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Integrationspreis

Die Stadt Aachen lobt in diesem Jahr bereits zum siebten Mal gemeinsam mit dem städtischen Integrationsrat einen Integrationspreis aus. Der Preis wird von Oberbürgermeister Marcel Philipp traditionsgemäß während des „Tags der Integration“ am 1. September im Eurogress an die Preistragenden übergeben.

Mischung aus unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Religionen
„Mit dem Integrationspreis zeichnen wir seit vielen Jahren Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und nicht zuletzt die Vereine der Zugewanderten aus, die sich für das Miteinander in Aachen stark machen und sich für die Integration in allen Bereichen des Lebens einsetzen“, sagt Sevim Dogan, Leiterin des städtischen Kommunalen Integrationszentrums. Insgesamt leben in Aachen momentan rund 250.000 Bürgerinnen und Bürger. Ein Drittel von Ihnen hat einen Migrationshintergrund. Die Wurzeln dieser Menschen liegen in über 160 Ländern; sie bringen eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Religionen in die Stadt. „So viele Menschen leisten so viel für die Integration in unserer Stadt“, ergänzt die Vorsitzende des Aachener Integrationsrates Paola Blume. „Mit dem Integrationspreis möchten die Stadt und der Integrationsrat dieses tolle Engagement auszeichnen und würdigen.“

Bewusstseinsbildung des Themas Integration
Der Integrationspreis soll diesen außergewöhnlichen Einsatz und die herausragenden Leistungen besonders hervorheben. Damit trägt er zu einer nachhaltigen Verankerung und Bewusstseinsbildung des Themas Integration innerhalb der Stadt Aachen bei. Der Preis berücksichtigt vor allem besondere Aktivitäten im Bereich der Integration, die richtungsweisend sind, Vorbildcharakter haben und sich nachhaltig und dauerhaft auf die Integrationsarbeit auswirken. Wichtig ist auch, dass diese Aktivitäten durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Institutionen getragen werden und vernetzt sind. Sie sollen sich durch ein gemeinsames Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturkreise auszeichnen und die Kommunikation untereinander verbessern.

Vorschlagsberechtigt ist jede natürliche und juristische Person, Vereine, Institutionen, der Integrationsrat sowie die Verwaltung. Es können sowohl Maßnahmen Dritter als auch eigene Maßnahmen vorgeschlagen werden. Eine förmliche Antragstellung ist nicht erforderlich. Gegebenenfalls kann die auszuzeichnende Aktivität im Einzelfall - projektbezogen begrenzt - gefördert werden. Die Entscheidung über die Auszeichnung wird durch ein Kuratorium getroffen, dem zehn gewählte Mitglieder aus dem Integrationsrat sowie ein Vertreter des städtischen Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration angehören.

Gelungenes Beispiel für interkulturelles Lernen
2013 wurde die Internationale Förderklasse des städtischen Couven-Gymnasiums als erste ihrer Art mit dem Integrationspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Damals wurde die Klasse von 16 Schülern und Schülerinnen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren aus den unterschiedlichsten Ländern besucht. Ziel der Förderklasse, die inzwischen mit einer zweiten Klasse aufgestockt wurde, ist es, die betreuten Kinder und Jugendlichen in Regelklassen zu integrieren. In der Laudatio heißt es unter anderem: „Die Internationale Förderklasse ist ein gelungenes Beispiel, dass das interkulturelle Lernen funktioniert und das gemeinsame Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft in seiner kulturellen Vielfalt beides sein kann – Herausforderung und Bereicherung“. Schulleiter Michael Göbbels betonte, dass der Integrationspreis den Einsatz der Kollegen und Kolleginnen in den Förderklassen besonders gewürdigt, geradezu „geadelt“ habe. „Das hat unserem Engagement eine nicht zu unterschätzende Bestätigung gegeben, auf die wir als Schule sehr stolz sind“, erklärt er.

Vorschläge und Bewerbungen
Vorschläge und Bewerbungen für den 2019-er Integrationspreis können noch bis zum 5. Juli an die Adresse „Stadt Aachen, Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration, Geschäftsstelle des Integrationsrates, 52058 Aachen“ geschickt werden. Weitere Informationen erhält man unter der Mail-Adresse integrationsrat@mail.aachen.de und / oder der Telefonnummer 0241-432 56602 bei Pia Schneider-Lander von der Geschäftsstelle des Integrationsrates.
Die Richtlinien zum Integrationspreis sowie den offiziellen Ausschreibungstext gibt es im Internet unter www.integration-aachen.de .

Preistragende des Integrationspreises der Stadt Aachen in Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat der Stadt Aachen:

2018

  • Initiative "Eilendorf kocht": am 15.10.2017 fand Eilendorf kocht zum ersten Mal statt. Die Afghanische Küche machte den Anfang. Der Erfolg setzte sich bis heute fort. Das Ziel der Initiative ist es neu zugezogene und alt eingesessene Eilendorfer im sozialen, kulturellen und persönlichem Umfeld zusammen zu bringen und Barrieren ab zu bauen. Verschiedene Akteure wie z.B. die O.T. Eilendorf, das Quartiersmanagement und die Versöhnungskirche stehen tatkräftig zur Seite. Es geht aber nicht in erster Linie nur ums Kochen sondern darum allen die Kultur des jeweiligen Landes näher zu bringen. Sprachbarrieren werden auf einzigartige und einfache Weise abgebaut und Monat für Monat wächst die Fangemeinde von „Eilendorf kocht“ http://eilendorfer-buendnis.de/

  • Debdatta De, Brückenbauer zwischen den Kulturen: 1960 kam Herr De nach Aachen um zu studieren und hat sein Herz an Aachen und seine Frau verloren. Herr De hat bereits während seiner Studienzeit seinen aus Pakistan und Indien stammenden Kommilitonen mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Dies tut er bis heute mit großer Hingabe für alle Migranten egal aus welchem Teil der Erde diese zu uns kommen. Herr De ist seit 2010 als Integrationslotse in der Stadt Aachen tätig und als eine Stütze des Tags der Integration bei der Organisation nicht mehr weg zu denken.

2017

2016

2015

2014

2013

2012 

Kontakt

Geschäftsstelle des
Integrationsrats
Frau Pia Lander
0241/432-5636
Mail