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Erweiterungsneubau

Erweiterungsneubau

Erweiterungsneubau GGS / OGS Brander Feld

 

Oktober 2020:

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Mit den Erdarbeiten des Neubaus wurde begonnen, inklusive Abbruchmaßnahmen und Bodenverbesserungen. Die neuen Lüftungstürme wurden montiert. Eine von den Jugendlichen des JUB geschaffene Skulptur wird geschützt.

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August 2020:

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Nach Abschluss der Arbeiten an den neuen Ver- uns Entsorgungsleitungen wird das Pflaster zum Schulbeginn wieder hergestellt.

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Das Bauschild ist aufgestellt worden.

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Mit dem Bau der Maßnahme wurde begenonnen. In den Sommerferien wurde entlang des Bestandsgebäudes auf dem Schulhofgelände ein Stufengraben ausgehoben und in diesem Ver- und Entsorgungsleitungen gelegt. Zum Ferienende wird das Gelände wiederhergestellt sein.

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Perspektiven:

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Perspektive_2

Perspektive_3

Lageplan:

Lageplan

Lage: Der Bauplatz befindet sich auf dem Grundstück Schagenstraße 40 leicht versetzt hinter dem gemeinsamen Bestandsgebäude der Grundschule Brander Feld und des JuB. Es wird von der Schagenstraße erschlossen.

Grundriss Untergeschoss:

UG

Grundriss Erdgeschoss:

EG

Grundriss Obergeschoss:

OG

Anlass:
Bedarf an einer Mensa, weiteren Klassen- und Differenzierungsräumen

Raumprogramm:
• Räume für eine Erweiterung der Schule um einen halben Zug auf 2,5 Züge
• Mehrzweckräume und Differenzierungsräume als Ergänzung der bisherigen Schule
• Schaffung einer Mensa für 200 Essen
• Substitution des JuB Cafes im Neubau

Konzept:

Anbindung Bestand
Das Schulgebäude als Solitär und die freistehende Sporthalle bilden ein Ensemble zwischen dem sich der Schulhof aufspannt. In logischer Konsequenz dazu ergänzt die Erweiterung das Ensemble in dem es sich in zweiter Reihe hinter dem Hauptgebäude als ‚kleine Schwester‘ oder ‚kleiner Bruder‘ aufstellt. Ebenso wie das Hauptgebäude sitzt die Erweiterung zwischen dem oberen – sich auf Straßenniveau befindlichen – Schulhof und dem unteren Hof des JuB. Durch eine Überdachung werden Bestand und Erweiterung im Souterrain baulich verbunden. Der Zugang zur Schulerweiterung und der Zugang zur  Mensa erfolgen beide über eine Gitterrostbrücke. In der Verzahnung der beiden Gebäude spannt sich so ein kleiner geschützter Eingangshof auf, der das Ensemble um eine weitere Komponente bereichert.

Architektonisches Konzept
Durch die Erweiterung und damit einhergehender Umstrukturierung des Hauptgebäudes gibt es zukünftig eine klare Gliederung in Schulbereich und JuB-Nutzung. Das JuB befindet sich so zukünftig im Souterrain mit angrenzendem unteren Hof, die Räume der Schule im Erd-und Obergeschoss mit der Anbindung an den oberen Schulhof. Für das JuB wird im Souterrain ein neues Café mit angrenzender Küche geschaffen. Flächenmässig benötigt der Bereich des JuB ca. die Hälfte der Grundfläche der sich darüber befindlichen Schuletagen. So sitzt das Gebäude halb im Hang und vermittelt zischen oberem und unterem Niveau. Im Erdgeschoss befindet sich der rückspringende Eingang zum Schulbereich. Der neue Schulbereich ist als Cluster organisiert und bildet das Zentrum der schulischen Erweiterung. Angeschlossen an das Cluster sind im Erdgeschoss diverse Differenzierungsräume, die Ausweichklasse und der Mehrzweckraum. Im Obergeschoss sortieren sich die beiden Klassen mit den direkt zugeordneten Differenzierungsräumen und das Lehrerzimmer um das Cluster. Diese Lernmitte bietet mit zu beiden Enden verglaster Fassade auf der einen Seite den Blick auf den Bestand und auf der anderen Seite den Blick ins Freie. Diese Anordnung ermöglicht eine freundliche, helle Mitte zum gemeinsamen Lernen und Verweilen. Farbige Nischen markieren die Eingangsbereiche in die einzelnen Räume.
Ein vertikaler Treppenturm mit zugeordneten Sanitäranlagen verknüpft die Geschosse und schafft den Anschluss an das Untergeschoss mit dem Cafe des Jugendclubs. Treppenhaus und WC-Bereiche lassen sich von den Klassen komplett abkoppeln und können so auch zu ‚Nichtschulzeiten‘ die unterschiedlichen Außenhofniveaus verbinden.

Fassaden
Das Material des Ziegels und die angepasste Farbgebung der Fenster und Metallbauteile binden die Erweiterung, die Sporthalle und das Hauptgebäude zu einem Ensemble zusammen.
Wie auch der Bestand spielt die Erweiterung mit einer additiven/subtraktiven Gebäudekubatur, sodass auch das Schattenspiel in der verschachtelten Form eine wichtige Rolle einnimmt.

Lageplan_178x178Kenndaten:
•   Erweiterungsneubau
für ½ Zug + Differenzierung- und Mehrzweckräume GGS Brander Feld, Küche und  Caferäume für das JuB, sowie Einrichtung einer Mensa im Bestandsgebäude
•   Netto-Raumfläche NRF: 922 m², Bruttogrundfläche (BGF): 1.127 m²
•   Architekten: Hahn Helten + Ass. Architekten GmbH
•   Ausführungsstart: Juni 2020
•   voraussichtlicher Fertigstellungstermin: April 2022




Schnitte und Ansichten:

AN-SC-AA-BB-CC

AN-SC-NO+SW