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Kulturfestival „Stadtglühen“ geht ins Finale

  • Mehr als 130 Veranstaltungen erfreuten Tausende von Besucher*innen
  • Großes Lob für den unermüdlichen Einsatz des Organisationsteams
  • Stadt und freie Szene wünschen sich eine Fortsetzung im nächsten Jahr

Neun Wochen freie Kultur und 130 Einzel-Veranstaltungen unterschiedlichster Sparten an 15 Orten in fünf Stadtbezirken. Diese Bilanz lässt sich sehen und ist nach langen Monaten der kulturellen Unterversorgung ein Geschenk für die zahlreichen Besucher*innen. Allein bei Veranstaltungen mit Zugangsbeschränkung nahmen mehr als 6.000 Menschen teil, die mehreren tausend Besucher*innen der zugangsfreien Veranstaltungen kommen hinzu.

Gelunges Experiment

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Kulturdezernentin Susanne Schwier, die Vertreterinnen der freien Szene, Yvonne Eibig und Jutta Kröhnert, ebenso wie Susanne Güntner, Elke Wienen und zwei Azubis vom Kulturbetrieb zogen heute noch vor dem letzten Wochenende des Stadtglühens eine erste Bilanz und waren sich darin einig: Die Stadt wurde neu entdeckt, Künstlerinnen und Veranstaltungsbranche konnten endlich wieder aktiv werden und auch Honorare bekommen. Diese Form der Kooperation hat es vorher so noch nicht gegeben. Es war ein Experiment. Und das Experiment ist geglückt, auch wenn es für alle Beteiligten ein gewaltiger Kraftakt war. „Normalerweise braucht man ein Jahr für die Organisation einer solchen Veranstaltung“, gab Susanne Schwier zu bedenken, „wir hatten gerade mal vier Wochen dafür!“. Dass es da auch schon mal Stolpersteine gab, liegt in der Natur der Sache.

Susanne Schwier erläuterte, wie komplex das Projekt war: In kürzester Zeit, sprich nach Bewilligung eines Bundes-Zuschusses Ende Mai, mussten zahlreiche Abstimmungsprozesse in Gang gesetzt werden, für jede der 130 Veranstaltungen wieder von Neuem und mit minimaler Vorbereitungszeit. Der Anteil des Bundes belief sich auf 485.000 Euro. Nebenbei erwähnt: Es handelte sich um die höchste Zuschussrate in NRW. Der Kulturbetrieb legte 115.000 Euro an Eigenmitteln dazu. Danach konnte die Planung erst richtig durchstarten.

Organisationsteam im Dauereinsatz

Für die Organisator*innen des Kulturbetriebs und der freien Szene war das Projekt entsprechend ein echter Parforceritt: Genehmigungen, Aufträge, Verträge, Abstimmungen mit Künstler*innen, Technik, Betreiber*innen von Spielorten und Security, Einlass- und 3G-Kontrollen, in einigen Fällen auch noch schlechtes Wetter, hielten das kleine Team maximal auf Trab. Während des gesamten Veranstaltungszeitraums vom 2. Juli bis 5. September wurde laufend weiter organisiert und ermöglicht. Tausend Einzelgagen wurden an Soloselbstständige ausgezahlt, die über diesen langen Zeitraum der Corona-Pandemie vielfach nicht nur wirtschaftlich, sondern auch künstlerisch in Not waren.

Gemeinsam dankten Oberbürgermeisterin und Kulturdezernentin ganz ausdrücklich und herzlich dem Team aus Kulturbetrieb und freier Szene, aber auch der Bundeskulturstiftung, den flexiblen Künster*innen und den Gästen, von denen viel Zustimmung und Freude zurückgespiegelt worden ist.

Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit wünschen sich alle Beteiligten, auch wenn im nächsten Jahr der großzügige Zuschuss der Bundeskulturstiftung vermutlich nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Wochenendtipp „Chorglühen“

Noch bis zum Wochenende bietet das am 2. Juli gestartete Kulturfestival „Stadtglühen“ Veranstaltungen aus Musik, Tanz und Theater, in der Adalbertstraße, im Elisengarten, am Templergraben und auf dem Lousberg. Alles mit freiem Eintritt, gemeinsam organisiert vom städtischen Kulturbetrieb und der freien Szene. Einen besonderen Tipp für das Wochenende gab Susanne Schwier zum Abschluss für den kommenden Sonntag:

Ab 15 Uhr singen die fünf Initiativchöre der Chorbiennale und der Opernchor des Theaters Aachen europäische Chormusik open air  auf dem Lindenplatz, dem Vorplatz St. Leonhard, dem Klosterplatz, in der Rotunde des Elisenbrunnen und am Karman-Auditorium.
Ab 17 Uhr sammeln sich alle Chöre zum gemeinsamen „Chorglühen“ auf dem Katschhof. Beteiligt sind der Aachener Kammerchor, BachVokal Aachen, Carmina Mundi Aachen, Der Junge Chor Aachen, der Madrigalchor Aachen und der Opernchor Aachen.

Herausgegeben am 02.09.2021 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Dr. Jutta Bacher
Markt 39, 52058 Aachen
Tel.: +49 241 432-1309
Fax: +49 241 28121
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