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Die Stadtbibliothek

Daten und Zahlen (2016)

ca. 20.000 aktive Benutzer  +++ ca. 726.800 Entleihungen  +++ ca. 308.500 Besucher +++ über 200.000 Online-Zugriffe +++ ca. 196.500 Medien im Freihandbestand, davon 215 Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements +++ 20.500 Noten +++ 10.300 Tonträger incl. CDs +++ 4.600 DVDs +++ 310 Spiele +++ 140 Konsolenspiele

EDV
Bibliotheks-EDV-System LIBERO im Verbund mit Bibliotheken in den Kreisen Aachen und Heinsberg  +++ kostenloses öffentliches Internet- und Multimedia-Angebot in der Zentralbibliothek und in den Stadtteilbibliotheken Haaren und Ost +++ E-Medien-Ausleihe +++ WLAN in der Zentralbibliothek

Geschichte
Das heutige Buch- und Medienzentrum Stadtbibliothek verdankt seine Entstehung der Initiative eines Aachener Bürgers. Der 1828 verstorbene Publizist, Aufklärer und Ratsherr Peter Joseph Franz Dautzenberg hatte seine 10.000 Bände umfassende, systematisch aufgebaute Bibliothek testamentarisch der Stadt unter der Bedingung übereignet, dass sie mit der bis dahin nicht öffentlichen Ratsbibliothek vereinigt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würde.
Die sich an das Bildungsbürgertum richtende wissenschaftliche Stadtbibliothek wurde 1831 im Krönungsaal des Aachener Rathauses eröffnet. Nach dem Zugang einer Reihe von umfangreichen Gelehrtenbibliotheken, darunter auch die des aus Burtscheid stammenden preußischen Diplomaten und Gründer des Aachener Geschichtsvereins Alfred von Reumont, erhielt die Bibliothek am 1. Juli 1889 mit Emil Fromm zum ersten mal einen fachlich ausgebildeten Leiter.
Im Mai 1897 bezog die Stadtbibliothek erstmals ein speziell errichtetes Gebäude am Fischmarkt.
1936 beschloss der Stadtrat die Gründung einer Stadtbücherei. Sie wurde 1940 in einem Neubau in der Peterstraße eröffnet. Nach einem Kriegsschaden erhielt auch die Stadtbibliothek 1957 einen Neubau neben der Stadtbücherei. 1957 eröffnete die Stadtbücherei eine Kinder- und Jugendbücherei, 1967 folgte die Musikbücherei.
Stadtbibliothek und Stadtbücherei wurden 1977 durch Ratsbeschluss zur neuen Öffentlichen Bibliothek der Stadt Aachen zusammengelegt.
1980 wurde das heutige Bibliotheksgebäude in der Couvenstraße bezogen. Ab 1980 hat die Öffentliche Bibliothek der Stadt Aachen an den rasanten Veränderungen in der Medienlandschaft teilgenommen. Seit 1985 gehören Videos, seit 1989 CDs, seit 1994 CD-ROMs zu ihrem Bestand. Außerdem bietet die Öffentliche Bibliothek seit 1998 einen öffentlichen Internet-Zugang mit 22 Publikumsplätzen an. Im Juni 2008 wurde sie wieder umbenannt in "Stadtbibliothek Aachen". Seit 2014 ist die Stadtbibliothek Mitglied der "Onleihe Region Aachen", einem regionalen Bibliotheksverbund, der gemeinsam e-Medien zur Ausleihe anbietet. Sie ist heute eine leistungsstarke Bildungs- und Informationszentrale für die Aachener Bürgerinnen und Bürger und die ganze Region.