Kinder- und Jugendkultur
Das kulturelle Angebot für Kinder- und Jugendliche in Aachen wurde in den letzten Jahren auf eine sehr viel breitere Basis gestellt. Dazu trägt nicht zuletzt auch die Offene Ganztagsschule bei.
Im November 2008 hat der Kulturausschuss des Rates ein Leitbild verabschiedet, dass diese Form der Bildung ressortübergreifend fördern soll. Die bestehenden Angebote werden ausgeweitet. Es ist geplant, die Warteliste der Musikschule abzubauen, die Stadtbibliothek zu stärken. Die alle zwei Jahre im Frühjahr stattfindenden Schultheatertage werden künftig euregionalisiert, die Kinder- und Jugendkulturtage regelmäßig stattfinden.
Außerdem sollen außerschulische Lernorte gefördert werden. Dazu gehören unter anderem die Barockfabrik, die sich zu einem Zentrum der Kinder- und Jugendkultur entwickelt hat. Daneben gibt es die Musikschule, die Museen (hier vor allem das Ludwig Forum und das Suermondt-Ludwig-Museum) und die Institutionen der freien Träger, zum Beispiel die Bleiberger Fabrik. Und natürlich gibt es die Theater: das Theater Aachen mit seinen drei Bühnen, das städtische Figurentheater Öcher Schängche, das von der StädteRegion betriebene Grenzlandtheater, das AKuT e.V./ Theater 99, DAS DA Theater, Theater Brand, und und und…
Zu einer Institution haben sich mittlerweile die Kinder- und Jugendbuchwochen entwickelt, die jedes Jahr im Oktober oder November stattfinden. Und dass es neben dem renommierten Karls- und hochdotierten Walter-Hasenclever-Preis auch einen Euregio Maas-Rhein Schülerliteraturpreis gibt, hat sich inzwischen ebenfalls herumgesprochen.
Für die zahlreichen Aktivitäten zur Stärkung der kulturellen Bildung bei Kindern und Jugendlichen ist die Stadt Aachen im November 2007 selbst ausgezeichnet worden. Sie erhielt für ihr beispielhaftes kommunales Gesamtkonzept von der nordrhein-westfälischen Landesregierung ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro.
