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Staatssekretärin besucht das Büro für Ehrenamt der Stadt Aachen

  • Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz, hat das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement besucht.
  • Das Portal „ehrenamtinteraktiv“ gilt für sie als Modellprojekt in Nordrhein-Westfalen.
  • Bildungseinrichtungen und Unternehmen sind neben Vereinen und Engagementinteressierten die zukünftigen Akteure der Plattform.

Am Dienstag, 7. Juli, besuchte die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz, das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement der Stadt Aachen. Frau Milz war für ein „informelles, aber informationsreiches Arbeitstreffen zum aktuellen Digitalisierungsprojekt „ehrenamtinteraktiv“ bei uns in der Stadt“, erklärt Petra Mahr vom Ehrenamtsbüro. Die Staatskanzlei NRW fördert gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie die Aachener Idee zu einer Kommunikationsplattform in Sachen Engagementförderung im Rahmen der „Digitalen Modellregionen. „In Aachen wird vorgedacht, wie es in ganz NRW einmal sein könnte“, steht für die Staatssekretärin fest.

„Ehrenamtinteraktiv“, das vermutlich im Frühjahr 2022 online gehen wird und ein Projekt der „Digitalen Modellregion“ ist, wird von Thi-Cam-Ha Keselj betreut wird, ermöglicht eine schnelle und moderne Form der Kontaktfindung zwischen den unterschiedlichen Akteuren. Das Matching von Anbietern und Suchern „soll transparenter und noch genauer werden. Es soll einfach wie eine Hotelzimmersuche sein“, erklärt Petra Mahr.

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(v.l.n.r.) Gemeinsam für „ehrenamtinteraktiv“: Christoph Vormstein von Barbor, Joscha Wirtz von der RWTH Aachen, Dr. Bernhard Müller-Held von „Help e.V.“, Staatssekretärin Andrea Milz, Petra Mahr, Koordinatorin des Büros für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement, Markus Böling, Leiter des Projektbüros „Digitale Modellregion“ und Thi-Cam-Ha Keselj, Projektleitung "Digitalisierungsprojekt ehrenamtinteraktiv". © Stadt Aachen/Linda Plesch

Lokale Partner einbinden – landesweit agieren

Neben an einer ehrenamtlichen Tätigkeit interessierten Privatpersonen sollen auch lokale Firmen, Bildungseinrichtungen und Institutionen im Portal vertreten sein. So wünscht sich Joscha Wirtz vom Responsible Research and Innovation Hub der RWTH Aachen, dass durch das Portal „Wissenschaft und Gesellschaft zueinander finden und die Universität mehr zur Nachbarschaft gehört“ und Christoph Vormstein, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Dr. Babor GmbH & Co.KG schlägt vor, dass zum Beispiel unbenutzte Firmenfahrzeuge für Vereinsarbeit genutzt werden könnten: „Wir machen viel Sponsoring und Stiftungsarbeit. Statt Geld zu geben würden wir uns gerne aktiver einbringen, neue Engagementwege beschreiten und auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur ehrenamtlichen Tätigkeit ermutigen.“

Dr. Bernhard Müller-Held, Gründungsvorstand des Vereins „Help e.V.“, weist auf die hohe Bedeutung einer ehrenamtlichen Tätigkeit hin: „Das ist kein Freizeitvergnügen, sondern lernen auf Lebenszeit. Ehrenamtlich engagierte Menschen profitieren immer auch in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung.“

Staatssekretärin Andrea Milz freut sich, nach Aachen gekommen zu sein: „Wir haben in Nordrhein-Westfalen 120.000 Vereine. Die Flüchtlingssituation 2015 und die momentane Corona-Zeit haben uns gezeigt, wie viele engagierte Menschen in unserem Land leben. Dieses Potential müssen wir erhalten und weiter ausbauen. „Ehrenamtinteraktiv“ passt ideal zur Engagementstrategie des Landes NRW.“

Herausgegeben am 09.07.2020 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
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