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Roadshow Open Educational Resources

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Sie möchten Ihren Mitarbeiter*innen schnell & unkompliziert Lernmaterialien zur Verfügung stellen? Oder auch im Bildungsbereich auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen und Interessen bei Auszubildende wecken? Dann aufgepasst! Unser 7. Beitrag der Roadshow „Weiterbildung & Neue Arbeitswelten bringt Ihnen genau dieses Thema näher.

1. Was ist das überhaupt?
Als Open Education Resources (Abkürzung OER) werden Bildungsmaterialien jeglicher Art und Medium bezeichnet, die unter einer offenen Lizenz im Netz veröffentlichten werden. Durchgesetzt haben sich hier vor allem sogenannte CC-Lizenzen (Creative Commons). Der Zugang und die Nutzung dieser Lern- und Lehrmateriealien ist für jeden online kostenfrei verfügbar und kann ohne oder mit geringen Einschränkungen bearbeitetet und/oder weiterverbreitet werden.

2. Wie kommt das im Unternehmen zum Einsatz?
Die freien Bildungsmaterialien können von Unternehmen alle Größen und Sektoren abgerufen, ergänzt und erstellt werden. Auf der ganzen Welt werden OER auf verschiedenen Plattformen angeboten und bietet sowohl für Lehrende als auch Lernende eine Vielzahl an Vorteilen und Potentialen.

3. Was bringt mir das?
Das Abrufen von im Netz freizugänglichen Bildungsmaterialien kann insbesondere für Weiterbildungszwecke nützlich sein und bieten durch weltweite Vernetzung & Digitalisierungsprozesse einen großen Reichtum an Informationen & Anregung. Durch den offenen Charakter können die Lernmaterialien problemlos auf den eigenen Betrieb angepasst werden. Darüber hinaus kann beim Austausch und Wiederverwendung von Lern-/Lehrmaterialien Zeit eingespart werden. Neben dem einfachen Abrufen von OER bringt auch das Bereitstellen von Bildungsmaterialien von unternehmerischer Seite Vorteile. Zum einen kann des Engagements im Bildungsbereich das Image verbessern und als Form des "Education Marketings" in der breiten Öffentlichkeit und speziell unter Schüler*innen Interesse wecken. Zum anderen können durch kollaborative Prinzip, zum Beispiel bei der Entwicklung von Softwaren, Investitionskosten einsparen werden.

4. Praktische Tipps für die Umsetzung
Konnten wir Ihr Interesse wecken? Dann schauen Sie doch mal bei der Informationsstelle des DIPFEs zum Thema OER vorbei. Hier finden Sie einen Überblick an OER-Suchdienste, thematischen Materialsammlungen und Diensten, die OER-Aktivitäten bündeln und verbreiten.

#Wissen To Go: Homeoffice
Schon gewusst? Auch Ihr Weg in die Küche zum wohlverdienten Snack ist nun versichert! Um den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz im HomeOffice zu genießen, muss der Unfallort nicht länger direkt an eine Arbeitstätigkeit gekoppelt sein. Damit ist, neben dem Gang in die Küche oder zur Toilette, nun auch das Bringen von Kindern zur Bereuungsstätte abgesichert. Der Gesetzgeber hat hier durch die zunehmende Bedeutung mobiler Arbeitsformen eine Änderung vorgenommen- ob beim Arbeiten im Unternehmen und von Zuhause, der Versicherungsschutz gilt gleichermaßen!

Hier kostenlos nachzulesen (Betriebsrätemodernisierungsgesetzt vom 17.06.21: Ausgabe 32, Artikel 5).

Anja Koonen
Tel.: +49 241 432-7637
anja.koonen@mail.aachen.de