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Mit Sicherheit den Karnevalszügen den Weg bereiten

Die Pläne sehen auf den ersten Blick unspektakulär aus. Zwei DIN-A 3 Seiten als Stadtplanauszug mit Zugstrecken und vielen Punkten. Dazu eine sechsseitige Tabelle mit zahlreichen Abkürzungen, Zahlen und Verkehrszeichennummern. Doch ohne diese Übersichten würde an Tulpensonntag und Rosenmontag nichts gehen. Denn diese Pläne beschreiben detailliert, wo in Aachen wann welche Absperrgitter und Halteverbotszeichen aufgestellt werden müssen, damit die Karnevalsumzüge stattfinden können.

Bereits seit Oktober plant der Fachbereich Sicherheit und Ordnung als zuständige Genehmigungsbehörde mit dem Veranstalter, dem Ausschuss Aachener Karneval (AAK), die Umzüge an den Karnevalstagen. In enger Zusammenarbeit mit den städtischen Fachbereichen, Feuerwehr, Polizei, der ASEAG und Sicherheitsfirmen, werden die ersten Schritte für die beiden großen Karnevalsumzüge der Stadt besprochen.

Umfangreiches Sicherheitskonzept

Bei allen Vorbereitungen gilt: Sicherheit hat oberste Priorität. Damit alle Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt Aachen die Karnevalstage unbeschwert genießen können, arbeiten die Mitarbeitenden vieler städtischer Einrichtungen und Fachbereiche Hand in Hand und sorgen an den „jecken Tagen“ für einen reibungslosen Ablauf. Der Veranstalter hat in Abstimmung mit dem zuständigen Koordinierungsgremium ein umfangreiches Sicherheitskonzept, ein Paket von Maßnahmen, zusammengestellt: Erneut sind sogenannte „mobile Rückhaltesperren“ mit Fahrzeugen des Stadtbetriebs, der ASEAG, der STAWAG und des Veranstalters geplant, um den Karnevalszug, die Teilnehmenden und Besucher*innen zu schützen. Das Team der zentralen Ansprechstelle für Veranstaltungen im Fachbereich Sicherheit und Ordnung hat das geschriebene Konzept ebenso im Blick, wie dessen Umsetzung am Veranstaltungstag. Im Vorfeld sorgen die Überwachungskräfte des ruhenden Verkehrs entlang des Zugweges dafür, dass die Veranstaltungen durchgeführt werden können.

Während der Umzüge wird der Fachbereich Sicherheit und Ordnung verstärkte Präsenz zeigen. Wie üblich, tagt auch in diesem Jahr das Koordinierungsgremium mit Vertreter*innen aller Beteiligten, um gemeinsam notwendige Entscheidungen zu treffen, wie beispielsweise im Bedarfsfall weitere Sperrungen zu veranlassen, Einsätze des Sanitätsdienstes zu koordinieren, sowie im Anschluss die Zugstrecke wieder freizugeben. Bei Stadtverwaltung, Polizei sowie dem Festausschuss Aachener Karneval und den Hilfskräften hat die Sicherheit aller, der Zugteilnehmenden und der Menschen am Straßenrand, Vorrang.

Absperrmaterial und Halteverbotsschilder

Einen großen Teil der Vorbereitungen auf der Straße übernimmt der Aachener Stadtbetrieb: So stehen rund 300 Absperrgitter, Standfüße und die dazugehörigen Stangen auf dem Betriebsgelände am Freunder Weg bereit, um damit die Zugstrecke abzusichern. Am Mittwoch, 7. Februar, wird das gesamte Material punktuell an etwa 100 Standorte in der Innenstadt verteilt. Während der Umzüge wird es entlang der Zugstrecke mehr als 100 Sperrungen geben, um den fließenden Verkehr um die Züge herum zu leiten. Ein Großteil der Halteverbotsschilder ist an wiederkehrenden Punkten, beispielsweise an der Oppenhoffallee, vorinstalliert, die aufgeklappt werden müssen. 100 weitere Verkehrszeichen werden zusätzlich in den Straßen verteilt.

Nun, wenige Tage vor den Karnevalszügen, sind die vorbereitenden Planungen weitestgehend abgeschlossen. Die Verantwortlichen freuen sich auf Sonntag und Montag, wenn sie mit vielen Kolleg*innen im Einsatz sind und hoffen, dass die neue Zugstrecke positiv angenommen wird.

Neuer Zugverlauf am Sonntag und Montag

Die neuen Zugstrecke gestalten sich wie folgt: Der Kinderkostümzug am Sonntag, 11. Februar, beginnt mit der Aufstellung des Zuges in der Oppenhoffallee und bewegt sich dann durch die Innenstadt über Lothringerstraße, Wilhelmstraße, Theaterstraße, Friedrich-Wilhelm-Platz, Ursulinerstraße, Münsterplatz, Schmiedstraße, Rennbahn, Klappergasse, Jakobstraße, Markt, Großkölnstraße und löst sich in der Sandkaulstraße, Höhe Hotmannspief, auf.

Der Rosenmontagszug am Montag, 12. Februar, stellt sich im Bereich Adalbertsteinweg, Stolberger Straße und Viktoriastraße auf. Der Zugverlauf geht dann vom Adalbertsteinweg über Wilhelmstraße, Theaterstraße, Friedrich-Wilhelm-Platz, Ursulinerstraße, Münsterplatz, Schmiedstraße, Rennbahn, Klappergasse, Jakobstraße, Markt, Großkölnstraße; die Auflösung ist ebenfalls in der Sandkaulstraße, Höhe Hotmannspief.

Weitere Informationen sowie Karten zum Zugweg finden Sie hier.

Herausgegeben am 06.02.2024

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