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Jean-Baptiste Camille Corot

50 Jahre Städtepartnerschaft Aachen – Reims

  • 13 Gemälde Corots aus dem Reimser Musée des Beaux-Arts im Aachener Suermondt-Ludwig-Museum zu Gast
  • Ausstellung vom 07. Oktober – 30. Dezember 2017
  • Eröffnung: Freitag, 06. Oktober 2017, 17.00 Uhr

Camille Corot_ Der Windstoß-original
Camille Corot: Der Windstoß, Öl auf Leinwand, um 1865-1870, © Reims, Musée des Beaux-arts, Foto: C. Devleeschauwer

Jean-Baptiste Camille Corot (1796 - 1875), ein Hauptvertreter der Schule von Barbizon, zählt zu den bedeutendsten französischen Landschaftsmalern. Anlässlich der Feier „50 Jahre Städtepartnerschaft Aachen – Reims“ sind nun 13 Gemälde Corots aus dem Reimser Musée des Beaux-Arts im Aachener Suermondt-Ludwig-Museum zu Gast. Sie sind vom 07. Oktober bis 30. Dezember 2017 im Kaminraum zu sehen.

Hinein in die Natur
Der 1796 geborene Künstler Camille Corot verspürte schon früh den Drang zu malen. Im Alter von 26 Jahren schließlich gab er seine ungeliebte Tätigkeit als Tuchhändler auf, um seiner wahren Berufung zu folgen, der Malerei. Im Laufe seiner Karriere bereiste er mehrmals Italien, wo er viele Impressionen für seine Landschaftsmalerei einfing. Dabei arbeitete er nach der Devise: „hinein in die Natur mit offenen Augen, wachem Herzen und möglichst wenig Gepäck“.

So wahrheitsgemäß wie möglich
Italien spielte für Corot eine zentrale Rolle und bedeutete zugleich einen Wendepunkt für seine weitere künstlerische Laufbahn. Das südliche Licht übte eine besondere Faszination auf ihn aus. Sein subtiles Spiel mit Morgen- oder Abenddämmerungen ist eine Antwort darauf. Corot wollte die Natur so wahrheitsgemäß wie möglich abbilden. So wählte er seine Orte unter freiem Himmel mit Bedacht und nach persönlicher Empfindung aus. Diese malte er mit einem lockeren, flüssig-zarten Pinselstrich mit matt schimmerndem, aber dicken Farbauftrag. Die einzelnen Blätter der Bäume scheinen zu einem großen Ganzen zu verschwimmen, der starke Farbauftrag bewirkt eine neue Plastizität der Dinge. Eine insgesamt aus kühlen, monochromen Farben bestehende Farbpalette, wie beispielsweise bei Honfleur und Ein Bach (in der Nähe von Beauvais), ist charakteristisch für seine Kunst.

Die Schule von Barbizon
Camille Corot gehörte der Schule von Barbizon an, die sich mit Théodore Rousseau, Charles-François Daubigny und Jean-François Millet gegen den damals vorherrschenden Kanon, der historische, religiöse oder mythologische Bildsujets forderte, auflehnte. Die Vertreter dieser Gruppe trafen sich im französischen Dorf Barbizon, wo sie sich auf die Spuren der Natur in den umliegenden Wäldern begaben, um diese mit neuen Augen zu studieren. Begünstigt wurde diese neue Art der Freilichtmalerei vor allem durch die fortan in Tuben erhältlichen Farben, die nicht mehr an gemischt werden mussten. Bis heute gelten die Künstler von Barbizon als Wegbereiter der impressionistischen Freilichtmalerei.

Die Ausstellung ist vom 7. Oktober bis 30. Dezember 2017 zu sehen.
Sie wird am Freitag, den 6. Oktober um 17.00 Uhr, in Anwesenheit von Marcel Philipp, Oberbürgermeister der Stadt Aachen, und Vincent Muller, Generalkonsul der Französischen Botschaft, Düsseldorf, eröffnet.

Kurator: Peter van den Brink

Im Musée des Beaux-Arts Reims sind im Gegenzug Stillleben aus dem Suermondt-Ludwig-Museum zu sehen, unter dem Titel:
« Regard sur … Chefs-d’œuvre néerlandais du Suermondt-Ludwig-Museum d’Aix-la-Chapelle »
13 octobre au 31 décembre 2017

Herausgegeben am 05.10.2017 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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