Pressemitteilung Stadt Aachen http://www.aachen.de RSS-Feed für die Liste Pressemitteilungen de-de aachen 60 <![CDATA[Der Archimedische Sandkasten 2018 endet am Sonntag]]>
  • Auch im dritten Jahr kamen viele Menschen zu Aachens größtem Sandkasten auf dem Katschhof, um zu buddeln oder einfach im Liegestuhl zu „chillen“.
  • Die Archimedische Werkstatt im Rahmen der Ferienspiele wurde zur Dombauhütte.
  • Oberbürgermeister Marcel Philipp findet es „phänomenal“.
  • Eine Sandkastenliebe geht zu Ende: Die Zuneigung der Aachenerinnen und Aachener zum Archimedischen Sandkasten auf dem Katschhof ist auch in der dritten Auflage ungebrochen. Aber nur noch bis Sonntag, 19. August, darf dort nach Herzenslust gebuddelt und gebaggert werden. Die Archimedische Werkstatt im Rahmen der städtischen Ferienspiele, die sich in diesem Jahr zum 40-jährigen Jubiläum des Doms als Weltkulturerbe in eine Dombauhütte verwandelte, schließt schon heute (Freitag, 17. August) ihre Tore – erneut mit einem grandiosen Ergebnis, einem neuinterpretierten Oktogon. Und sogar während die Abschlusspressekonferenz läuft, wird im Hintergrund noch geschraubt, gesägt und gemalt.

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    Bild 1: Aus dem Rathaus immer im Blick: Oberbürgermeister Marcel Philipp findet die Begeisterung für den Sandkasten und die Skulpturen der Archimedischen Werkstatt phänomenal. © Stadt Aachen/David Rüben


    „Das was ich hier gesehen habe ist phänomenal“, fasst Oberbürgermeister Marcel Phillip seine Eindrücke zusammen: „Die Menschen, die denn Sandkasten nutzen haben alle gute Laune, der Sandkasten ist Stadtgespräch, ich wurde in den letzten Wochen ganz oft darauf angesprochen und ich glaube, wir haben noch nicht eine negative Reaktion bekommen.“ Die Verbindung mit dem Dom in diesem Jahr sei natürlich noch einmal eine ganz besondere Sache. „Und die Archimedische Werkstatt hat keinen pädagogischen Charakter“, so Aachens Stadtoberhaupt, die Kinder würden einfach mit Spaß drauf los bauen.

    Skulptur noch größer als im letzten Jahr
    Eine Einschätzung, der sich Sibylle Keupen, Leiterin der Bleiberger Fabrik, die erneut für die Archimedische Werkstatt verantwortlich war: „Ich bin vor allem beeindruckt von der Skulptur. Die ist in diesem Jahr noch größer gewachsen, als im vergangenen. Die Kinder haben die Skulptur auch ganz selbstverständlich bespielt, durchkrabbelt.“ Hieraus spinnt sie schon wieder neue Pläne für das kommende Jahr: „Wenn wir dürfen?“ Die Frage wird mit einem zufriedenen Nicken von Marcel Philipp quittiert.

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    Für Rolf Deubner, Marcel Philipp,Sibylle Keupen, Dr. Jutta Göricke, Helmut Maintz und Eva Wussing die perfekte Kombi für den Sommer: Alle sind begeistert von den Ferienspielen in der Werkstatt und dem Sandkasten. (v.l.) © Stadt Aachen/David Rüben 

    „Wir sind noch zufriedener als in den ersten beiden Jahren. Es ist toll zu sehen, wie selbstverständlich und lässig sich die Kinder und Familien den Platz und den Sandkasten erobern“, resümiert Dr. Jutta Göricke, Projektleiterin von
    Archimedischem Sandkasten und Werkstatt beim Fachbereich Presse und Marketing der Stadt Aachen. Es sei eine unglaubliche Wertschätzung, dass das Projekt auf Aachens zentralstem Platz stattfinden würde: „Und die Kinder merken auch, dass der Standort was ganz besonderes ist.“ Auch der Aktionstag sei in diesem Jahr – bei der zweiten Auflage – ein voller Erfolg gewesen: Am vergangenen Mittwoch hatten der FabBus der FH Aachen und das
    eXploregio.mobil des eXploregio.net-Netzwerks auf dem Katschhof Halt gemacht und boten Wissenschaft zum Anfassen. Die Experimente sollten Kinder und Jugendliche für MINT-Fächer begeistern. Was gelungen ist: „Im letzten Jahr war es noch etwas mau, aber in diesem Jahr kamen ganze Kindergruppen zum Aktionstag“, freut die Projektleiterin.

    Werkstatt-Kinder besuchten den Dachstuhl des Doms
    Einen ganz konkreten Zusammenhang zwischen dem Sand und dem Dom stellt Dombaumeister Helmut Maintz her: „Das im Sandkasten ist Nievelsteiner Sand, Sandstein aus Nievelstein ist auch im Dom verbaut – in andere Form natürlich.“ Er sei fasziniert von dem, was die Kinder gebaut hätte. Er glaubte sogar hier und da eine neue Nikolauskapelle zu entdecken. „Aber auch wie begeistert und neugierig sie bei den Besuchen im Dom waren“, erzählt Maintz, der mit den kleinen Dombaumeisterinnen und -meistern ins Dachgebälk des Doms gestiegen war. „Um
    Nachwuchs müssen wir uns in der Dombauhütte zumindest keine Sorgen mehr machen“, lacht Maintz.

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    Emil Erdmann, Maskottchen der STAWAG, und zwei junge Dombaumeister: Die Kinder hatten bei der Archimedischen Werkstatt jede Menge Spaß. © Stadt Aachen/David Rüben


    Auch die STAWAG und Baumaschinen Deubner als treue Partner des Projekts waren begeistert. „Bei solch einer Aktion stellt sich doch immer die Frage, in was für einer Stadt leben wir? In Aachen ist es möglich, an solch einem tollen Platz Altes in Neues zu verwandeln, also den altehrwürdigen Katschhof mit einem solchen Projekt, bei dem etwas entsteht, was man vielleicht so gar nicht erwartet oder geplant hat“, so Rolf Deubner begeistert.

    Eva Wussing, Pressesprecherin der STAWAG: „Wir sind Feuer und Flamme für Sandkasten und Werkstatt. Einerseits natürlich wegen der Verbindung zum Ingenieurwesen hier in Aachen, aber auch, weil das Thema ‚Buddeln‘, was wir ja jeden Tag tun müssen, hier den Kindern und Familien spielerisch nahe gebracht wird.“ Die STAWAG stiftete erneut das Sandspielzeug.

    Bauteile und Sand werden weiter verwendet
    Der Sandkasten wird am kommenden Montag abgebaut und auf dem Betriebshof des Aachener Stadtbetriebs eingelagert, bis der ihn im kommenden Jahr wieder aufbaut. Der Sand wird gereinigt und auf Aachener Spielplätzen wieder verwendet. Die Dachlatten, mit denen die Skulpturen rund um das Oktogon-Modell gebaut wurden, werden entschraubt und bei weiteren Aktionen in der Bleiberger Fabrik verwendet. Das Sandspielzeug geht an eine Aachener Kita – welche muss noch entschieden werden. Und das Holz-Oktogon wird an das Kaiser-Karls-Gymnasium geliefert, wo daraus in der Festwoche zum 40. Weltkulturerbe-Jubiläum des Doms ein neues Projekt entsteht.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 17 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Sandkasten18Finale_Haupt.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Sandkasten18Finale_Haupt.html
    <![CDATA[Moderne Medizintechnik made in Aachen]]>
  • Eine Erfolgsgeschichte: Vom Start-up auf dem RWTH-Campus zum stetig wachsenden Unternehmen im Triwo Park Aachen.
  • Über 30 Mitarbeiter erforschen, entwickeln und produzieren innovative Implantate aus Materialien, die der medizinischen Behandlung völlig neue Perspektiven bietet.
  • OB Marcel Philipp: „Es ist faszinierend, hier vor Ort die Verbindung zwischen dem Know-how aus dem Maschinenbau, der Materialtechnik, Beschichtungstechnik und Medizintechnik zu erleben.“
  • Ersatzteile für den Menschen? Wie ein junges Start-up der Aachener Hochschule seinen Weg über das Zentrum für Bio-Medizintechnik zum Triwo Technologie Park Aachen gefunden hat und von dort die Medizin verändern will, das haben sich nun Oberbürgermeister Marcel Philipp und Prof. Dr. Manfred Sicking, städtischer Beigeordneter für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen, vor Ort bei der Meotec GmbH in Rothe Erde angeschaut.

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    Besuch bei der Meotec GmbH: (v.l.) Dieter Begaß (Leiter Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa), Oberbürgermeister Marcel Philipp, Meotec-Geschäftsleiter Alexander Kopp und Christoph Ptock, Prof. Dr. Manfred Sicking (Städtischer Beigeordneter für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen) und Sven Pennings (stellv. Leiter Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa). Fotos: © Stadt Aachen / Stefan Herrmann



    Blick hinter die Kulissen
    Vom Besuch des Unternehmens zeigten sich beide begeistert. „Es ist immer wieder spannend, hinter die Kulissen zu gucken. Das verschafft einen Einblick, wohin die Entwicklung in einzelnen Branchen geht. Wir sehen bei der Meotec GmbH, was für ein Potenzial sich aus einem Standort ergibt“, sagte OB Marcel Philipp. „Es ist faszinierend, hier vor Ort die Verbindung zwischen dem Know-how aus dem Maschinenbau, der Materialtechnik, Beschichtungstechnik und Medizintechnik zu erleben. Hier wird täglich an innovativen, an digitalen Lösungen geforscht und gearbeitet, so dass daraus eine neue Welt entsteht. Wir sind sehr froh, dass aus den Hochschulen immer wieder solche Unternehmen hervorgehen, die auch die Vorteile des Aachener Standorts kennen und schätzen.“

    Doch was macht die Aachener Meotec GmbH eigentlich genau? Bei den aktuellen Temperaturen sehnt man sich vielleicht schon danach: Weißer Pulverschnee, strahlend blauer Himmel, die perfekte Piste – doch bei der letzten Abfahrt kracht es – und der gut gemeinte Hals und Beinbruch-Wunsch wird bittere Realität. Vor dem inneren Auge spielen sich Horrorszenarien mit Nägeln und Metallplatten im Oberschenkel ab, die nach dem ersten Eingriff ebenfalls wieder operativ und aufwendig entfernt werden müssen.

    Das Unternehmen wächst weiter
    Einer der ersten Gründer auf dem Aachener Campus kennt jedoch einen schonenderen Weg – für Mensch und das Gesundheitssystem. Alexander Kopp, Geschäftsführer der Meotec GmbH, versteht sich und sein Unternehmen zwar weniger als Hersteller von „Ersatzteilen“ für Menschen, dafür aber als Schnittstelle zwischen Medizintechnik und Oberflächentechnik. Meotec entwickelt unter anderem Implantate aus Magnesium. Sie lösen sich im menschlichen Körper nach etwa 18 bis 36 Monaten auf und schaffen so Platz für nachwachsende Knochenzellen. „Das erspart den Patienten erneute Operationen, um alte Implantate, aber auch zum Beispiel kleine Schrauben oder Stangen nach Knochenbrüchen wieder aus dem Körper herauszuholen. Mit dem Einsatz eines solchen Verfahrens können darüber hinaus Krankenkassen Geld sparen und die Ressourcen von Krankenhäusern werden entlastet“, zählt Kopp Vorteile der modernen Technik auf.

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    Innovative Medizintechnik made in Aachen: Meotec-Geschäftsführer Alexander Kopp (Mitte) erklärt Oberbürgermeister Marcel Philipp (r.) und dem städtischen Beigeordneten Prof. Dr. Manfred Sicking, was am Standort im Triwo Park Aachen entwickelt und gefertigt wird. Fotos: © Stadt Aachen / Stefan Herrmann


    Aus dem Start-up von damals ist mittlerweile ein mittelständiges technologieorientiertes Unternehmen geworden. Ein Wachstum auf aktuell 32 Angestellte, die Anschaffung weiterer Maschinen, Prüfanlagen und Forschungsinfrastruktur brachten im Jahr 2016 den nächsten Schritt, einen Standortwechsel, mit sich. Gewachsen und somit zu groß für das Technologiezentrum auf dem Campus und dennoch die Nähe zur hiesigen Wissenschafts- und Forschungsinfrastruktur halten? Für die Verantwortlichen der Meotec war schnell klar, das ehemalige Philips-Areal, also der heutige Triwo Techno Park Aachen, bietet das ideale Umfeld und Platz für Wachstum bei gleichzeitiger Nähe zu relevanten Kooperationspartnern. Erst vor wenigen Tagen ist der zweite Bauabschnitt, die Errichtung einer über 1000 Quadratmeter großen Produktionshalle, abgeschlossen worden. In Kürze soll es dann sogar mit einem dritten Bauabschnitt weitergehen.

    Jung, kreativ, top ausgebildet
    Meotec versteht sich heute als Plattform für verschiedene Anwendungsfelder und Produkte, die sich zwischen der Lebensmittelindustrie und der Medizintechnik bewegen. Im April 2017 belegte das ambitionierte Unternehmen den dritten Platz beim RICE Businessplan-Wettbewerb – dem größten und höchstdotierten universitären Wettbewerb für Start-ups weltweit. Mit dieser Auszeichnung ging eine Finanzierung in Höhe von 700.000 Euro einher. Angenommen haben die beiden Gründer und Geschäftsleiter Alexander Kopp und Christoph Ptock dieses Investitionsangebot für ihr Unternehmen letztlich nicht. „Unser Ziel war und ist es, mit der Meotec unabhängig zu bleiben. Wir wollen unsere Kern-GmbH zu einhundert Prozent in unseren Händen behalten“, erklärt Kopp den Schritt. Letztlich fand man in Süddeutschland einen strategischen Partner. Mit ihm sollen weitere Geschäftsfelder aufgebaut werden.

    Was beim Besuch direkt auffällt: Die Belegschaft ist jung – kaum einer älter als Mitte dreißig –, motiviert, kreativ und top ausgebildet. „Wir planen, weitere Stellen einzurichten. Der enge Kontakt zu den Hochschulen ist dabei enorm wichtig“, weiß Prokurist Christoph Ptock. Zahlreiche Studierende machen Praktika bei der Meotec und erstellen ihre Abschlussarbeiten in Kooperation mit dem Unternehmen. „So lernen wir uns teilweise schon ein Jahr lang kennen. Danach wissen beide Seiten: Das passt auch für eine weitere Zusammenarbeit – oder eben nicht.“ Bei vielen passt es und sie schreiben mit an der Erfolgsgeschichte des Aachener Unternehmens.

    Der Weg von Kopp und Ptock wurde dabei stets eng begleitet durch die regionalen Wirtschaftsförderungseinrichtungen wie z.B. der AGIT, der RWTH Aachen und der städtischen Wirtschaftsförderung. „Die Unterstützung von technisch-produzierenden Unternehmen, welche zu einem Großteil dem Umfeld der Hochschulen entspringen, ist ein wichtiger Baustein der hiesigen Wirtschaftsförderung. Diese Unternehmen tragen maßgeblich zur Stärkung der regionalen Wirtschaft bei, und ermöglichen eine Fachkräftesicherung in der Region“, so Prof. Manfred Sicking. Die Meotec GmbH, gegründet vor gerade einmal sieben Jahren, steht 2018 beispielhaft für die Innovationsstärke Aachens.

    OB Marcel Philipp und der städtische Beigeordnete Manfred Sicking waren in jedem Fall sichtlich angetan von der Strahlkraft, die technologieorientierte Unternehmen wie Meotec für Aachen und die Region verschaffen.

    Weitere Infos finden Sie im Internet unter www.aachen.de/wirtschaft und zum Unternehmen unter www.meotec.eu.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 17 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Medizintechnik.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Medizintechnik.html
    <![CDATA[Ferienspiele: Kein freies Springen in der Ulla-Klinger-Halle]]> Am Samstag, 25. August, ist im Springerbecken der Ulla-Klinger-Halle Schnuppertauchen im Rahmen der Ferienspiele angesagt. Deshalb fällt das freie Springen an diesem Nachmittag aus.

    Der Rest der Halle – also Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken – sind nicht betroffen.

    Weitere Infos zu den Aachener Schwimmbädern: www.aachen.de/schwimmbaeder

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 15 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Ulla-Klinger-Halle.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Ulla-Klinger-Halle.html
    <![CDATA[Kostenloses Pedelec-Fahrradtraining:]]> Pedelecs sind im Trend, leider aber steigen die Unfallzahlen – auch wenn man die wachsenden Verkaufszahlen mitberücksichtigt – deutlich überproportional. Viele Seniorinnen und Senioren steigen aufs Elektrorad, obwohl sie jahrelang nicht mal mehr auf einem Fahrrad gesessen haben. „Die Reaktionsfähigkeit von Senioren nimmt ab, die Geschwindigkeit mit den Pedelecs im Vergleich zum normalen Fahrrad aber zu“, sagt Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen“. Die wachsende Zahl derer, die auf das Rad mit Elektroantrieb umsteigen, ist im Sinne der Mobilität zwar absolut begrüßenswert, aber so eine ungünstige Mischung.

    Aus diesem Grund bietet die städtische Kampagne „FahrRad in Aachen“ ein kostenloses Pedelec-Fahrradtraining an. Hier lernen die Fahrerinnen und Fahrer anhand spezieller Übungen, sich mit der Technik vertraut zu machen. Dabei üben sie das Anfahren, speziell das Anfahren am Berg, Handling und Kurven fahren. Sinn eines solchen Fahrtrainings ist es, ein Gefühl für das Pedelec zu entwickeln und damit dann sicher im Straßenverkehr fahren zu können. Aufgrund der zusätzlichen Motorkraft eines Pedelecs und dem höheren Gewicht fährt sich ein Pedelec anders als ein herkömmliches Fahrrad. Deswegen ist es auch empfehlenswert, gefährliche Situationen im Zuge eines solchen Fahrtrainings auszuprobieren, um darauf vorbereitet zu sein und passende Handlungsmuster zu trainieren. So wird zum Beispiel das Gleichgewicht geschult, Hindernisse überwunden und auch eine Vollbremsung bei 25 Kilometern pro Stunde geübt.

    Pedelec und regelmäßige Wartung
    Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer sollten auch darauf achten, ihr Pedelec regelmäßig warten zu lassen, da es wegen des höheren Gewichts einem stärkeren Verschleiß ausgesetzt ist. Deswegen sollte man regelmäßige Servicetermine für sein Pedelec vereinbaren, um Bremsen und der Motor warten zu lassen. Während des Trainings wird auf die wichtigsten Dinge zur Wartung und Überprüfung des Pedelecs eingegangen und Tipps gegeben.

    Das Pedelec-Training der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen“ bietet somit die Möglichkeit auf dem eigenen Pedelec Fahrerfahrung zu sammeln und dadurch einen sicheren Einstieg in die neue Mobilität zu erhalten.

    Das Training dauert rund drei Stunden und findet am Freitag, 21. September, und am Mittwoch, 10. Oktober, jeweils von 16 bis 19 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Es besteht Helmpflicht! Anmeldung bei Dr. Stephanie Küpper unter fahrrad-in-aachen@mail.aachen.de oder Tel. 0241 432-6133.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 15 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Pedelec.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Pedelec.html
    <![CDATA[Aachener Kunstpreis 2018 geht an Walid Raad]]> Walid Raad, geboren 1967 in Chbanieh, Libanon, ist einer der führenden Künstler seiner Generation. Als Teilnehmer der Documenta 11 und 13 sowie zahlreicher weite-rer Ausstellungen, u.a. in Zürich, Paris, London, Neapel und Berlin, ist er in den letz-ten Jahren auch in Europa einem breiteren Publikum bekannt geworden; zuletzt konnte Raad 2016 in die Reihe renommierter Künstler aufgenommen werden, die in der Synagoge Stommeln ausstellten. Nach zahlreichen internationalen Auszeichnun-gen wurde er nun von der Jury einstimmig mit dem Aachener Kunstpreis 2018 ausge-zeichnet. Walid Raad lebt und arbeitet derzeit in New York.

    In seiner vielschichtigen und medial breit angelegten Arbeit aus Fotografien, Videos, Installationen, Skulpturen und Performances setzt sich Walid Raad mit verschiedenen Themen auseinander: Geschichte und Historizität, individuelle und kollektive Erinne-rung, die Auswirkungen von Gewalt auf Geist, Körper, Tradition und Kunst, Faktizität und ihre Vermittlung, Fotografie und die Frage nach dem Dokument.

    Walid Raads OEuvre besteht im Wesentlichen aus drei großen Werkkomplexen: „The Atlas Group“ (1989-2004), „Scratching on things I could disavow“ (2007 – heute) und „Sweet Talk: Kommissionen“ (1987– heute).

    „The Atlas Group“ besteht aus einem künstlerischen Archiv von Notizbüchern, Filmen, Videos und Fotografien, die sich auf die Ereignisse rund um die Kriege in seiner Hei-mat Libanon konzentrieren, die Raad 1983 verließ. Raad hat eine Reihe von Doku-menten erstellt, welche die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des Schreibens, Dokumentierens und Erinnerns an die Geschichte von Ereignissen extremer Gewalt ausloten. Sein Archiv umfasst sowohl imaginäre als auch historische Personen, Situationen und Artefakte.

    „Scratching on things I could disavow“ besteht aus einer Reihe von Skulpturen, Foto-grafien, Installationen, Videos und Performances, die der Entstehung neuer Ge-schichten, Ökonomien, Institutionen und Sammlungen rund um die „arabische Kunst“ gewidmet sind. Raad geht von der Entstehung großer neuer Museen in Abu Dhabi, Doha, Beirut und anderswo im Nahen Osten aus, um zu untersuchen, wie Kunstwer-ke materiell, aber auch immateriell von den Kriegen betroffen sind, die die Region in den letzten Jahrzehnten heimgesucht haben.

    „Sweet Talk: Aufträge“, war Raads längstes Kunstprojekt. Es besteht aus Tausenden von Fotografien, die Raad seit 1987 in Beirut produziert hat. Nach weiteren ausführli-chen Dokumentarfilmen wie Walker Evans in den USA, Bernd und Hilla Bacher in Deutschland oder Auguste Atget in Paris folgen Raads Arbeiten Beiruts sich ständig verändernde Landschaft während der heißen und kalten Kriege.

    Die künstlerischen Wurzeln von Walid Raads Kunstprojekten sind mit westlicher Kon-zeptkunst und postkonzeptionellen Praktiken wie denen von Hannah Höch, Hans Haacke, Sherrie Levine, Joseph Beuys und anderen verbunden. Seine Performance-Arbeiten spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Genres der Lecture-Performance.

    Die Begründung der Jury
    „Mit Walid Raad zeichnet die Jury einen Künstler aus, dessen Praxis für eine deutli-che Erweiterung des Kanons der Kunst über Europa und die USA hinaus steht. Das mehrjährige Projekt des Künstlers mit dem Titel "The Atlas Group" lenkte den Blick nicht nur auf die verworrene Geschichte des Nahen Ostens, sondern stellte zudem wichtige Fragen über das Verhältnis von Fakten und Fiktion in historischen Narrati-ven. Die Arbeiten Walid Raads überzeugen gleichermaßen durch ästhetische Präzisi-on und durch ihre hohe Dichte an konzeptionellen Verweisen, weshalb die Jury mit ihm eine ausgezeichneten Persönlichkeit für den diesjährigen Aachener Kunstpreis gefunden hat.“

    Aachener Kunstpreis
    Der mit 10.000 Euro dotierte Aachener Kunstpreis wird alle zwei Jahre an einen Künstler oder eine Künstlerin verliehen, dessen bzw. deren Werk der internationalen Kunstszene nachhaltige Impulse gibt. Der Preis beinhaltet eine Einzelausstellung im Ludwig Forum für Internationale Kunst, die 2019 von Walid Raad realisiert wird.

    Jury des Aachener Kunstpreises 2018: Dr. Andreas Beitin, Direktor Ludwig Forum Aachen; Ernst Höhler, Verein der Freunde des Ludwig Forums e.V.; Johan Holten, Direktor Staatliche Kunsthalle Baden-Baden; Christiane Mennicke-Schwarz, Direkto-rin Kunsthaus Dresden; Susanne Titz, Direktorin Städtisches Museum Abteiberg Mönchengladbach.
    Der Aachener Kunstpreis ist eine Stiftung der Freunde des Ludwig Forums für Inter-nationale Kunst e.V. und wird durch eine Kooperation mit der Stadt Aachen und der Wirtschaft ermöglicht.

    Bisherige Gewinner des Aachener Kunstpreises:
    Franz Erhard Walther (2016), Paulina Olowska (2014), Phyllida Barlow (2012), Pawel Althamer (2010), Aernout Mik (2008), Roman Signer (2006), Andreas Slomin-ski (2004), Tacita Dean (2002), Michael Asher (2000), Richard Tuttle (1998), Kathari-na Fritsch (1996), Christian Boltanski (1994), On Kawara (1992), Ilya Kabakov (1990), Richard Long (1988), A.R. Penck (1985) sowie Luciano Fabro (1983).

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 14 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Kunstpreis.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Kunstpreis.html
    <![CDATA[Sommermärchen in der Stadtbibliothek]]> Maria Riga ist vom 22. August bis 8. September wieder in der Stadtbibliothek, um mit Kindern ab vier Jahren Märchen zu erfinden. Thema ist diesmal der Sommer, der genug gearbeitet hat und ein Ziel für seinen Urlaub sucht. Marias Märchenstunde findet jeweils mittwochs um 16.45 Uhr und samstags um 12.30 Uhr in der Bilderbuchecke der Kinder- und Jugendbibliothek in der Couvenstraße 15 statt. Die Veranstaltungen sind kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 13 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Sommermaerchen.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Sommermaerchen.html
    <![CDATA[Partizipatives Konzept bei der dritten Aachener Sozialkonferenz]]> Eine erfolgreiche Tradition wird fortgeführt: Nach den Jahren 2009 und 2012 findet die dritte Sozialkonferenz der Stadt Aachen am Freitag, 7. September, im Eurogress statt. Anstoß zur Reihe waren die Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung. „Es ist nicht einfach ein Aachener, sondern ein bundesweites Thema und die Gesellschaft ist willens, darüber zu diskutieren“, erklärt Professor Dr. Manfred Sicking, Beigeordneter für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen, den damaligen Ansatz. „Die Idee ist, daraus nun eine ständige Einrichtung zu machen.“

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    (v.l.n.r.) Rolf Frankenberger, Leiter des städtischen Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, Dr. Marius Otto, Sozialplaner der Stadt Aachen, und Professor Dr. Manfred Sicking, Beigeordneter für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen haben im Haus Löwenstein das Format der dritten Sozialkonferenz der Stadt Aachen vorgestellt. © Stadt Aachen / Stefan Herrmann

    Dabei setzen die Organisatoren mit der dritten Konferenz auf ein neues, partizipatives Format. Erstmals wird es auch Impulse und Beiträge „von außen“ geben. „Wir wollen Experten aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft in Workshops zusammenbringen. Bislang wurden die Themen isoliert behandelt“, sagt Sicking. Für die Planung sei entscheidend gewesen, dass die Themen der Konferenz nicht einfach von der Stadtverwaltung festgelegt wurden, sondern in einer Vorbereitungsgruppe mit allen entscheidenden Akteuren erarbeitet worden seien, wie Rolf Frankenberger, Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, betont.

    In zehn Workshops werden die vier Kernthemen der Konferenz: „Armut“, „Bildung, Arbeit, Qualifizierung und Teilhabe“, „Wohnen“ und „Demographischer Wandel“ behandelt. Dabei sollen die bisher bereits angemeldeten rund 200 Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Praxis und Wissenschaft im engen Ideenaustausch ihre Perspektiven und Sichtweisen verschränken. „Dafür haben wir auch Experten aus anderen Kommunen eingeladen, weil wir in diesen Themen viel voneinander lernen und neue Impulse für unsere Arbeit setzen können“, sagt Frankenberger. „Wir versuchen, durch die Konferenz alle Akteure zusammenzubringen und eine Diskussion anzuregen.“

    Organisator Dr. Marius Otto, Sozialplaner der Stadt Aachen, freut sich über die breite Beteiligung aus der Praxis, aus Beratung und Begleitung, aus Politik, Wissenschaft und Planung, die einen Beitrag leisten wollen.

    Ziel ist, dass die Konferenz nicht als isolierte Veranstaltung abgehakt wird, sondern die Themen weiterverfolgt werden. Deshalb werden die Ergebnisse aus den Workshops in einem Tagungsband für jeden zugänglich veröffentlicht. So können die Einzelergebnisse aus den Workshops durch einen roten Faden miteinander verknüpft werden, um darzustellen, wie die Themen miteinander zusammenhängen und sich beeinflussen. „Außerdem“, erklärt Marius Otto, „werden die Ergebnisse der Konferenz mit in den neuen Sozialentwicklungsplan der Stadt Aachen eingebunden. Der Entwicklungsplan und die Konferenz sollen Hand in Hand gehen, die aktuellen Zahlen sowie Statistiken um wertvolle qualitative Aussagen ergänzt werden. Es wird also darum gehen, nicht nur Zahlen zur Armut zu präsentieren, sondern diese auch zu erklären und einzuordnen.“

    Info:
    Bislang sind rund 200 Teilnehmer zur Fachtagung am Freitag, 7. September, im Eurogress angemeldet. Interessierte Haupt- oder Ehrenamtliche, die sich in den genannten Bereichen engagieren, können sich gerne noch zur Konferenz
    anmelden:

    Tel.: 0241 432-56301
    Fax: 0241 432-56099
    sozialkonferenz@mail.aachen.de

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 10 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Sozialkonferenz.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Sozialkonferenz.html
    <![CDATA[Shopping Lab: Am 28. August startet „Ins Geschäft kommen“]]> „Ins Geschäft kommen“ lautet das Thema der Workshopreihe, die von der Stadt Aachen in Zusammenarbeit mit Dialego und dem FIR e.V. angeboten wird. Vor allem Einzelhändler sollen bei der Veranstaltung im Rahmen des „Shopping Lab“ zu Wort kommen: Warum kommen Kunden ganz wortwörtlich ins Geschäft oder eben nicht, und welche Rolle spielen dabei vorhandene oder fehlende Mobilitätsangebote? Um ganz persönliche und individuelle Antworten auf diese Fragen zu hören, sind alle Interessierten am Dienstag, 28. August, eingeladen, ab 19 Uhr in das „Shopping Lab“ in der Komphausbadstraße 10 (ehemals „Alex“ im Lust for Life) zu kommen. Nach der Austauschrunde wird das Forschungsprojekt „UrbanMove“ vorgestellt, bei dem es um die Erprobung eines autonom fahrenden E-Busses in Aachen geht, der Menschen bequem in die Innenstadt bringen kann. In weiteren Terminen der Workshop-Reihe werden Experten gemeinsam mit den Teilnehmern mögliche Geschäftsmodelle prüfen, die auf Grundlage der individuellen Bedürfnisse rund um dieses innovative Mobilitätsangebot entwickelt werden können. Anmeldungen für die kostenfreie Teilnahme an der Veranstaltung „Ins Geschäft kommen“ bitte per E-Mail an martin.wirtz@mail.aachen.de. Weitere Infos zum „Shopping Lab“ finden Sie im Internet unter: www.shopping-lab-aachen.de.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 10 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Shopping-Lab_August.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Shopping-Lab_August.html
    <![CDATA[Abfallsammlung bleibt vorerst vorverlegt]]> Wegen der anhaltenden Hitze ist der Arbeitsbeginn der Mülllader des Aachener Stadtbetriebs vorverlegt worden. Diese Änderung wird bis Dienstag, 28. August, beibehalten. Bis dahin verlassen die Müllwerker bereits um 6.30 Uhr das Betriebsgelände am Madrider Ring. Entsprechend früher beginnt die Leerung der Abfallbehälter in den jeweiligen Revieren. Der Aachener Stadtbetrieb bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, ihre jeweiligen Abfallbehälter bis 6.30 Uhr bereitzustellen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 09 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Abfallsammlung_update.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Abfallsammlung_update.html
    <![CDATA[Krefelder Straße: dringende Arbeiten am Wassernetz]]> Nachdem es im Juni zu Schäden an einer Wasser-Transportleitung an der Bastei gekommen ist, wird das Teilstück nun umfänglich saniert. Die akuten Reparaturarbeiten vor einem guten Monat erwiesen sich bereits als sehr aufwendig, da immer wieder Teilstücke der alten Wasserleitung vom Netz genommen werden mussten. Durch die großen Wassermengen, die bei dem Schaden ausgetreten sind, wurde die Fahrbahn der oberen Krefelder Straße unterspült, sie musste kurzfristig gesperrt werden und war einige Tage lang stadteinwärts nicht befahrbar. Nun weisen Stadt Aachen und STAWAG darauf hin, dass ab Montag, 20. August, der Bau der dringend benötigten neuen Wasserleitung in der Krefelder Straße zwischen Soerser Weg und Bastei auf einer Länge von 300 Meter ansteht. Die Arbeiten werden voraussichtlich sieben Wochen andauern.

    Für Verkehrsteilnehmer bedeutet das: Die Bauarbeiten zwischen Soerser Weg und Bastei können mit einer halbseitigen Sperrung der Fahrbahn – also ohne Vollsperrung – durchgeführt werden. Auf der Krefelder Straße entsteht in Fahrtrichtung Bastei auf Höhe der Kardinalstraße eine Engstelle. Unter Inanspruchnahme des dortigen Parkstreifens kann hier nur eine Fahrspur bestehen bleiben. Hinter der Einmündung Kardinalstraße steht eine überbreite Fahrspur zur Verfügung. Richtungspfeile weisen Linksabbiegern in die Monheimsallee oder Verkehrsteilnehmern, die nach rechts in die Ludwigsallee oder geradeaus in Richtung Sandkaulstraße fahren wollen, den Weg.

    Auf der Monheimsallee in Fahrtrichtung Ludwigsallee muss ebenfalls eine Fahrspur gesperrt werden, aber nur am Ende der Arbeiten in der Krefelder Straße und für kurze Zeit. Diese Absperrung wird nur benötigt, um die neuen Leitungen von der Krefelder Straße an die existierenden Leitungen in der Kreuzung Bastei anzuschließen und zu spülen. Stadt und STAWAG werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Beeinträchtigung auf der Monheimsallee möglichst gering zu halten.

    Autofahrer werden in den kommenden Tagen bereits kurz vor der Kreuzung Krefelder Straße / Prager Ring stadteinwärts über große Hinweistafeln auf die Bauarbeiten und die möglichen Verkehrsbeeinträchtigungen hingewiesen.

    Geringe Beeinträchtigungen bringt die Baumaßnahme für Fußgänger mit sich. Der untere Gehweg an der Bastei muss entlang des Kreuzungsbereichs Richtung Ludwigsallee gesperrt werden. Der obere Gehweg direkt entlang der Häuserfront bleibt jedoch offen. Eine barrierefreie Nutzung ist zu jeder Zeit sichergestellt.

    Bei Fragen zur Baumaßnahme ist die STAWAG unter der Rufnummer 0241 181-1444 von montags bis donnerstags zwischen 8 Uhr bis 16 Uhr sowie freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr telefonisch erreichbar. Gewerbetreibende nutzen die
    Telefonnummer 0241 181-1441. Die Stadt Aachen ist unter der Servicenummer 0241 432-7000 zu erreichen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 09 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Krefelder_str.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Krefelder_str.html
    <![CDATA[Krefelder Straße: Start der Bauarbeiten ist am 20. August]]> Die Bauarbeiten der STAWAG in der Krefelder Straße zwischen Soerser Weg und Bastei können erst eine Woche später als zunächst mitgeteilt beginnen. Da es von Seiten der beauftragten Baufirmen in der Vorbereitung und Baustelleneinrichtung zu Verzögerungen gekommen ist, verschiebt sich der Start der Maßnahme auf Montag, 20. August.

    Autofahrer werden in den kommenden Tagen kurz vor der Kreuzung Krefelder Straße / Prager Ring stadteinwärts über Hinweistafeln auf die Bauarbeiten und die möglichen Verkehrsbeeinträchtigungen hingewiesen. Die Verkehrsführung für die Dauer der Baumaßnahme wird wie in der Pressemitteilung 924/18 der Stadt Aachen beschrieben umgesetzt.

    Bei Fragen zur Baumaßnahme ist die STAWAG unter der Rufnummer 0241 181-1444 von montags bis donnerstags zwischen 8 Uhr bis 16 Uhr sowie freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr telefonisch erreichbar. Gewerbetreibende nutzen die Telefonnummer 0241 181-1441. Die Stadt Aachen ist unter der Servicenummer 0241 432-7000 zu erreichen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 09 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Bauarbeiten_Krefelder.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Bauarbeiten_Krefelder.html
    <![CDATA[Ludwig Forum: „68 von rechts?“]]> Das Jahr 1968 markiert, häufig übersehen, auch einen Neubeginn der politischen Rechten. Verunsichert und beeindruckt vom Erfolg der Studentenbewegung, begannen damals junge Rechtsintellektuelle von den Aktionsformen der Neuen Linken zu lernen. Diese Neue Rechte ist heute so erfolgreich wie niemals zuvor. Zu diesem Befund kommt Thomas Wagner in seinem Buch „Die Angstmacher. 1968 und die Neuen Rechten“, für das er ausführliche Gespräche mit den Protagonisten der Neuen Rechten geführt hat. Mit ihm diskutiert der Aachener Zeithistoriker Sascha Penshorn, zu dessen Forschungsschwerpunkten die Wechselwirkung von linken und rechten Narrativen gehört.

    Do 16.08.2018, 18.00 Uhr
    Ludwig Forum für Internationale Kunst
    Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen
    Eintritt frei

    Thomas Wagner (*1967, Rheinberg) ist Kultursoziologe und Autor. Er schreibt als freier Autor u.a. für DIE ZEIT, Freitag, Junge Welt und seit Kurzem für die Neue Zürcher Zeitung. Sein aktuelles Buch „Die Angstmacher. 1968 und die Neuen Rechten“ erschien 2017.

    Sascha Penshorn (*1977, Oldenburg). Studium der Geschichte, der Anglistischen Literaturwissenschaft und der Philosophie in Aachen, von 2012-2018 Dozent an der RWTH Aachen. 2018 promoviert zum Thema „Die deutsche Misere – Geschichte eines Narrativs“.

    Im Rahmen der Ausstellung „Flashes of the Future. Die Kunst der 68er oder Die Macht der Ohnmächtigen“

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 09 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/68-von-rechts_.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/68-von-rechts_.html
    <![CDATA[Reduzierter Eintrittspreis im Couven Museum]]> Die aktuellen Höchsttemperaturen führen dazu, dass die zweite Etage des Couven Museums von Mittwoch, 8. August, bis einschließlich Sonntag, 12. August, geschlossen wird. Dafür brauchen Besucher des Erdgeschosses und der ersten Etage nur den halben Eintritt zu zahlen.

    Noch bis zum 9. September läuft die Ausstellung „Holzpferd, Puppe, Zinnsoldat – Historisches Spielzeug aus fünf Jahrhunderten“.

    www.couven-museum.de

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 07 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Couven_Hitze.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Couven_Hitze.html
    <![CDATA[„All Eyes on Green Spots“ in der Talstraße]]> Sie sind mit Gießkannen, kleinen Harken und Schaufeln bewaffnet und warten gespannt, dass es endlich losgehen kann. Die Kinder in der Talstraße freuen sich sichtlich auf die neuen Hochbeete in der Straße. An denen wird noch fleißig gehämmert, geschraubt und getackert, bevor die Bepflanzung erfolgt.

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    Initiatoren, Anwohner und Helfer freuen sich über die neuen Hochbeete und Sitzbänke, die in der Talstraße installiert wurden. © Stadt Aachen / Timo Pappert, Doris Vallée



    Viele fleißige Hände helfen dabei mit, wodurch der soziale Gedanke, der hinter den Hochbeeten steckt, sofort Umsetzung erfährt. Die Beete bilden nämlich einen der BIWAQ-„Green Spots“ im Aachener Norden. BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) ist Partnerprogramm von "Soziale Stadt" und wird aus Bundes- und ESF-Mitteln gefördert. Arbeitsmarktförderung ist hier mit Stadtteilentwicklung verknüpft. Unter dem Motto "All eyes on Green Spots" werden in dem Programm neue grüne Erlebnis- und Aufenthaltsräume mit hoher Qualität im öffentlichen Raum geschaffen. Die Federführung und Projektleitung liegt im Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa. Als Beschäftigungsträger sind das Sozialwerk Aachener Christen sowie die gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft mbH low-tec als Projektpartner mit an Bord.

    Die Idee für die Hochbeete und Sitzflächen kam aus der Anwohnerschaft selbst. Beim Talstraßenfest wurde der Wunsch geäußert und nun mit dem stadtteilbüro aachen nord und dem Verfügungsfond in Kooperation mit dem BIWAQ-Projekt umgesetzt. Ingrid Kennert vom Förderverein für sozial schwache Kinder und Jugendliche „K.K. Oecher Frünnde 2015 e.V.“ hatte den Antrag für den Verfügungsfond gestellt und freut sich als Anwohnerin und Ideengeberin über das Ergebnis: „Die Kinder haben schon jetzt total Spaß beim Aufbau und ich denke, dass die Beete ein richtig schöner Treffpunkt für die Anwohner werden.“

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    Viele fleißige Hände montieren die Hochbeete in der Talstraße. © Stadt Aachen / Timo Pappert, Doris Vallée


    Genau das war das Ziel, wie Doris Vallée vom Stadtteilbüro betont: „Wir wollen die Einwohner des Quartiers in die Entwicklung einbinden, sie raus auf die Straße holen.“ Die jetzt gesetzten Hochbeete sind dabei ein erster Beteiligungsbaustein zur Gesamtumgestaltung der Talstraße. „So können alle sehen, dass sich etwas tut, und sich mit ihren Ideen und Wünschen einbringen. Gleichzeitig wird durch die Beete mehr Leben auf die Straße gebracht und der soziale Gedanke gestärkt“, sagt Vallée. Denn gepflanzt, gegossen und gepflegt werden die Beete von den Anwohnern selbst. So entsteht ein Gemeinschaftsprojekt, das die Leute miteinander verbindet, die sozialen Kontakte stärker verknüpft und die Identifikation mit dem Quartier fördert. Der erste Schritt ist mit dem gemeinsamen Errichten und Bepflanzen schon erfolgreich gemacht.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 07 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Green_Spots.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Green_Spots.html
    <![CDATA[Trockenheit wirkt sich auch auf Spielgeräte aus]]>
  • Die Holzelemente auf den rund 300 städtischen Spieleinrichtungen ziehen sich zusammen.
  • Spielplatzkontrolleure des Stadtbetriebs ziehen darum alle Befestigungsschrauben nach.
  • Die Standsicherheit sämtlicher Geräte ist weiterhin gewährleistet.
  • Unzählige Schrauben hat Hardy Hutmacher in den vergangenen Wochen nachgezogen. Der Spielplatzkontrolleur des Aachener Stadtbetriebs bespielt auf seinen täglichen Kontrollen der städtischen Spielplätze sämtliche Geräte. Und dabei fällt auf: „Die anhaltende Trockenheit schlägt sich auch bei den Spielgeräten nieder“, sagt er und wackelt demonstrativ an einem Pfosten des Kletterturms auf dem Spielplatz Arlingtonstraße.

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    Einmal nachziehen: Hardy Hutmacher hat derzeit ein besonderes Augenmerk auf die Schrauben der Holzspielgeräte. © Stadt Aachen/Elisa Bresser

    Fehlende Luftfeuchtigkeit
    „An dieser Stelle kann man gut sehen, dass sich das Holz zusammengezogen hat“, erklärt Christina Ganser, Sachbearbeiterin Spielplatzeinrichtung Nord beim Stadtbetrieb. „Die Luftfeuchtigkeit, die das Holz sonst umgibt, fehlt. Dadurch lösen sich die Schrauben.“ Also ziehen die sechs Spielplatzkontrolleure des Stadtbetriebs, im Rahmen der wöchentlichen Sichtkontrollen auf den insgesamt rund 300 städtischen Spieleinrichtungen, die Schrauben bei den Holzspielgeräten nach.

    Dabei müssen sie mit Bedacht und Fingerspitzengefühl vorgehen, erklärt Hardy Hutmacher: „Wir können die Schrauben nicht zu fest ziehen, denn wenn das Holz beim nächsten Regen Wasser speichert, dehnt es sich wieder aus. Sind die Schrauben dann zu fest, sprengt die Feuchtigkeit im Holz die Schraubgewinde auf.“ Die Folge wären kaputte Balken, die ausgetauscht werden müssten.

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    Keine Gefahr geht von den Trockenrissen aus: Dennoch dokumentieren die Spielplatzkontrolleure den Verlauf. Zöge sich der Riss zu weit durch den Balken, würde er zusätzlich gesichert. © Stadt Aachen/Elisa Bresser


    In den vergangenen fünf Wochen fanden die Spielplatzkontrolleure immer wieder Stellen, an denen nicht mehr viel Spielraum ist. Klettergriffe und -steine an Kletterwänden beispielsweise lösen sich immer wieder. Sie sind auf der rückwärtigen Seite mit einer Holzplatte verschraubt. Auch diese zögen sich zusammen, die Schraube lockere sich und der Griff ließe sich drehen, erläutert Hutmacher. „Auch hier können wir nur vorsichtig nachstellen, denn die Platten saugen sich schnell voll Wasser und die Gefahr ist groß, dass sie dann aufplatzen.“

    Spielplätze sind sicher
    Eine Einschränkung auf die Stand- und Spielsicherheit besteht durch das sich bewegende Holz nicht. „Es ist ein natürlicher Prozess und alle Spielgeräte sind sicher“, betont Christina Ganser. Dennoch bittet sie darum, falls ein Pfosten etwas lockerer sein sollte, nicht absichtlich an diesem zu rütteln.

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    Teamarbeit: Christina Ganser und Hardy Hutmacher prüfen die Spielgeräte Stück für Stück. Schrauben, die sich gelockert haben, werden direkt nachgezogen. © Stadt Aachen/Elisa Bresser


    Mit der anhaltenden Hitze haben sich auch die Trockenrisse im Holz vergrößert. „Jedes Stück Holz hat beim Kauf bereits diese Risse“, erklärt Ganser. „Es ist ein Naturprodukt. Bei der aktuellen Trockenheit werden die Risse eben größer.“ Dieser Prozess wird von den Spielplatzkontrolleuren dokumentiert. Sollte sich etwas gravierend verändern, würde ein Spielgerät zusätzlich abgesichert. „Das ist bisher aber nicht der Fall“, sagt Hutmacher. Eltern und Kinder bräuchten sich keine Sorgen machen. „Alle Spielgeräte sind in Ordnung.“

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 07 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Trockenheit.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Trockenheit.html
    <![CDATA[Suermondt-Ludwig-Museum Aachen: Führung fällt aus]]> Leider muss die für So, 12.08., 12.00 Uhr, angekündigte Führung „Walther Dohmens Arbeiten auf Papier“ im Suermondt-Ludwig-Museum mit Kuratorin Dr. Dagmar Preising entfallen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 06 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/SLM_Fuehrung.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/SLM_Fuehrung.html
    <![CDATA[Ordnungsamt findet wieder Drogen am Kaiserplatz]]> Im Rahmen eines Streifen-Rundgangs des Aachener Ordnungsamtes am Kaiserplatz wurden die Außendienstmitarbeiter auf eine Person aufmerksam, die im Bereich der Garageneinfahrt des dortigen Shopping-Center offensichtlich in einer Drogenpfeife Betäubungsmittel konsumierte.

    Die Person konnte den Einsatzkräften kein Ausweisdokument vorzeigen und griff - trotz wiederholter Aufforderung, dies nicht zu tun – mit den Händen immer wieder in ihre Hosentaschen. Als die Person dann nach entsprechender Aufforderung die Hosentaschen leerte, kam unter anderem eine größere Dose zum Vorschein, in der sich eine beachtenswerte Menge Heroin befand.

    Die Einsatzkräfte des Ordnungsamtes stellten das Rauschgift bis zum Eintreffen der Polizei sicher. Es wurde Strafanzeige erstattet.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 03 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Drogen.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Drogen.html
    <![CDATA[Feuerwehrnachwuchs „rettet“ 150 Plastikenten]]> Bevor Missverständnisse entstehen: Es handelte sich „nur“ um einen Übungseinsatz. Trotzdem: Das hat es wohl noch nie in Aachen gegeben. Denn 18 Brandmeisteranwärter sind heute zum Stauweiher Diepenbenden ausgerückt, um dort gleich 150 Plastikenten zusammenzutreiben, die „hilflos“ auf dem Gewässer trieben. Kuriosität am Rande: Alle Enten hören auf den Namen Else. Denn die Stawag hat ihr schwimmendes Plastikmaskottchen freundlicherweise in 150-facher Ausfertigung zur Verfügung gestellt, damit der Feuerwehrnachwuchs am Donnerstagmittag, 2. August, den Ernstfall üben konnte.

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    Fotos: © Stadt Aachen / Stefan Herrmann


    Und worum ging es nun genau? „Die auf dem Wasser treibenden Enten simulieren einen Ölteppich“, erklärte Ralf Bollig, Dozent an der Feuerwehrschule. Er hat die Übungseinheit am Stauweiher organisiert. Mit zwei Schlauchbooten und einer riesigen Ölsperre gingen die Brandmeisteranwärter so auf „Entenjagd“, die eigentlich ja eine Eingrenzung eines Ölteppichs auf einem Gewässer darstellte. Denn im Notfall – das wurde bei der Übung schnell deutlich – muss jeder Handgriff sitzen und optimale Teamarbeit ist gefragt, um eine Ausdehnung des Ölfilms zu verhindern. „Das sah schon sehr gut aus für das erste Mal“, befanden Bollig und seine Kollegen nach Teil eins der Übungseinheit.

    Denn nach einer kurzen Manöverkritik und Pause stand Teil zwei des außergewöhnlichen Ausbildungstages an. Laut Übungsplan hieß das Einsatzszenario offiziell „Eisrettung“. Da sich aber der kleine Stauweiher bei 30 Grad Außentemperatur verständlicherweise nicht in ein zugefrorenes Gewässer verwandeln ließ, wurde auch hier die Situation kurzerhand simuliert bzw. leicht geändert. Auch bei der Übung, eine zu ertrinken drohende Person zu retten, machten die jungen Feuerwehrmänner eine gute Figur. Ob der an diesem Tag wahrlich schweißtreibenden Eisrettung noch ein kühlendes Eis auf die Hand folgte, ist indes nicht bekannt…

    Weitere Infos:
    Die Berufswehr der Stadt Aachen sucht regelmäßig nach geeignetem Nachwuchs. Geboten wird eine interessante und abwechslungsreiche Ausbildung. Körperliche Fitness, Kopfarbeit und Teamarbeit gehören bei einer Feuerwehr zusammen. Deshalb ist der Beruf der Feuerwehrbeamtin und des Feuerwehrbeamten eine wirkliche Herausforderung für jede Neueinsteigerin und jeden Neueinsteiger. Gefragt sind junge Menschen mit einer handwerklichen, naturwissenschaftlichen oder technischen Ausbildung und einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Mehr Infos zu den Ausbildungsmöglichkeiten und –voraussetzungen bei der Feuerwehr Aachen findet man unter  www.aachen.de/feuerwehr in der Rubrik „Lehrgänge / Seminare“. Dort auf „Feuerwehr“ und dann auf „Grundausbildung“ klicken.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 02 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Plastikenten.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Plastikenten.html
    <![CDATA[Gallery House: Avantgarde auf Abwegen]]> In der kurzen Zeit seiner Existenz zwischen 1972-73 war das Gallery House im Londoner Stadtteil Kensington einer der aufregendsten und innovativsten Ausstellungsräume der Stadt. Janice Mitchell erzählt in ihrem Vortrag „Gallery House: Avantgarde auf Abwegen“ die Geschichte dieses Ortes.

    Do 09.08.2018, 18.00 Uhr
    Ludwig Forum für Internationale Kunst
    Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen
    In deutscher Sprache
    Eintritt frei

    Im Haus des heutigen Goethe-Instituts zwischen dem Hyde Park und dem Victoria & Albert Museum versammelte sich um Direktor Sigi Krauss und Kuratorin Rosetta Brooks die junge britische und europäische Avantgarde: Robert Filliou besetzte den Aufzug, George Brecht die Dienstbotenquartiere, Marc Camille Chaimowicz verwandelte die Bibliothek in ein Gesamtkunstwerk, und 1973 übernahm die Düsseldorfer Kunstszene, u.a. Sigmar Polke, Bruno Demattio, Ulrike Rosenbach, Jörg Immendorff und Katharina Sieverding, das Haus.
    Heute in Vergessenheit geraten, ist das Gallery House nicht nur ein wichtiger Teil der Geschichte der britischen Avantgarde, sondern gibt auch einen Einblick in die Künstlernetzwerke der späten 60er und 70er Jahre und wirft Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen des Ausstellens auf.

    Janice Mitchell ist Kuratorin und Mitglied des Gallery House Archive Project sowie Promotionsstudentin am Central Saint Martins (London, UK).

    Im Rahmen der Ausstellung „Flashes of the Future. Die Kunst der 68er oder Die Macht der Ohnmächtigen“

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 02 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Gallery-House.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Gallery-House.html
    <![CDATA[Aachens größter Sandkasten kann wieder erobert werden]]>

    • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtbetriebs stellen innerhalb eines Tages Aachens größten Sandkasten auf dem Katschhof auf.
    • 140 Tonnen Spielsand wurden darin verteilt.
    • Bis zum 19. August können kleine und große Besucherinnen und Besucher im Archimedischen Sandkasten buddeln.

    Es lief einfach alles glatt. Die 160 laufende Meter Fichtenbalken, frisch lackiert in den Farben des Future-Lab-Logos, lagen binnen kürzester Zeit auf dem Katschhof. 200 Schlossschrauben wurden montiert, Sitzelemente festgeschraubt, ein Vlies untergelegt, um das Altstadtpflaster zu schonen. Und schon folgten die ersten Sandlieferungen. Innerhalb von vier Stunden waren am Donnerstag (26. Juli) bereits 70 von insgesamt 140 Tonnen feinstem Spielsand in Aachens größtem Sandkasten verteilt. „Es läuft super“, freute sich Esther Weirauch, Sachgebietsleiterin Spiel des Aachener Stadtbetriebs. „Wir sind ein eingespieltes Team.“ Eines, das im dritten Jahr in Folge auf dem Katschhof den Archimedischen Sandkasten aufbaut und befüllt.

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    Foto: Stadt Aachen/Elisa Bresser


    Eine Herzensangelegenheit
    Und auch ein Team, ohne das der Archimedische Sandkasten nicht existieren würde, wie Projektleiterin Dr. Jutta Göricke betonte. „Ohne unseren Stadtbetrieb würde das nicht funktionieren. Alle sind begeistert bei der Sache und stecken viel Herzblut in dieses Projekt.“ Das ist sichtbar: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Auszubildende der Grünflächenpflege, der Stadtgärtnerei und der Schreinerei schrauben, schaufeln und rechen, um den Archimedischen Sandkasten zu dem zu machen, was er ist: eine echte Erfolgsgeschichte.

    Planerische Herausforderung
    Erarbeitet wurde die Sandkastenkonstruktion von den Experten des Geschäftsbereichs Grünflächenpflege des Stadtbetriebs, der auch die rund 400 Spieleinrichtungen, darunter 299 öffentliche Spielplätze, in der Stadt Aachen betreut. „Das war eine große planerische Herausforderung“, sagt Thomas Thalau, kaufmännischer Betriebsleiter des Aachener Stadtbetriebs. Transportwege mussten ebenso bedacht werden wie der Schutz des historischen Altstadtpflasters. Darum entschieden sich die Verantwortlichen für eine Rahmenkonstruktion, die nicht im Boden verankert werden muss. „Es ist ein tolles Projekt, das wir sehr gerne unterstützen“, sagt Thalau.

    Etwas anders in diesem Jahr des Archimedischen Sandkastens, ein Projekt im Rahmen des Future Labs, ist die Aufteilung. Stand die Archimedische Werkstatt in den vergangenen zwei Jahren teilweise im Sandkasten, rückt sie nun näher an den Dom. In Anlehnung daran, dass die UNESCO den Aachener Dom vor 40 Jahren als erstes deutsches Baudenkmal in ihre Welterbe-Liste aufnahm, werden die „Archimeden“ aus dem Ferienspiel-Workshop ein großes Oktogon aus Holz bauen.

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    Foto: Stadt Aachen/David Rüben


    Sauberer Sandkasten
    Während der Sandkasten auf dem Katschhof steht, wird er weiter von den Mitarbeitern des Stadtbetriebs betreut. Jeden Morgen rechen Spielplatzkontrolleure den Sand durch, bevor der Kasten für die Kinder freigegeben wird. Die
    Stadtreinigung wird mehrfach täglich den Katschhof säubern und zusätzlich Eventtonnen aufstellen. Zusätzlich ist jeden Tag ein Sicherheitsdienst vor Ort. Unterstützt wird das Projekt auch in diesem Jahr von der STAWAG, von deren Seite wieder Sandspielzeug zur Verfügung gestellt wird. „Sitzbagger, kleine LKW und natürlich Schaufeln haben wir ausgesucht“, zählte Kirsten Haacke, STAWAG, auf.

    Offiziell geöffnet ist der Archimedische Sandkasten ab Samstag, 28. Juli. Da die Aufbauarbeiten aber bereits abgeschlossen sind, können Besucherinnen und Besucher bereits ab Freitag, 27. Juli, im Sandkasten buddeln. Die Liegestühle und das Spielmaterial, das kostenfrei genutzt werden kann, werden im Laufe des Tages zur Verfügung gestellt. Geöffnet ist der Sandkasten dann bis Sonntag, 19. August, täglich von 9 bis 22 Uhr. Der Eintritt ist frei.

     

    Mehr Infos zum Projekt des Future Lab Aachen
    www.futurelab-aachen.de

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 01 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Sandkasten18.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Sandkasten18.html
    <![CDATA[Peter Stamm liest in Aachen]]> Die letzte Aachener Lesung im Rahmen des trinationalen Literaturfestivals "Literarischer Sommer" findet am Donnerstag, 30. August, um 20 Uhr in der Buchhandlung Schmetz am Dom, Münsterplatz 7-9, statt. Hier liest Peter Stamm aus seinem aktuellen Buch "Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt", in dem es um die Frage geht, ob man sich wünschen soll, das eigene Leben noch einmal zu erleben.

    Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispiellos wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird.

    Können wir unserem Schicksal entgehen oder müssen wir uns abfinden mit der sanften Gleichgültigkeit der Welt? Peter Stamm, der große Erzähler existentieller menschlicher Erfahrung, erzählt auf kleinstem Raum eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war. Peter Stamm, geboren 1963, lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land« und »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« sowie unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« seine Bamberger Poetikvorlesungen. Er wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Solothurner Literaturpreis 2018.

    Eintritt: 10 € / 8 €
    Info und Reservierung: Telefonnummer 0241-31369 und / oder
    www.literarischer-sommer.eu

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 01 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Peter_Stamm.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Peter_Stamm.html
    <![CDATA[Ein Tag bei der Müllabfuhr]]>
  • Ferienspiele bei der Abfallwirtschaft des Stadtbetriebs.
  • 20 Kinder dürfen einen Blick hinter die Kulissen werfen.
  • Am Ende nimmt jeder ein Müllauto mit nach Hause.
  • Das große Müllauto, das ist natürlich das Allerbeste, findet Leo. Er durfte gerade auf dem Fahrersitz sitzen. „Da sind ganz viele Knöpfe und außen viele Spiegel“, fällt ihm auf. Die Spiegel sind da, damit der Fahrer einen guten Rundum-Blick um das Fahrzeug hat, erklärt ihm Manuela Staaks, Abfallberaterin beim Stadtbetrieb. „Und zusätzlich gibt es hinten noch eine Kamera, damit man sieht, was hinter dem Fahrzeug passiert.“

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    Wie wird Müll richtig sortiert? Manuela Staaks, Abfallberaterin, erklärt es den Kindern, die im Rahmen der Ferienspiele beim Stadtbetrieb sind. © Stadt Aachen/Elisa Bresser

    Welche Dinge entstehen aus Abfall?
    Insgesamt 20 Kinder hatten an zwei Ferienspiel-Terminen die Möglichkeit, den Aachener Stadtbetrieb zu besuchen. Dabei entdeckten sie, wie vielfältig die Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Abfallwirtschaft und Stadtreinigung sind. Bei der Station „Tonne Berta“ konnten die Sechs- bis Zehnjährigen zeigen, wie viel sie bereits über das Sortieren von Abfall wissen. „Aus Papier kann man neues Papier machen“, erklärte Mia richtig. Auch aus Bio-Abfall entsteht ein neues Produkt, genauso wie aus Joghurtbechern – neue Joghurtbecher beispielsweise, aber auch kuschelige Fleece-Jacken. Die Kinder waren beeindruckt.

    Mit Handschuhen und Müllzange
    Beim anschließenden Müll-Sammel- und Sortier-Spiel waren dann Schnelligkeit und Köpfchen gefragt. Mit Handschuhen und der Müllzange ausgerüstet wurde in Teams Müll bei einem Parcours gesammelt, bevor dieser anschließend in die verschiedenen Abfallbehälter sortiert werden musste. „Das habt ihr alle richtig toll gemacht“, lobte Anne Lehnen, Abfallberaterin beim Stadtbetrieb.

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    Einmal Handschuhe für alle: Die sind bei der Stadtreinigung ebenso wichtig, wie eine Müllzange. Beim Parcours ist es gar nicht so einfach, die Balance zu halten. © Stadt Aachen/Elisa Bresser

    Die Stunden auf dem Betriebshof am Madrider Ring gehen schnell vorbei. Schließlich ist hier immer etwas los. Kehrmaschinen kommen angefahren, werden ausgeleert und gereinigt. Abfallsammelfahrzeuge fahren auf den Hof, die Winterdienstfahrzeuge sind geparkt. „Das ist echt toll“, sagt Kevin.

    Der Höhepunkt des Tages war aber natürlich, das Müllauto einmal von Nahem zu sehen. Wofür sind die Knöpfe an der Seite? Warum ist eine Plane vor der Schüttung? Wie lange darf man auf dem Trittbrett stehen? So viele Fragen – und die Abfallberaterinnen beantworteten sie alle. Ein Tag bei der Müllabfuhr bietet dafür eben die perfekte Gelegenheit – und dazu gehört beim Stadtbetrieb auch, dass jeder, der möchte, einmal auf dem Fahrersitz sitzen darf.

    Ein eigenes Müllauto
    Jetzt fehlte nur noch das Müllauto für Zuhause. Auch so etwas gibt es für die Kinder beim Stadtbetrieb: als Bastelbogen. Es wurde geschnitten, gefaltet und geklebt, und so ging der Tag für die Kinder viel zu schnell vorbei.

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    Einmal auf dem Trittbrett stehen und sogar in der Fahrerkabine sitzen: Das ist beim Ferienspieltag beim Stadtbetrieb möglich. © Stadt Aachen/Elisa Bresser

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 01 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Muellabfuhr_Ferienspiele.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Muellabfuhr_Ferienspiele.html
    <![CDATA[Der Literarischer Sommer macht Station in Vaals]]> Im Rahmen des trinationalen Literaturfestivals "Literarischer Sommer/Literaire Zomer" ist die deutsche Autorin Mareike Krügel am Mittwoch, 8. August, um 19 Uhr mit ihrer niederländischen Übersetzerin Bonella van Beusekom in den Heuvellandbibliotheken Vaals, St. Jozefplein 51, zu Gast. Gemeinsam stellen sie Krügels Roman "Sieh mich an / Zie me staan" vor, "ein Buch wie eine Achterbahnfahrt - schnell, erschütternd, lustig."

    Man kann ja nicht einfach sterben, wenn die Dinge noch ungeklärt sind. Das denkt Katharina, seit sie vor kurzem das Etwas in ihrer Brust entdeckt hat. Niemand weiß davon, und das ist auch gut so. Denn an diesem Wochenende soll ein letztes Mal alles wie immer sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz normalen Freitags vor ihr. Während sie aber einen abgetrennten Daumen versorgt, ihren brennenden Trockner löscht und sich auf den emotional nicht unbedenklichen Besuch eines Studienfreundes vorbereitet, beginnt ihr Vorsatz zu bröckeln, und sie stellt sich große Fragen: Ist alles so geworden, wie sie wollte? Ihre Musik, ihre Kinder, die Ehe mit dem in letzter Zeit viel zu abwesenden Costas? Als der Tag fast zu Ende ist, beschließt sie, endlich ihr Geheimnis mit jemandem zu teilen, den sie liebt. – Die Heldin in Mareike Krügels rasantem, klugem Roman gehört ganz sicher zu den einnehmendsten Frauengestalten in der deutschen Gegenwartsliteratur.

    Info: www.literarischer-sommer.eu und / oder Telefonnummer 0031-43 308 01 10
    Eintritt: 10 € / 8 €

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 01 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Literarischer_Sommer_Vaals.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Literarischer_Sommer_Vaals.html
    <![CDATA[across the borders zeigt zwei Filme im Tuchwerk Aachen]]> Im Rahmen des Kulturfestivals across the borders zeigt das Veranstaltungsmanagement des städtischen Kulturbetriebs in Zusammenarbeit mit der Film und Medien Stiftung NRW sowie dem Tuchwerk Aachen am Sonntag,
    19. August, zwei Filme im Tuchwerk am Strüverweg 116: den Kurzfilm „Ein Kuchen für Herrn Leckerschmaus“ sowie den Film „Der seidene Faden“. Ab 19 Uhr werden an diesem Abend stündlich Führungen durch das Maschinendepot des Tuchwerkes angeboten. Es werden Produktionsprozesse der Textilindustrie „von der Flocke bis zum Tuch“ mit Maschinenvorführungen gezeigt und es gibt Live-Musik mit Jeff Silvertrust, Barbecue & Bar zwischen Kesselhausruine und rostigem Stahltank. Die beiden Filme werden bei Einbruch der Dunkelheit gezeigt. Erstmalig dient die alte Fabrik dieses Jahr dabei als Kinokulisse im Rahmen der Filmschauplätze NRW.

    Ein Kuchen für Herrn Leckerschmaus, 2017, Regie: Gizem Acarla, Dolunay Gördüm, 9 Minuten
    Die Konditoreiverkäuferin Lisl ist auf der Lebensmittelmesse des Gurus Herr Leckerschmaus und möchte ihm ihre Erfindung vorstellen. Den Instant-Müslikuchen aus Hafer und Brennnesselpulver. Jedoch schenkt man Lisl keine Beachtung, bis sie endlich eine besondere Methode anwendet, um die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Der seidene Faden, USA 2017, Regie: Paul Thomas Anderson, 131 Minuten
    London in den 1950er Jahren: Reynolds Woodcock (Daniel Day-Lewis) ist ein berühmter Damenschneider und begehrter Junggeselle. Gemeinsam mit seiner Schwester Cyril (Lesley Manville) steht er im Zentrum der britischen Modewelt, ihre Marke "The House of Woodcock" wird vom Adel ebenso geschätzt wie von Filmstars und High-Society-Größen. In Liebesdingen hält sich Reynolds für verflucht und flüchtet sich von einer Affäre in die nächste. Doch dann tritt Alma (Vicky Krieps) in sein Leben, eine willensstarke Frau, die nicht nur seine Geliebte wird, sondern auch seine größte Inspiration. Aber Alma will nicht nur der Ton in den Händen des großen Künstlers sein, sie stellt Reynolds vor die Herausforderung, einen anderen Menschen mit einer starken Persönlichkeit an seiner Seite zu akzeptieren. Das sorgsam kontrollierte Leben des Designers droht aus den Fugen zu geraten...

    Tuchwerk
    Mit ihrer gewachsenen Struktur, den denkmalgeschützten Gebäuden und gespenstisch anmutenden Ruinen bietet die ehemalige Färberei und Textilfabrik in der Aachener Soers eine optimale Brutstätte für Theater, Kunst, Kultur und Wissen. Zahlreiche Projektpartner unter anderem der Tuchwerk Aachen e.V. haben den historischen Standort der Stockheider Mühle in eine lebendige Begegnungsstätte verwandelt – mitten im Grünen und doch nur einen Steinwurf von der Aachener Innenstadt entfernt.

    Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 01 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/across-the-borders_Tuchwerk.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/across-the-borders_Tuchwerk.html
    <![CDATA[Rekordsommer am Hangeweiher]]>
  • Beeindruckende Zahlen: Von Anfang Mai bis Ende Juli kommen 114.685 Gäste ins Freibad.
  • Enormer Zuspruch nach der Sanierung kommt aus Aachen, Belgien und den Niederlanden.
  • Eine imposante Breitrutsche, Wasserkanonen und ein neuer Kleinkindbereich werden von Jung und Alt mit Begeisterung angenommen.
  • Der Sommer 2018 verspricht ein Rekordsommer zu werden. Die Temperaturen und die vielen Sonnenstunden der letzten Wochen sind außergewöhnlich. Rekorde schreibt – einhergehend mit dem Wetter – auch das Freibad Hangeweiher. 114.685 Wasserbegeisterte suchten hier in dieser Saison bislang Abkühlung. Damit wurde der bisherige stolze Rekord von 111.179 Gästen von Mai bis Juli 2006 deutlich überboten.

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    Besucherrekord im Freibad Hangeweiher. Foto: © Stadt Aachen / Timo Pappert


    Besucherandrang (fast) rund um die Uhr
    Ein Ortsbesuch: Bereits um sechs Uhr beginnt für Badleiter Torsten Liebl der Dienst im Freibad, dreißig Minuten später öffnen die Tore. Dort stehen bereits um die 50 Menschen und wollen rein ins 23 Grad kühle Nass. Sie nutzen die frühe Uhrzeit im frisch sanierten Becken zum Bahnenschwimmen und sichern sich die beliebten Rollliegen. Denn es dauert nicht lange, bis sich Schwimmbecken und Liegefläche füllen. Gegen 10 Uhr sind bereits über 200 Gäste in und um das Wasser anzutreffen. Für Liebl und seine Kollegen eine wahre Freude – aber auch viel Arbeit. Dabei ist das für Liebl noch nicht einmal viel. „Letzte Woche hatten wir an nur einem Tag um die 4400 Leute hier. Und das mitten in der Woche“, verrät er. Auch an den wenigen Regentagen waren Becken und Gelände immer gut gefüllt.

    Neue Attraktionen locken Jung und Alt

    Das liegt natürlich am Rekordsommer, der einen Freibadbesuch schon fast zur Pflicht macht, an der Ferienzeit, aber vor allem an den Angeboten, mit denen am Hangweiher seit dem Umbau aufgewartet wird. Für 2,7 Millionen Euro hat die Stadt Aachen die Becken saniert und durch Attraktionen erweitert. Als erstes fällt da die monumentale Breitrutsche ins Auge: wegen ihrer Größe (vier Meter breit und zwölf Meter lang) und wegen des Andrangs am Treppenzugang. „Teilweise stehen die Leute den kompletten Beckenrand entlang“, weiß Torsten Liebl zu berichten. Hier kommt jeder auf seine Kosten: mutige Grundschüler und betont lässige Jugendliche jagen einzeln oder auch mal in Vierergruppen die Rutsche hinab. Jede Altersgruppe erfreut sich am neuen Highlight, betont Liebl: „Da sieht man abends auch schon mal die 80-Jährigen oben auf der Treppe. Nach der letzten geschwommenen Bahn wird noch einmal gerutscht, bevor es zum Duschen geht.“ Als besondere Duschen könnte man auch die andere neue Installation am Nichtschwimmerbecken bezeichnen. Vier riesige Wasserkanonen aus Edelstahl stehen dort scheinbar unschuldig am Beckenrand. Auf Knopfdruck legen sie los: 17 Meter hohe Wasserfontänen schießen im hohen Bogen in die Luft – ein imposantes Schauspiel, dass Klein und Groß sofort ins Becken zieht. Hinzu kommen bei den Nichtschwimmern eine Reihe Massagedüsen und Wasserspiele.

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    Badleiter Torsten Liebl freut sich über den Zuspruch und die vielen Besucher nach der Sanierung. Foto: © Stadt Aachen / Timo Pappert

    Kleinkindbereich besticht durch spannende Wasserspiele
    Mit vielen Wasserspielen kann auch der umgestaltete Kleinkindbereich punkten. Im ruhigeren Bereich des Geländes steht ein neues großes Becken mit einem sprudelnden Brunnen in der Mitte – der „Wasserigel“. Es wird durch einen
    künstlichen Bachlauf ergänzt, in dem durch ein Wasserrad, Weichen und Staudämme viele Spielmöglichkeiten bestehen. Die Angebote werden super angenommen, davon kann sich Torsten Liebl jeden Tag überzeugen und bekommt dieses Feedback auch von seinen Besuchern. „Wir sind heute zum ersten Mal hier“, erzählt eine Mutter, während die kleine Tochter munter durch den Bach patscht. „Das ist einfach ein perfektes Ambiente für die
    Kleine. Sie kann toben, ich habe alles im Blick, und wir beide bekommen mal eine Abkühlung.“ Bei anderen Familien gehört der Besuch am Vormittag schon fest zum Ferienprogramm: „Wir sind jeden Tag hier. Bei diesem Wetter gibt es kein besseres Ziel. Und langweilig wird es den Kindern auch nie.“
    „Diese Palette an Attraktionen bietet wirklich für alle Altersgruppen eine Menge Spaß“, freut sich Liebl über den Zuspruch. Auf die Frage, was sie denn schon ausprobiert habe, antwortet die vierjährige Maja mit großen Augen: „Alles!“

    Grenzenlose Begeisterung
    Und es sind nicht nur Aachenerinnen und Aachener, die sich am sanierten Freibad erfreuen. „Wir merken, dass wir vermehrt Gäste aus Belgien und den Niederlanden anziehen. Die Begeisterung über das ‚neue‘ Bad schwappt über die Grenzen hinweg“, sagt Badleiter Liebl. Während des Umbaus des Freibads in Eupen sind viele nach Aachen ausgewichen und auch nach der Fertigstellung in Belgien dem Hangeweiher treu geblieben. Liebls beste Werbeträger sind die Nutzer selbst; die Reaktionen auf die Neuerungen sind durchweg positiv, was den Badleiter und sein
    Team in ihrer Arbeit bestätigt.

    Eingespieltes Team sorgt für reibungslosen Ablauf
    Im Schichtdienst sind bis Badeschluss um 20 Uhr immer zwei ausgebildete Schwimmmeister an den Becken und achten auf die Sicherheit, dazu kommt jeweils ein Mitarbeiter an den Umkleiden und an der Kasse. Eine schöne, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, bei so vielen Menschen und besonders tobenden Kindern im Wasser. Zu ernsthaften Problemen oder Ärgernissen kam es bislang aber nicht, versichert Liebl, die Arbeit verlaufe im Grunde reibungslos. Dafür sorgen auch die Neuerungen an der Anlage: Die Becken und Liegeflächen sind nun viel besser einzusehen, die Schwimmmeister können schneller reagieren. Auch für Eltern macht es den Besuch um einiges entspannter, da sie ihre Kinder immer im Blick halten können, ohne über das halbe Gelände mitlaufen zu müssen.

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    Noch mehr Badespaß für Eltern und Kinder. Foto: © Stadt Aachen / Timo Pappert



    Preiswertes Vergnügen für Jedermann
    Abgesehen von diesen Argumenten punktet das Freibad auch durch das niederschwellige Angebot, dass jedem Alter und jedem Geldbeutel eine unkomplizierte Freizeitgestaltung über die Sommermonate und gerade die Ferienzeit bietet. Wenn das Wetter dabei so mitspielt wie in diesen Wochen, sind die Besucherrekorde am Hangeweiher keine Überraschung. Und die Freibadsaison ist noch nicht vorbei, bis Mitte September können sich Torsten Liebl und sein Team daher noch auf viele weitere begeisterte Badegäste freuen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 01 Aug 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Rekord_Hangeweiher.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Rekord_Hangeweiher.html
    <![CDATA[Integrationskonferenz: noch Plätze frei!]]> Um die Willkommenskultur der letzten Jahre in eine Anerkennungskultur transformieren zu können, haben die Stadt Aachen und die StädteRegion Aachen in den vergangenen Monaten ihre seit Jahren nicht veränderten Integrationskonzepte erneuert. Denn: Jede Zuwanderung bringt neue Impulse für eine Gesellschaft. Zuwanderung, interkulturelle Öffnung und Integration sind dauerhafte Prozesse und müssen miteinander gestaltet werden.

    Darum sind jetzt auch alle Bürger/innen, Ehrenamtliche, Akteure der Integrationsarbeit und Politiker/innen am 1. September zu einer ersten Integrationskonferenz der Region in den Eurogress Aachen eingeladen. Die Teilnehmer erwartet dort in der Zeit von 10.30 bis 17.30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm von Fachvorträgen und Podiumsdiskussion über einen Markt der Möglichkeiten bis hin zu humoristischen Beiträgen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

    Anmeldungen zur Integrationskonferenz sind noch bis zum 16. August unter der Mail-Adresse Integrationskonferenz@mail.aachen.de möglich.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 31 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Integrationskonferenz.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Integrationskonferenz.html
    <![CDATA[Das Archivale des Monats August 2018...]]>
  • … zeigt das offizielle Festbuch des „Internationalen Gesang- und Harmonie-Wettstreits“ in Aachen aus dem Jahr 1883.
  • Die teilnehmenden Chöre kamen aus Aachen, Köln und Bonn sowie den Niederlanden und Belgien
  • Am Abschlusstag fand im Krönungssaal des Rathauses die eigentliche Preisverleihung statt, an die sich ein festliches Abendessen im Kurhaus anschloss.
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    Das Archivale des Monats August 2018, das offiziellen Festbuch des „Internationalen Gesang- und Harmonie-Wettstreits“ in Aachen aus dem Jahr 1883. Copyright © Stadt Aachen / Timo Pappert

    Das Aachener Stadtarchiv zeigt aus seinen Magazinen regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats. Die Archivale mit einem kurzen Begleittext wird entsprechend in einem Schaukasten im Foyer des Stadtarchivs am Reichsweg sowie digital auf der Homepage des Archivs präsentiert. Die Archivale des Monats August 2018 zeigt das offiziellen Festbuch des „Internationalen Gesang- und Harmonie-Wettstreits“ in Aachen aus dem Jahr 1883.

    Ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges
    Die alle zwei Jahre im Sommer stattfindende Chorbiennale lockte in den vergangenen Jahren zahlreiche Chormusik-Begeisterte nach Aachen. Die Wenigsten dürften aber gewusst haben, dass bereits vor 135 Jahren, vom 25. bis 28. August 1883, ein großes Chor- und Musik-Event in Aachen stattfand. Der "Internationale Gesang- und Harmonie-Wettstreit", veranstaltet vom Aachener Kur-Verein mit breiter Unterstützung durch die Stadt Aachen, war ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges. Details dazu erfährt man aus dem in einem Nachlass im Stadtarchiv Aachen erhalten gebliebenen offiziellen Festbuch. Es stellt auf 152 Seiten das Programm der Veranstaltung in Deutsch und Französisch vor.

    Das Fest-Comité unter Vorsitz von Oberbürgermeister Ludwig von Weise setzte sich aus führenden Persönlichkeiten aus Verwaltung, Stadtrat, Kulturleben und Wirtschaft zusammen. Die Jury für den Wettstreit war mit 26 Personen als Preisrichtern besetzt, vor allem mit Musikdirektoren aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Unter ihnen waren bekannte Namen wie Professor Fritz Wenigmann aus Aachen und Professor Dr. Franz Wüllner, Hof-Kapellmeister aus Dresden.

    Die Bürger wurden aufgefordert, Straßen und Häuser festlich zu schmücken
    Jeder Chor musste während des Wettstreits ein Stück freier Wahl und ein vorgegebenes Werk vortragen, die teilnehmenden Musikkorps jeweils zwei Stücke freier Wahl. Für jede Teilnehmergruppe standen maximal 20 Minuten Aufführungszeit zur Verfügung. Im Festbuch werden alle teilnehmenden Chöre mit den Nachnamen aller Mitwirkenden aufgelistet, wobei die Stärke der Chöre zwischen 27 und 165 Mitwirkenden variierte. Die Chöre, insbesondere Männergesangsvereine, kamen nicht nur aus Aachen, Köln und Bonn, sondern auch aus Dison, Ougrée, Brüssel, Amsterdam, Rheydt, Erkelenz, Süchteln, Malmedy, Montegnée, Heusy, Dolhain, Juslenville, Tongern, Valkenburg, Verviers, Lüttich, Chênée, Mecheln und Witten, also aus Belgien und den Niederlanden. Die Bürger der Stadt wurden per Zeitungsanzeige durch den Oberbürgermeister aufgefordert, die Straßen und Häuser festlich zu schmücken.

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    (v.l.n.r.) Harald Nickoll, Leiter der städtischen Musikschule, Angelika Pauels, stellvertretende Leiterin des Aachener Stadtarchivs und Stadtarchiv-Leiter Dr. René Rohrkamp präsentieren die Archivale des Monats August 2018. Copyright © Stadt Aachen / Timo Pappert

    Großer Festumzug von der Marienthaler Kaserne bis zum Markt
    Am Samstag, 25. August 1883, wurden die ankommenden Vereine zunächst von ihren Gastbetreuern empfangen und zu ihren Hotels und Unterkünften gebracht. Abends fand zum Auftakt ein Empfangsfest in den Räumen des Thalia-Theaters statt. Der Sonntag begann im späten Vormittag mit einem großen Festumzug von der Marienthaler Kaserne in der Franzstraße in einer großen Schleife durch die Stadt bis hin zum Markt, wo die Teilnehmer am Rathaus von den Behördenvertretern offiziell begrüßt wurden. Am Festzug nahmen außer den Chören, Männergesangvereinen und etwa zehn Musikkorps auch zahlreiche andere Aachener Vereine wie die Karlsschützen, diverse Turnvereine und eine Gruppe der Gesellschaft „Eule“ in historischen Gewändern aus der Zeit Karls des Großen teil. Ab dem Mittag fanden dann in Bernarts Saison-Theater, im Kurhaus, im Saal der Erholungsgesellschaft, im Karlshaus, im Thalia-Theater und im Stadttheater die verschiedenen Wettbewerbe statt. Abends feierte man bei einer "großen Réunion" – also bei einem Treffen am Elisenbrunnen mit Illumination und Feuerwerk.

    Frühstück mit Matinee auf dem Lousberg
    Am nächsten Tag folgten weitere Wettbewerbsrunden und die Besichtigung verschiedener Aachener Sehenswürdigkeiten. Der Abend endete mit einer Festvorstellung in Bernarts Theater und anschließendem geselligen Beisammensein. Am letzten Tag wurde die Veranstaltung durch ein Frühstück mit Matinee auf dem Lousberg sowie einem Konzert der preisgekrönten Chöre im öffentlichen Teil abgeschlossen. Nachmittags fand im Krönungssaal des Rathauses dann die eigentliche Preisverleihung statt, an die sich ein festliches Abendessen im Kurhaus als krönender Abschluss anschloss.

    Dieses Musikereignis war demnach schon vor 135 Jahren für unzählige musikbegeisterte Menschen ein besonderes Sommer-Erlebnis in Aachen – vier Tage voll Musik und Begegnung über die Landesgrenzen hinweg.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 31 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Archivale-des-Monats-August-2018.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Archivale-des-Monats-August-2018.html
    <![CDATA[Wandervögel, Rock’n’Roll, Halbstarke]]> Wandervögel, Rock ’n‘ Roll und Halbstarke – am Donnerstag, 02. August 2018, geht es in der Seniorenführung zur Ausstellung „Uns gehört die Stadt! Kids, Kunst und Krawall in Aachen“ um 15.00 Uhr um Jugendkulturen, ihre Geschichte, ihre Anhänger und ihren Einfluss auf die Stadt. Anhand unterschiedlichster Originalexponate präsentiert das Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen die Entwicklung der Jugendkulturen von den Wandervögeln bis zum Hip Hop. Street Art und Graffiti bilden dabei den Schwerpunkt der Ausstellung. Sitzgelegenheiten sind vorhanden.

    Noch bis 30.09.2018
    Uns gehört die Stadt! Kids, Kunst und Krawall in Aachen
    im Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen,
    Katschhof 1, 52062 Aachen

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 30 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/wandervoegel.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/wandervoegel.html
    <![CDATA[Mission „Titelverteidigung“ für Rolf Schnier]]>
  • Vor zwei Jahren holte sich der 58-Jährige Schnier spektakulär den Titel in der Glücksspielmetropole Las Vegas.
  • In Aachen kennen und lieben die Menschen „ihren“ Skat-Champion. Viele wunderbare Begegnungen.
  • Zur Vorbereitung auf die am 17. August startenden Skat-WM in Berlin trainiert Schnier nun bis zu sechs Stunden am Tag.
  • Pokern ist nicht Rolf Schniers Sache. Kein Wunder, schließlich ist Schnier amtierender Skat-Weltmeister. Und nun, zwei Jahre nach seinem spektakulären Triumph in der Spielmetropole schlechthin, in Las Vegas, steht die Mission „Titelverteidigung“ an. Mit Blick auf das in Kürze beginnende Turnier in Berlin formuliert Schnier, der im „normalen“ Leben unzähligen Aachenerinnen und Aachenern vor allem als Rathaus-Pförtner bekannt ist, daher ein klares Ziel: „Natürlich will ich wieder gewinnen!“ Die Karten liegen also auf dem Tisch.

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    Die Mission „Titelverteidigung“ startet am 17. August: Aachens Rathaus-Pförtner Rolf Schnier ist amtierender Skat-Weltmeister. In Berlin spielt er mit bis zu 900 Konkurrenten um den WM-Pokal 2018. Fotos: © Stadt Aachen / Stefan Herrmann

    Ein Titel für zwei Länder
    Dass das nicht ganz so einfach werden dürfte, das weiß Rolf Schnier natürlich auch. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Schon gar nicht beim Skat, wo höchste Konzentration gefordert ist. Daher beginnt für Schnier in wenigen Tagen die intensive Vorbereitungszeit auf die WM in Berlin, die vom 17. bis zum 25. August im Maritim Hotel stattfindet. Veranstaltet wird das Turnier vom Weltverband, der International Skat Players Association (ISPA). Zwischen 800 und 900 Spieler aus rund 15 Ländern werden bei der 21. Skat-WM erwartet. Seit 1983 spielt Rolf Schnier für den Verein „Ohne Elf La Calamine“ aus dem belgischen Kelmis. Das erklärt auch, dass er 2016 als Träger der belgischen Flagge in Las Vegas aufgetreten ist. „Der damalige belgische Meister hat nicht an der WM teilgenommen, daher durfte ich die Flagge stellvertretend tragen“, erzählt Schnier stolz und ergänzt mit einem verschmitzten Lächeln: „Das ist doch das Besondere an meinem Titel. Ich habe ihn gewissermaßen für zwei Länder, für Deutschland und Belgien, errungen.“ Ein Gefühl, das spätestens seit der zurückliegenden Fußball-WM in der Grenzregion weit verbreitet ist, als viele Deutschlandfans nach dem Ausscheiden des DFB-Teams den roten Teufeln aus dem Nachbarland die Daumen drückten. Gemeinsam auf etwas hinarbeiten, auf ein Ziel hin fiebern, die Konkurrenz aber auch den Respekt und die Freundschaft beim Skat spielen erleben, all das schätzt Schnier an seinem Sport. Doch nicht nur da. Auch bei seinem Job sind ihm diese Aspekte sehr wichtig.

    Ein internationaler Öcher in allen Lebenslagen
    „Ich könnte nicht alleine im Büro sitzen. Dafür bin ich viel zu gerne mit Menschen zusammen“, sagt Schnier. Und die kommen im Alltag aus aller Herren Länder zu ihm ins Rathaus. Aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden, aus Großbritannien und den USA bis hin zu Gästen aus Fernost. Und, nicht zu vergessen, die zahlreichen Öcher, die täglich bei Schnier und seinen Kollegen an der Pforte vorbeischauen. „Bei uns im Rathaus geht es richtig international zu. Ob Hochzeitsgäste oder Besucher, fast alle, die bei uns hereinkommen, haben gute Laune. Das macht einfach Spaß!“, liebt der Wahl-Aachener, der aus Stolberg-Mausbach stammt, den Kontakt zu Touristen und Einheimischen gleichermaßen. Netter Nebeneffekt: „Meine Fremdsprachenkenntnisse konnte ich seitdem deutlich erweitern.“ Seit 2000 arbeitet Rolf Schnier bei der Stadt Aachen, seit 2002 im Rathaus.

    Schon deutlich länger aber ist seine große Leidenschaft, das Skatspiel, Teil seines Lebens. „Die ersten Runden habe ich schon mit sechs Jahren gespielt“, erinnert er sich. In seiner Familie lagen die 32 Spielkarten stets parat. Die Eltern, die Großeltern, die Geschwister – alle spielten Skat. Und der kleine Rolf dann eben auch. Schnell begriff er die Kniffe, die Strategie, das taktische Geschick, das vonnöten ist, um seine Mitspieler auszustechen. Skat, so könnte man beinahe glauben, wenn man dem Weltmeister zuhört, ist regelrecht eine Wissenschaft. „Das Spiel besitzt etwa 1,6 Trillionen Möglichkeiten der Kartenverteilung“, erklärt Schnier. Selbst wenn man ein Leben lang spielen würde, es grenzt an ein Ding der Unmöglichkeit, dass sich eine Partie einmal eins-zu-eins wiederholt.

    Höchste Konzentration gefordert
    Mit 14 Jahren begann Schnier, Skatturniere zu spielen. Gut 40 Jahre später, im Jahr 2016, sollte dieser Weg in Las Vegas mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft seinen vorläufigen Höhepunkt finden. „Skat spielen und dabei gemütlich ein Bierchen trinken ist bei solch einem Wettbewerb natürlich nicht drin“, stellt Schnier klar. Skat ist Sport, vor allem für den Kopf. Die Vorqualifikation geht über fünf Tage. „Sechs Stunden spielen wir dann jeweils am Stück“, so Schnier. Dann folgt ein Spieltag der Nationalmannschaften. Reine Spielzeit dort: acht Stunden. Sollte es Schnier erneut unter die Top 16 der Einzel-Wertung schaffen, steht am Finaltag die größte Herausforderung an „Ich muss meine Karten optimal ausnutzen. Skat hat natürlich einen Glücksfaktor, aber je mehr Spiele gespielt werden, desto wahrscheinlicher ist, dass sich der, der die Karten am besten verarbeitet, am Ende durchsetzt.“ Und in Sachen Durchsetzen hat Schnier bekanntlich durchaus Erfahrung. Nur: Dieses Mal wird er der Gejagte sein. „Meine Gegner wissen natürlich: Hier sitzt der Weltmeister am Tisch. Und den will bekanntlich jeder schlagen“, will sich Rolf Schnier dennoch nicht aus der Ruhe bringen lassen und sein Spiel durchziehen. Dafür hat er sich über die Jahrzehnte eine unglaubliche Beobachtungsgabe angeeignet. Jedes Zucken, jede noch so kleine Veränderung der Mimik im Gesicht der Konkurrenten registriert er, kombiniert sekundenschnell, wie die Kartenverteilung am Tisch aussehen mag und zieht daraus seine Schlüsse.

    Pure Leidenschaft
    Es ist bereits die vierte WM, an der Schnier teilnimmt. Die Wettkämpfe finden abwechselnd in Europa und in Übersee statt. Auch bei vier Europameisterschaften ist der Rathaus-Pförtner bereits angetreten. Reich wird man mit dem Skatspiel übrigens nicht. Rund 3500 Dollar hat er für seinen WM-Triumph 2016 erhalten – in etwa so viel wie die Reise nach Las Vegas damals gekostet hat. „Skat spielt man nicht fürs Geld, Skat spielt man aus Leidenschaft“, sagt Schnier dazu im Brustton der Überzeugung. Geht aber nicht doch manchmal der Blick neidvoll zu den Profi-Pokerspielern, bei denen um Millionen gezockt wird? „Nein“, antwortet Schnier. Und zwar in einer Art, die keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit seiner Aussage aufkommen lässt. „Wenn man im Finale sitzt und spielt, dann denkt man nicht ans Preisgeld.“

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    Bei allem Ehrgeiz: Die nötige Gelassenheit lässt sich Schnier nicht nehmen. „Ich habe vor zwei Jahren ein wunderschönes Geschenk bekommen. Ich bin Weltmeister geworden, als einer von 19 in 40 Jahren.“ Das kann ihm keiner mehr nehmen. Ebenso wie die vielen wunderschönen Augenblicke, die er seitdem erlebt hat und immer wieder aufs Neue erlebt. „Einmal kam zum Beispiel eine ältere Dame ins Rathaus und bat mich um ein Autogramm für ihren skatbegeisterten Enkel. So habe ich viele solcher wunderschönen Geschichten in den zurückliegenden beiden Jahren erlebt“, ist Schnier sichtlich berührt von der Resonanz der Menschen. Wenn er durch die Innenstadt geht, kommt es nicht selten vor, dass er angesprochen wird. „Sind Sie nicht der Skat-Weltmeister? Wann startet das Projekt Titelverteidigung?“, heißt es dann. Oder einfach ein Ruf über den Marktplatz: „Hallo Weltmeister! Wie jeht et?“ Das, so sagt Schnier, seien einfach wunderbare Begegnungen. Und immer wieder erhält er Einladungen zu Skatrunden. „Die nehme ich, soweit es mir möglich ist, auch gerne an.“ Beim jährlichen Dom-Skat für den guten Zweck ist er selbstredend längst ebenfalls gern gesehener Gast. Doch all das steht nun hinten an. Der Fokus richtet sich ganz auf die Weltmeisterschaft.

    Nach den noch anstehenden intensiven Vorbereitungstagen mit seinen Trainingspartnern steigt die neunköpfige Truppe um Rolf Schnier am 16. August in den Zug. Das Ziel: Berlin. Was sie während der mehrstündigen Fahrt machen? „Skat spielen, ist doch klar“, sagt der Weltmeister und lacht. Die Mission „Titelverteidigung“ kann kommen.

    Weitere Infos
    Wer die Skat-WM in Berlin und das Abschneiden des Aachener Rathaus-Pförtners verfolgen will, kann dies im Internet tun. Auf der Homepage der International Skat Players Association (ISPA) werden die Ergebnisse aktuell veröffentlicht: www.ispaworld.org. Das Turnier läuft vom 17. bis 25. August.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 30 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Skat.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Skat.html
    <![CDATA[Neue Stromversorgung des Wochenmarkts kommt gut an]]> Keine Stolperfallen mehr, keine Kabel, die quer über das Marktpflaster laufen, keine Abdeckmatten, die bei Regen mitunter zur rutschigen Angelegenheit wurden: „So schön und vor allem barrierefrei konnten Besucherinnen und Besucher des Aachener Wochenmarkts bisher noch nie an den Ständen vorbeiflanieren“, freuen sich Regina Poth, Abteilungsleiterin Straßenplanung- und Bau bei der Stadt, und Robert Schmidt, Abteilungsleiter Instandhaltung des städtischen Gebäudemanagements, über das Ergebnis. Der Grund: Seit wenigen Tagen sind die im Fachjargon „Senkelektranten“ genannten modernen Steckeranlagen in Betrieb. Das bedeutet: Die Verkabelung des Wochenmarkts ist von einer zentralen auf eine zeitgemäße dezentrale Stromversorgung umgestellt worden. Somit müssen keine Kabelstränge mehr quer durch die Gassen zwischen den Ständen ausgelegt werden.

    Mitte Mai haben die Tiefbauarbeiten auf dem Aachener Marktplatz begonnen. Insgesamt sind vier unterirdische Stromverteiler errichtet worden. Hierfür musste ein etwa 80 Meter langer Kabelgraben unter dem Marktpflaster verlegt werden. Dabei wurden selbstverständlich auch archäologische Aspekte im Rahmen der Arbeiten berücksichtigt. Die Trasse ist wegen des Fundes eines gotischen Prunkfundaments, das vermutlich zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert dort verbaut wurde, sowie Reste des alten Marktpflasters aus dem 13. oder 14. Jahrhundert, denn auch leicht verschwenkt worden. Alle Funde sind durch den Stadtarchäologen Andreas Schaub sorgfältig geprüft, dokumentiert und archiviert worden.

    Auch der Baumschutz wurde bei der Auswahl der Standorte der unterirdischen Stromverteiler berücksichtigt. Eine automatisch zuschaltbare Heizung sorgt dafür, dass der „Elektrant“ sich auch bei Frosttemperaturen problemlos öffnen lässt. Selbst im Betrieb müssen Wochenmarktbesucher schon genau hinschauen, um die neuen Anlagen hinter den Ständen zu entdecken. Findet kein Wochenmarkt statt, verschwinden die „Elektranten“ elegant im Marktpflaster.

    „Die Wochenmarktbeschicker vor dem Rathaus sind mit der neuen Unterflurverkabelung sehr zufrieden“, sagt Christoph Kemperdick, Leiter des für die Wochenmärkte zuständigen Fachbereichs Immobilienmanagement. Nicht nur sei der Anschluss an das Stromnetz deutlich komfortabler und die besagten Stolperfallen seien verschwunden. „Auch optisch war der bisherige Kabelsalat vor der Rathaustreppe ja nicht gerade ansprechend. Jetzt macht es also noch mehr Spaß, den Wochenmarkt vor dem Rathaus zu besuchen“, findet Kemperdick. Doch nicht nur die Marktbeschicker profitieren. Auch zu anderen Veranstaltungen wie zum Beispiel zum Aufgalopp des CHIO auf dem Aachener Marktpflaster kann die unterirdische Stromversorgung nun genutzt werden.

    Um den reibungslosen Ablauf der Wochenmärkte zu gewährleisten, wurde dienstags und donnerstags nicht an den Baustellen gearbeitet. Außerdem wurde Rücksicht auf sonstige Veranstaltungen auf dem Markt genommen, bei denen die Baumaßnahmen ebenfalls pausierten. Das Projekt ist gemeinsam von den städtischen Fachbereichen Immobilienmanagement sowie Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen und dem Gebäudemanagement der Stadt Aachen realisiert worden.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 27 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Stromversorgung.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Stromversorgung.html
    <![CDATA[Offensichtlich verwirrte Frau greift Politesse an]]> Zu einem großen Einsatz des städtischen Ordnungsamtes ist es am Mittwochnachmittag, 25. Juli, an der Grünanlage in Schatten des Marschiertores gekommen. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen attackierte eine 46-jährige Frau dort gegen 14.15 Uhr völlig aus dem Nichts eine Politesse der Stadt Aachen und übergoss sie mit einer Flüssigkeit. Als die per Funk alarmierten Kollegen herbeieilten, bedrohte die Frau die Angestellte des städtischen Ordnungsamts mit erhobenen Fäusten. In dem Moment, als die Kolleginnen und Kollegen eingriffen, wurden auch diese aufs übelste beschimpft und ihnen wurden mehrfach Schläge angedroht.

    Da sich die Frau nicht beruhigen ließ und immer aggressiver auftrat, sahen sich die Mitarbeiter des Ordnungsamts schließlich gezwungen, die Angreiferin zu fixieren. Dabei leistete die Frau erheblichen Widerstand, sperrte sich und versuchte mit Beinen und Armen auszuschlagen. Schließlich biss sie einer Einsatzkraft in den Arm und versuchte, auch weitere Ordnungskräfte zu beißen.

    Letztlich gelang es, die Angreiferin festzusetzen. Neben insgesamt fünf Einsatzkräften des Ordnungs- und Sicherheitsdienstes der Stadt Aachen waren auch die Besatzung eines Rettungs- sowie eines Notartwagens im Einsatz. Der verletzt Ordnungsamtsmitarbeiter musste im Uniklinikum behandelt werden. Die Frau wurde schließlich der zur Unterstützung herbeigerufenen Polizei übergeben und es wurde eine Zwangseinweisung in eine psychiatrische Klinik angeordnet. Die Stadt hat Strafantrag gestellt.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 26 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Beissangriff.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Beissangriff.html
    <![CDATA[Die Sanierung des Einhard-Gymnasiums läuft auf Hochtouren]]>
  • Das Gebäude aus den 1970er Jahren wird für für 6,1 Millionen Euro bis Herbst 2020 aufwendig saniert. Davon sind 4,8 Millionen Fördermittel (KP III) incl. Eigenanteil der Stadt Aachen.
  • Reibungslose Abstimmungen zwischen Bauarbeiten und Schulbetrieb machen das Pensum in einem engen Zeitrahmen möglich.
  • Schüler- und Lehrerschaft freuen sich auf innovative Fassadenerneuerung und intelligente Klima- und Sonnenschutzsysteme.
  • Während andernorts in den Schulferien die Klassenzimmer leergefegt sind, herrscht am Einhard-Gymnasium weiterhin rege Betriebsamkeit. Doch statt mit Füllern und Heften in ruhiger Lernatmosphäre wird hier bei Baustellenlärm mit schwerem Gerät gearbeitet. Grund dafür sind dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen am Schulgebäude. In mehreren Arbeitsblöcken, die bereits in den vergangenen Osterferien begonnen haben, wird jeweils in den Schulferien bis Herbst 2020 kräftig Hand an Fassaden, Fenstern und Dächern angelegt.

    Insgesamt 6,1 Millionen Euro für energetische Sanierung
    Das Gebäude an der Robert-Schuman-Straße wurde 1973 fertiggestellt. Die Bausubstanz der gesamten Gebäudehülle ist in die Jahre gekommen und muss nun komplett saniert werden. Durch Fördermittel aus dem Konjunkturpaket III der Bundesregierung, Mittel aus dem Schulreparaturprogramm und Brandschutz wurden insgesamt 6,1 Millionen Euro für das aufwendige Projekt bereitgestellt. „Die Maßnahmen müssen bis 2020 fertiggestellt sein“, sagt Brigitte Schuh, Projektleiterin beim städtischen Gebäudemanagement. Dass dies ein sehr enger Zeitplan ist, da in der Regel nur zu Ferienzeiten gearbeitet werden kann, weiß auch Bastian Püllen, Bauleiter des ausführenden Büros pbs Architekten Aachen: „Wir sind gut im Zeitplan, hatten natürlich bisher auch Glück mit dem Wetter. Gerade bei einem so engen Zeitplan, der kaum Ausweichmöglichkeiten bietet, ist das sehr wertvoll. Bisher hat alles supergeklappt. Gerade die Sommerferien sind extrem wichtige Zeiten, in denen viel geschafft werden muss.“

    Sorgfältige Abstimmung zwischen Bauarbeiten und Schulbetrieb
    Die erforderlichen Maßnahmen in diesem Sommer sind so aufwendig, dass die Bauarbeiten schon zwei Wochen vor den Sommerferien beginnen mussten. Das bedeutete auch einigen Mehraufwand für die Schule: Unterricht wurde in Schulen in der Umgebung oder in Nebengebäude gehalten, viele Aktionen wie Wandertage, Bundesjugendspiele und Stufenfahrten in die letzten Schulwochen gelegt. Auf spezielle Anlässe wurde Rücksicht genommen: Die Schul-Aula ist eigentlich für die gesamte Bauphase gesperrt, die Abiturientinnen und Abiturienten des Einhard-Gymnasiums konnten Ihre Zeugnisse Anfang Juli trotzdem wie geplant in der Aula des Schulgebäudes in Empfang nehmen; die Bauarbeiten ruhten für diesen besonderen Vormittag. Auch für das nächste Jahr kommen einige Kompromisse
    auf die Schule zu. Einem reibungslosen Ablauf von Unterricht, Klausuren und Abiturvorbereitungen steht jedoch Nichts im Wege.

    Brigitte Schuh dankt hier auch noch einmal allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf: „Ohne das flexible Agieren seitens der Schulleitung und wirklich super Abstimmungen mit allen beteiligten Firmen wäre dieses Pensum nicht zu schaffen.“

    Intelligente Klima- und Sonnenschutzsysteme
    Die energetischen Sanierungsmaßnahmen schließen einen Austausch der Fensterfronten mit ein. 30 Klassenräume im Hauptgebäude werden nach den Sommerferien fertig saniert sein. „Ziel war und ist es, die Situation für Schüler und Lehrer zu verbessern“, sagt Püllen. Die werden sich vor allem über die dezentralen Belüftungsanlagen freuen, die gerade in den Sommermonaten für ein erheblich verbessertes Raumklima sorgen werden – inklusive eines neuen intelligenten Sonnenschutzsystems.

    Die neuen Lüftungsanlagen hängen in jedem Klassenzimmer. Auch hier wird auf eine intelligente Steuerung vertraut, die regelmäßig den Sauerstoffgehalt im Raum prüft und anpasst. Bei Bedarf kann per Schalter die Leistung erhöht werden. „Die Anlagen ziehen die kühle Nachtluft in die Klassenräume, damit morgens zum Schulbeginn ein möglichst angenehmes Klima herrscht. Gerade in den Sommermonaten ist dies sehr wertvoll“, sagt Brigitte Schuh.

    Viel Arbeit für diese Sommerferien
    Auch außen tut sich am Einhard-Gymnasium einiges. Schon in den Oster- und Pfingstferien wurden Fundamente betoniert, das neue 2. Rettungswegkonzept und der Außenbereich baulich vorbereitet und die Gerüste montiert. Für die ausführenden Firmen bedeutet das noch eine Menge Arbeit: Am Ende der Ferien sollen ca. 2.500 m² Dach saniert sein – die Dachflächen abgeklebt, eine 26 Zentimeter dicke Spezialdämmung aufgebracht und das Ganze mit einer Folie gegen Wassereintritt eingepackt. Die zweigeschossige Komplettverglasung in Richtung Innenhof wird genauso erneuert wie alle Eingangstüren, außerdem wird es ein neues Fluchtwegkonzept geben.

    Innovative Betonfassade kommt 2019
    „Eigentlich wollten wir in diesen Ferien sogar noch einiges mehr schaffen“, bedauert Brigitte Schuh. Aber trotz zweimaliger Ausschreibung fanden sich keine Firmen, die sich in diesem Sommer um die Montage der neuen Fluchttreppe oder der Vorhangfassade kümmert. Diese Arbeiten werden nun auf das kommende Jahr verschoben. Den ambitionierten Zeitplan für das Gesamtprojekt soll das aber nicht beeinflussen.

    Die Vorhangfassade besteht aus Betonplatten von je etwa vier Quadratmeter Größe. Dieser Spezialbeton ist ein innovativer Baustoff. Er ist mit Glasfasern bewehrt und nur 13 Millimeter dünn. Das äußere Erscheinungsbild wird sich dadurch nicht verändern. „Das Gebäude hat ja auch einen gestalterischen Wert, den wir nicht komplett umkrempeln möchten“, sagt Bastian Püllen. Brigitte Schuh ergänzt: „Das neue Schullogo wird nicht geklebt oder gefräst, sondern so angebracht, dass Änderungen und Reparaturen möglich sind, ohne die Fassade zu beschädigen. Das war uns sehr wichtig, da jede Schulleitung und jedes Kollegium das Erscheinungsbild ihrer Zeit prägen und neu gestalten. Wir wollen so flexibel wie möglich sein.“

    Schuh ist zuversichtlich, dass auch diese Arbeiten im nächsten Jahr angegangen werden können. „Wir bereiten gerade die Ausschreibungen vor, sind somit für den nächsten Sommer sehr früh dran und optimistisch, dass wir geeignete Firmen finden.“ Dann steht den zeitlichen und inhaltlichen Zielen nichts mehr im Wege und Lehrerinnen und Lehrer können sich mit ihren Schülerinnen und Schülern auf eine grunderneuerte Schule und angenehmes Lern- und Arbeitsklima freuen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 26 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Einhard-Gymnasium.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Einhard-Gymnasium.html
    <![CDATA[Abfallsammlung beginnt früher]]> Wegen der anhaltenden Hitze wird der Arbeitsbeginn der Mülllader des Aachener Stadtbetriebs vorverlegt. So werden sie ab Donnerstag, 26. Juli, bereits um 6.30 Uhr das Betriebsgelände am Madrider Ring verlassen. Entsprechend früher beginnt die Leerung der Abfallbehälter in den jeweiligen Revieren. Der Aachener Stadtbetrieb bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, ihre jeweiligen Abfallbehälter bis 6.30 Uhr bereitzustellen. Diese Regelung gilt, vorerst, bis einschließlich Freitag, 10. August.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 25 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Abfallsammlung.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Abfallsammlung.html
    <![CDATA[Roskapellchen: Fahrradbügel mutwillig zerstört]]> Erstaunt und verärgert waren die Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen, als eine Bürgerin verschwundene Fahrradbügel am Roskapellchen meldete. Vor der Kirmes waren sie noch da, nach der Kirmes weg. Als dann ein Mitarbeiter der Verwaltung sich die Situation vor Ort anschauen wollte, war er wiederum bass erstaunt, denn die Bügel waren wieder da, allerdings amateurhaft „modifiziert“: Jemand hatte mit Schrauben ca. 20 Zentimeter lange Metallstücke in die unteren Enden der Bügel geschraubt und die Bügel in die Löcher der – knapp über dem Pflaster – abgeflexten Bügelreste gesteckt. Leider wackeln die Bügel nun und lassen sich auch herausheben, angeschlossene Räder sind so nicht mehr sicher. Die Stadt hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

    Nun muss die Stadt die Bügel dort zunächst aus Haftungsgründen komplett entfernen, die Löcher wegen Verletzungsgefahr verschließen. Neue Bügel können erst im Herbst 2019 – vermutlich in unmittelbarer Nähe der jetzigen Bügel – gesetzt werden, da der Jahresetat 2018 für Fahrradbügel bereits ausgeschöpft ist und die Ausschreibung für die Montage 70 neuer Bügel für 140 Räder im gesamten Stadtgebiet bereits gelaufen ist. Die neuen Bügel werden dann aus dem Etat 2019 finanziert. Für die Wiederbeschaffung und Montage der drei Bügel veranschlagt die Verwaltung rund 500 Euro pro Stück. Hinzu kommen noch nicht zu beziffernde Kosten für Abtransport und Lagerung von derzeit dort noch abgestellten Rädern.

    Die jetzt noch angeschlossenen Räder werden – sofern sie nicht kurzfristig von den Besitzerinnen und Besitzern entfernt werden – abtransportiert und in der WABE-Radstation am Hauptbahnhof eingelagert, wo sie abgeholt werden können.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 25 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Fahrradbuegel.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Fahrradbuegel.html
    <![CDATA[Straßenbauarbeiten in der Münsterstraße]]> Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen auf der Münsterstraße in Aachen Brand zwischen der Wilhelm-Ziemons-Straße und dem Vennbahnweg wird dieser Bereich ab Montag, 30. Juli, für drei Monate voll gesperrt. Damit die Umleitungsstrecke zügig durchfahren werden kann und um kleinere Nebenstraßen und Tempo-30-Zonen nicht zu belasten, wird der Verkehr großräumig über die Lintertsraße und die Niederforstbacherstraße umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert.

    Die Bauarbeiten werden in drei Abschnitten vollzogen. Im ersten Teil der Baurbeiten wird der Teil von der Einmündung Wilhelm-Ziemons-Straße bis etwa Hausnummer 329 saniert. Es folgen Arbeiten an dem Abschnitt Vennbahnweg bis Hausnummer 329 und abschließend Maßnahmen am Knotenpunkt des Vennbahnwegs. Die voraussichtliche Auflösung der Baustelle soll Ende Oktober erfolgen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 25 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Muensterstrasse.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Muensterstrasse.html
    <![CDATA[Ernest van der Kwast beim Literarischer Sommer]]> Der niederländische Schriftsteller Ernest van der Kwast ist erneut Gast beim trinationalen Literaturfestival „Literarischer Sommer“. Am Mittwoch, 1. August, U wird er um 20 Uhr in der Buchhandlung Schmetz am Dom, Münsterplatz 7 bis 9, aus seinem autobiografisch gefärbten Roman „Mama Tandoori“ lesen, mit dem er 2010 in den Niederlanden seinen Durchbruch feierte und der nun endlich auch in deutscher Übersetzung vorliegt.

    In dieser Familiengeschichte präsentiert Ernest van der Kwast einen bunten Reigen von Charakteren, von Bollywood Star Onkel Sharma bis zu seiner Tante Jasleen, einer einstmals erfolgversprechenden Siebenkämpferin. Allen voran aber seine Mutter, die Matriarchin des Klans, geliebt und gefürchtet, eine Tyrannin mit dem Herzen einer Löwin. Eine Frau von eisernem Willen, beinahe absurder Gründlichkeit und bei aller Stärke erfüllt von einer tiefen Traurigkeit um ihren behinderten Sohn Ashirwad. Sie ist es, bei der alle Fäden der Geschichte zusammenlaufen. „Mama Tandoori“ lässt einen Staunen, Nachdenken und Lachen - ein wunderbar witziges Famlienporträt, das mitten ins Herz trifft.

    Eintritt: 10 € / 8 €
    Vorverkauf: Buchhandlung Schmetz am Dom
    Infos: Tel.: 0241 31369 und / oder www.literarischer-sommer.eu

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 25 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Kwast.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Kwast.html
    <![CDATA[„Nackte“ Bäume in der Innenstadt]]> Nicht nur uns Menschen ist bei den aktuellen Temperaturen oft zu heiß. Unsere Haut hat dagegen einen Schutzmechanismus entwickelt: wir schwitzen. Aber Bäume, die nicht schwitzen können, müssen sich auf andere Art und Weise abkühlen, um ihre „Wohlfühltemperatur“ nicht zu überschreiten. Wenn sich die Rinde der Platane ablöst, bildet sich eine Luftschicht zwischen der Rinde und dem Stamm, um diesen abzukühlen. Es kann auch dazu kommen, dass die dunklere Rinde abgeworfen wird und der fast weiße Stamm des Baumes ganz zum Vorschein kommt; dieses Phänomen kennen wir Menschen auch. Schwarze Kleidung absorbiert die Sonnenstrahlen, weshalb sie sich schneller aufheizt als Weiße. Genauso ist es eben auch bei diesen Bäumen.

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    Kein Grund zur Sorge. Die Bäume in der Innenstadt werfen ihre Rinde ab. © Stadt Aachen/Maria Vossen


    Außerdem kommt es vor, – was der Ein oder Andere mit Sicherheit schon einmal gesehen hat – dass die Stämme junger Bäume weiß angemalt werden. Die Platanen können das alleine. Bäume – und Pflanzen allgemein – können genau wie wir Fieber bekommen, also überhitzen. Bei Bäumen ist das bei einer Temperatur von etwa 46 Grad Celsius der Fall. Um diese Temperatur gar nicht erst zu erreichen, werfen sie ihre Rinde ab. Im Normalfall nur partiell und eher in der Baumspitze oder an der sonnen-zugewandten Seite. Andreas Schulz, vom Grünflächen- und Friedhofswesen der Stadt Aachen, äußert sich zu dem aktuell sehr ungewöhnlichen Ausmaß – sowohl in der Menge der abgeworfenen Rinde, als auch der Größe der Stücke. Dieser übermäßige Abwurf sei weder besorgniserregend, noch schädlich für die Bäume oder ein Anzeichen, dass der Baum abstirbt. „Es ist richtig, dass das Ausmaß in diesem Jahr besonders groß ist. Das liegt an den andauernden sehr hohen Temperaturen und der Trockenheit“, erklärt der Baumexperte. In diesem Zusammenhang erwähnt Schulz noch einen anderen Baum, die Baum-Hasel, die einen ähnlichen Schutzmechanismus an den Tag legt. Ihre Rinde löst sich auch ab, bleibt aber am Baum. Sie wölbt sich auf, um dem darunter liegenden Stamm Schatten zu spenden.

    Es kann dann einige Jahre dauern, bis die Platane eine neue Rinde gebildet hat.
    Das größte Problem bei diesem Rindenabwurf ist also höchstens die Schreckhaftigkeit der Menschen, wenn ein großes Stück der Rinde neben einem herunterbricht. Im Normalfall sind die Stücke nur etwa zehn mal zehn Zentimeter groß.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 25 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Platanen.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Platanen.html
    <![CDATA[Stützmauer an der Michaelsbergstraße wird saniert]]> Die Mauer entlang der Michaelsbergstraße, von der Dammstraße bis zur Kirche, ist nicht mehr standsicher und muss saniert werden. Mit einem Injektionsverfahren wird die Standsicherheit wieder hergestellt. Außerdem werden die Steine in der Ansichtsfläche teilweise ausgetauscht und neu verfugt. Festgestellt worden waren die Mängel durch den Bereich Straßenunterhaltung und Brückenbau des Aachener Stadtbetriebs in Rahmen turnusmäßiger Kontrollen. Die Arbeiten beginnen am Montag, 13. August. Der Fußweg ist in der Bauzeit eingeschränkt weiter nutzbar.

    Bevor die Bauarbeiten beginnen, wird der Bereich Grünflächenpflege des Aachener Stadtbetriebs in Abstimmung mit dem Fachbereich Umwelt die angrenzenden Gehölze zurückschneiden. Dies ist für die anschließenden Maßnahmen an der Stützmauer notwendig. 
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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 25 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Stuetzmauer.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Stuetzmauer.html
    <![CDATA[Grabkreuze gestohlen und Feuer entzündet]]> Auf dem Aachener Westfriedhof II sind zwischen Freitag, 20., und Sonntag, 22. Juli, neun Gräber geschändet worden. Unbekannte Täter haben dort jeweils die hölzernen Grabkreuze gestohlen. Die Suche nach deren Verbleib führte die Friedhofsverwalter am Montagmorgen zu einem abgebrannten Feuer einige Grabreihen entfernt. Scheinbar waren die Holzkreuze für das Feuer genutzt worden, es lagen Überreste der Grabkreuze in der Asche.

    Das Feuer war vor einer Sitzbank in unmittelbarer Nähe zu den umstehenden Bäumen entzündet worden. Die Flammen hätten leicht auf die trockenen Gehölze überspringen können. Weiterhin lagen zerbrochene Bierflaschen an der Asche und ein roter Stuhl stand neben der Fläche.

    Seitens der Friedhofsverwaltung wurde eine Liste der geschädigten Personen erstellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Aachener Stadtbetrieb bittet Zeugen, sich mit sachdienlichen Hinweisen an die Polizei zu wenden: 0241/957734210.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 24 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Grabkreuze.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Grabkreuze.html
    <![CDATA[Ein Mann mit Maß: Norbert Preuth]]>
  • Der Vermessungsexperte und Leiter des Fachbereichs Geoinformation und Bodenordnung verlässt die Verwaltung mit Wehmut, aber auch mit Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt.
  • Aufwendige Grundstückstauschgeschäfte, Vermessungen, die Kartierung von Aachen und die Vergabe von Straßennamen gehörten in seinen Verantwortungsbereich.
  • Als Nachfolger übernimmt ab 1. August Frank Kipka die Leitung des Fachbereichs.
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    Geht nach 41 Jahren im Dienst der Stadt Aachen in den Ruhestand: Norbert Preuth, Leiter des Fachbereichs Geoinformation und Bodenordnung. © Stadt Aachen / Stefan Herrmann

    Den perfekten Ausgleich hat Norbert Preuth schon vor einigen Jahren für sich entdeckt. Wenn er dem Stress des Alltags einmal für eine Weile entfliehen, dem Kopf eine Auszeit gönnen will, dann schwingt er sich auf seinen Deutz-Traktor und tuckert über die Feldwege rund um seine Heimat Übach-Palenberg. „Der Traktor ist Jahrgang 1952, so wie ich“, sagt Preuth mit dem für ihn so typischen verschmitzten Lächeln. Der langjährige Leiter des städtischen Fachbereichs Geoinformation und Bodenordnung ist Zeit seines beruflichen Lebens nie ein Lautsprecher gewesen, nie jemand, der die große Bühne brauchte, um das zu tun, was ihm über die vielen Jahrzehnte hinweg eine wahre Herzensangelegenheit geworden ist: seinen Job. Und so verpackt er seinen bevorstehenden Abschied auch elegant in diese Botschaft über das Alter seines Traktors.

    Ein wenig Wehmut schwingt mit
    Das richtige Maß finden, für Norbert Preuth – den städtischen Vermessungsdirektor – gehört das regelrecht zur DNA seines Wirkens. Zum 31. Juli 2018 geht er in den Ruhestand. Nach über 48 Jahren im Berufsleben, davon 41 Jahre bei der Stadt Aachen. „Klar, Wehmut schwingt in so einem Moment mit“, gibt der 66-Jährige unumwunden zu. „Aber langweilig wird mir auch im neuen Lebensabschnitt sicherlich nicht“, fügt er schnell an. Und dann blitzt es wieder auf, dieses verschmitzte Lachen. Norbert Preuth hat Pläne. So wie immer. Und er geht sie an. Mit Maß, versteht sich.

    Im August 1970 hat Preuth eine Ausbildung zum Vermessungstechniker in einem Ingenieurbüro in Alsdorf begonnen. Anschließend studierte er Vermessungswesen in Essen. Nach kurzen Zwischenstationen in einem Vermessungsbüro und bei der Bezirksregierung Düsseldorf wechselte der gebürtige Übach-Palenberger zum 1. Juni 1977 schließlich zur Stadtverwaltung Aachen. Dort, im Vermessungs- und Katasteramt, machte Preuth dann immer weiter Karriere, bis er zunächst die Ko-Fachbereichsleitung und, ab Gründung der Städteregion 2009, die Leitung des neu zugeschnittenen Aachener Fachbereichs Geoinformation und Bodenordnung übernahm.

    Letztes Großprojekt: Kornelimünster-West
    Es ist, das weiß auch Norbert Preuth, ein Fachbereich, der eher selten im Fokus der Öffentlichkeit, im Zentrum politischer Debatten steht. Ein Grund dafür liegt womöglich darin, dass dort so vertrauensvoll und in Kooperation mit vielen anderen Akteuren zusammengearbeitet wird, dass man am Ende langwieriger und komplexer Prozesse bei oberflächlicher Betrachtung glatt übersehen mag, wie wichtig das Know-how und die intensive Arbeit der 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FB62 – so das verwaltungsinterne Kürzel des Fachbereichs –
    gewesen ist. Das Steckenpferd von Norbert Preuth war in den vergangenen Jahren vor allem die sogenannte Baulandumlegung. „Dabei handelt es sich gewissermaßen um Grundstückstauschgeschäfte“, erklärt Preuth. Die sind zum Beispiel nötig, um neue Wohngebiete verwirklichen zu können. Unzählige private und gewerbliche Eigentümer, weitere Akteure und Institutionen wie Kirchen und Behörden kommen dann am Verhandlungstisch zusammen. „Dabei ist es uns in Aachen in all den Jahren stets gelungen, einvernehmliche Regelungen zu treffen. Das ist keine Selbstverständlichkeit!“, sagt Preuth nicht ohne Stolz. Das jüngste Ergebnis zeigt sich beim geplanten Neubaugebiet Kornelimünster-West. Preuth ist extra noch ein halbes Jahr länger im Job geblieben, um diese Baulandumlegung abzuschließen. „Bei solchen Verfahren kommt es vor allem auf Vertrauen an. Dieses hatten wir unter allen Beteiligten aufgebaut, und haben es nun zu einem guten Abschluss gebracht. Der Stadt Aachen sind alle Straßenflächen zugeteilt worden. Kornelimünster-West kann nun gebaut werden“, sagt er zufrieden. In diesem Fall hat Preuth maßgeblich dazu beigetragen, 15 beteiligte Eigentümer zusammenzubringen und für die Stadtentwicklung notwendige Grundstückstauschgeschäfte unter Dach und Fach zu bringen. Bei anderen Verfahren waren es sogar schon über 80 involvierte Eigentümer. Es überrascht wenig, dass Preuth im selben Atemzug die Teamarbeit, die dahinter steckt, betont. Das gelingt ihm – wie könnte es anders sein – ganz elegant und mit dem richtigen Augenmaß.

    Die Vermessung von Aachen
    So werden unter Beteiligung des Fachbereichs Geoinformation und Bodenordnung neue Wohn- und Gewerbegebiete vorbereitet. Aber nicht nur das. Auch die Neu- und Umbenennung von Straßennamen sowie der Vergabe der Hausnummern liegt in den Händen des Fachbereichs. Rund 1500 Straßennamen gibt es in Aachen. Über 100, schätzt Preuth, sind dabei in seiner Zeit bei der Stadt neu- und umbenannt worden. Ein weiterer großer Aufgabenbereich umfassen die umfangreichen Geoinformationen. Man könnte vereinfacht auch sagen: die Vermessung und Kartierung von Aachen. „Geoinformationen sind die Grundlage für fast jede Entscheidung einer Stadt: Wo soll, wo kann eine Kindertagesstätte gebaut werden? Wo können neue Straßen entlanglaufen?“, nennt Preuth nur einige Beispiele. Entscheidet der Rat über wegweisende Projekte wie zum Beispiel Bebauungspläne für Wohngebiete, bilden Geoinfo-Karten stets die Grundlage für das Votum. Eines der großen Projekte der vergangenen Jahre war die Entwicklung eines komplett überarbeiteten Geoinformationssystems, das unter der Federführung von Preuths Nachfolger Frank Kipka 2017 online gegangen ist. Das Geoportal ist jederzeit abrufbar unter http://geoportal.aachen.de. Dabei handelt es sich keineswegs um ein reines Experten-Werkzeug. Die zahlreichen thematischen Karten bieten allen Bürgerinnen und Bürgern spannende Einblicke in ihre Stadt.

    Der Berg ruft
    Eine Stadt, die für den Übach-Palenberger Preuth in über vier Jahrzehnten zur zweiten Heimat geworden ist. Eine Herzensangelegenheit. „Ich habe meinen Beruf immer sehr gerne ausgeübt. Würde mich heute jemand fragen ‚Würdest du alles wieder so machen?‘, dann hieße die Antwort ganz klar: ja! Ich komme gerne zur Arbeit.“ Was wird sich nun ändern für Norbert Preuth? „Ich fahre seit 41 Jahren mit dem Zug von Übach-Palenberg nach Aachen“, erzählt der Pendler. Künftig wird er wohl mehr Zeit in anderen Gefährten verbringen. Zum Beispiel in seinem Wohnwagen. In wenigen Tagen geht es darin mit seiner Frau Bettina in Richtung Alpen. „Ich stehe der Bergziege nämlich näher als dem Deichschaf“, sagt er schmunzelnd. Doch auch andere Ziele schweben ihm schon vor. Dazu musiziert er leidenschaftlich, liebt Brass- und Bigband-Musik. Und dann wäre da ja noch der Traktor, Jahrgang 1952. So wie er. Norbert Preuth wird all das mit dem richtigen Maß angehen.

    Weitere Infos:
    Den Leitungsposten des Fachbereichs Geoinformation und Bodenordnung übernimmt ab dem 1. August Frank Kipka. Der 58-jährige gebürtige Wuppertaler lebt seit 33 Jahren in Aachen und arbeitet seitdem bei der Stadtverwaltung. Seit 2009 ist er stellvertretender Leiter des FB62.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 24 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Preuth.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Preuth.html
    <![CDATA[Reisegruppe aus Halifax beim Oberbürgermeister zu Besuch]]> Bereits seit 1979 kommt die Gruppe aus Halifax in die Kaiserstadt im Rahmen der langjährigen Städtepartnerschaft zwischen Aachen und Halifax. Wie bei jedem Besuch haben die Aachener ein schönes Wochenprogramm für ihre Gäste zusammengestellt. Der erste Programmpunkt war die Begrüßung durch Oberbürgermeister Marcel Philipp am heutigen Vormittag (23. Juli 2018) im Weißen Saal des Rathauses. Philipp erzählte kurz von der Stadtgeschichte und betonte gleichzeitig die Lebendigkeit der Stadt durch Studierende, E-Mobilität und StartUps.

    Im Anschluss daran übergab die Reisegruppe Halifax dem Oberbürgermeister ein Gastgeschenk aus England. Die Reisenden freuen sich schon jetzt darauf, im nächsten Jahr die Reisegruppe aus Aachen - hoffentlich in Begleitung von Marcel Philipp - begrüßen zu dürfen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 23 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Halifax.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Halifax.html
    <![CDATA[Family and University – neue Webseite geht online]]> Kinder und gleichzeitig studieren, forschen oder lehren: Das stellt eine echte Herausforderung dar! Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten der Unterstützung in Form von finanzieller Hilfen, Kinderbetreuung und Vergünstigungen. Diese gestaltet sich allerdings nicht immer als ganz überschaubar. Für eine bessere Übersichtlichkeit ist bereits im Oktober 2017 die Website www.aachen.de/hochschule_und_familie für detaillierte Informationen zum Thema Studieren und Forschen mit Kind online gegangen. Geballte Infos für deutschsprachige Studierende, Forscher oder Dozentinnen oder Dozenten. Aber: Was ist mit den vielen Nicht-Muttersprachlerinnen und -sprachlern an den international ausgerichteten Aachener Hochschulen?

    Für diese Zielgruppe wurden die Seiten jetzt von einem Muttersprachler ins Englische übersetzt. Unter www.aachen.de/university_and_family stehen die umfangreichen Infos für – werdende – Familien ab sofort zur Verfügung.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 23 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Family-and-University.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Family-and-University.html
    <![CDATA[across the borders setzt Akzente im Depot Talstraße]]> across the borders zieht weiter in die Piazza im Depot Talstraße. Auch hier setzt das Veranstaltungsmanagement des Kulturbetriebs der Stadt Aachen Akzente und hat sich für den neuen Spielort zwei außergewöhnliche Konzerte ausgesucht, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Beginnen wird am Freitag, 27. Juli, das „Naghash Ensemble“. Sie haben die altarmenischen Klänge neu für das 21. Jahrhundert erfunden. Komponist John Hodian erweckt dabei mittelalterliche armenische Gedichte, Klagen und Beschwörungen zu neuem Leben. Die jüngsten Werke des amerikanisch-armenischen Komponisten vereinen volkstümliche armenische Klänge mit Neuer Klassik, Postminimalismus und unbändiger Jazzenergie. Ausgehend von mittelalterlichen armenischen Gedichten erschaffen drei armenische Sängerinnen und Instrumentalisten an Duduk, Oud, Dhol und Flügel neue Musik, die fremd und zugleich vertraut klingt, irdisch und wie nicht von dieser Welt. Die Stücke sind tief in der armenischen Kultur verankert und gehen zugleich weit darüber hinaus.

    Am Samstag, 28. Juli, wird die Gruppe „NEN“ Ihre Deutschlandpremiere im Depot Talstraße feiern. Anknüpfend an den großen Erfolg 2009 in der Kirche St. Paul in Aachen mit Xala „The Five Elements“, wagen die Veranstalter das Experiment mit dem überdimensionalen Klanginstrument jetzt erneut. Diesmal mit „Xala III“ und 2 weiteren großartigen Musikern, die sich zusammen gefunden haben und aus deren Zusammenarbeit „NEN“ wurde.

    „NEN“ ist ein Kollektiv aus drei Musikern und einer Musiker-Tänzerin. Aus unterschiedlichsten stilistischen Richtungen kommend, finden sie im Jahre 2015 zusammen, um eine gemeinsame musikalische Idee zu verfolgen. Alle Mitglieder des Kollektivs haben jahrzehntelange Erfahrung aus unzähligen Eigen-Produktionen, außergewöhnlichen Projekten, weltweiten Touren und Plattenaufnahmen. „NEN“ überrascht und will stilistische Schubladen weiträumig umschiffen. Und wer ein Konzert dieser Band miterlebt, gerät in einen typischen NEN-Sog, aus dem es kein Entrinnen gibt. Eine Herausforderung also - mit glücklichen Folgen!

    Eintritt:

    VVK 15,00 € / 12,00 € (erm.) zzgl. Gebühren

    AK 18,00 € / 15,00 € (erm.)

    www.ADticket.de / www.acrosstheborders.de / Klenkes-Ticketshop im Kapuzinerkarree / Kundenservice Medienhaus Aachen, Am Elisenbrunnen / AVANTEL-Ticketservice, Friedlandstr. 18 / u. v. m.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 23 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/across-the-borders.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/across-the-borders.html
    <![CDATA[Luftreinhaltung: Die Stadt Aachen legt Berufung ein]]> Nach der Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat nun auch die Stadt Aachen heute Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Aachen vom 8. Juni 2018 zur Klage der Deutschen Umwelthilfe auf Fortschreibung des Luftreinhalteplans Aachen eingelegt. Die Begründung für die Berufung wird derzeit vorbereitet, sie wird fristgerecht binnen eines weiteren Monats eingereicht.

    Mit dem Urteil hatte das Verwaltungsgericht die Bezirksregierung Köln aufgefordert, bis zum 1. Januar 2019 einen Luftreinhalteplan vorzulegen, der sicherstellt, dass die Stickstoffdioxid-Grenzwerte im Stadtgebiet schnellstmöglich eingehalten werden.

    Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Frage, wie die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 27. Februar 2018 umzusetzen ist, hat das Verwaltungsgericht Aachen die Berufung gegen sein Urteil ausdrücklich zugelassen. Auch die Landesregierung weist in ihrer Presseerklärung vom heutigen Tag zu ihrer Berufung darauf hin, dass aus Sicht des Verwaltungsgerichts Aachen durch eine obergerichtlichen Klärung eine einheitliche Rechtsanwendung in Nordrhein-Westfalen sichergestellt werden könnte. Über die Berufung entscheidet das Oberverwaltungsgericht in Münster.

    Die Stadt Aachen steht mit der Bezirksregierung Köln in enger Abstimmung über die Fortschreibung des Luftreinhalteplanes. Die Vorgaben des Bundesverwaltungsgerichts werden dabei vollumfänglich berücksichtigt. Nach wie vor geht die Stadt Aachen davon aus, dass aufgrund der bereits in den zurückliegenden Jahren umgesetzten und künftig umzusetzenden Maßnahmen die Belastung an Stickstoffdioxid unter die Grenzwerte gesenkt werden kann.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 23 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Luftreinhaltung_Berufung.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Luftreinhaltung_Berufung.html
    <![CDATA[Schwimmkurse in den Sommerferien]]> Schwimmen ist im Sommer die beste Möglichkeit sich abzukühlen. Wer dabei noch etwas lernen möchte, ist bei den Sommerferien Schwimmkursen in der Schwimmhalle Brand genau richtig. Die Schwimmhalle bietet verschiedene Kurse für alle Altersgruppen an, bei denen man unter Anleitung unter anderem an seinem Schwimmstil arbeiten oder für ein Schwimmabzeichen trainieren kann.

    Anmelden kann man sich bei der Schwimmhalle Brand unter 0241 520323. Die Kosten für alle Kurse liegen bei 33€ für eine Woche à fünf Schwimmstunden inklusive Eintritt. Bei den folgenden Kursen sind noch Plätze frei:

    • Trainieren für das Schwimmabzeichen Bronze / Silber
      Zeitraum: 06. August – 24. August; jeweils von Montag bis Freitag
      Uhrzeit: 14.30 – 15 Uhr
    • Rückenkraul Kurs
      Zeitraum: 06. August – 10. August
      Uhrzeit: 16 – 16.45 Uhr
    • Kraul Kurs für Kinder
      Zeitraum: 13. August – 17. August
      Uhrzeit: 16 – 16.45 Uhr
    • Trainieren für das Schwimmabzeichen Gold
      Zeitraum: 20. August – 24. August
      Uhrzeit: 16 – 16.45 Uhr
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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 23 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Schwimmkurse.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Schwimmkurse.html
    <![CDATA[Bebauungsplan zum Tuchfabrik-Becker-Gelände liegt aus]]> Der Bebauungsplan für das frühere Gelände der Tuchfabrik Becker in Brand liegt noch bis Freitag, 10. August, zur Ansicht aus. Auf dem Areal zwischen Niederforstbacher Straße, Zehntweg, Im Kollenbruch und Vennbahntrasse soll ein Wohngebiet entstehen. Interessierte können sich die Pläne im Verwaltungsgebäude Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, 4. Etage, Raum 400, anschauen: montags bis donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und von 13.30 Uhr bis 16 Uhr, mittwochs bis 17 Uhr und freitags bis 13 Uhr. Wer sich zum Bebauungsplan gegenüber der Stadt Aachen äußern möchte, nutze die folgende Mailadresse: bebauungsplan@mail.aachen.de. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aachen.de/bauleitplanung.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 23 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Bebauungsplan_Tuchfabrik.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Bebauungsplan_Tuchfabrik.html
    <![CDATA[Adalbertsteinweg wegen einer Fahrbahnsanierung gesperrt]]> Der Adalbertsteinweg ist vom 16. Juli an vier Wochen lang auf dem Abschnitt zwischen Sedan- und Eifelstraße komplett gesperrt. Die Fahrbahn muss hier dringend saniert werden. Sie ist in Richtung Innenstadt direkt nach dem Kreuzungsbereich Sedan-/Bismarckstraße massiv abgesackt.

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    Der Adalbertsteinweg bleibt in den kommenden Wochen gesperrt. Foto: Stadt Aachen / Harald Beckers

    Mittels eines neuartigen Injektionsverfahrens wird die Straße wieder angehoben. Diese Methode wird beispielsweise bei Gleisarbeiten angewendet, um eine Strecke zu ebnen. In Aachen wird das patentierte Verfahren erstmals eingesetzt, wodurch aufwändige Aushubarbeiten bis zu acht Metern Tiefe vermieden werden.

    Nach diesem Spezialarbeiten wird die Fahrbahndecke abgefräst und daraufhin eine neue Asphaltdecke aufgetragen.

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      Foto: Stadt Aachen / Harald Beckers


    Umleitungsstrecken

    Stadteinwärts ist eine Umleitung über Sedanstraße, Hohenzollernplatz und Stolberger Straße ausgeschildert. Ab Josefskirche ist der Adalbertsteinweg wieder wie gewohnt befahrbar. Außerdem wird für die Zeit der Bauarbeiten stadteinwärts das Linksabbiegen in die Bismarckstraße ermöglicht. Planskizze

    Stadtauswärts wird der Autoverkehr ebenfalls umgeleitet. Kurz hinter dem Justizzentrum führt die Umleitung nach links in die Stolberger Straße und vom Hohenzollernplatz und die Sedanstraße zurück zum Adalbertsteinweg an der
    Kreuzung Bismarck-/Elsassstraße.

    Die Einfahrt in den Adalbertsteinweg in Richtung Kirberichshofer Weg und Eifelstraße auf Höhe der Josefkirche ist nur
    noch für Anlieger geöffnet. Planskizze

      

       

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 23 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Adalbertsteinweg_PM.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Adalbertsteinweg_PM.html
    <![CDATA[Die Bauarbeiten auf Aachens Straßen gehen weiter]]>
  • Fünf größere Baumaßnahmen und einige kleinere beginnen in den nächsten Wochen und Monaten.
  • Bei mehreren Baustellen ist mit einem Ende bis Ende September oder zum Jahresende zu rechnen.
  • Stadt und Stawag sind stets damit beschäftigt, die Infrastruktur in Aachen auf einem hohen Niveau zu erhalten und zu verbessern.
  • Die Bauarbeiten gehen weiter in der Stadt Aachen. Denn die Stawag und die Stadt sind stets damit beschäftigt, die Infrastruktur auf einem hohen Niveau zu erhalten und zu verbessern. Deshalb sind kleine und große Baustellen im Stadtgebiet nicht zu vermeiden. Mit welchen Baustellen die Aachener Bevölkerung im zweiten Halbjahr des Jahres 2018 rechnen müssen, haben Stadt und STAWAG nun vorgestellt.

    Mozart, Franz- und Karmeliterstraße
    Eine größere Baustelle ist unter anderem in Mozart-, Franz- und Karmeliterstraße geplant. Die Mozartstraße ist auf 200 Meter betroffen, die Franzstraße auf 300 Meter und die Karmeliterstraße auf 150 Meter. Die Bauzeit ist in der Mozartstraße auf neun Monate angesetzt, in Franz- und Karmeliterstraße auf zehn Monate. Die Arbeiten beginnen im Juli und August 2018. In der Mozartstraße wird zum Ende der Arbeiten das Parken verbessert, überdies werden sechs neue Baumfelder angelegt und später bepflanzt.

    Ludwigsallee/Roermonder Straße
    Auf eine zweite größere Baustelle müssen sich Verkehrsteilnehmer in Ludwigsallee und Roermonder Straße einstellen. Auch hier werden die Ver- und Entsorgungsleitungen und im Anschluss die Straßen erneuert. Betroffen ist sowohl der Abschnitt zwischen Lousbergstraße bis Ponttor und in die Roermonder Straße (1. Bauabschnitt) und von der Kupferstraße bis zur Bastei (2. Bauabschnitt). Die Bauzeit im ersten Abschnitt soll 16 Monate dauern, im zweiten rund 18 Monate. Ende August beginnen die Arbeiten im ersten Bauabschnitt. Die Rechtsabbiegespur von der Ludwigsallee in Richtung Laurensberg und Bendplatz bleibt bestehen. Die Fahrspuren in Richtung Pontwall entfallen während der Bauarbeiten. Der Autoverkehr wird in der Bauphase auf die Saarstraße in zwei Richtungen verlegt.

    Grüner Weg
    Die Arbeiten am Grünen Weg beginnen voraussichtlich im Oktober 2018 auf einer Länge von 1,2 Kilometer zwischen Lombarden-/Passstraße und den Gasballons. Die Stawag erneuert zunächst die Ver- und Entsorgungsleitungen, später wird die Straße komplett saniert. Mit einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren ist zu rechnen.

    Salierallee
    Die Salierallee ist in beiden Fahrtrichtungen in die Jahre gekommen. Die Kanäle sind marode und müssen dringend erneuert werden, gleiches gilt für die Fahrbahnen und Gehwege. In fünf Bauabschnitten soll die Infrastruktur der Straße erneuert werden. Die Stawag rechnet allein bei den Arbeiten in ihrem Netz mit einer Bauzeit von rund 20 Monaten (Bauabschnitte 1 bis 3). Hinzu kommt noch einige Zeit für den Straßenbau (4. und 5. Bauabschnitt). Die Stawag-Arbeiten beginnen Ende August mit einer unterirdischen Sanierung der Kanalröhren. An den gesicherten Einstiegsstellen könnte der Autoverkehr behindert werden.

    Krefelder Straße
    Dringend erforderlich ist auch der Bau einer neuen Wasserleitung in der Krefelder Straße zwischen Soerser Weg und Bastei auf einer Länge von 300 Meter. Die Leitung muss erneuert werden, weil in jüngerer Vergangenheit zu viele
    Einzelschäden aufgetreten waren. Die letzte größere Reparatur an dieser Stelle war erst vor Kurzem nötig. Weil dabei die Fahrbahn großräumig unterspült worden war, musste die Krefelder Straße auf diesem Abschnitt komplett gesperrt werden. Die Bauarbeiten sollen nach dem CHIO-Reitturnier beginnen und rund fünf Wochen dauern. Die neue Leitungstrasse verläuft am rechten Straßenrand. Der Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeführt, eine weitere Vollsperrung kann so vermieden werden.

    Weitere Projekte
    Weitere Projekte, die noch in diesem Jahr begonnen werden, betreffen das geplante Neubaugebiet Kornelimünster-West (Ver- und Entsorgungsleitungen, Baustraße), die Münsterstraße zwischen Vennbahnquerung und Wilhelm-Ziemons-Straße in Brand und die Gehwege in der Stolberger Straße und der Elsassstraße im Umfeld der Moschee.

    Ein Ende in Sicht
    Bei folgenden Baumaßnahmen ist ein Ende in Sicht. Die Kurbrunnenstraße konnte noch am 12. Juli wieder in beiden Richtungen für den Autoverkehr freigegeben werden, bis Ende September werden aber noch einige verkehrliche Details verbessert.

    Die Pflasterarbeiten im Hof und auf dem Markt (verbesserte elektrische Versorgung und Spezialpoller am Übergang zum Büchel) können in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Gleiches gilt für die Arbeiten in der Mariahilfstraße, An den Frauenbrüdern/Kasernenstraße und an der Haltestelle Turmstraße am Audimax.

    Bis zum Ende des Jahres dauert es noch im Gasborn, in der Südstraße und auf der Trierer Straße in Forst.

    Zahlen, Daten, Fakten

    • Leitungsnetz insgesamt: 8.000 Kilometer für Strom und Beleuchtung, Erdgas, Fernwärme, Trinkwasser und Telekommunikation
    • Davon Kanalnetz: 800 Kilometer
    • Straßennetz: 790 Kilometer
    • 10 Meter Leitung je Meter Fahrbahn/Gehweg
    • Altersstruktur der Anlagen inhomogen
    • Die Ver- und Entsorgungsleitungen haben eine Lebensdauer von 50 bis 70 Jahre
    • 200 Kilometer davon müssen jährlich im Netz erneuert werden. Dafür müssen Gräben in einer Länge von 20 bis 25 Kilometer ausgehoben werden.

    Präsentation "Baustellen 2. Halbjahr 2018" (PDF)

      

      

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 17 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/baustellen_2_hj_2018.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/baustellen_2_hj_2018.html
    <![CDATA[Brückenarbeiten: Luxemburger Ring gesperrt]]>
  • In den Sommerferien wird der Luxemburger Ring zwischen Eupener Straße und Ronheider Berg teilweise komplett gesperrt.
  • Feuchtigkeitsschäden an der Brücke machen die Bauarbeiten an der Brücke notwendig.
  • Eine Umleitung ist in beide Richtungen ausgechildert. Überblick
  • Die Brücke am Luxemburger Ring in Aachen wird mit einer Großmaßnahme instand gesetzt. Hierzu muss die Fahrbahn teilweise voll gesperrt werden. Die notwendigen Arbeiten werden unter Vollsperrung in den Sommerferien ausgeführt, um die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten. Erforderlich sind eine umfängliche Betoninstandsetzung der Hohlkästen, die Erneuerung des Betons auf dem Gehwege sowie der Einbau von Lärmschutzwänden. Die Bauarbeiten haben am 2. Juli 2018 begonnen.

    Feuchtigkeitsschäden an der Brücke
    Bei einer Begehung der dreifeldrigen Spannbetonbrücke wurden Feuchtigkeitsschäden an der Unterseite der Hohlkastenplatte festgestellt. Um festzuhalten, welche Schäden dabei am Beton entstanden sind, wurden die Kammern untersucht. Anhand weiterer betontechnologischer Untersuchungen wurde schließlich der dringende Sanierungsbedarf f erkannt.

    Um die Verkehrssicherheit des Bauwerks weiterhin zu gewährleisten und um eine kostenintensive Schadensausweitung und Folgeschäden zu vermeiden, ist die dringende Maßnahme notwendig. Neben der Betonsanierung erfolgen eine Erneuerung der Gehwegoberfläche und der Einstiegsschächte mitten in der Fahrbahn. Das Geländer wird ebenfalls erneuert, unter anderem, um an das geforderte Höhennmaß für einen Radweg angepasst zu werden. Weiterhin wird eine Lärmschutzeinrichtung aufgebaut.

    Die Arbeiten an der Brücke beginnen am Montag, 2. Juli, direkt unter Vollsperrung des Straßenabschnitts zwischen Ronheider Weg und Martelenberger Weg. Bis voraussichtlich Mittwoch, 25. August, werden diese Arbeiten abgeschlossen sein. Eine Vollsperrung ist notwendig, um in die Hohlkästen der Brücke einzusteigen und dort die Betonsanierung auszuführen. Im Anschluss daran erfolgt eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn voraussichtlich bis Oktober.

    Umleitungen werden eingerichtet
    Die Umleitungen werden wie folgt geregelt: Zwischen Eupener Straße und dem Martelenberger Weg wird auf dem Luxemburger Ring der Anliegerverkehr zugelassen. Für den Verkehr in Richtung Eupener Straße wird eine Umleitung über den Ronheider Weg und die Weißhausstraße eingerichtet. Verkehre in Richtung Lütticher Straße werden über die Eupener Straße - Weißhausstraße - Im Brockenfeld - Aachen-Münchner-Allee - Limburger Straße - Hohenstaufenallee großräumiger geführt, dies insbesondere auch, um die Anwohner des Ronheider Weges nicht durch eine zwei-Richtungs-Umleitung mehr als unbedingt notwendig zu belasten. Für Fußgänger und Radfahrer wird immer eine Möglichkeit der Passage offen bleiben.

    Weitere Sanierungsarbeiten
    Im Schatten dieser Baustelle werden zudem im Bereich der Tennisanlage am Luxemburger Ring Straßensanierungsarbeiten ausgeführt. Die dort vorhandene Straßensenkung, die sich dort wegen mangelhafter Baugrundstabilität gebildet hat, wird durch Injektionen ausgeglichen. Abschließend erhält der Abschnitt eine neue Fahrbahndecke.

       

      

     

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 17 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Luxemburger_Ring_Brueckenarbeiten.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Luxemburger_Ring_Brueckenarbeiten.html
    <![CDATA[Stadtbetrieb bittet um Mithilfe beim Gießen der Bäume]]> Wegen der anhaltenden Trockenheit schwindet das Wasser im Boden. Dies führt dazu, dass zahlreiche Bäume nur noch von der eigenen Restfeuchtigkeit leben. Bereits jetzt sind die Auswirkungen zu sehen: Das Laub wird viel heller und welk. Manche Bäume haben sogar schon einen permanenten Welkepunkt erreicht. „Das ist wie ein Herzstillstand“, beschreibt Andreas Schulz, Teamleiter Baumpflege des Aachener Stadtbetriebes. Besonders junge Bäume sind davon betroffen, denn sie konnten noch nicht ausreichend breite und tiefe Wurzeln bilden. Doch dieser Punkt kann abgewendet werden, indem die Bäume gegossen werden.

    Der Aachener Stadtbetrieb bittet daher um Mithilfe: Seit Wochen gießen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Bäume und Pflanzen. Dies können die Bürgerinnen und Bürger unterstützen, indem sie Bäume in der eigenen Wohnstraße mit Wasser versorgen. Leitungs- und Regenwasser sind gleichermaßen geeignet Dabei gilt: Zu viel gibt es nicht, und jeder Eimer oder jede Gießkanne zählt.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtbetriebs danken im Voraus für die Unterstützung!

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 09 Jul 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Baeume_giessen.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Baeume_giessen.html
    <![CDATA[„Dialog der Religionen“: Grundsätze zur Zusammenarbeit]]> Gemeinsam mit den 24 anderen Mitgliedern des Arbeitskreises „Dialog der Religionen“ unterzeichnete Oberbürgermeister Marcel Philipp heute (26. Juni) im Weißen Saal des Aachener Rathauses offiziell die „Grundsätze zur Zusammenarbeit“, die der Arbeitskreis in fast viereinhalbjähriger Arbeit beraten und erstellt hatte. „Ich freue mich, dass ich für die Stadt Aachen ein Teil dieser Vereinbarung sein darf“, sagte OB Marcel Philipp. Und ergänzte: „In diesen Grundsätzen findet das harmonische, wertschätzende Miteinander der verschiedenen Religionsgemeinschaften in der Stadt seinen Ausdruck und stellt die Basis für die weitere Arbeit des Arbeitskreises dar.“ Dem Dokument wurde entsprechend ein Zitat aus einer Dialogsitzung von 2007 vorangestellt: „Wir sprechen miteinander – um uns gegenseitig kennen zu lernen, um uns zu verständigen, und um gemeinsam zu suchen, wie wir das Zusammenleben in Aachen friedlich gestalten können.“

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    Oberbürgermeister Marcel Philipp unterzeichnete im Weißen Saal des Aachener Rathauses gemeinsam mit den 24 anderen Mitgliedern des Arbeitskreises „Dialog der Religionen“ die „Grundsätze zur Zusammenarbeit“. © Stadt Aachen / Andreas Herrmann.


    Der "Dialog der Religionen" wurde im November 2005 als Arbeitskreis von Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften sowie der städtischen Integrationsbeauftragten gegründet. Ihm gehören neben der katholischen und evangelischen sowie frei-evangelischen Kirche(n), der Griechisch-, Russisch und Koptisch-orthodoxen Kirche, die Alevitische Gemeinde, die Baha’i-Gemeinde, die Jüdische Gemeinde, die Hindu Gemeinde, die Quäker, die muslimischen Gemeinden (Sunniten und Schiiten) und die Buddhistischen Gemeinschaften, die Stadt Aachen sowie die Nichtregierungsorganisation "Religions for Peace" an. Schon allein das dokumentiert die Bereitschaft und den Willen aller Beteiligten, aufeinander zuzugehen, gemeinsame Werte herauszuarbeiten, die Werte anderer Kulturen zu akzeptieren, aber auch Unterschiedlichkeiten anzuerkennen.

    Im Laufe der Zeit entstand in der Arbeit des Dialogs der Wunsch, die über Jahre im harmonischen Miteinander gewachsenen Strukturen und erprobten Verhaltensweisen zusammenzufassen und festzuschreiben, um auch in späteren Zeiten eine verbindliche Grundlage zu haben, auf die sich alle Mitglieder mit gutem Gewissen berufen können. Ziel war einerseits den Geist des Dialogs und die gewachsenen Strukturen abzubilden, aber auch Regeln für die künftige Arbeit des Dialogs zu formulieren und organisatorische Fragen zu klären.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 28 Jun 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Dialog-der-Religionen.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Dialog-der-Religionen.html
    <![CDATA[Neu: Kunstrasenplatz und Beleuchtungsanlage]]> Die Umwandlung von Asche- in Kunstrasenplätze geht im kommenden Jahr in Aachen weiter: Das Jürgen-Ortmanns-Stadion, dessen Hauptnutzer Rhenania 1919 Richterich e. V. ist, wird 2019 einen Kunstrasenplatz erhalten.

    Wieder mehr Licht ins Dunkel bringt bald die Erneuerung der Trainingsbeleuchtungsanlage auf dem Sportplatz Heider-Hof-Weg. Die jetzige Anlage ist aus dem Jahr 1971.

    Beide Maßnahmen wurden in der gestrigen Sportausschusssitzung (Donnerstag, 14. Juni) einstimmig beschlossen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 15 Jun 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Kunstrasen_Richterich.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Kunstrasen_Richterich.html
    <![CDATA[Nur noch bis 17. Juni 2018: Gestatten, Suermondt!]]> Tatkräftiger Entrepreneur, weltgewandter Bankier und polyglotter Ratsherr: Barthold Suermondt (1818 – 1887) war einer der bedeutendsten Industriellen der Gründerzeit im Aachen-Lütticher Raum. Und er war ein ausgezeichneter Kunstkenner, der mit hohem Qualitätsanspruch Gemälde sammelte.

    Zur Feier seines 200. Geburtstages würdigt das SLM die Sammlertätigkeit Suermondts, der aufgrund seiner großzügigen Stiftungen zum ersten Namensgeber des Hauses wurde: Die Ausstellung Gestatten, Suermondt! Sammler, Kenner, Kunstmäzen vereint 60 Gemälde und 22 Zeichnungen der ehemaligen Suermondtschen Sammlungen, die heutzutage größtenteils der Berliner Gemäldegalerie und dem Aachener Suermondt-Ludwig-Museum gehören. Darunter befinden sich herausragende Werke von Holbein, Rembrandt, Frans Hals, Jacob van Ruisdael, Rachel Ruysch, Jan Steen, Judith Leyster u.a.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 11 Jun 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Nur-noch-bis-17_-Juni-2018_-Gestatten_-Suermondt_.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Nur-noch-bis-17_-Juni-2018_-Gestatten_-Suermondt_.html
    <![CDATA[Vorfreude auf das SeptemberSpecial 2018]]>
  • Hochwertiges Kultur- und Unterhaltungsprogramm mit lokalen, nationalen und internationalen Künstlern auf fünf Plätzen im Herzen der Stadt vom 13. bis 16. September – open air und kostenlos.
  • Elisengarten, Münsterplatz, Katschhof, Markt und direkt vor dem Hauptgebäude der RWTH – die ganze Stadt wird bespielt. Und zum Auftakt auf der Marktbühne die Show „Aachen – hausgemacht!“
  • MAC und Stadt kooperieren auf bewährte Weise. RWTH bringt sich ein. Der Dank geht an die Sponsoren und die weiteren Programmgestalter von Kulturbetrieb, Burg Wilhelmstein und Musikbunker.
  • Zuhören, erleben, staunen: Das traditionelle „AachenSeptemberSpecial“ lädt alle Bürgerinnen und Bürger und alle Gäste Aachens dazu ein, Musik und Kultur im Herzen der Stadt zu genießen – unter freiem Himmel, bei freiem Eintritt. Dieses Jahr findet das Festival vom 13. bis 16. September statt. Veranstalter sind die Stadt Aachen, und der MAC – Märkte und Aktionskreis City e.V.; als Kooperationspartner ist erneut die RWTH Aachen an Bord.

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    Sie freuen sich auf das AachenSeptemberSpecial 2018, vier Tage wird vom 13. bis 16. September ein großes Fest in der Stadt gefeiert – open air, hochklassig, kostenlos. Oberbürgermeister Marcel Philipp, MAC-Geschäftsführer Manfred Piana und der -Aufsichtsratsvorsitzende Klaas Wolters und viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter präsentierten am 7. Juni das Programm. Foto: Stadt Aachen/Bernd Büttgens

    Soul, Funk, Rock oder Pop und Electro - für jede(n) ist etwas dabei
    An vier Tagen präsentieren sich zahlreiche internationale, nationale und lokale Künstler auf vier Bühnen, im Elisengarten, auf dem Münsterplatz, auf dem Markt und - ab Freitag – zum zweiten Mal vor dem Hauptgebäude der RWTH Aachen. 2016 gab es die so genannte „Studi-Bühne“ mit großem Zuspruch im Kármán-Hof. „Der Umzug Richtung Templergraben im Vorjahr hat sich gelohnt“, erklärte RWTH-Sprecher Thorsten Karbach, deshalb wird in diesem Jahr wieder an dieser Stelle gefeiert. Maßgeblich wird das viertägige Gesamtprogramm von den erfahrenen Machern des Veranstaltungsmanagements im Kulturbetrieb der Stadt, von der Burg Wilhelmstein, vom Musikbunker und vom MAC gestaltet.

    Das musikalische Spektrum reicht von Soul und Funk über Rock, Pop und Jazz bis hin zu Electro. Die Auswahl ist wie immer: groß. Von „Saint City Orchestra“ und „Steal a Taxi“ über den “Öcher Ovvend“, „Bonita & The Blues Shacks“ bis hin zum Finale des STAWAG Music Awards und „Querbeat“ ist vieles geboten.

    „Das ist allerbestes Stadtmarketing“, schwärmte Oberbürgermeister Marcel Philipp bei der Präsentation des Programms am Donnerstagmittag (7. Juni). Ein besonderer Dank des Oberbürgermeisters ging zudem an die Sponsoren: „Sie machen durch ihr Engagement dieses viertägige Vergnügen, auf das wir uns alle freuen, überhaupt erst möglich.“

    „Vielfältig und mit einzigartigem Ambiente“
    Dass man von einem vielfach erfolgreich erprobten und durchaus ausgeruhten Konzept sprechen kann, unterstrich der Geschäftsführer des MAC, Manfred Piana: „Das SeptemberSpecial ist ein Fest für alle – familienfreundlich, vielfältig und in einem einzigartigen Ambiente – und alles kostenlos. Was will man mehr?!“ Und MAC-Aufsichtsratsvorsitzender Klaas Wolters sprach von „einem spätsommerlichen Vergnügen für alle Sinne, das Laune und hoffentlich viel Lust auf Aachen macht“.

    Ein Höhepunkt des Vorjahres findet diesmal auf dem Katschhof seine Fortsetzung. Unterm Riesenrad laden lokale Gastronomen zum Genießen frisch zubereiteter Leckerbissen ein.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 08 Jun 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Vorfreude-auf-das-AachenSeptemberSpecial-2018.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Vorfreude-auf-das-AachenSeptemberSpecial-2018.html
    <![CDATA[Rathaus: Sitzung des Bürgerforums]]> Ab 17 Uhr findet am morgigen Dienstag, 29. Mai, die Sitzung des Bürgerforums im Ratssaal des Rathauses am Markt statt. Es stehen einige wichtige und für die Bürgerschaft interessante Themen auf der Tagesordnung.

    So geht es unter anderem um das neue Verpackungsgesetz und die Frage: „Welche Einflussmöglichkeiten hat die Stadt zukünftig bei der Sammlung von Kunststoffabfällen? Gibt es Alternativen zum Gelben Sack?“. Auch wird über die Forderung einer wöchentlichen Leerung der Biotonnen, über die Optimierung der Reitwege, über die Umgestaltung der Straße Im Johannistal und über die Verkehrssituation in der Junkerstraße gesprochen.

    Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich im Bürgerforum zu Wort zu melden. Auch wenn es um die Kanalbaumaßnahme in der Eginhardstraße oder um benötigte Parkplätze vor der Kindertagesstätte Clara Fey geht. Außerdem auf der Tagesordnung: das aktuell stark diskutierte Thema „Neues Kurhaus“. Dabei geht es um das passende Sanierungs- und Nutzungskonzept.

    Prinzipiell gilt: Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner sind zu den öffentlichen Beratungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse herzlich willkommen. Alle Termine, Tagesordnungspunkte und die öffentlichen Sitzungsunterlagen sind im Ratsinformationssystem der Stadt Aachen unter: http://ratsinfo.aachen.de/bi/allris.net.asp.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 28 May 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Buergerforum.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Buergerforum.html
    <![CDATA[Gemeinsam mit den Bürgern Zukunft gestalten]]> Die Aufgabe ist klar: „Wir wollen die Lebensqualität in Aachen verbessern. Im Verkehr gibt es dafür viel Potenzial“, sagte Oberbürgermeister Marcel Philipp am Montag (14. Mai) im Aachener Rathaus bei der offiziellen Eröffnung der „Erlebniswelt Mobilität Aachen“. Unter diesem Label haben sich die Initialpartner des Projektes – die Stadt Aachen, e.GO, Lumileds, Ericsson, FEV, der Lehrstuhl „PEM“ der RWTH Aachen und die ASEAG – zusammengeschlossen, um gemeinsam an Aufgaben zu arbeiten, die den Standort Aachen zum Vorreiter für zukünftige, innovative und urbane Mobilitätslösungen machen sollen.

    Der Schwerpunkt des Projektes liegt beim Autonomen Fahren. Um künftig Fahrzeuge ohne Fahrer am Verkehr teilnehmen zu lassen, benötige die Schnittstelle zum Menschen eine besondere Aufmerksamkeit, erläuterte Michael Riesener, Leiter der Forschungsabteilung der e.GO Mobile AG. „Wir glauben, dass wir das nicht nur bauen können, sondern es auch erleben müssen. Wir haben die Chance, hier in Aachen für Deutschland und Europa als Vorreiter zu agieren“, so Riesener. Denn am Standort Aachen sei es durch die Verzahnung von Wissenschaft, Wirtschaft und Stadt wie kaum anderswo möglich, verschiedene Projekte zusammenzuführen, weiterzuentwickeln und effektiver zu machen.

    Die anstehenden Aufgaben der „Erlebniswelt Elektromobilität“ wurden in acht Arbeitspakete unterteilt, die eng miteinander zusammenarbeiten. Einer der Bausteine besteht aus der Einbeziehung der Aachener Bürgerinnen und Bürger in das Projekt, das ihre Mobilität unterstützen soll. Ziel sei ein multimodales Mobilitätserlebnis für alle.

    Mit der Unterzeichnung eines „Memorandum of Understanding“ wollen die Partner ihrer schon erfolgreich laufenden Kooperation einen passenden Rahmen geben und sich dem gemeinsamen Ziel verpflichten. „Es ist eine Vereinbarung, die einen wichtigen Punkt setzt, sich aber auch weiterentwickeln kann und soll“, sagte Oberbürgermeister Marcel Philipp. „Dazu braucht es Kooperation auf allen Ebenen, das Zusammenspiel verschiedener Kräfte und auch den Mut, voranzugehen, es zu erproben und es sichtbar zu machen.“ Deshalb sei das Projekt bewusst als Erlebniswelt, als „living lab“ konzipiert worden, so der OB, um Aachener Bürgerinnen und Bürger die Chance zu geben, Zukunftsmobilität zu erleben, zu sehen und anzufassen.

    So genannte Pop-Up Stores sollen Anlaufstellen für Fragen und Anregungen bieten, auf Events sind Bürgerbeteiligungen geplant, Informationsmaterial wird sowohl in digitaler als auch in analoger Form produziert.  Innerhalb der kommenden drei Jahre sollen bereits erste sichtbare und erlebbare Ergebnisse präsentiert werden. Die Fragen, Ängste und Probleme werden evaluiert und in die Konzeption einbezogen. „Denn“, so formuliert es der Oberbürgermeister, „wir brauchen vor allem die Reaktionen der Nutzer auf die neuen Konzepte der Mobilität.“

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 17 May 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Erlebniswelt.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Erlebniswelt.html
    <![CDATA[Deutscher Stadtmarketingtag im Eurogress Aachen]]> Am 23. und 24. April 2018 tagt der Deutsche Stadtmarketingtag im Eurogress Aachen. 200 Gäste aus ganz Deutschland und darüber hinaus werden erwartet. Die Veranstaltung ist Treffpunkt und Netzwerktagung für alle, die sich für lebenswerte und zukunftsfähige Städte engagieren. Auch in diesem Jahr hat die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) wieder eine Reihe herausragender Referenten gewinnen können, unter anderem Prof. Dr. Harald Welzer von der Stiftung FUTURZWEI, Andreas Kötter von der Westdeutschen Lotterie und Frans van der Avert, CEO von Amsterdam Marketing. Neben den genannten Referenten erwarten die Teilnehmer zahlreiche Praxisbeispiele und eine spannende Diskussion unter Leitung von Prof. Dr. Oliver Scheytt zu den Themen Stadtkultur, Stadtidentität und Innovation.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 20 Apr 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Stadtmarketingtag.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Stadtmarketingtag.html
    <![CDATA[Suermondt-Salon: Der Reiz der Fremde]]> Fremde Klänge von selbstgebauten Instrumenten mit Piet Hodiamont.

    Vermutlich im Jahr 1851 erwarb Barthold Suermondt als ersten größeren Kauf 24 spanische und italienische Gemälde aus der Sammlung des Oberst a. D. von Schepeler in Aachen, in einer Zeit, in der das Interesse an spanischer Kunst eher gering war. Auch in späterer Zeit kamen spanische, französische und altdeutsche Gemälde hinzu, obwohl er sich insbesondere der Jagd nach der in Sammlerkreisen hoch im Kurs stehenden niederländischen Kunst des goldenen Zeitalters verschrieben hatte. Gegenwartskunst, Zeichnungen, ostasiatisches Porzellan und weiteres Kunsthandwerk ergänzten die Sammlung. Den Blick über den Tellerrand, zu der Kultur ferner Länder, nach Italien, in den Orient und hin zu den Klängen der sephardischen Musik und des Belcanto wagt Piet Hodiamont. Im Spanierraum des Suermondt-Ludwig-Museums, umgeben von den Werken Riberas, Zurbaráns und Tintorettos, spielt Hodiamont auf selbstgebauten Instrumenten Eigenkompositionen, die von der Lautenmusik der Renaissance inspiriert sind.

    Suermondt-Salon: Der Reiz der Fremde
    Mittwoch, 25.04.2018,
    19.00 Uhr
    Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstr. 18, 52062 Aachen
    www.piet-hodiamont.de

    Kosten: 15 €; ermäßigt: 13 €
    Anmeldung: museumsdienst@mail.aachen.de / Tel.: +49 241 432-4998

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 16 Apr 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Suermondt_Salon_Hodiamont.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Suermondt_Salon_Hodiamont.html
    <![CDATA[Frankenberger Viertel: Neumarkt wird ausgebessert]]> Die wassergebundene Platzfläche des Neumarkts im Frankenberger Viertel wird am Dienstag, 17. April, ausgebessert. Zunächst wird die oberste Deckschicht gelockert und wo nötig entfernt. Anschließend wird die gesamte Fläche eingeebnet, geglättet und gewalzt.

    Im Februar 2018 hatte auf dem Neumarkt eine Karnevalsveranstaltung stattgefunden, zu der viele Menschen gekommen waren. Hinzu kam, dass um diese Veranstaltung herum sich die Wetterlage verändert hatte. Tagelang war es sehr kalt gewesen, dann stiegen die Temperaturen und es fing auch noch an zu regnen. Diese beiden Ereignisse führten dazu, dass die Oberfläche des Neumarkts verschlammte.

    Bei einer anschließend veranlassten Bodenuntersuchung stellte die Stadt fest, dass oberflächennah Streusalz auf der wassergebundenen Platzfläche verteilt worden war. Die daraufhin erstellte gutachterliche und bodenschutzrechtliche
    Bewertung zeigte, dass dadurch keine schädlichen Bodenveränderungen oder Umweltschädigungen verursacht worden waren.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 13 Apr 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Frankenberger.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Frankenberger.html
    <![CDATA[Die Kommunalpolitik in der Woche vom 19.-25. März]]> In der Woche vor den Osterferien ist der Sitzungskalender noch einmal besonders voll: Es stehen zwölf Sitzungen an, von denen alleine sechs am Mittwoch stattfinden.

    Dienstag, 20. März
    Den Beginn machen der Kinder- und Jugendausschuss und der Schulausschuss, die gemeinsam ab 17 Uhr im Sitzungssaal des Rates tagen. Themen sind hier der Projekt- und Ideenwettbewerb „Zuhause in der Zukunft?“ und
    Kriterien zum Einsatz kommunaler Schulsozialarbeit in der Stadt Aachen. Weiterhin wird ein Konzept zur Personalwirtschaft, -entwicklung und -förderung in städtischen KiTas und Ganztagsschulen vorgestellt.

    Im Verwaltungsgebäude Katschhof, Zimmer 107, beginnt um 17.30 Uhr das Bürgerforum. Thematisiert wird unter anderem eine Anfrage zur Verlagerung des Bendplatzes auf die Fläche des heutigen Polizeipräsidiums. Ein Antrag zur
    Änderung der Linienführung von ASEAG-Bussen im Bereich der Haltestelle Rathenauallee in der Bayernallee wird diskutiert. Abschließend geht es um die Neufassung der Satzung der Stadt Aachen über Erlaubnisse und Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen.

    Mittwoch, 21. März
    Der Integrationsrat kommt am Mittwoch um 17 Uhr im Verwaltungsgebäude Katschhof in Raum 107 zusammen. Themen werden die Mittelverteilungen zu Integrationsprojekten 2018 sein sowie das Veranstaltungsprogramm der
    Nadelfabrik und im Kennedypark.

    Im Sitzungssaal des Rates startet zeitgleich die Bezirksvertretung Aachen-Mitte. Das Gremium diskutiert über den Ausführungsbeschluss zu Maßnahmen in der Eginhardstraße. Die Ergebnisse von Voruntersuchungen zum Bewohnerparken in den Bezirken Burtscheid 2 und 3 sowie der Bebauungsplan für den Luxemburger Ring/Martelenberger Weg werden ebenfalls vorgestellt.

    Die Bezirksvertretung Brand trifft sich um 17 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamtes und berät unter anderem über die Schließung der Polizeidienststelle Brand. Weiterhin geht es um die Rad-Vorrang-Route Brand und darum, wie von Armut bedrohte oder betroffene Kinder unterstützt werden können. Um 17 Uhr startet in Kornelimünster/Walheim die Bezirksvertretung im Sitzungssaal des Bezirksamtes. Der neu gewählte bezirkliche Seniorenrat für die Wahlperiode 2018-2022 wird vorgestellt. Außerdem geht es um die Sanierung des Spielplatzes Tannenallee und um einen Antrag zum Thema „Vennbahnstraße wird Fahrradstraße“.

    Die Bezirksvertretung Laurensberg beschäftigt sich mit den Bebauungsplänen rund um das Uniklinik. Der Sachstand für Ersatzpflanzungen und Ersatzmaßnahmen für zu fällende Bäume und überplante Grünflächen wird
    vorgestellt. Ein weiteres Thema ist der Bebauungsplan Schlottfeld, für den ein Offenlagebeschluss nötig ist. Ferner berät das Gremium über einen Fußweg zwischen Laurensberger Straße und Karl-Friedrich-Straße. Die Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamtes in der Rathausstraße.


    Zu guter Letzt reiht sich die Sitzung der Bezirksvertretung Richterich ein. Im Sitzungssaal von Schloss Schönau in der 1. Etage geht es ab 18 Uhr um die wahlweise Einführung der gelben Tonne, den Sachstandsbericht zum Abriss der Autobahnbrücke A4 an der Roermonder Straße und um die Aufwertung des Bereichs Rathausplatz durch die Schaffung von neuen Spiel- und Freizeitangeboten.

    Donnerstag, 22. März
    Die öffentliche Sitzung des Seniorenrats findet ab 10 Uhr im Sitzungssaal 170 des Verwaltungsgebäudes Marschiertor statt. Die Leitstellen „Älter werden in Aachen“ und „Menschen mit Behinderungen“ stellen sich vor. Anschließend gibt es einen Bericht der örtlichen Seniorenräte.

    Von 17 Uhr an kommt der Personal- und Verwaltungsausschuss zusammen, im Verwaltungsgebäude Katschhof, Zimmer 305. Auf der Tagesordnung steht zum einen ein Antrag zur fairen und ökologischen Beschaffung von Textilien. Zum anderen wird das Konzept zur nachhaltigen Personalwirtschaft, -entwicklung und -förderung in städtischen KiTas und offenen Ganztagsschulen vorgestellt. Zum Schluss geht es um einen weiteren Antrag zur Förderung des Vereins „Freunde und Förderer freier Netzwerke in der Region Aachen“.

    Zeitgleich beginnt um 17 Uhr die Sitzung des Planungsausschusses im Sitzungssaal 170 des Verwaltungsgebäudes Marschiertor. Einige Themen der umfangreichen Tagesordnung sind: ein Sachstandsbericht zum Masterplan Uniklinik, die Ergebnisse der Vorplanung zum Südeingang des Aachener Hauptbahnhofs und die Bebauungspläne für Schlottfeld sowie Luxemburger Ring/Martelenberger Weg.

    Der Betriebsausschuss Kultur kommt am Ende der Sitzungswoche um 17 Uhr im Verwaltungsgebäude Mozartstraße im Raum 207/208 zusammen. Die Buchhandlung Backhaus wird, neben der bereits vorgestellten Buchhandlung am Markt in Brand, als zweiter Preisträger des Deutschen Buchhandlungspreises vorgestellt. Weiterhin debattieren die Mitglieder über die Aktualisierung des kulturellen Leitprofils und die dauerhafte Nutzung der Stahlbau-Strang-Halle in Rothe Erde für Kultur und andere Events.

    Weitere Informationen
    Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner sind zu den öffentlichen Beratungen
    herzlich willkommen. Alle Termine, Tagesordnungspunkte und die öffentlichen
    Sitzungsunterlagen finden Sie im Ratsinformationssystem der Stadt Aachen unter:
    http://ratsinfo.aachen.de/bi/allris.net.asp.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 16 Mar 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Kommunalpolitik_kw12.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Kommunalpolitik_kw12.html
    <![CDATA["Region Aachen rettet" will Überlebenschance im Notfall erhöhen]]> Was haben Digitalisierung und die Rettung von Menschen in Notfällen miteinander zu tun? In der Digital Church startete am Montag, 5. März, die Initiative „Region Aachen rettet“ . Die Initiative der Rettungsdienste aus der Region setzt sich für eine verbesserte Erstrettung ein, insbesondere um die Überlebenschance nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu erhöhen.

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    Oberbürgermeister Marcel Philipp (ganz vorne Bildmitte ) und Dr. Stefan Beckers, ärztlicher Leiter Rettungsdienst Stadt Aachen (ganz rechts) sowie Bundestagsabgeordneten Ulla Schmidt und Rudolf Henke ( 3. + 5. Von links, erste Reihe) haben die Initiative „Region Aachen rettet“ gemeinsam mit den Partnern präsentiert. (Foto: Schmitter Fotografie)

    Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Aachen, Dr. Stefan Beckers, stellte die Initiative vor. „In unserer Region erleiden jeden Tag vier Menschen einen Herz-Kreislauf Stillstand. Internationale Studien belegen, dass der professionelle Rettungsdienst und insbesondere Wiederbelebungsmaßnahmen durch Ersthelferinnen und Ersthelfer dazu beitragen, die Überlebenschancen zu steigern. Die schnelle Alarmierung von qualifizierten Ersthelfern über ein Smartphone-basiertes System ist eine effektive Möglichkeit, die Überlebenschancen zu steigern, da alarmierte Helfer bereits nach wenigen Minuten effektive Wiederbelebungsmaßnahmen bis zum Eintreffen des Notarztes leisten können.“ So Dr. Stefan Beckers.

    Zentrale Punkte der Initiative sind die Einführung eines Smartphone-basierten Alarmierungssystems für Erstretterinnen und Erstretter der gesamten Region Aachen, die verstärkte Zusammenarbeit der Rettungsdienste in der Region und die Erhöhung des Anteils von Ersthelferinnen und Ersthelfern in der Bevölkerung. In einem ersten Schritt sollen Menschen mit einem medizinischen oder medizin-nahen Beruf als Erstretterin und Erstretter gewonnen werden.

    Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp hat gemeinsam mit Vertretern der Städteregion Aachen und der Kreise Düren und Heinsberg diesen Ansatz der Initiative begrüßt. Mit den Maßnahmen „Region Aachen rettet“ könne sich die Region vorbildlich präsentieren. Oberbürgermeister Marcel Philipp betonte zudem, dass die Initiative zeige, wie „Digitalisierung“ konkret in den Alltag eingebunden werden kann.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 06 Mar 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Aachen_Rettet_PM.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Aachen_Rettet_PM.html
    <![CDATA[Mehr als eine Million Übernachtungen im Jahr 2017 - ein Rekord]]> Aachen ist im In- und Ausland so beliebt wie nie. Laut Beherbergungsstatistik des Landesbetriebs Information und Technik NRW ist die Zahl der Ankünfte im Jahr 2017 um 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Übernachtungen erreichten damit ein Plus von 4 Prozent, insgesamt 1.027.991.

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    Damit knacken die Übernachtungszahlen in Aachen nach dem Karlsjahr 2014 als Sonderkonjunktur erstmals wieder die eine Million Marke. Die stärksten Zuwächse bei Übernachtungen verzeichneten die kommerziellen Betriebe mit einem Plus von 6,1 Prozent. Die Hotelauslastung ist also auch bei der steigenden Hotelkapazität gut, die insbesondere durch die Eröffnung des Hampton by Hilton im Juli 2017 angewachsen ist.

    Äußerst positiv entwickelte sich im letzten Jahr die Nachfrage der Gäste aus dem Ausland: Neben den Aachener Quellmärkten Belgien, Frankreich und Niederlande, bei denen jeweils ein Plus von 0,7 Prozent, 6,4 und 11,7 Prozent bei den Gästeankünften verzeichnet werden kann, schnellten insbesondere die Zahlen der Ankünfte von Gästen aus Amerika in die Höhe. Mit einem Plus von 16,2 Prozent konnten insgesamt 14.932 Ankünfte und 26.778 Gästeübernachtungen für das Jahr 2017 verzeichnet werden.

    Matthias Glotz, Vorstandsvorsitzender des aachen tourist service e.v., führt diese Rekordwerte vor allem auf die gute gesamteuropäische Konjunktur zurück. „Hauptprofiteure des Wachstums waren 2017 die Hotels, die mit einem Plus von 7,7 Prozent bei Ankünften und 6,2 Prozent bei Übernachtungen etwa in dem Niveau gewachsen sind, wie neue Kapazitäten wie das Hampton by Hilton in den Markt gekommen sind. Erkenn-bare Bremsspuren sind im Bereich der REHA-Kliniken aufgetreten – hier wirkt sich der Weggang der Psychosomatik aus Aachen negativ aus. Grundsätzlich sollten wir aber in Aachen mit den Ergebnissen 2017 sehr zufrieden sein, bei erwartetem gutem Wirtschaftswachstum und interessanten Veranstaltungen in Aachen erwarten wir auch 2018 ein gutes Ergebnis“, so Matthias Glotz, Vorstandsvorsitzender des ats. „Das gute Wachstum Aachens ist deutlich auch auf das gute Klima im Geschäftsreisetourismus zurückzuführen“, führt Vorstandsmitglied Katrin Hissel weiter aus. „Gerade der MICE (Meeting, Incentive, Kongress, Event) Be-reich ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen, dies hat unsere gemeinsame Studie 2017 mit dem Eurogress gut nachweisen können.“   

    Den guten Zahlen Aachens hinzuzurechnen sind die statistisch nicht berücksichtigten Zahlen aus der sogenannten sharing economy. Nach Eigenangaben der beliebten marktführenden Plattform airbnb kamen 2017 allein über diesen Kanal 47.000 Nächtigungen nach Aachen (2016: 35.000). Der ats-Vorstand wird diesen Trend und die rechtlichen Rahmenbedingungen gemeinsam mit der Stadt Aachen weiter intensiv beobachten.  

    Einen Selbstläufer sieht der ats für ein zukünftiges Wachstum indes nicht: „Dem starken Wachstumstreiber der Campus-Entwicklung für den Standort Aachen stehen auch Risiken gegenüber: Im Übernachtungstourismus sind dies der BREXIT oder aber auf der Angebotsseite die Zukunft des Quellenhofs. Im Tagestourismus sind es insbesondere Fragen der Dieseldebatte, einer PKW-Maut oder die im internationalen Vergleich geringe Anzahl verkaufsoffener Sonntage, die eine Bremswirkung für den Standort haben könnten“, so Matthias Glotz.   

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 23 Feb 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/uebernachtungen.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/uebernachtungen.html
    <![CDATA[Ehrenamt und Vereine: Angebote im März]]> Das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement der Stadt Aachen bietet auch im März in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Aachen Fortbildungen für ehrenamtlich engagierte Menschen in Vereinen an. Nachdem im Februar mit der Frage „Wer bezahlt die Zeche?“ das Kernkraftwerk Tihange in Belgien und der „Dialog in Deutsch“, ein Gesprächskreis mit Zugewanderten und Deutschen, Themen der Veranstaltungsreihe waren, sind im März die Grundlagen von Excel sowie Tipps zur Haftungsvermeidung im Verein Schwerpunkte.

    Excel 2013 - Grundlagen an einem Tag

    Sie möchten keine komplizierten Formeln und Datenauswertungen mit Excel ausführen, sondern „nur“ Daten tabellarisch erfassen, pflegen, sortieren und ausdrucken sowie die Grundrechenarten anwenden. Hier erwerben Sie systematisch die Grundkenntnisse, die Ihnen helfen, genau diese Arbeiten mit Excel durchzuführen.
    Inhalte: Daten; Auto-Ausfüllfunktion; Sortier- und Filterfunktionen; Tabellen; Zahlformate; einfache Berechnungen mit den Grundrechenarten.

    Voraussetzungen: sicherer Umgang mit Windows sowie mit Maus und Tastatur.
    Tagesseminar mit Jane Jenner
    Freitag 9. März, 10 bis 17.15 Uhr
    55 Euro, 25 Euro für Inhaber/innen des Aachener Ehrenamtspasses
    VHS Aachen, Peterstraße 21-25, Raum 324/325

    5 Tipps zur Haftungsvermeidung im Verein

    Infoabend mit vorheriger Anmeldung.
    Wann haftet eigentlich wer wofür im Verein? Müssen Mitglieder für Schulden des Vereins aufkommen? Darf der Vorstand jedes Geschäft abschließen oder sollte er von bestimmten Dingen besser die Finger lassen? Was ist zu tun, wenn es Verletzte beim Training gibt? Diese und viele weitere Haftungsfragen treffen jeden Verein früher oder später. Die Informationsveranstaltung geht auf diese Fragen ein und beschreibt leicht verständlich, wie die Verantwortlichen auf diese Haftungsfragen am besten reagieren und sich und den Verein vor Haftung bewahren.
    Auch für Fragen der Teilnehmer ist ausreichend Zeit vorgesehen.

    Der Referent Árpád Farkas ist Rechtsanwalt.
    Min. 12, Max. 25 Teilnehmende
    Montag, 19.März, 19 bis 20.30 Uhr
    8 Euro, ermäßigt 6 Euro, kostenfrei bei Vorlage des Ehrenamtspasses
    VHS, Peterstraße 21–25, Raum 215, 52062 Aachen

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 22 Feb 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Ehrenamt_Termine_Maerz.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Ehrenamt_Termine_Maerz.html
    <![CDATA[Buch: Alemannia unterm Hakenkreuz]]> Buchpräsentation im Internationalen Zeitungsmuseum Aachen

    Anfang der 1930er Jahre begeisterten Max Salomon und Reinhold Münzenberg die Fans am Aachener Tivoli. Nationalspieler Münzenberg wurde im Dritten Reich zum größten Fußballstar der Kaiserstadt; der Jude Max Salomon suchte vergeblich Zuflucht im benachbarten Ausland und starb 1942 auf dem Weg nach Auschwitz. Die Autoren Ingo Deloie und René Rohrkamp zeichnen in ihrem soeben erschienenen Buch „Und Salomon spielt längst nicht mehr …“ die Geschichte der Aachener Alemannia in der NS-Zeit erstmals ausführlich nach und schildern die Schicksale der jüdischen Mitglieder sowie die Rolle der Funktionäre im Zuge der Gleichschaltung.

    Am Donnerstag, 01. März 2018, von 18.00-20.00 Uhr präsentieren die beiden Aachener Historiker ihr Buch im Internationalen Zeitungsmuseum Aachen, Pontstraße 13, 52062 Aachen. Dazu sind alle Berichterstatter und Besucher herzlich eingeladen.

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    Das Buch:
    Ingo Deloie, René Rohrkamp: „Und Salomon spielt längst nicht mehr …“ Alemannia Aachen im Dritten Reich, ca. 208 Seiten, 17 x 24 cm, Hardcover, Fotos, Preis: 24,90 Euro

    Die Autoren:
    Ingo Deloie, Jahrgang 1969, war langjähriger Mitherausgeber des Alemannia-Fanzines In der Pratsch und arbeitet derzeit als Historiker an der Universität Aachen.

    Dr. René Rohrkamp, Jahrgang 1977, ist seit 2014 Leiter des Stadtarchivs
    Aachen.

    Alemannia 1933 bis 1945 – Fußball zwischen Sport und Politik Ausstellung im Internationalen Zeitungsmuseum noch bis 04. März 2018 im IZM zu sehen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 22 Feb 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Buch_-Alemannia-unterm-Hakenkreuz.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Buch_-Alemannia-unterm-Hakenkreuz.html
    <![CDATA[Freie Plätze: Zeichenkurs im Ludwig Forum]]> Im Künstlerkurs mit Karl-Heinz Jeiter im Ludwig Forum Aachen sind noch einige Plätze frei.

    Durch bekannte Objekt-, Natur-, Raum- und Aktmodellzeichnungen aber auch durch ungewöhnliche, überraschende und experimentelle Zeichenübungen wird das Sehen neu geschärft. In teilweise überraschenden Arbeitsschritten werden möglichst viele zeichnerische Ausdrucksformen erprobt und mit einem Aktmodell das figürliche Zeichnen mit einbezogen. Ziel ist eine kreative Umsetzung eigener Ideen zu einem eigenen bildnerischen Konzept.

    Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet und läuft über 8 Donnerstagabende und 3 Sonntage.

    Ab Do, 08. März 2018, 18.30-21.30 Uhr
    Ludwig Forum für Internationale Kunst
    Jülicher Str. 97-109
    52070 Aachen

    Kosten 120,- € (80,- € ermäßigt)
    Anmeldung erforderlich bei Herrn Karl-Heinz Jeiter
    karl-heinz.jeiter@mail.aachen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 22 Feb 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Zeichenkurs.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Zeichenkurs.html
    <![CDATA[Von der Idee zum eigenen Unternehmen]]>
  • Zwei Musterbeispiele für Start-Ups „made in Aachen“ belegen, dass sich im Umfeld des digitalHUB erste Erfolge zeigen. Das Wissenschaftsbüro der Stadt Aachen spricht von zukunftsweisenden Lösungsansätzen.
  • „S O NAH“ hat den Ursprung an der RWTH Aachen und beschäftigt sich mit der Vernetzung der Infrastruktur im Bereich der urbanen Mobilität.
  • Die andere Idee, „camboo“, entstand an der FH Aachen und zeigt, wie aus dem Rohstoff Bambus künftig Rahmengestelle für Fahrräder, Rollatoren und Kinderwagen gebaut werden können.
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    Zwei Musterbeispiele für Start-Ups „made in Aachen“ wurden am Mittag /21. Februar 2018) in der DIGITAL CHURCH des digitalHUB Aachen präsentiert. Auf dem Foto von links: Iris Wilhelmi (digitalHUB), Thomas Grimm (S O Nah), Peter Gronostaj (Wissenschaftsbüro der Stadt Aachen) und Philipp Moritz, Gründungsmitglied von camboo. Foto: Stadt Aachen/Bernd Büttgens

    Von der Idee zum eigenen Unternehmen

    Welche Gemeinsamkeiten haben Parken und Bambus? Auf den ersten Blick keine, doch bei genauer Betrachtung eine ganze Menge. Beides sind Kernbestandteile von zwei Aachener Start-Ups, „S O Nah“ und „camboo“, die daraus jeweils eine innovative Geschäftsidee entwickelt haben. Dies wurde am heutigen Tag (21. Februar) bei einem Pressegespräch in der DIGITAL CHURCH, Sitz des Aachener digitalHUB, vorgestellt.

    Die Idee der S O NAH UG hat ihren Ursprung an der RWTH Aachen und beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Sensor-Plattform, die das Parkplatzproblem löst und den Energieverbrauch von Straßenlaternen reduziert. Die Idee von camboo entstand an der FH Aachen und beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie der natürliche Rohstoff Bambus für eine nachhaltige Nutzung verwendet werden kann.


    „Ein Beleg für die dynamische Gründerszene in unserer Stadt“

    „Beide Geschäftsideen und die daraus resultierenden Produkte sind ,made in Aachen‘ und zugleich ein Beleg für eine dynamische Gründerszene in unserer Stadt. Beide sind Demonstrationsvorhaben für eine wissensbasierte Entwicklung Aachens zu einem bedeutenden Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort, der von 

    Innovation und technologischen Fortschritt lebt. Genau solche Ideen möchten wir im digitalHUB fördern“ sagt Geschäftsführerin Iris Wilhelmi.

    Die Antwort für die Erleichterung der Parkplatzsuche liegt in einem intelligenten Sensor, der einen definierten Parkbereich überwacht und in Echtzeit Informationen über den Belegstatus liefert. Thomas Grimm, Gründungsmitglied von S O NAH, erklärt die Faszination der Invention so: „Wir freuen uns, Projekte, insbesondere in Aachen, zu realisieren. Der Austausch mit dem Wissenschaftsbüro der Stadt Aachen und den Unternehmen aus der Region hat unser schnelles Wachstum befördert.“ Künftig können die Sensoren beispielsweise auch für dynamische Leuchtkonzepte in Straßenlaternen, automatisierte Schlaglochdetektion und vielfältige Prognosemodelle eingesetzt werden.

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    Start-Up "S O NAH"

    Die nachhaltige Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Bambus ermöglicht ein patentiertes Prüfverfahren, das die Festigkeit prüft und somit die Weiterverarbeitung des Rohstoffs in gleichbleibender Qualität ermöglicht. Produziert werden daraus künftig Rahmengestelle für Fahrräder, Rollatoren und Kinderwagen. Für Philipp Moritz, Gründungsmitglied von camboo, ist Bambus mehr als nur ein Rohstoff: „Bambus ist die am schnellsten wachsende Pflanze der Welt, dir wir für die industrielle Produktion erschließen wollen.“

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    Start-Up "camboo"


    Beste Werbung für den Standort

    Auch für die Wirtschaftsförderer der Stadt Aachen, und dort im Speziellen für das neue Wissenschaftsbüro und dessen Leiter Peter Gronostaj, sind Geschichten wie die von S O NAH und camboo beste Werbung für den Standort. „Die Erprobung neuer Technologien und die Weiterentwicklung zukunftsweisender Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen in der Wissenschaftsstadt Aachen sind ein wichtiges Handlungsfeld des Wissenschaftsbüros. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Wissenschaft für die breite Bevölkerung im Stadtbild sichtbar, erlebbar und spürbar zu machen“ fasst Peter Gronostaj zusammen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 22 Feb 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Start-Ups.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Start-Ups.html
    <![CDATA[Neue Grün- und Gestaltungssatzung]]>   

    • Die Stadt Aachen soll grüner werden und hat dazu eine neue Grün- und Gestaltungssatzung in Kraft gesetzt.
    • Die neue Satzung soll den Klimaschutz und die Lebensqualität in der Stadt verbessern und den Investoren eindeutige Regeln an die Hand geben.  
    • Sie regelt die Grüngestaltung von Park- und Lagerplätzen sowie Flächdächern.

      

    Die Stadt Aachen soll grüner werden. So könnte die Überschrift einer neuen Grün- und Gestaltungssatzung der Stadt Aachen lauten. Der Stadtrat hat sie in seiner Sitzung vor der Sommerpause 2017 beschlossen. Seit dem 14. September ist sie offiziell in Kraft gesetzt. „Wir sind überzeugt davon, dass dies ein weiterer wichtiger Schritt ist, den Klimaschutz und die Lebensqualität in der Stadt zu verbessern und gleichzeitig Investoren nicht unzumutbar zu belasten“, sagte Umweltdezernent Dr. Markus Kremer.

    Mit der neuen Satzung reagiert die Stadt darauf, dass immer neue Flächen im Stadtgebiet bebaut und damit versiegelt werden. Dazu gehören vor allem Parkplätze oder auch Lagerplätze von Gewerbebetrieben, die in früheren Jahren ohne Bäume oder auch Sträucher errichtet werden konnten. Die Flächen heizen sich an heißen Tagen sehr auf, Schatten ist nirgendwo zu entdecken, sie wirken lieblos und abschreckend. Bäume und Sträucher sorgen dagegen für Abkühlung, die der zugebauten Stadt gut tun würden, und sie verschönern das bebaute Umfeld.  

    Doch damit nicht genug. In der Stadt gibt es sehr viele Flachdächer, die bisher zu selten begrünt worden sind. Auch das soll sich mit der neuen Grün- und Gestaltungssatzung der Stadt Aachen ändern. Begrünte Flachdächer sorgen für Lebensraum von Kleinlebewesen, beeinflussen im Positiven das Mikroklima und sorgen eben auch für Abkühlung in den zu heißen Stadträumen.

    Die neue Satzung regelt für die Zukunft, dass auf Parkplätzen und Lagerflächen grundsätzlich auch Bäume und Sträucher angepflanzt und von welcher Größe an Flachdächer begrünt werden müssen. Die Regeln gelten für alle privaten und öffentlichen Bauvorhaben.  

    Künftig wird jeder Bauantrag in Aachen daraufhin geprüft, ob die Oberfläche des Flachdachs groß genug ist, dass auf ihr eine Dachbegrünung erfolgen muss. Parkplätze werden dahingehend vermessen, ob, und wenn ja, wie viele Bäume und Sträucher gepflanzt werden müssen im Verhältnis zur Zahl der geplanten Stellplätze. Lagerplätze müssen angemessen begrünt werden.

    Die neue Satzung finden Interessierte im Wortlaut ab sofort auf der Internetseite der Stadt Aachen:

    Neue Grün- und Gestaltungssatzung

        

        

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 24 Jan 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/gruen_und_gestaltungssatzung.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/gruen_und_gestaltungssatzung.html
    <![CDATA[Karlsfest 2018: Mittelalterliches Treiben im Rathaus]]>
  • Der Tag beginnt traditionell mit einem Pontifikalamt im Aachener Dom
  • Im Rathaus erwartet die Besucher ein ungezwungenes Fest mit mittelalterlichen Spezialitäten
  • Während des gesamten Tages werden kostenlose Führungen angeboten. Auch das Ratssilber und das Goldene Buch der Stadt werden präsentiert
  • Seit vielen Jahren wird in Aachen anlässlich des Todestages Kaiser Karls

    am letzten Januar-Sonntag eines Jahres das Karlsfest gefeiert – aktuell am 28. Januar 2018. Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem Pontifikalamt im Dom -  zelebriert vom Prager Erzbischof Dominic Jaroslav Kardinal Duka OP. Anschließend finden die Generalversammlung der Karlsschützen-Gilde im Krönungssaal des Aachener Rathauses sowie ein kurzer Empfang statt.

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    Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann.
    BU: OB Marcel Philipp (links) und Vertreter der Aachener Aixtra Fleischer, der Karlsschützen, der Limburger Ritterschaft sowie des DRK Ortsverbandes Alsdorf präsentierten beim heutigen Pressegespräch (19. Januar) das Programm des 2018-ner Karlsfestes.

    Karlswurst, Grünkohleintopf und ein Karls-Reichsapfel

    Das Fest anlässlich des 1.204sten Todestages Karls des Großen mündet an diesem Tag ab 11 Uhr in ein buntes, mittelalterliches Treiben im Aachener Rathaus. Unter anderem dabei: Die Öcher Duemjroefe, die Limburger Ritterschaft, Arnd Jansen mit seinem Saker-Falken, der Gaukler Jeremias, das DRK und natürlich die Aachener Aixtra-Fleischer, die wieder ihre berühmte mittelalterliche Karlswurst sowie einen Grünkohleintopf samt Karls-Reichsapfel als Dessert anbieten werden.

    Verborgene Räume

    Das Aachener Rathaus ist am 28. Januar von 10 bis 18 Uhr zur kostenlosen Besichtigung geöffnet. Neben dem Krönungsfestsaal können unter anderem das Dienstzimmer des Oberbürgermeisters, der Weiße Saal, der Friedenssaal, die Werkmeisterküche und das Werkmeistergericht sowie die Eingangshalle des Rathauses besichtigt werden. Man sieht also auch diejenigen Räume, die den Besuchern an anderen Tagen verborgen bleiben.

    Das alte und das neue Ratssilber

    Das Rathaus ist Station der Route Charlemagne. Somit sind beim Karlsfest auch die Präsentationen dieses Ausstellungsprojekts bei freiem Eintritt anzusehen. Im Chorerker des Krönungssaales sind zum Beispiel die aus dem 19. Jahrhundert stammenden größten Historienbilder der Romantik, die Fresken des Aachener Künstlers Alfred Rethel, mit ihren legendären und historischen Szenen aus dem Leben Karls des Großen zu besichtigen. Neben dem alten Ratssilber, nämlich dem Teufelstintenfass und dem Kronprinzenpokal, wird auch das neue Ratssilber sowie das neue Goldene Buch in einer Vitrine präsentiert. Während des gesamten Tages werden in regelmäßigen halbstündigen Abständen kostenlose Führungen durch das Rathaus angeboten. Im Foyer des Rathauses präsentiert sich auch der Rathausverein mit einem Stand.  

    „Das Karlsfest bietet einen guter Ansatz, einmal ungezwungen und bei freiem Eintritt das Rathaus zu besuchen und zu stöbern“, sagt Oberbürgermeister Marcel Philipp und erwartet an diesem letzten Sonntag im Januar wie in den vergangenen Jahren wieder rund 4.000 Besucher in „seinem“ Rathaus.

    Plakat: Karlsfest (PDF)

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 22 Jan 2018 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Karlsfest-2018.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/Karlsfest-2018.html
    <![CDATA[Windpark Münsterwald: Klage abgewiesen]]> Die Stadt Aachen genehmigte am 23. November 2015 den Betrieb von sieben bis zu 200 Meter hohen Windenenergieanlagen im Windpark Münsterwald beidseits der „Himmelsleiter“ im Süden des Aachener Stadtgebiets. Die 6. Kammer des Aachener Verwaltungsgerichts hat mit Urteil vom 1. Dezember 2017 die hiergegen erhobene Klage der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V. abgewiesen.

    Aachens Rechtsdezernentin und Stadtdirektorin Annekathrin Grehling sagte dazu: „Wir freuen uns über das Urteil des Aachener Verwaltungsgerichts. Die Kammer hat die Rechtsauffassung der Stadt Aachen in dem komplexen und vielschichtigen Verfahren bestätigt. Nach dem Erfolg im Eilverfahren verschafft dieser Erfolg im Hauptsacheverfahren zusätzliche Klarheit. Auch wenn wir inzwischen gehört haben, dass die Klägerin die schriftliche Urteilsbegründung abwarten will, um die Erfolgsaussichten eines Antrags auf Zulassung der Berufung zu prüfen, würden wir es begrüßen, wenn das Verfahren mit dem heutigen Urteil sein Ende finden würde.“

    Laut einer Pressemitteilung des Aachener Verwaltungsgerichts hatte  Verwaltungsrichter Peter Roitzheim bei der Urteilsverkündung am 13. Dezember folgende Begründung vorgetragen:

    „Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung sei rechtmäßig. Zum einen sei die Sachverhaltsermittlung im Ergebnis rechtlich nicht zu beanstanden. Der Errichtung der sieben Windenergieanlagen im Wald stünden auch keine Belange des Natur- oder Artenschutzrechts entgegen. In Bezug auf die in Frage stehenden geschützten Tiere bzw. Arten (u. a. Haselmaus, Amphibien, Fledermäuse, Kraniche, Waldschnepfe, Rotmilan, Schwarzstorch, Wildkatze) sei unter Berücksichtigung der im Genehmigungsbescheid angeordneten Schutzmaßnahmen die Einschätzung der Stadt Aachen vertretbar, dass kein erhöhtes Tötungsrisiko bestehe.

    Dem Betrieb des Windparks stehe auch nicht entgegen, dass dieser in einem Landschaftsschutzgebiet errichtet werden solle. Von dem insofern grundsätzlich bestehenden Bauverbot habe der Vorhabenträger wegen des öffentlichen Interesses am Ausbau regenerativer Energien befreit werden dürfen.

    Zwar bewirkten die Windenergieanlagen zweifelsohne eine nachteilige Veränderung des Landschaftsbildes. Allerdings stellten sich Eigenart, Vielfalt und Schönheit des betroffenen Landschaftsbildes nach Auffassung der Kammer nicht als besonders schutzwürdig dar. Vor diesem Hintergrund sei die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes nicht so erheblich, dass sie einer Genehmigung der Windenergieanlagen entgegenstehe.

    Schließlich könnte der Kläger auch mit seinen Einwänden, der der Planung zu Grunde liegende Flächennutzungsplan sei unwirksam und der Betrieb von Erdbebenmessstationen werde durch den Betrieb der Anlagen gestört, nicht gehört werden. Der Kläger könne sich - was im Eilverfahren noch offen gelassen worden war - vielmehr nur auf Umweltbelange berufen.“

    Die Kammer hatte mit Beschluss vom 2. September 2016 bereits einen Eilantrag des Klägers abgelehnt (6 L 38/16). Die hiergegen eingelegte Beschwerde hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster mit Beschluss vom 9. Juni 2017 zurückgewiesen (8 B 1264/16).

    Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Aachen kann der Kläger einen Antrag auf Zulassung der Berufung stellen, über den das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster entscheidet.

    Das Verfahren beim Verwaltungsgericht Aachen trägt folgendes Aktenzeichen: 6 K 2371/15.

      

        

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Wed, 13 Dec 2017 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/windpark_ms-wald_klage_abgewiesen.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/windpark_ms-wald_klage_abgewiesen.html
    <![CDATA[europaplatzbrunnen01]]> Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 21 Nov 2017 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/europaplatzbrunnen01.JPG http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/europaplatzbrunnen01.JPG <![CDATA[Pressekontakt]]> Stadt Aachen
    Fachbereich Presse und Marketing
    Bernd Büttgens
    Markt 39
    52062 Aachen
    Tel.: 0241/432-1309
    Fax: 0241/28-121
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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 14 Nov 2017 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/rechte_spalte.inc http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/rechte_spalte.inc
    <![CDATA[Ein Wochenende im Zeichen von „across the borders“]]> Das nächste Wochenende steht wieder ganz im Zeichen des „across the borders“ Kulturfestivals. Diesmal befindet sich das Veranstaltungsmanagement des städtischen Kulturbetriebs zu Gast im Ludwig Forum Aachen. Zur Aufführung kommen zwei außergewöhnliche, höchst interessante und „crossige“ Veranstaltungen.

    Den Auftakt macht am Freitag, 28. Juli, um 20 Uhr, Christian Klinkenberg mit seiner selbst komponierten Oper „Das Kreuz der Verlobten“. Regie führt dabei die der Aachenerin Nicole Erbe. Die Oper wurde im Alten Schlachthof in Eupen bereits zwei Mal vor ausverkauftem Hause aufgeführt. Wer nicht die Chance hatte, die Vorstellung dort zu besuchen, sollte die aktuelle Aufführung in der Mulde des Ludwig Forums also auf keinen Fall verpassen.
     
    Das Hohe Venn in der Eifel und den Ardennen besticht durch seine urwüchsige Landschaft, sein raues Klima mit eisigen Wintern und vernebelten Pfaden. Im Januar 1871 machen sich Marie und François auf den Weg nach Xhoffraix, dem Geburtsort von Marie, um dort ihre Heiratspapiere zu beantragen. Doch dann bricht ein furchtbarer Schneesturm über das junge Liebespaar herein. Die Oper ist ein Werk in fünf Szenen. Klinkenberg hat die Oper nicht nur auf schauspielerischer Seite mit aufstrebenden Solisten aus Italien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg hochkarätig besetzt, sondern auch in Regie, Bühnenbild und Orchester ein hervorragendes Team zusammengestellt.

    In der Musik möchte der Komponist die geheimnisumwitterte Atmosphäre des verschneiten Hohen Venns einfangen. Der aus Raeren stammende Maler Marc Kirschvink ist seit 1988 als Künstler tätig. Er lebt in Troisdorf bei Köln und hat unter anderem im Kunsthaus Rhenania in Köln, beim Welterbe Zollverein in Essen und im Belgischen Haus in Köln ausgestellt. Seine Zusammenarbeit mit Christian Klinkenberg wird in dieser Oper fortgesetzt. Für "Das Kreuz der Verlobten" haben die beiden Künstler das System der grafischen Notation weiterentwickelt. Elemente aus den Werken Kirschvinks wurden extrahiert und mit gezielter musikalischer Wirkung rekonstruiert. Dabei entstanden erfrischend neue Bild- und Klangkonstrukte, die begleitend zur Aufführung zu sehen sein werden.

    Weiter geht es am Samstag, 29. Juli, um 20 Uhr mit Stefan Sing und Cristiana Casadio. Ihr Programm „Tangram“ erweitert gekonnt die Grenzen zwischen Jonglage und Tanz, Neuen Zirkus und Theater. Das Stück handelt von den Höhen und Tiefen einer Beziehung, von Leidenschaft und Ablehnung. Das deutsch-italienische Duo bewegt sich dabei immer an der Grenzlinie zwischen Tanz und Jonglage, zwischen Neuer Zirkus und Theater.

    Das Paar, sie grazile Tänzerin, er begnadeter Jongleur, spielt mit solcher Intensität und nutzt sein Handwerk mit solcher Leichtigkeit und großem Können, dass es einem den Atem verschlägt. Sie zeigt ihm die kalte Schulter, er stößt sie weg. Dabei würden sich die beiden am liebsten umschlingen. Die Liebe ist Himmel und Hölle zugleich. Die ewige Geschichte von Anziehung und Abstoßung, von Abgrenzen und Verschmelzen zeigen Stefan Sing und Cristiana Casadio als schwungvollen Tanz mit Bällen. Ein nonverbaler Schlagabtausch mit großer Tiefe, viel Humor und meisterlicher Körperarbeit.

    Karten für beide Veranstaltungen gibt es im VVK für 15,00 / 12,00 Euro bei den Kundenservicestellen des Zeitungsverlags Aachen, beim Klenkes-Ticketshop, beim Avantal-Ticketshop und unter www.acrosstheborders.de

    Karten an der Abendkasse gibt es zum Preis von 17,00 / 14,00 Euro.

     

     

     

    Hinweis für die Redaktion:

     

    Unter dem Link http://www.aachen.de/images/pressefotos/atb.zip stehen verschiedene Fotos zur Berichterstattung zur Verfügung. Bitte beachten Sie das jeweilige Copyright.

     

     

     

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 25 Jul 2017 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/atb.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/atb.html
    <![CDATA[Die Tour in Aachen]]> Ein großes Fest!

    • Zehntausende säumen die Strecke der Tour de France in Aachen auf ihrem Weg von Düsseldorf nach Lüttich.
    • Oberbürgermeister Marcel Philipp hochzufrieden: „Die Bilder, die aus Aachen in die Welt gegangen sind, sind von hohem Wert für uns.“
    • Anwohner machen sehr gut mit: Nur wenige Autos müssen aus dem temporär eingerichteten Haltverbot geschleppt werden.

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    Impressionen von der Durchfahrt der Tour de France über den Aachener Markt. © Stadt Aachen/Stefan Herrmann und Bernd Büttgens

    Die Tour de France hat Aachen passiert, Zehntausende Radsport-Fans säumten am Sonntagnachmittag (2. Juli) den 12,4 Kilometer langen Aachener Streckenabschnitt der 2. Etappe von Düsseldorf nach Lüttich, die am Ende der deutsche Sprinter Marcel Kittel gewinnen konnte.

    „Wir haben in Aachen absoluten Spitzensport erlebt - und dazu ein sehenswertes Spektakel“, sagte Oberbürgermeister Marcel Philipp, der die Tour nach Aachen geholt hatte. „Die Wirkung live vor Ort war klasse, die Aachener und viele Gäste aus der Region haben dieses Ereignis gefeiert. Und die Bilder, die aus Aachen in die Welt gegangen sind, sind von hohem Wert.“

    Der Oberbürgermeister dankte allen an der aufwendigen Organisation beteiligten Helferinnen und Helfern. „Das war eine Spitzenleistung“, sagte er nach der Durchfahrt der Tour. Sein Dank ging auch an alle Ehrenamtler, „das ist beeindruckend zu sehen, wie viele Leute in Aachen dabei sind, wenn eine solche Aufgabe ansteht.“

    Mit großer Freude nahm Philipp auch zur Kenntnis, dass die Anwohnerinnen und Anwohner der Tour-Strecke so kooperativ waren und rechtzeitig ihre Autos aus dem Haltverbot gesetzt hatten. Mit einer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Plakate, Pressearbeit), einer klaren und rechtzeitig eingerichteten Beschilderung und dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs Sicherheit und Ordnung wurde gute Vorarbeit geleistet. Insgesamt 40 Außendienstkräfte des Fachbereichs hatten sogar noch am frühen Samstagabend durch Halterabfragen und persönliche Ansprache rund 350 Autobesitzern erspart, dass ihr Fahrzeug abgeschleppt werden musste, weil es entlang der Tour-Strecke im ab 20 Uhr geltenden absoluten Halteverbot geparkt war. Hinzu kamen auch noch Lautsprecherdurchsagen durch die Feuerwehr. Letztendlich mussten insgesamt nur 39 Fahrzeuge entlang der Strecke abgeschleppt werden. 

    Bereits ab 17 Uhr am Sonntag wurden die Straßen wieder sukzessive freigegeben. André Schnitker, der als OB-Referent die Organisation des Aachener Teilstücks geleitet hat, zog eine überaus positive Bilanz: „Wir sind sehr froh, dass alles so gut abgelaufen ist, es hat sich gelohnt, so detailliert zu planen und alle Partner mit ihrem jeweiligen Können und Wissen ins Boot zu holen.“

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    Zehntausende Radsport-Fans säumten am Sonntagnachmittag (2. Juli) den 12,4 Kilometer langen Aachener Streckenabschnitt der 2. Etappe von Düsseldorf nach Lüttich. © Stadt Aachen/Stefan Herrmann und Bernd Büttgens

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Sun, 02 Jul 2017 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/tour_fest.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/tour_fest.html
    <![CDATA[Das Ringen um den rechten Glauben]]> reformation_427

    Am 31. Oktober 2017 jährt sich Martin Luthers Veröffentlichung der 95 Thesen in Wittenberg zum 500. Mal – ein Ereignis, das weltweit als Reformationsjubiläum gewürdigt wird. Auch in Aachen. Hier erwarten den Besucher vom 3. Juni bis 3. September 2017 gleich drei Ausstellungen in den Museen der Route Charle­magne.

    Die Hauptausstellung „Das Ringen um den rechten Glauben – Reformation und Konfessionalisierung zwischen Maas und Rhein“ wird im „Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen“ präsentiert. Sie macht Aspekte der Religionsgeschichte des Aachener Raumes im 16. bis 18. Jahrhundert auf der Folie einer allgemeinen, deutsch-niederländischen Geschichte der Reformation und des Konfessionellen Zeitalters erfahrbar. Komplementär dazu widmet sich das Couven Museum mit „Gold und Silber aus Klöstern des Dreiländerecks“ dem Aufblühen der Sakralkunst in der Phase der Gegen­reformation. Das Internationale Zeitungsmuseum zeigt unter dem Titel „Das Wittenberger Fest“ die Presse­resonanz und Bewertung der Reformation seit dem 19. Jahrhundert. Das Projekt wurde von der Beauftragten der Bundes­regierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, als Vorhaben von „besonderem Bundesinteresse“ eingestuft.

    Toleranz an Rhein und Maas
    Luthers Thesen fanden nach ihrer Veröffentlichung rasch Verbreitung. Innerhalb von 50 Jahren formierten sich die großen Bekenntnisse der Lutheraner, Refor­mier­­ten und Katholiken mit klar umrissenen Lehrmeinungen und Gottesdienst­formen. Und es stellten sich drängende Fragen: Wie können wir miteinander leben, obwohl wir etwas anderes glauben? Wollen wir überhaupt noch miteinander leben? Vielerorts standen sich die Konfessionen unversöhnlich gegenüber. Zu tief schienen die Gräben, die sich durch unterschiedliche Auffassungen von den Sakramenten, von der Gnade Gottes, von der Struktur der Kirche, von der Rolle des Gottesworts und der Tradition aufgetan hatten. Nur wenn ein jeder das Bekenntnis seines Fürsten teile, so glaubte man, könne ein einträchtiges Staatswesen bestehen. An Rhein und Maas aber gestaltete sich die Situation anders. Hier machten sich Menschen auf, um einen „Dritten Weg“ – wie die Historiker den hiesigen Umgang mit der Reformation nennen – zwischen den Konfessionen zu beschreiten und den Glauben im alltäglichen Miteinander weniger wichtig zu nehmen – ein Weg mit Zukunft?

    Insbesondere die Hauptausstellung im Centre Charlemagne folgt dem „Dritten Weg“ und zeigt auf, wie die drei großen christlichen Konfessionen ihr Zusammen­leben in der Euregio Maas/Rhein ausgehandelt haben. Die überregionale Bedeutung des „Dritten Wegs“ hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, dazu bewogen, das Vorhaben als Ausstellungsprojekt von „besonderem Bundesinteresse“ einzustufen und es mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Reformationsjubiläum 2017“ großzügig zu unterstützen.

    Reformation
    Drei Ausstellungen in Aachen

    Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen
    Das Ringen um den rechten Glauben
    Reformation und Konfessionalisierung zwischen Maas und Rhein

    Couven Museum Aachen
    Gold und Silber aus Klöstern des Dreiländerecks
    Fromme Stiftungen von Bürgertum und Adel

    Internationales Zeitungsmuseum Aachen (Bibliothek)
    „Das Wittenberger Fest“
    Die Reformationsjubiläen im Spiegel der Presse  

    3. Juni – 3. September 2017
    Gemeinschaftseröffnung: Freitag, 2. Juni 2017, um 18.00 Uhr, im Centre Charlemagne


    Partner
    Stadt Aachen (Route Charlemagne), Evangelischer Kirchenkreis Aachen, Historisches Institut der RWTH Aachen, Institut für katholische Theologie der RWTH Aachen, Bischöfliche Akademie Aachen, Geschichtsverein für das Bistum Aachen e.V., Bistum Aachen, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Aachen, Dialog der Religionen in Aachen

    Gefördert durch
    Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

     

     

     


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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 02 Jun 2017 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/reformation.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/reformation.html
    <![CDATA[Autoteilen in Aachen]]> Wo entsteht die nächste Cambio-Station? 

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    Dr. Stephanie Küpper, Stadt Aachen (links) und Claire Chadenas von Cambio werben für die nächste Autoteil-Station in Aachen © Stadt Aachen

    Im Preuswald, in Vaalserquartier, rund ums Rhein-Maas-Gymnasium oder in Kornelimünster? Wo wird die nächste CarSharing-Station eröffnet? Bis zum 15. Mai veranstaltet der Aachener CarSharing-Anbieter Cambio eine Aktion, bei der sich Interessenten und CarSharing-Nutzer aus den genannten Stadtteilen für eine Wunschstation aussprechen können.
    „Für die CarSharing-Nutzer in Aachen ist die Cambio-Wahl eine gute Möglichkeit die Ausdehnung des Stationsnetzes zu beeinflussen. Und die Bewohner der Stadtviertel werden vielleicht angeregt, über ihre Mobilität nachzudenken“, sagt  Claire Chadenas, die Leiterin des Cambio-Kundenservice.
    Die Stadt Aachen unterstützt diese moderne Form des Autoteilens, denn „jedes CarSharing-Fahrzeug ersetzt nach aktuellen Untersuchungen elf Privatfahrzeuge“, sagt Frau Dr. Stephanie Küpper vom Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen. In den Städten, wo das Parkplatzangebot knapp und der Parkdruck hoch  ist, trägt CarSharing deutlich zur Entlastung der Straßenräume ein.
    CarSharing ist eine preisgünstige und alltagstaugliche Alternative zum eigenen Auto. Wer in der Nähe einer CarSharing-Station wohnt oder arbeitet, für den ist die Kombination verschiedener Verkehrsmittel, Fahrrad, Bus, Bahn oder Auto - je nach Bedarf - naheliegend.
    Aktuell betreibt das Cambio in und um Aachen 57 Stationen mit 150 Fahrzeugen, 15 davon sind Elektrofahrzeuge. Mehr als 8000 Menschen nutzen hier inzwischen CarSharing für ihre privaten und beruflichen Fahrten.  
    Um an der Wahl teilzunehmen, müssen sich Interessenten zunächst bei Cambio unverbindlich anmelden. Eine Cambio-Station mit zwei Fahrzeugen wird letztlich an dem Standort eingerichtet, für den bis zum 15. Mai die meisten Anmeldungen eingegangen sind.
     
    Weitere Informationen:
    www.aachen.de/carsharing
    www.cambiowahl.de

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 06 Apr 2017 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/autoteilen.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/autoteilen.html
    <![CDATA[Schließung Gaststätte Elsassviertel]]> Bei einem Kontrollgang im Aachener Elsassviertel war dem städtischen Ordnungs- und Sicherheitsdienst ein Lokal aufgefallen, das zwar als Vereinsstätte gekennzeichnet war, hier wurde jedoch in größerem Umfang Alkohol verkauft und auch konsumiert. Zudem gab es Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz. Weitere Recherchen ergaben dann, dass unter der betreffenden Adresse kein Gaststättengewerbe gemeldet und somit Alkoholausschank grundsätzlich verboten war. Hinzu kam noch, dass ebenfalls ohne Erlaubnis, also illegal, Glücksspiel betrieben wurde.
     
    Da die Situation vor Ort nicht geklärt werden konnte und wegen der großen Menge des dort bevorrateten Alkohols wurde das Lokal durch den Ordnungs- und Sicherheitsdienst geräumt. Das Lokal wurde versiegelt und bleibt bis zur Klärung des Sachverhaltes verschlossen.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Mon, 03 Apr 2017 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/elsassviertel.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/elsassviertel.html
    <![CDATA[Pionierquelle: Waldspielplatz wieder freigegeben]]> Kurz nach Frühjahrsbeginn teilt der Fachbereich Umwelt mit, dass der Waldspielplatz an der Pionierquelle im Aachener Wald wieder voll nutzbar ist und freigegeben werden konnte. Die Wippe ist repariert und ein neuer, multifunktionaler Spielturm mit Rutsche, Kletterwand, Kletternetz, Rutsch- und Kletterstangen wurde aufgestellt. Überdies können sich die Kinder an einem Wasserspiel vergnügen,  das durch das Wasser aus der im Jahr 2016 aufwendig sanierten Pionierquelle gespeist wird.

    Im September 2016 musste der Kletterturm auf dem Waldspielplatz an der Pionierquelle aus Sicherheitsgründen abgerissen und die Wippe vorübergehend außer Betrieb genommen werden.

    Schon seit Jahrzehnten ist die historische Pionierquelle ein Anlaufpunkt für viele Waldbesucherinnen und -besucher. Besonders interessant ist er für Familien mit Kindern. Von der Wetterschutzhütte aus können die Eltern bei jedem Wetter ihren Kindern beim Spielen bequem und geschützt zuschauen. Die Stadt Aachen wird auch weiter dafür sorgen, dass dieser Spielplatz für Jung und Alt immer interessant und attraktiv bleibt.



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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Fri, 24 Mar 2017 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/pionierquelle.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/pionierquelle.html
    <![CDATA[Tihange-Broschüre vorgestellt]]>
  • Städteregionsrat Helmut Etschenberg und der Leiter der regionalen Koordinierungsgruppe, der städtische Beigeordnete Dr. Markus Kremer,  stellen die Schrift vor.
  • Sachliche und informative Erklärungen für Vorbeugung und Notfall. Es geht auch um Vorsorge- und Vorsichtsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Verteilung der so genannten „Jodtabletten“.
  • Broschüre steht als pdf auf aachen.de zum Download bereit. Druckexemplare kommen in die städtischen Bürgerservice-Stellen und in die Bezirksämter.
  • tihange
    Stellten bei einem Pressegespräch mit Vertretern der Kreise Düren, Heinsberg und Euskirchen die Informationsbroschüre für Bürger, die im Umkreis des Atomkraftwerks Tihange leben, vor: Städteregionsrat Helmut Etschenberg (vorne links) und der städtische Beigeordnete Dr. Markus Kremer (vorne rechts). © Stadt Aachen/Nadine Jungblut

    Dr. Markus Kremer, Beigeordneter der Stadt Aachen und Leiter der regionalen Koordinierungsgruppe Tihange, und Städteregionsrat Helmut Etschenberg haben heute (23. März) im Rahmen der EUREGIO Wirtschaftsschau die „Informationsbroschüre für die Bevölkerung in der Umgebung des AKW Tihange (B)“ vorgestellt. In der 24 Seiten umfassenden DIN A 4-Broschüre werden wissenswerte Aspekte zum Katastrophenschutz in der Region zusammengefasst.

    In Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen
    Herausgeber der Broschüre, die in enger Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz entstanden ist, sind die Stadt Aachen, die StädteRegion Aachen sowie die Kreise Düren, Euskirchen und der Kreis Heinsberg.

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    Die Informationsbroschüre zu Tihange ist jetzt da. © Stadt Aachen/Nadine Jungblut

    Etschenberg und Kremer betonten bei der Pressekonferenz den festen Verbund in der Region. „Wir fordern gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in der gesamten Region Aachen, dass der Pannenreaktor in Tihange schnell vom Netz genommen wird“, lautete der Tenor. Doch solange dies nicht geschehe, brauche es vorausschauende und vorbeugende Maßnahmen, wie sie in der nun vorliegenden Broschüre beschrieben werden.  Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Helmut Etschenberg sowie die Landräte Wolfgang Spelthahn, Kreis Düren, Günter Rosenke, Kreis Euskirchen und Stephan Pusch, Kreis Heinsberg, schreiben in ihrem Vorwort: „Wir hoffen, mit dieser Broschüre einen Beitrag zur Information der Bevölkerung unserer Region in der Umgebung des Kernkraftwerkes Tihange zu leisten.“

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    Etschenberg und Kremer bei der Pressekonferenz. © Stadt Aachen/Nadine Jungblut

    Es geht auch um die Verteilung der Jodtabletten
    In der Broschüre wird in einem sachlichen und informativen Ton nicht nur erklärt, wie die Katastrophenschutzbehörden im Ernstfall für eine Information der Bevölkerung sorgen und welche Verhaltensregeln empfohlen werden. Es geht auch um Vorsorge- und Vorsichtsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Verteilung von Kaliumiodidtabletten, den so genannten „Jodtabletten“. Das entsprechende Konzept zur Verteilung der Tabletten wurde am Mittwoch im Stadtrat beschlossen.

    Das Erdbeben im März 2011 vor der japanischen Küste, der anschließende Reaktorunfall in Fukushima und die darauf folgende Analyse und wissenschaftliche Auswertung dieser Katastrophe hat zu Veränderungen auch bei den Empfehlungen der bundesdeutschen Strahlenschutzkommission geführt. Insbesondere wurde die Einteilung der Zonen rund um Kernkraftwerke verändert. Demnach liegt das Gebiet der DreiländerRegion Aachen nunmehr in der sogenannten „Außenzone“ des belgischen Atomkraftwerks Tihange.

    Wissenswerte Aspekte des Katastrophenschutzes
    In der „Außenzone“ haben die Katastrophenschutzbehörden beispielsweise im Ernstfall für eine Mitteilung an die Bevölkerung zu sorgen, etwa über Radio, Fernsehen, Internet und soziale Medien. Einzelheiten hierzu sind im Strahlenschutzvorsorgegesetz geregelt. Im Falle eines Reaktorunfalls in Tihange würde beispielsweise auch davor gewarnt, sich im Freien aufzuhalten oder frisch geerntete Lebensmittel zu verzehren.

    Weitere wissenswerte Aspekte zum Katastrophenschutz sind in der Broschüre zusammengefasst. Es geht um die Fragen „Was kann passieren?“, „Wie wirkt Radioaktivität?“, und auch die so genannte „Ines-Skala“ zur Bewertung von nuklearen und radiologischen Ereignissen wird erläutert.

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    Die Info-Broschüre kann ab sofort heruntergeladen werden. Außerdem liegt eine entsprechende Auflage an verschiedenen Bürgerservice-Standorten zur Mitnahme aus. © Stadt Aachen/Nadine Jungblut

    INFO: Die Broschüre kann ab sofort über die Homepage der Stadt Aachen über folgenden Link heruntergeladen werden. Eine entsprechende Auflage steht auch als Druckexemplar zur Verfügung und liegt an den Bürgerservice-Standorten Bahnhofplatz und Katschhof, in den Verwaltungsgebäuden Lagerhausstraße und Mozartstraße sowie in den Bezirksämtern zur Mitnahme aus.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Thu, 23 Mar 2017 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/tihange.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/tihange.html
    <![CDATA[Notfallschutzpläne für Reaktorunfall]]> Die Abstimmung mit dem Land NRW läuft gut

    Die Stadt Aachen, die StädteRegion Aachen sowie die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg haben mit Blick auf die diversen Zwischenfälle und Pannenserien in den Atomkraftwerken Tihange 2 und Doel 3 gemeinsam Konzepte zur Information der Bevölkerung über eine ausführliche Broschüre sowie zur Vorverteilung und Verteilung von Jodtabletten im Ereignisfall für die Region Aachen ausgearbeitet.

    Diese Konzepte wurden, wie Dr. Markus Kremer, Beigeordneter für Personal, Organisation, Feuerwehr und Umwelt, am Abend im städtischen Umweltausschuss berichtete, am 25. Oktober ausführlich und konstruktiv mit den zuständigen Stellen des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf besprochen.

    Die Konzepte werden demnach im Hinblick auf die Information der Bevölkerung und die Verteilung der Jodtabletten im Ereignisfall im Wesentlichen vom Land NRW mitgetragen. Lediglich kleinere Fragen müssen hier noch erörtert werden.

    Vorverteilung von Jodtabletten muss weiter überprüft werden

    Allerdings gibt es in Bezug auf das Konzept der Vorverteilung der Tabletten unter anderem bundesrechtliche Fragestellungen aus dem Bereich Medizin/Pharmazie, die noch seitens des Landes NRW geklärt werden. Eine Umsetzung der Vorverteilung erfolgt daher in diesem Jahr nicht. Abhängig davon, wie lange die Klärung der bundesrechtlichen Fragen bedürfe, so Kremer weiter, werde die Informationsbroschüre gegebenenfalls ohne den Aspekt der Vorverteilung veröffentlicht. 

    Die Erstellung der Konzepte war eine Verabredung aus einem Gespräch Mitte Mai 2016, das der Innenminister des Landes NRW, Ralf Jäger, mit den betroffenen Gebietskörperschaften geführt hatte. Auf Initiative der Stadt Aachen haben die Beteiligten daraufhin gemeinsam eine regionale Koordinierungsgruppe gegründet, die in den vergangenen Monaten die Katastrophenschutzplanung aufbereitet hat.

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    Peter.Klingel@mail.aachen.de (Peter Klingel) Tue, 25 Oct 2016 00:00:00 GMT http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/tihange_notfallplaene.html http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/tihange_notfallplaene.html