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Aachener Produktionstechnik auf Tuchfühlung mit Unternehmen aus der Region

ProTECAACHEN „Warum in die Ferne schweifen…“ war wohl eine der treffendsten Aussagen eines Aachener Unternehmens, die Grundidee der Veranstaltung auf den Punkt zu bringen. Mit dem PROTECA-Netzwerkabend (PRoduktionsTEChnologie Aachen) soll ein praxisorientierter Austausch zwischen Aachener Wissenschaftlern und kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region vor Ort geschaffen werden.

Gemeinsam mit dem Fachbereich Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen hat das Exzellenzcluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ der RWTH Aachen mit seinem Anwender-Netzwerk PROTECA eine Basis geschaffen, die Lücke zwischen Praxis und Wissenschaft zu überbrücken. Diese stellt gerade für kleinere Unternehmen im Alltag ein Problem dar, den Bedarf und das Potenzial vor Ort zu erkennen und zu nutzen. Vorhandene Berührungs- und gemeinsame Optimierungspunkte zu finden und dauerhaft erfolgreich mit Leben zu füllen, hat sich PROTECA zum Ziel gemacht.

Oberbürgermeister Marcel Philipp, Professor Christian Brecher, Sprecher des Exzellenzclusters sowie Professor Günther Schuh, betonten bei der Veranstaltung im Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen geschlossen die Bedeutung des Netzwerkens für die Produktivität und Zukunftsfähigkeit von modernen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Besonders positiv bewerteten alle Teilnehmer ein initiiertes „Speed-Dating“ zwischen den Unternehmern und den Experten aus den verschiedenen Forschungsbereichen des Clusters. Hier hatten die Unternehmer die Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen und sich im persönlichen Gespräch über aktuelle Forschungsprojekte zu informieren und auch konkrete Hilfestellungen durch das RWTH-Knowhow für die Praxis und mögliche Kooperationen für die Zukunft mit auf den Weg zu bekommen.

Der nächste PROTECA-Abend ist bereits in Planung und soll im kommenden Herbst stattfinden, um das Netzwerk zu erweitern und den Austausch zu intensivieren.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.proteca.rwth-aachen.de

Eindrücke vom Netzwerkabend. (c) PRoduktionsTEChnologie Aachen

Das Exzellenzcluster
Mehr als 25 Lehrstühle und Institute der RWTH Aachen erarbeiten seit 2006 im Rahmen des Exzellenzclusters gemeinsam Lösungen für die Integrative Produktionstechnik von morgen. Ziel dieser Forschungsaktivitäten ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des produzierenden Gewerbes in Europa auch unter erschwerten globalen Rahmenbedingungen langfristig zu erhalten. Das Exzellenzcluster bündelt dabei Kompetenzen der beteiligten Forschungseinrichtungen mit institutsübergreifenden Projekten. Der Fokus liegt besonders auf der Individualisierung, der Virtualisierung, der Integration und der Selbstoptimierung der Produktion.

Das Kompetenznetzwerk „PROTECA“ (PRoduktionsTEChnologie Aachen) das die enge Kooperation zwischen Wissenschaft und regionaler Industrie fördert, sorgt hierbei für die Einbindung der regional und national produzierenden Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Dieser Austausch zwischen Forschung und Industrie schafft eine fruchtbare Basis für Innovationen, von denen insbesondere KMUs in diesem Netzwerk profitieren sollen.