten ist unkompliziert. So entsteht ein kontinuierlicher Fluss der Arbeitsabläufe.

4. Praktische Tipps für die Umsetzung
Für eine erste Umsetzung braucht es nicht mehr als ein Whiteboard oder eine Pinnwand und eine Handvoll Karteikarten oder Post-Its in verschiedenen Farben. Wer das Ganze etwas professioneller aufziehen möchte, kann auf verschiedene Anbieter digitaler Kanban-Tools zurückgreifen. Zu erwähnen sind hier z.B. der Marktführer Trello oder auch Open-Source-Programme wie Kanboard oder Wekan.

Sie nutzen bereits Kanban oder andere Methoden des agilen Projektmanagements? Lassen Sie es uns gerne wissen!

Anja Koonen
Tel.: +49 241 432-7637
anja.koonen@mail.aachen.de