Wir verwenden Cookies, um für Sie die Benutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. OK Weitere Informationen



Inhalt



Ludwigsallee: Stadt hat die Baustelle übernommen

  • Die Bauarbeiten der Regionetz GmbH an den Versorgungsleitungen konnten früher als geplant abgeschlossen werden. Die Stadt ist ab sofort für die Baustelle und die Umgestaltung der Ludwigsallee zuständig.
  • Erste kleinere Ausbesserungsarbeiten am Rande der Straße haben bereits begonnen. Der umfassendere Umbau der Ludwigsallee beginnt im August 2021. Der Raum der Straße wird anders als bisher aufgeteilt.
  • Die Bauarbeiten an der Ludwigsallee und der erforderliche Abriss und Neubau der Brücke Turmstraße kollidieren laut Aussage des beauftragten Verkehrsplanungsbüros nicht miteinander. 

Die Tiefbauarbeiten der Regionetz GmbH an den Versorgungsleitungen in der Ludwigsallee konnten mit einer Bauzeit von rund zehn Monaten deutlich früher abgeschlossen werden als zunächst geplant. Ursprünglich sollten die Arbeiten 17 Monate dauern.

Die städtischen Planungen sowie die dazugehörigen politischen Beratungen und Beschlüsse wurden in den vergangenen Monaten unter Hochdruck vorangetrieben. So kann die Stadt Aachen nun schon im dritten Quartal 2021 ihre Arbeiten beginnen lassen. Zu Beginn dieses Jahres war die Fachverwaltung noch davon ausgegangen, erst zum Jahresende starten zu können. „Ein direkter zeitlicher Anschluss der städtischen Straßenbauarbeiten an die Regionetz-Maßnahme war in der Kürze der Vorbereitungszeit leider nicht realisierbar“, sagt Silke Roder, Leiterin der Abteilung Straßenbau der Stadt Aachen.

Kein Stillstand an der Ludwigsallee

Um die entstandene Zwischenzeit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, wird die Stadt Maßnahmen vorziehen, mit denen die angrenzenden Flächen verbessert werden. So wird der parallel zur Straße verlaufende Gehweg in der Grünfläche saniert. „Diese Arbeiten waren sowieso vorgesehen. Deshalb können wir die Sperrzeit sinnvoll nutzen“, sagt Isabel Strehle, die Leiterin des Fachbereichs Stadtplanung, -bau und Mobilitätsinfrastruktur.

Rückbau der Baustelle ist nicht sinnvoll

Der denkbare Rückbau der Baustelle und eine Öffnung der Ludwigsallee für wenige Wochen ist nach Einschätzung der Verwaltung nicht sinnvoll. Der Ab- und Aufbau der Verkehrsleiteinrichtung in der Kreuzung Bastei, in der Ludwigsallee und in der Saarstraße würde mehr Kosten bis zur Fortsetzung der Straßenbauarbeiten im August 2021 verursachen, als die bestehenden Absperrungen und Umleitungen beizubehalten.

Hinzu kommt, dass das Auf- und Abbauen der aktuellen baustellenbedingten Verkehrsführung mehr als zwei Wochen Zeit in Anspruch nehmen würde und gerade im Kreuzungsbereich Bastei erhebliche zusätzliche Sperrungen erforderlich wären. Denn um den Originalzustand vorübergehend wiederherzustellen, wäre es notwendig, sämtliche Leitschwellen, Markierungen und Verkehrszeichen in Saarstraße, in der Ludwigsallee sowie in der Kreuzung an der Bastei zu entfernen. Die Signalanlage an der Kreuzung Bastei müsste wieder umprogrammiert werden, was nur mit einer erheblichen Beeinträchtigung des Verkehrs auf der Kreuzung umsetzbar wäre.

Wechselnde Umleitungen irritieren

Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Aspekt ist, dass sich Verkehrsteilnehmer*innen oft mit mehrfach wechselnden Verkehrssituationen in relativ kurzer Zeit sehr schwer tun. Aus Erfahrung weiß die Fachverwaltung, dass wechselnde Verkehrsführungen den Verkehr stärker behindern. Rückstaus und zum Teil gefährliches Fehlverhalten sind nicht selten die Folge. Daher favorisieren die Fachleute der Verwaltung, die Situation lieber so zu belassen, wie sie nun seit geraumer Zeit bekannt und etabliert ist.

Die Anlieger*innen haben sich an die neue Verkehrssituation gewöhnt, die nun schon seit nunmehr rund elf Monate eingerichtet ist. Und für den starken Schüler*innen-Fußverkehr in diesem Umfeld sollte die Situation auch nicht unnötig oft verändert werden müssen. Die Erreichbarkeit der Häuser und Grundstücke in der Ludwigsallee bleibt weiterhin aus Richtung Ludwigsallee/Lousbergstraße gewährleistet.

Brücke Turmstraße wird neu gebaut

Der Neubau der Brücke Turmstraße über die Eisenbahnstrecke Aachen-Mönchengladbach-Düsseldorf ist zwingend erforderlich und kann angesichts der erheblichen Substanzschäden nicht weiter in die Zukunft verschoben werden. Der Bauzeitenplan ist dabei durch sogenannte Sperrzeiten der Deutschen Bahn zeitlich fixiert. Das heißt, die Deutsche Bahn AG gibt bestimmte Zeitfenster vor, in denen Bauarbeiten oberhalb von Bahngleisen stattfinden können.

Die vorbereitenden Bau-/Abbrucharbeiten an der Brücke Turmstraße sollen im November 2021 beginnen und bis etwa März 2022 dauern. Ab etwa April 2022 erfolgt der Abriss der Brücke. Die Bahnstrecke wird während des Abrisses komplett gesperrt sein, der Bahnverkehr großräumig umgeleitet.

Die Stadt Aachen hat ein Verkehrsplanungsbüro beauftragt, die denkbare Verkehrsführung während der unterschiedlichen Bauphasen umfassend zu simulieren. Überdies hat das Büro ein Konzept für die bestmögliche Umleitung von Kraftfahrzeugen, Rad- und Fußverkehr während der Bautätigkeiten erarbeitet. Diese Untersuchung zeigt, dass die beiden Maßnahmen (Ludwigsallee und der Abriss der Brücke Turmstraße) im Verkehrsfluss nicht miteinander kollidieren und eine zeitgleiche Umsetzung möglich ist. Die Stadt die wird die Anlieger*innen über das Verkehrsführungskonzept nach den Sommerferien umfassend informieren.  

  

Herausgegeben am 09.07.2021 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Dr. Jutta Bacher
Markt 39, 52058 Aachen
Tel.: +49 241 432-1309
Fax: +49 241 28121
presse.marketing@mail.aachen.de

Pressekontakt

Stadt Aachen
Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Dr. Jutta Bacher
Markt 39
52058 Aachen
Tel.: +49 241 432-1309
Fax: +49 241 28121
Mail

Twitter Logo

Facebook Logo instagram