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„BIWAQ III – All Eyes on Green Spots“

Im Depot Talstraße fand jetzt die große Abschlussveranstaltung des BIWAQ III - Projekts in Aachen-Ost und –Nord statt, zu der der städtische Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa alle am Projekt beteiligte Menschen und Institutionen eingeladen hatte.

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Dieter Begaß vom städtischen Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa (Bildmitte) konnte bei der großen Abschlussveranstaltung des Projekts „BIWAQ III – All Eyes on Green Spots“ zahlreiche Teilnehmer im Depot Talstraße begrüßen. Copyright © Stadt Aachen / Bernd Schröder


In den vergangenen drei Jahren haben zahlreiche Aachener Bürgerinnen und Bürger nämlich mittels des Projekts „BIWAQ III – All Eyes on Green Spots“ aktiv dazu beigetragen, in Aachen Ost und – Nord leicht erfahrbare, mobile, kunstvolle und grüne Erlebnis- und Aufenthaltsräume zu schaffen. So entstanden zum Beispiel zahlreiche Sitzgelegenheiten im Freien, Vogelhäuser oder Insektenhotels, wurden Blumenbeet und Bäume gepflanzt sowie Blumenkübel und Hochbeete aufgestellt. Ziel war es, mit diesen „Green Spots“ den öffentlichen Raum und die Gemeinschaft zu beleben. Daneben bot das Projekt langzeitarbeitslosen Menschen die Chance, Qualifikationen zu erhalten, sich aktiv an der Verschönerung des Quartiers zu beteiligen und nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert zu werden.

BIWAQ steht für „Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier“ und ist ein aus EU- und Bundesmitteln gefördertes Projekt zur Arbeitsmarktförderung bei gleichzeitiger Stadtteilentwicklung. Als Partnerprogramm von „Soziale Stadt" gestaltete das Projekt unter fachlicher Anleitung und Begleitung mit langzeitarbeitslosen Menschen Flächen, die allgemein oder einer größeren Personengruppe zugänglich sind. Die Projektleitung liegt dabei im städtischen Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa. Als Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger waren das Sozialwerk Aachener Christen (für den Bereich Garten- und Landschaftsbau) sowie die low-tec gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft (für den Bereich der Holz-, Metall- und Nähwerkstätten) eingebunden. Michael Omsels von der low-tec zeigte sich im Rückblick vor allem beeindruckt von der Menge des Materials, das während des Projekts verwendet wurde. „Es wurden so zum Beispiel 10,2 cbm Holz verarbeitet, 104.800 Schrauben verbraucht, 331 Bits sowie zehn Sägeblätter verschlissen. Die Teilnehmer konnten im Projekt viel lernen und erfolgreich ausprobieren“, erklärte er.

An vielen der „Green Spots“ beteiligten sich jedoch nicht nur zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Sponsoren und Träger, sondern konnten auch rund 300 langzeitarbeitslose Menschen nachhaltig für den Arbeitsmarkt qualifiziert werden. Zudem entstand eine Reihe von neuen Arbeitsverhältnissen. „Das BIWAQ III- Projekt konnte damit in Zeiten des Fachkräftemangels einen entscheidenden Beitrag zur Beschäftigungsförderung leisten", sagte Dieter Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft und Europa.

Herausgegeben am 13.11.2018 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
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fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
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