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Europäische Kulturhauptstadt 2018

Maastricht Aachen 2018 Logo

Maastricht & Aachen kandidieren gemeinsam als Europäische Kulturhauptstadt 2018

Unsere Stadt will gemeinsam mit Maastricht 2018 Europäische Kulturhauptstadt werden. Durch den Maastrichter Vertrag wurde Maastricht zu einem Symbol der europäischen Einigung. Kein Wunder, dass Maastricht sich bei seiner Kandidatur zusammen mit Städten und Teilgebieten der Euregio Maas-Rhein präsentiert. Dazu gehört auch Aachen. Der Titel Kulturhauptstadt stärkt den Kulturbereich, sorgt für direkte und indirekte Arbeitsplätze, lenkt die internationale Aufmerksamkeit auf uns, hebt den Bekanntheitsgrad der ganzen Region und bewirkt den Ausbau der Infrastruktur. Eine solche Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen.

Maastricht lässt sich in die Karten gucken

Die Präsentation der ersten Bewerbungsschrift für die Kandidatur zur Kulturhauptstadt Europas

Die Stadt Maastricht ist zusammen mit der Euregio Maas-Rhein Kandidatin für die Kulturhauptstadt Europas 2018. Im März stellte Maastricht & Euregio im Theater aan het Vrijthof in Maastricht einem begeisterten Publikum die erste Version der Bewerbungsschrift  vor (siehe rechts). Eine Vielzahl Künstler, unter anderem der „Vaterlandsdichter“ der Niederlande, Ramsey Nasr, präsentierten bei diesem Event ihre Vision auf Europa und die Kandidatur. Der gesamte Abend wurde live auf dem Regionalsender L1 übertragen (auf www.l1.nl weiterhin zu sehen).

In der ersten Phase der Kandidatur muss Maastricht & Euregio ein sogenanntes Bidbook vorlegen in welchem es seine Kandidatur präsentiert und zugleich deutlich macht, warum es für den Kulturhauptstadt-Titel in Frage kommt. Nach einer morgendlichen Pressekonferenz wurde die erste Version des Bidbook am Abend des 7. März in einem ausverkauften Theater aan het Vrijthof vor großem Publikum präsentiert.

Als zentrale Idee der Kandidatur stellte das Projektbüro das Kernthema „Europa wiederentdeckt“ vor. Zahlreiche Amateurkünstler und Professionelle aus der Euregio Maas-Rhein verkörperten ihre Vision auf die vier Programmlinien. So trug Ramsey Nasr das Gedicht „Het huis van Europa“ vor, und der Männerchor Mastreechter Staar sowie die Königliche Musikkapelle Eijsden ließen Stimmen und Instrumente erschallen. Durch diese künstlerischen Beitrage wurden die Klänge, Rhythmen und Farben der Euregio Maas-Rhein sichtbar und spürbar.

Huub Smeets, Vorstandsvorsitzender: „Der Vertrag von Maastricht von `93 beinhaltete nur einen einzigen Absatz über Kultur. 25 Jahre nach der Unterzeichnung des Vertrages will Maastricht & Euregio 2018 diesen vergessenen Abschnitt neuschreiben. Die verschiedenen Sprachen und Kulturen aus unserer Euregio begreifen wir dabei nicht als Hindernis, sondern als einen Mehrwert. Unsere grenzüberschreitende Kandidatur macht uns dabei einzigartig in Hinblick auf die anderen niederländischen Kandidaten. Wir denken, eine ernsthafte zu Chance haben.“

Der künstlerische Leiter Guido Wevers präsentierte die vier Programmlinien:

  • Speaking in Tongues  (Sprechen in vielen Sprachen): Wir kommunizieren nicht in den Dialekten und Sprachen der Euregio, sondern auch durch Körper-, Bild-, Musik- und andere Sprachen, also die Sprache der Kunst und der Kultur. Wir sprechen viele Sprachen und doch verstehen wir einander.
  • Remembering the Future (Erinnerung an das, was sein wird): Unser Programm wird zeigen, wie wir Städte, Landschaften, Bräuche und Rituale der Vergangenheit mit der Gegenwart und der Zukunft verbinden.
  • Mirroring Europe  (Europa spiegeln): Unser Programm wird mit allen Mitteln der Künste den Horizont nach Europa und aller Welt hin öffnen und europäische Identität reflektieren.
  • Living Europe (Europa leben) : Es gibt viele Varianten des gelebten Europas. Mit unserem Programm wollen wir die Vision „Europa leben“ verwirklichen helfen – die Verschiedenheiten der Kulturen gebrauchen um zu starken Formen von Zusammenleben im alltäglichen Leben zu kommen.

Dabei hat die Kulturhauptstadt Maastricht & Euregio nicht die Absicht, eine allgemeingültige Vorlage für ein neues Europa anzugeben, jedoch will es den Bürgern, Unternehmen und Kulturschaffenden eine Chance geben um dieses selbst zu gestalten.

Der Bürgermeister von Maastricht, Onno Hoes, unterstrich noch einmal, dass Maastricht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit inständig wünscht  um gemeinsam einen besseren Standpunkt zu erlangen im Bereich Ökonomie und Kultur, sowie für die Positionierung als Wissensstadt und –region. „Die junge Generation ist uns ein gutes Vorbild; die kennen keine Grenzen und richten sich in jedem Land nach denselben internationalen Trends auf dem Gebiet von Mode und Musik. Diese ‚Generation Maastricht‘ – die Jugendlichen die seit dem Vertrag 1992 geboren wurden – sie sind uns ein Beispiel.“

Partizipation

Der Inhalt des Bidbook basiert auf dem Input durch 19 Untersuchungen von Experten sowie 26 Research-Projekten im kulturellen Feld, 7 Arbeitsgruppen in den Partnerregionen mit über 250 Menschen (die zu 158 Programmvorschlägen geführt haben), öffentlichen Präsentationen und der Mobilisierung von 350 Kulturschaffenden. Ebenso hat die Universität Maastricht einen inhaltlichen Beitrag geleistet.  Diese Reaktionen wurden mit dem künstlerischen Team besprochen. So haben letztlich, die teilnehmende Bevölkerung mitgezählt, gut 25.000 Akteure an der Erstellung des Bidbook mitgewirkt.

Wie können Sie mitmachen?

Sie können auf der Website von VIA2018 Ihr Votum abgeben: „Ja, ich unterstütze die Kandidatur von Maastricht & Euregio 2018 als Kulturhauptstadt Europas!“ Auf der Internetseite können Sie uns auch Ihre Ideen und Gedanken, Initiativen und Vorstellungen für die Phase bis 2014 mitteilen. Wir wollen zeigen, was alles in der Euregio bereits passiert. Wir wissen, dass viele in der Euregio bereits in grenzüberschreitenden Aktivitäten engagiert sind. Lassen Sie uns wissen, was los ist, schicken Sie uns Ihre Ideen, erzählen Sie uns von Ihren Unternehmungen!

Euregio Maas-Rhein in fünf Kurzfilmen

Die mit der Bewerbung betraute Stiftung MCH2018 hat den flämischen Medienkünstler Stijn Meuris beauftragt, in insgesamt fünf Kurzfilmen seine Sicht der Euregio Maas-Rhein ins Bild zu bringen: