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Jakobstraße: Premiumfußweg Nr. 7

Anlass und Ziel | Planung | Verfahren und Kosten

phase bau

Aktuell: Die Bauarbeiten an der Jakobstraße sind inzwischen deutlich vorangekommen. Sie sollen bis Anfang Mai weitgehend abgeschlossen sein. Doch weil es zurzeit zu nass und zu kalt ist, hat sich die geplante Asphaltierung der Fahrbahn verzögert. Eigentlich sollte die oberste Asphaltschicht in dieser Woche eingebaut werden. Das war nicht möglich. Die Asphaltarbeiten sind nun auf Freitag 26. April verschoben worden. 

Anlass und Ziel

Der Premiumfußweg Nr. 7 folgt der Route des historischen Jakobwegs und der alten Torstraße. Er führt vom Markt über den von Fußgänger*innen viel frequentierten Geschäftsstraßenzug Jakobstraße/Vaalser Straße in Richtung Südwesten. An der Schanz führt der Premiumfußweg Nr. 7 durch die Grünanlage zum Johannistal. Der Abschnitt vom Markt bis zur Schanz liegt im Bereich des Innenstadtkonzeptes. Außerhalb des Innenstadtkonzeptes befindet sich der Lückenschluss zum Johannisbachtal und dem für Wanderer interessanten Aachener Südraum. Wesentliches Merkmal des Konzepts für den Premiumfußweg Nr.7 ist die Verbesserung für Fuß- und Radverkehre bei gleichzeitigem Ausbau der ÖPNV-Qualität, insbesondere im Bereich der Bushaltestellen.

Im November 2016 beschloss der Mobilitätsausschuss per Planungsbeschluss die schrittweise Umsetzung des Premiumfußwegs Nr.7. Die Ausführungsplanung konzentriert sich zunächst auf den 1. Bauabschnitt, der die Jakobstraße im Abschnitt von der Judengasse bis zum Karlsgraben umfasst.

Planung

Gemäß Planungsbeschluss erfolgt die Umsetzung des Premiumfußwegekonzeptes durch

  • barrierefreien Umbau von Einmündungsbereichen und Überquerungsstellen
  • Implementierung von Baumbeeten
  • Herstellung von barrierefreien Bushaltestellen

Während der Ausführungsplanung für den 1. Bauabschnitt sind inzwischen weitere Aspekte zu berücksichtigen, da sich technische Notwendigkeiten konkretisierten, aber auch zusätzliche politische Beschlüsse (Radentscheid) berücksichtigt werden mussten. Die daraus resultierenden Anpassungen werden im Folgenden zusammenfassend dargestellt:

  • Die Einmündungsbereiche zur Jakobstraße werden auf Gehwegniveau angehoben, damit der Fußverkehr vorrangig zum Fahrverkehr geführt werden kann. Mit Schwellensteine wird der Fahrverkehr auf Gehwegniveau geführt und quert eine Pflasterfläche mit integriertem Leitstreifen. Dieses Prinzip findet an der Klappergasse, Trichtergasse, Paulusstraße und am Venn Anwendung.
  • Anhand des massiven Schadensbildes, kann die Fahrbahn der Jakobstraße von Karlsgraben bis Venn nicht mehr saniert werden. Aus diesem Grund ist eine grundhafte Erneuerung mit einer Neuaufteilung der Verkehrsflächen gemäß den Nutzeransprüchen vorgesehen.
  • Die Regionetz GmbH wird zunächst den vorhandenen Mischwasserkanal zwischen Karlsgraben und Trichtergasse unterirdisch sanieren (GFK Sanierung). Im Einmündungsbereich Karlsgraben/Jakobstraße wird dazu ein Fertigteilschacht in offener Bauweise gesetzt. Anschließend wird die Regionetz GmbH die im Bereich zwischen Trichtergasse und Karlsgraben technisch abgängige Versorgungsleitungen und die zugehörigen Hausanschlüsse in offener Bauweise erneuern. Mit diesen Arbeiten kann eine leitungsfreie Trasse zur Umsetzung der für den Premiumfußweg wichtigen Baumstandorte geschaffen werden.
  • Anlässlich der neuen Hausanschlüsse wird die Fahrbahndecke in regelmäßigen Abständen aufgenommen werden müssen. Um eine dauerhaft tragfähige Fahrbahn zu erhalten ist es deshalb notwendig, auch in diesem Bereich die Fahrbahn neu auszubauen.
  • Da voraussichtlich nur 30% der Gehwegflächen bei der Erneuerung der Hausanschlüsse erhalten bleiben können, ist die Verlegung eines neuen Plattenbelags (Betonplatten 30x30 cm diagonalverband mit Bodenindikatoren) sinnvoll. Auch werden die Naturbordsteine teilweise neu gesetzt werden müssen, weil Hausanschlüsse unter diesen neu verlegt werden. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, fast den gesamten Abschnitt der Jakobstraße im Gehwegbereich barrierefrei mit einem maximalen Quergefälle von 2,5% auszubauen. Vereinzelt werden auch Schwellensteine zum Einsatz kommen, um in ihrer Höhenlage kritischen Einfahrten zugunsten einer gleichmäßigeren Querneigung auszugleichen.

Verfahren und Kosten

Zeitplan der Baumaßnahmen

Die Bauarbeiten an der Jakobstraße sind inzwischen deutlich vorangekommen. Sie sollen bis Anfang Mai weitgehend abgeschlossen sein. Doch weil es zurzeit zu nass und zu kalt ist, hat sich die geplante Asphaltierung der Fahrbahn verzögert. Eigentlich sollte die oberste Asphaltschicht in dieser Woche eingebaut werden. Das war nicht möglich. Die Asphaltarbeiten sind nun auf Freitag 26. April verschoben worden.

Wegen dieser Verzögerung wird das geplante Eröffnungsfest auch erst am Freitag, 3. Mai, von 12 bis 15 Uhr stattfinden. Ursprünglich war es für den 26. April geplant. Alle Gewerbetreibenden, deren Kundschaft und Privatleute aus dem Umfeld der Jakobstraße sind eingeladen, an diesem Fest teilzunehmen.

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Ein Plakat zur kleinen Eröffnungsfeier finden Sie rechts unter Dokumente. An dem Tag gibt es folgendes Programm: 

  • Begrüßung und Eröffnung durch die Regionetz und die Stadt Aachen
  • Presse und Politik
  • Als Walking Act: Jazz Band „Inde River“
  • Als Walking Act: Clown Marco
  • Eiswagen mit Gratis Eis von Leana & Lusie
  • Essen und Trinken vom Wehrhaften Schmied und Gabriels Taverne
  • Kaffee von der Kaffeerösterei Erhard
  • Präsentation der neuen Fahrradsammelschließanlage
  • Hinweistafel zur Barbarossamauer
  • Inbetriebnahme der E-Ladesäulen
  • Ausstellung zur Bistumsgeschichte im Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen (ehemalige Kirche St. Paul) siehe hier
  • Beiträge einzelner Geschäfte 

Was passiert bis Ende April?

Neben der Asphaltierung der Fahrbahn am Dienstag sind in den nächsten anderthalb Wochen folgende Arbeiten geplant. Die Umgestaltung der Bushaltestelle Markt an der Klappergasse beginnt am Montag und wird bis Ende April barrierefrei ausgebaut. Ebenfalls ab Montag werden die ersten fünf von insgesamt neun Bäumen gepflanzt. Die Baumbeete für diese fünf Bäume konnten bereits angelegt werden. Die vier weiteren folgen, sobald die endgültige Asphaltschicht endgültig eingebaut worden ist. Weiterhin werden die ersten Verkehrsschilder und Fahrradbügel aufgestellt und die noch nicht endgültig fertiggestellten Gehwegflächen gepflastert. 

Die Stadt geht davon aus, dass die seit August 2023 laufenden Straßenbauarbeiten der Stadt bis zum Eröffnungsfest am 3. Mai weitgehend abgeschlossen sind. 

Weitere Vorgehensweise

Förderanträge

Ein Bewilligungsbescheid über 296.100 Euro i.R. des Innenstadtkonzepts 2022 liegt seit 2016 für die Maßnahme Premiumfußweg 7 vor. Der Förderansatz liegt bei 80% Förderung. Ein Finanzierungsantrag für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen muss noch gestellt werden. Für diesen Antrag gibt es keine Abgabefristen, doch um eine Bewilligung ebenfalls im Jahr 2022 zu bekommen, ist erfahrungsgemäß eine zeitnahe Einreichung erforderlich. Der Fördersatz beträgt für die Bushaltestellen 90%. 

Bürger*inneninfo und Ausführungsbeschluss

Eine Aufzeichnung der Bürger*inneninformationsveranstaltung vom 02. November 2021 kann hier über YouTube  abgerufen werden.

Der Ausführungsbeschluss ist am 17.03.2022 im Mobilitätsauschluss gefasst worden.

KAG-Beiträge

Der Ausbau der Jakobstraße löst eine Beitragspflicht nach § 8 KAG für die Teileinrichtungen Fahrbahn, Parkstreifen, Gehweg und Oberflächenentwässerung aus. Die Einstufung erfolgt als Haupterschließungsstraße.

briefmarke

Kurzinfo

+ Vorhaben Jakobstraße
+ Erneuerung Versorgungsleitungen
+ Aufwertung Straßenraum
+ Zeitplan: Baubeginn Straßenbau
ab Juni 2023

Weiterführendes

Dokumente

Kontakt